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145 Kommentare

  • Silvia Grossmann sagt:

    Sehr gute Information in Ihr Homepage Dr. Lunow

  • BineH sagt:

    Guten Tag,
    hier meine aktuellen Werte. Laut Arzt ist alles in Ordnung.
    TSH 2,241 Ref 0,300 -3,500
    FT3 2,280 pg/ml Ref. 1,500-4,100
    FT4 0,840 ng/dl Ref. 0,800 – 1,800
    Anti Tpo 179,1 U/ml Ref – 59,0

    Ich nehme zur Zeit 100 L- Thyroxin und soll dies auch so beibehalten und bin damit gut eingestellt. In der Vergangenheit habe ich immer wieder Anzeichen einer Unterfunktion: Frieren, Müdigkeit am Nachmittag, Gewichtsabnahme trotz viel Ausdauersport, Rennrad, nicht möglich. Ich bin 54 Jahre, 1,64 m gross und wiege 65 kg. In der Regel wird immer nur der TSH Wert genommen. Der pendelt zwischen 0,2 und 5,5. Die L-Thyroxin Dosis pendelt dann immer zwischen 75 und 112 je nach ärztlicher Einschätzung. Die Diagnose habe ich seit vier Jahren. Haben Sie einen Rat für mich?

  • silkia sagt:

    Liebes Hashimoto Team,
    ich leider seit 2 Jahren an Hashimoto und habe das Problem, dass mein ft 2 nicht wirklich steigt. Meine letzten Blutwerte waren:
    TSH 1.16
    Ft3 4.2 (3.1.- 6.8)
    Ft4 17,6 (12-22)
    Ich fülle gerade meine Nährstoffe auf und hab auch extrem Vitamin D und Vitamin b12 Mangel ,den ich seit ca. 8 Wochen auffülle. Selen nehme ich auch und Zink auch. Soll ich mein LThyroxin noch erhöhen (derzeit 88)?

    • Da der TSH-Wert noch über 1,0 liegt sollten Sie die Thyroxindosis erhöhen.
      Außerdem sollten sie sich auf eine Autoimmungastritis untersuchen lassen. Der Vitamin-B12-Mangel könnte eine Folge einer solchen Erkrankung sein. Hier kann die Bestimmung der Parietalzellen Antikörper eine Hilfe sein, aber auch eine Gastroskopie sollte in Erwägung gezogen werden.
      Eine Autoimmungastritis ist eine Begleiterkrankung, die bei Hashimoto-Thyreoiditis vorkommen kann.

      Dr. med. Lunow

  • Shadowmaster sagt:

    Sehr geehrter Dr.Lunow,
    habe Hashimoto seid 2012 und versuche immer wieder meine Symptome,die meiner Meinung nach von einem niedrigen ft3 herrühren,in Griff zu bekommen.Die freien Werte lagen im Jahr 2017 unter 100 LT bei 41 %und 45 %(ft3 zu ft4)Ab Januar 2018 habe ich dann regelmässig viermal die Woche Kraft und Ausdauersport betrieben und tue das auch weiterhin.Fühle mich nach dem Sport aber häufig dann total grippig und schlapp.Habe dann LT auf 125 gesteigert,allerdings gesplittet.100 LT morgens und 25 LT abends.Das bekommt mir besser.Mein ft3 hängt allerdings schwer hinterher,seid ich regelmässig Sport treibe und mein Mittagsloch ist so schlimm,dass ich auf dem Nachhauseweg oft rechts ran fahren muss.Mein letzter ft3 Wert lag bei o% und ft4 bei 75 %.Ich habe zu Beginn meiner Erkrankung mal Thybon verschrieben bekommen,weil der Internist das all seinen Hashimoto Patienten verschrieben hat.Ich hatte immer Angst davor es zu nehmen und bin mir noch immer unsicher.Was meinen sie?Woher weiss man,ob man nicht vielleicht Zuviel LT zugeführt hat und der Körper zum Schutz in das Reverse t3 umgebaut hat?Meine Nebenbaustellen sind alle bedient.Ich substituiere alles,was das Hashiherz erfreut.Selen,Zink,Eisen,Vitamin D ,Mg,die B Vitamine,Omega 3 usw
    Ich bedanke mich vorab für Ihre Zeit und ihren Rat.
    Vera Schadow

    • Ich würde auf jeden Fall die Therapie mit T3 in Erwägung ziehen. Ob Ihr Körper als Kompensation zuviel reverses T3 bildet, ist letztendlich eine theoretische Frage, die in der Praxis nicht so von Bedeutung ist. Wichtig ist es vor allen Dingen, wie es Ihnen unter der Therapie geht. Die Dosisfindung und die Entscheidung, welche Medikamente man gibt, sollte in erster Linie davon abhängig gemacht werden.

      Dr. med. Lunow

  • Krzysztof sagt:

    Guten Morgen am anfang möchte ich mich sehr für die übersetzung entschuldigen, da ich aus polen komme und kein deutsch kann. Er leidet also an einer Schilddrüsenunterfunktion. Ich wiege 120 kg, bin 192 cm groß und nehme eine Dosis Thyroxin. Ich bin unzufrieden mit meinen guten Ergebnissen. TSH 2,0 ft3 und ft4 bei 55% niedriges antitpo und antiTg. Mein Problem ist, dass ich immer schläfrig und müde bin, deprimiert möchte ich es mit Thybon versuchen. Was denkst du über dieses Thema? In Polen behandeln Ärzte das Ergebnis und nicht die Symptome der Krankheit. und hier behandelt niemand mit diesem T3-Hormon. Vielen Dank im Voraus für Ihre Antwort.¹

    • Angesichts des doch relativ hohen TSH Wertes sollte man die Thyroxindosis erhöhen. Andererseits besteht durchaus die Möglichkeit, dass Sie an einem Schlaf-Apnoe-Syndrom leiden. Sie sollten sich in dieser Richtung unbedingt untersuchen lassen. Die Müdigkeit kann auch durch solch einer Erkrankung bedingt sein.

      Dr. med. Lunow

  • Paula2 Paula sagt:

    Vielen herzlichen Dank fuer ihre Antwort. Können Sie mir bitte noch beantworten um wieviel ivh erhöhen sollte. Gleich um 25 mycrogramm? Danke fuer Ihren Rat

  • Ayaluna sagt:

    Hallo,

    Ich habe schon lange Muskelschwäche. Ich merke es beim Treppensteigen und wenn ich Wäsche aufhängen muss. Das kann ich alles nicht gut. Der Tsh war bei 0.8 , ft3 bei 28% und ft4 bei 88%. Es sah unauffällig aus. Der Arzt meinte, dass der ft3 schwankt und man den nicht immer so wichtig nehmen muss. Ich bin unsicher, ob die Schwäche nicht doch mit der Schilddrüse zu tun hat oder eher ein orthopädisches oder neurologisches Problem. Sollte man erhöhen? Wie erkläre ich das in dem Fall dem Arzt ohne ihm das Gefühl zu gehen, dass ich seine Kompetenz anzweifel. Nehme aktuell 112mg L-thyroxin. Danke

  • Peggy sagt:

    Ich bin aktuell in der 12 wocve schwanger und habe hashimoto. Ich fühle mich krank abgeschlagen und sehr schlapp.
    Meine Werte waren zuletzt

    tsh bei 2, 28 ( 0,4 -4,4 )
    ft4 bei 0,8ng ( 0,78-1,94 ) und
    ft3 3.46 ( 2,3-5,3 ).

    Mein Arzt meinte mein befinden kommt nicht von der Schilddrüse. Ich sollte 15mg l thyroxin tropfen nehmen, habe für aber entschieden auf 30 zu gehen welche ich jetzt seit 2 Wochen nehme, ich hatte mich ein paar Tage besser gefühlt und jetzt geht es mir wieder schlecht. Sollte ich noch steigern?
    Vielen Dank für ihre Antwort

  • Frau Laufliebe sagt:

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    ich leide an Hashimoto. Habe typische Symptome der Unterfunktion wie z.B. Gewichtszunahme usw…. Zur Zeit nehme ich 88 mg LT. Sollte ich bei den Werten eventuell etwas Thybon dazu nehmen? Der FT3 Wert ist immer im Minusbereich.
    Meine aktuellen Werte:
    TSH: 0,3- 3,94 Mein Wert 0,39
    fT3: 3,71-6,7 Mein Wert 3,19
    fT4: 12,3-20,2 Mein Wert 13,3
    Vielen Dank

  • ute Matschke sagt:

    Hallo Herr Dr. Lunow,
    wie stehen Hashimoto u die Magensäureproduktion im Zusammenhang.
    Was raten sie bei Magenschmerzen, Befund nach Spiegelung ok. Versuche ich es trotz Beschwerden mit Apfelessig in Wasser ?
    Habe leider pantoprazol, nicht in meinem Sinne, hinter mir. Oder Magnesium?

    Dank u viele Grüße Ute M.

    • Als Begleiterkrankung kommt bei Hashimoto-Thyreoiditis sehr selten eine Autoimmungastritis vor. Im Blut sind dann Parietalzell-Antikörper und eventuell auch Intrinsing Faktor Antikörper nachweisbar. Mit Apfelessig habe ich keine Erfahrung. Gegen Medikamente wie Pantoprazol spricht im Prinzip nichts. Man muss aber immer kontrollieren, ob eine Dauertherapie wirklich noch notwendig ist. Wir versuchen dann eine Step-Down-Therapie um die niedrigst notwendige Dosis herauszubekommen.

      Dr. med. Lunow

  • ARVEDIAL sagt:

    Hallo Dr Lunow,

    Ich habe seit vermutlich 3-4 Jahren Hashimoto und bin 39 Jahre alt. Seit jeher habe ich das Problem, dass ich den Ft3 nicht nachgezogen bekomme. Aktuell sind meine Werte Tsh bei 0,88, ft3 bei 29% und ft4 88%. Zuletzt lagen die Werte so, dass ft3 bei 45% lag und ft4 bei 120% (Tsh 1,4 bzw 0,8 davor noch bei ähnlichen Ft-Werten). Ich hatte Eisen nachgefüllt. Das war wohl nicht der Kern. Für Selen habe ich regelmäßig Paranüsse gegessen, der Wert war im normalen mittleren Bereich. Das hat zu nix geführt alles. Ich hatte mich aber gut gefühlt. Der ft3 steigt langsam aber immer mit höherem Ft4. Aber der ft4 ist ja schon so hoch. Ich kann ja unmöglich noch höher gehen, oder? Aktuell nehme ich schon länger 112mg L-thyroxin von Hexal. Davor hatte ich Aristo. Ich nehme aktuell zu, habe kraftlose Arme und Beine, die sind so schwer, dass ich nach einigen Stufen so Schmerzen bekomme und wackelige Knie hab. Gleiches mit Armen. Überhaupt stimmt die ganze Muskulatur nicht. Orthopädie und Physio brachten nix. Magnesium, kalium auch nicht. Vit D bin ich vermutlich immer noch um Mangel.
    Wissen Sie Rat? Danke

    • Ihr FT 3 ist wirklich relativ niedrig. Die Umwandlung von FT4 in FT3 ist bei Hashimoto-Thyreoiditis nicht selten gestört. Der Versuch mit Selen, was ist die Umwandlung verbessern kann, war auf jeden Fall richtig. Ich würde die zusätzliche Einnahme von T3 (1/2 Tablette Thybon) versuchen.

      Dr. med. Lunow

  • Paula2paula sagt:

    Habe seronegative hashimoto thyreoditis. Bei der letzten BU kamen folgende Werte heraus TSH 1,44 (0,3 – 2,5lmycro ie/ml. Ft4 1,03(0,8-1,8)ng/dl,ft3 3,17(2,1-4,3)pg/ml.Morgens bei der BU habe ich kein L Thyrox eingenommen. Vor Therapie war TSH 2,79, Ft4 0,8, ft3 3 1.Vit D liegt bei 20 (30-100)ng pro ml trotz 2000 I e tgl. Mit dieser Dosis geht es mir gar nicht gut. Anfangs sollte ich 50 mycrogramm nehmen, da fehlte ich mich 3 Wochen sehr gut. Aktiv, fröhlich und gesund. Jetzt wie dement, traege und traurig.Wuerden Sie zu einer Dosiserhoehung raten? Was halten Sie in meinem Fall von Thybon? Ich leide sehr darunter, dass ich mich wie dement fühle mit diesen Unterfunktionssymptomem. Anfänglich konnte ich mit L Thyrox wieder ganz normal und klar denken aber ich habe das Gefühl, dass meine SD sich an die 75 mycrogramm gewöhnt hat. Könnte das sein und in welchen Schritten wuerden Sie steigern? Macht Thybon Sinn? Vielen Dank

  • Kerstin sagt:

    Ich bin durch Zufall auf Seite gestoßen.
    Ich bin weiblich, 54 Jahre alt, mir wurde 2011 die komplette Schilddrüse entfernt.
    2 Jahre ging es mir gut, mit 100 Thyroxin.
    Dann wurde ich aufgrund niedrigen Tsh gesenkt.
    Die Ärzte schauen nur auf das Tsh, wobei es auch bei Senkung nicht steigt.
    Jahre danach nahm ich 88 Lt.
    Nun wiedermal 75, wobei ich diesen Versuch schonmal hatte und es mir einfach nur noch schlechter ging.
    Und wieder geht der Tsh wie von den Ärzten gewünscht nicht hoch.
    Hier die Werte unter 75 Lt
    Tsh 0.03
    Ft4. 16,8(10,6-22,7)
    Ft3. 4,4. (3,13-6,76)
    Das ft4 liegt gerade mal bei 51%,das ft3 bei 39%
    Ich bin Dauer müde, Schwindel, Depri, null Leistung.
    Ich würde wieder erhöhen, Nochzumal ich eh finde, dass diese Dosis viel zuwenig ist, bei komplett ohne Schilddrüse.
    Was meinen Sie?
    Mfg

    • Die Dosisfindung sollte sich in erster Linie an Ihren Beschwerden und nicht an den Laborwerten orientieren. Der TSH Wert darf niedrig sein, wenn T3 und T4 nicht über den Normbereich hinausgehen. Sie sollten sich dabei in regelmäßigen Abständen auf eventuelle Nebenwirkungen, die durch eine zu hohe Schilddrüsendosis ausgelöst werden können, untersuchen lassen. Dies wären zum Beispiel eine Herzuntersuchung und eine Kontrolle der Knochendichte.

      Dr. med. Lunow

  • Mony sagt:

    Hallo Dr lunow
    ich bin eine 29-jährige Frau. Ich litt unter extremer Müdigkeit, Gelenkschmerzen, Schlaflosigkeit, Unfähigkeit zu fokussieren oder zu lernen, starkem Haarausfall, trockenen Augen, Depressionen, kalten Händen und Füßen bis zu einem Punkt, an dem ich früher weinte, selbst schwere Kleidung würde nicht helfen, selbst unerklärliche Gewichtszunahme oder Unfähigkeit, auch während des Fastens Gewicht zu verlieren, was mich dazu brachte, mit dem Essen aufzuhören, und als Folge davon entwickelte ich Mängel. Mein Internist, Gynäkologe, sogar mein Augenarzt schlug vor, dass ich eine Hypothyreose habe, weil alles andere in Ordnung war. Mein TSH-Wert war 2,7, aber mein Arzt wollte mich nicht behandeln, weil meine Werte unter 4 waren, ich war sehr verzweifelt, weil ich zu viele drs war und alles ausprobiert habe, also fing ich an, T3 zu nehmen, ich fühlte mich nie besser in meinem Leben, alle meine Symptome waren weg, sogar mein Problem mit trockenen Augen und Gelenkschmerzen wurden zum ersten Mal in meinem Leben gelindert, ich nahm es für 20 Tage, ich fühlte den Unterschied nach dem dritten Tag. Ich ging zurück zu meinem Hausarzt, um ihm von meiner Erfahrung zu erzählen, er bat mich, sie zu stoppen und meine Schilddrüse nach ein paar Wochen zu überprüfen, obwohl ich ihm sagte, dass es alle meine Symptome verbesserte, aber da mein TSH unter 4 lag, würde er mich nicht behandeln. Ich versuchte, es zu stoppen, wie er es vorgeschlagen hatte, aber ich habe das Gefühl, dass ich sterben werde, alle Symptome sind zurück und schlimmer, jetzt weiß ich nicht, was ich tun soll. Es wirkt bei mir seit 20 Tagen als Antidepressivum, Entzündungshemmer und Schlafmittel. Das Schlimmste ist, dass ich in zwei Wochen heiraten werde und kaum noch wie bisher aus dem Bett aufstehen kann. Also bitte lassen Sie es mich nach Möglichkeit wissen, ich habe auch versucht, in Ihre Praxis zu kommen, aber es war nicht möglich.
    Mit freundlichen Grüßen

    • Es spricht viel dafür, dass Sie die Hormontherapie weiterführen sollten. Wer heilt, hat Recht!
      Wichtig wäre jedoch dabei, dass Sie unter der Therapie nicht in eine Schilddrüsenüberfunktion geraten. Der TSH Wert darf nahe Null sein, T3 und T4 sollten jedoch nicht über den Normbereich gehen. Außerdem sollten Sie auf schädliche Folgen einer zu hohen Thyroxin Dosis regelmäßig kontrolliert werden. Sinnvoll wäre hier eine Herz-Untersuchung und der Ausschluss von Osteoporose. Interessant wäre noch, ob Ihre Schilddrüsen Antikörper erhöht sind und/oder die Ultraschallstruktur der Schilddrüse Hinweise auf eine Hashimoto Thyreoiditis zeigt.

      Dr. med. Lunow

  • Schöttker sagt:

    Guten Tag, ich hätte da mal eine Frage zu Morbus Addison und zwar wurden bei mir die Nebennieren Antikörper abgenommen die negativ waren. Schließt das ein Autoimun bedingtest Morbus Addison zu 100 % aus?

  • Heike sagt:

    Hallo, Diagnose Hashimoto besteht seit 2002 und wurde nach der Schwangerschaft diagnostisiert.
    Bekam verschiedene Dosen L.Thyroxin bis ich auf anraten des Nuk auf ein Kombipräperat umzustellen von meiner HÄ auf Prothyrid 100 umgestellt wurde, und es ging mir besser.
    Habe nun seit geraumer Zeit wieder zunehmend müdigkeit, Muskelschmerzen, Wattegefühl im Kopf, konzentrationsprobleme,und nehme nicht ab.Es entwickelt sich auch ein Diabetes.
    Schilddrüsen Volumen hat sich von 2014 ca 19ml Volumen auf nun ca 9,3 ml verringert,
    Meine Werte vom Juni 19
    T3 2,87 ng/l (Norm 2,21 – 4,43 )
    T4 11,4 ng/l ( Norm 9,3 – 17 )
    TSH Basal 1,32 mlU/l (Norm 0,24 – 4,2 )
    Mikrosomale AK ( TPO-AK ) < 9 U/ml (Norm < 34 )
    Thyreoglobin – AK 458 U/ml (Norm < 115 )
    TSH – Rezeptor – Auto -AK < 0,80 U/l (Norm < 1,5 )
    Calcitonin 4,7 ng/l (Norm < 4,8)
    Soll ich an der Prothyrid Gabe was ändern, oder sollte umgestellt werden?
    Vielen Dank und freundl. Grüße

    • Die Kombinationstherapie mit Thyroxin und T3 ist okay. Mit einer fixen Kombination ist eine zufriedenstellende Einstellung aber meist nicht möglich. Eine Alternative wäre zwei Tabletten gleichzeitig nehmen: Thyroxin und Thybon.

      Dr. Lunow

  • Emma sagt:

    Hallo Herr Dr.Lunow
    Ich habe seit 3 Jahren Hashimoto und leider bis heute noch keine Wohlfühldosis
    Gefunden .Momentan bin ich bei 75 LThyroxin mein Hauptproblem ist meine Schlaflosigkeit war schon auf 88 da war es schlimmer und bei 50 ebenfalls ich bin echt am verzweifeln und hoffe das sie mir etwas helfen können.
    Meine Nßhrstoffe Fülle ich gerade auf hier erst mal meine Werte
    TSH 0.1 referenzwert.0.3-2.5
    FT3 5.0 referenziert 3.8 -6
    FT4 1.1 referenzwert 0.6-1.2
    Vielleicht könnten sie mir helfen ich wäre ihnen sehr dankbar
    Soll jetzt eine halbe 125 l thyrocin nehmen
    Lg

    • Im Prinzip sind Ihre Schilddrüsenwerte nicht schlecht. Ich gehe davon aus, dass Änderungen der Thyroxin Dosis Ihr Problem mit der Schlaflosigkeit nicht in den Griff bekommen. Sie sollten versuchen die Schlaflosigkeit auf anderem Wege zu therapieren. Um ganz sicher zu sein, würde ich mal eine Woche ohne Schilddrüsenmedikamente und eine andere Woche mit einer hohen Dosis zum Beispiel 100 Thyroxin ausprobieren.

      Dr. med. Lunow

  • Zarito sagt:

    Guten Tag Dr!
    Ich (w/16) habe eine Frage unzwar:
    1. Nimmt man IMMER bei Hashimoto thyreoiditis zu?
    2. Ich bin stark Untergewichtig (BMI 16.3, 16 Jahre) und leide an Hashimoto. MUSS ich zunehmen oder kann es sein dass ich das Gewicht beibehalte?
    Nehme Hexal L-Thyroxin 100 und Eisen,Vitamin Tabletten.
    Mit freundlichen Grüßen😄

    • Es ist richtig, dass bei Hashimoto eher eine Gewichtszunahme das Problem ist. Ausnahmen gibt es aber immer wieder. Ihr BMI ist wirklich sehr niedrig. Manche Patienten mit Hashimoto haben als Begleiterkrankung eine Zöliakie. Hierauf sollten Sie sich untersuchen lassen. Dies geht zum einen mit der Bestimmung von Gliadin- Antikörper und zum anderen mit einer Magenspiegelung.

      Dr. med. Lunow

  • Alexander sagt:

    Hallo!
    Ich habe seit ich zirka 16 Jahre bin eine Hashimoto. Inzwischen bin ich 28 Jahre. Leider sind viele Symptome über die Jahre nicht weggegangen, obwohl ich lt. meiner Blutwerte gut eingestellt bin. Ferner macht mir starkes Untergewicht, trotz genug essen, immer Probleme. Daneben kämpfe ich mit Müdigkeit, Übelkeit, Muskelverspannungen, Watte im Kopf herum.

    Ich habe inzwischen so viel ausprobiert. Aber nichts hat wirklich geholfen. Was kann man noch tun? Ich würde mir wünschen endlich wieder eine normale Lebensqualität zu haben.

    Viele Grüße!
    Alex

    • Wegen des Untergewichts sollten Sie sich auf Zöliakie untersuchen lassen. Dies kann man mit der Bestimmung von Gliadin-Antikörpern und einer Magenspiegelung machen.
      Auch andere bei Hashimoto vorkommende Begleiterkrankung sollten Sie ausschließen lassen.

      Dr. med. Lunow

  • Tenija sagt:

    Hallo Herr Dr. Lunow,

    Ich wende mich heute an Sie weil ich total verzweifelt bin.

    Zur meiner Vorgeschichte:
    2009 leicht vergrößerte Schilddrüse, aufgelöste Echostrucktur, keine Antikörper
    2015 normalgroße Schilddrüse, normale Echostrucktur, erhöhte Antikörper
    2018 normalgroße Schilddrüse, normale Echostrucktur, erhöhte Antikörper

    Seit 2018 geht es mir wirklich richtig schlecht. Alles fing damit an das ich mich von Ende Dezember 2017 bis Anfang Februar 2018 krank gefühlt habe aber bis auf gelegentliche Halsschmerzen nichts hatte. Dann konzentrationsprobleme, das Gefühl abwesend zu sein. Dann fing alles an mich zu nerven. Ich konnte nachts nicht schlafen und hatte Hitzewallungen. Musste immer raus aus dem Haus das ging bis Anfang März 2018. Kurzzeitige Besserung bis Anfang April. Das einzige was ich hatte war Müdigkeit und unkonzentriertheit. Im Anschluss war mir auf einmal alles zu viel, alles hat mich gestresst aber ich hatte auch so eine innere Unruhe das ich nicht abschalten und entspannen konnte. Ich weine grundlos, meine Stimmung ist gedrückt und dann habe ich wieder Tage an denen alles okay ist. Am besten geht es mir wenn ich was zu tun habe. Immer Besserung im Urlaub und bei Dosis Steigerung. Enorme Besserung von mitte November 2018 bis Ende Dezember 2018. Seit dem stetig schlechter. Auch keine Besserung im Urlaub. Einfach das Gefühl nicht mehr ich selbst zu sein. Abgeschlagen, Energielos, unkonzentriert, empfinde nicht mehr so wie früher. Nehme alles gedämpft war. Kein Zeitgefühl mehr (habe das Gefühl die Zeit rast an mir vorbei), Sprachstörungen, extrem trockene Haut, extrem starke pms. Grundsätzlich immer schlimmer wenn ich meine Periode bekomme. Entweder es ist mir zu kalt oder zu warm. Besserung im März. Jetzt wieder schlimmer. Ich fühle mich wie benommen, sehe alles wie durch eine Glasscheibe, nichts fühlt sich mehr an wie vorher, entweder es nervt mich oder es langweilt mich, ich kann nicht abschalten und entspannen, obwohl ich ko bin muss ich ständig was tun obwohl ich keine Lust drauf habe, empfinde keine Liebe mehr, kann den Moment nicht mehr genießen, meine Gedanken schweifen ständig ab.

    Ich renne von Arzt zu Arzt aber jeder sagt mir ich hätte nichts. Ich war beim Psychologen, der sagt es sind keine Depressionen. Ich war beim Gynäkologen, der sagt auch es wäre alles in Ordnung. Meine Hausärztin sagt an der Schilddrüse liegt es nicht, sie weiß aber auch nicht was es sonst sein kann.

    Meine letzten Werte unter 100er l-thyroxin sind:
    TSH: 0,09
    FT3: 3,56 pg/ml (2-4,4)
    FT4: 1,7 ng/ml (0,9-2)

    Meine Frage an Sie ist jetzt ob sie eine Vermutung haben was mir fehlen könnte. Bis das alles angefangen hat, gibt es mir gut. Ich war glücklich und zufrieden und habe mein Leben genossen. Das hätte ich gerne wieder.

    Bitte entschuldigen Sie den extrem langen Text aber ich wollte es so exakt wie möglich schildern.

    P.S. vielen Dank für die Mühe die sie sich hier auf dieser Seite geben. Es sollte echt mehr Ärzte wie Sie geben.

    • Die Diagnose Hashimoto Thyreoiditis ist bei Ihnen aufgrund der Antikörper gesichert.
      Ihre Symptome würden durch aus zu einer nicht ausreichend behandelten Hashimoto Thyreoiditis passen. Trotz des niedrigen TSH würde ich eine Therapiesteigerung auf 125 empfehlen. T3 und T4 sind noch nicht ganz im oberen Normbereich. Wenn es ihnen darunter nicht besser geht, könnten Sie auch einmal versuchen eine Kombinationstherapie mit T4 und T3 zu machen, zum Beispiel 75 Thyroxin + 1/2 Thybon.
      Außerdem sollten Sie die Begleiterkrankung, die bei Hashimoto vorkommen können ausschließen lassen. Sinnvoll wäre aus meiner Sicht z.B. ein ACTH Stimulationstest zum Ausschluss einer Nebenniereninsuffizienz. Solch ein Test kann auch vom Hausarzt durchgeführt werden.

      Dr. med. Lunow

      • Tenija sagt:

        Vielen Dank für Ihre Antwort. Eine nebennierenrindenschwäche kann ich ausschließen da ich diese bereits getestet habe. Welche Tests wären denn noch sinnvoll?
        Welche Dosierung des Thybon würden sie denn vorschlagen?

  • Dahlia sagt:

    Sehr geehrter Herr Dr. Lunow,
    bei mir ist schon seit über 20 Jahren Hashimoto diagnostiziert (damals L-Thyroxin 125) und seit ca. 6 Jahren eine Konversionsstörung. Die Medikation direkt nach Bekanntwerden der Konversionstörung wurde auf 75 µg L-Thyroxin und 20 µg Thybon geändert. Damit ging es mir recht gut. Meine freien T3 und T4 Werte aus dieser Zeit waren immer im (unteren) Normbereich. Allerdings war mein TSH bei jeder Kontrolle stark supprimiert (0,02), so dass ich irgendwann auf Anraten meines Arztes meine Dosis ändern musste auf eine 3/4 Tablette Prothyrid (90/10). Damit ging es mir nun die letzten Monate schleichend immer schlechter. Am meisten leide ich unter extremer Erschöpfung, hinzu kommen Frieren, gedrückte Stimmung, Antriebslosigkeit, langsame Verdauung, trockene Haut, ….
    Meine neuen Werte sind:
    TSH 1,0 (Normbereich 0,3 – 3,0)
    fT3 3,4 (Normbereich 3,1 – 6,5)
    fT4 12,2 (Normbereich 10,3 – 21,9)

    Können meine Beschwerden mit einer evt zu niedrigen Dosierung zusammenhängen?
    Mein Arzt hat sich nun darauf eingelassen, dass ich die alte Medikation wieder nehmen darf, hat aber sofort einschränkend ergänzt, nur solange der TSH im Normbereich bleibt. Ich habe nun die Befürchtung, dass der TSH wieder stark absinkt und ich danach wieder herunterdosiert werde. Gibt es eine Argumentationsgrundlage, auf die ich mich beziehen kann?

    • Stark erniedrigte TSH Werte sind bei einer Therapie Thybon fast die Regel. Sie sollten die Therapie eher an Ihren Symptomen orientieren. T3 und T4 sollten dabei aber im Normbereich liegen. Außerdem müssen Sie regelmäßig auf Osteoporose und Herzerkrankung untersucht werden, die bei einer Therapie mit so niedrigen TSH ausgeschlossen zur Sicherheit ausgeschlossen werden sollten.

      Dr. med. Lunow

  • Meggi sagt:

    Sehr geehrter Herr Dr. Lunow, seit einigen Jahren ist bei mir Hashimoto bekannt. Ich habe nun, weil ich u.a. permanent müde, vergesslich und erschöpft bin einen Cortisol und DHEA Speicheltest gemacht, mit dem Ergebnis dass ein grosser Mangel an DHEA bsteht.
    Meine HÄ kann damit nichts anfangen. Kann ich mich damit auch in ihre Behandlung begeben?

    Vielen Dank

    • Ich habe keine guten Erfahrungen mit Speicheltest von DHEA gemacht. Sie sollten sich darauf nicht verlassen. Versuchen Sie Ihre Symptome mit einer guten Thyroxineinstellung in den Griff zu bekommen. Eine Unterfunktion der Nebenniere können Sie mit einem ACTH Stimulation Test ausschließen lassen.

      Dr. med. Lunow

  • No sagt:

    Sehr geehrter Herr Dr. Lunow,
    2017 wurde bei mir eine Unterfunktion der Schilddrüse festgestellt, seitdem nehme ich Thyronajod (75) ein. Meine Symptome (Müdigkeit, Antriebslosigkeit, Haarausfall, Konzentrationsstörungen, starke Gewichtszunahme) haben sich insgesamt etwas gebessert. Bei der letzten Sonographie ist ein Knoten (7mm) auf der Schilddrüse festgestellt worden, bei sonst „echonormalem Parenchym“.
    Das Volumen meiner Schilddrüse hat sich seit 2017 von 10,7 auf 7,2 ml verringert.
    Ich frage mich nach der Ursache meiner Unterfunktion und finde bislang keine Antwort.
    In der Überschrift des aktuellen Befunds heißt es:
    „V.a. primäre Hypothyreose im Rahmen einer atrophischen Threopathie.“

    Hier die Werte (März 2019):
    TPO-Antikörper wurden nicht getestet. Diese waren in den zwei Untersuchungen zuvor (2017 und 2018) einmal im Normalbereich, einmal leicht erhöht (2017: a- TPO 16,82 IU/ml)

    antiTG liegen bei 71,57 IU/ml
    TSH: 0,8 mlU/l
    FT3: 2,34 pg/ml
    FT4: 1,03 ng/dl

    • No sagt:

      Meine Frage ist also: woher kommt die Unterfunktion? Gibt es auch andere Erklärungen als eine Hashimoto-Thyreoiditis (in meinem Fall ist das Schilddrüsengewebe bis auf einen Knoten wohl eher unauffällig).

      Herzlichen Dank!

      • Schilddrüsenunterfunktion ist in aller Regel die Folge einer Hashimoto-Thyreoiditis. Da ihre Schilddrüsenantikörper auch erhöht waren oder sogar sind (anti TG), haben Sie ohne Zweifel diese Erkrankung. Sie könnten versuchen, noch etwas mehr Thyroxin zu nehmen.

        Dr. Lunow

  • Juliane sagt:

    Sehr geehrter Herr Dr. Lunow,

    ich w/28 Jahre, habe seit meinem 11 LJ eine S-Unterfunktion diagnostiziert bekommen, im weiteren Verlauf dann Hashimoto. Ich habe von meinem 11- 26 LJ L-Thyroxin eingenommen. Nach meiner 1 Fehlgeburt 2017 bin ich zu einem Nuklearmediziner der einen Termin frei hatte, da meine eigtl. Endokrinologe erst in 1.5 Jahre einen Termin hatte!!!! Der Neue Arzt verschrieb mir nach Ultraschall und Blutabnahme Prothyrid und Cefasel300! Eingenommen keine Umstellung der Symptome. Werte pendelten sich ein. In der 2 Schwangerschaft stiegen die Werte von 2,36 ,5SSW (was ich immer selbst bei mir im Krankenhaus wo ich arbeite kontrolliere) in der 9SSW auf 7,69 (Gyn-Blutabnahme). Es trat eine weitere Fehlgeburt ein. In der dritten Schwangerschaft startete ich in der 5 SSW mit 1,59 und hatte in der 7 SSW 4,47 (ein Laborarzt nahm mich an und nahm alle 2 Wochen die Werte ab)! Es trat die 3 Fehlgeburt ein. Wir sind komplett von beiden Seiten durchgecheckt – keine Auffälligkeiten! Mein Gefühl sagt mir nach der ersten FG meine Schilddrüse bekommt niemand so recht in den griff! Sobald ich positiv teste entgleisen meine Werte auch die freien Werte.
    Jetzt im Januar war unter Prothyrid der TSH war 1,986, ft3 erhöht, ft4 normwertig, da ich dem Arzt nicht mehr traute da ich innerhalb 10 Min wieder aus der Praxis war suchte ich eine zweite Meinung.

    Ein neuer Schilddrüsenarzt meinte, er stelle mich auf Euthyrox um, meine freien Werte sind nun normwertig, mein TSH versuchen wir zu senken, da mein anliegen ist ihn zwischen unter 1 oder auf 1 zu bekommen.

    Nun die Frage, können die FG durch den unkontrollierten Hashi kommen? Oder sogar durch das Medikament Prothyrid? so hatte es der neue Arzt gemeint da ich nicht Prothyrid hätte in den Schwangerschaften einnehmen dürfen?!?!

    Stimmt es, dass wenn man Hashimoto hat und eine Schwangerschaft eintritt die Medikamente um 20-30% zu erhöhen sobald man positiv testet! Jeder Arzt den ich Frage belächelt mich und meint dies stimme nicht, jedoch ist alles durcheinander sobald ich positiv teste und werde zwischen den Ärzten hin und her geschoben!

    Herzlichen Dank im voraus und danke dass Sie hier solch eine Fragerunde bieten.

    J. G.

    • Da Ihre Schilddrüsenwerte während der Schwangerschaft immer unzureichend eingestellt worden sind, besteht durchaus die Möglichkeit, dass Ihre Fehlgeburten daran liegen. Während der Schwangerschaft kommt es bei der Mutter zu gravierenden Anpassungen in der Schilddrüse. Zu Beginn der Schwangerschaft erhält das Kind die Schilddrüsenhormone ausschließlich über die Mutter. Selbst im zweiten Trimenon ist das Kind von der Schilddrüsenfunktion der Mutter abhängig. Ab der siebten Schwangerschaftswoche kommt es durch den Anstieg des Thyroxin bindenden Globulins (TBG) zu einem Abfall der freien Schilddrüsenhormone. Hinzu kommt noch, dass es während der Schwangerschaft bei der Mutter zu einem beschleunigten Abbau des Thyroxins durch die Dejodase in der Plazenta kommt.
      Schwangere mit Hashimoto Thyreoiditis sollten mindestens alle vier Wochen ihre Blutwerte kontrollieren lassen.
      Es ist sinnvoll, dass Patientinnen, die schon vor der Schwangerschaft mit Thyroxin behandelt worden sind, sofort nach Feststellung der Schwangerschaft die Thyroxindosis um 25-30 % erhöhen!
      Dabei ist zu beachten, dass die TSH Werte sich durch die Schwangerschaft nach unten verändern und dementsprechend auch niedrigere Normalwerte angenommen werden müssen. Experten empfehlen einen um 0,5 mU/l gesenkten Normalwert anzustreben.
      Wir haben die Erfahrung gemacht das TSH Werte zwischen 0,3 und 1,0 sinnvoll sind. Dies gilt auch schon in der Phase des Kinderwunsches.
      Außerdem ist unbedingt darauf zu achten, dass schon in der Phase des Kinderwunsches und natürlich auch während der Schwangerschaft ausreichend Jod zu sich genommen wird. Wir empfehlen eine zusätzliche Jodsupplement Nation von 150-200 µg täglich.
      Wir würden auch ausschließlich mit einem Thyroxinpräparat behandeln. Dennoch glaube ich nicht, dass Prothyroid die Ursache für ihre Fehlgeburten war, sondern eher die nicht ausreichend behandelte Schilddrüsenunterfunktion.

      Dr. Lunow

      • Juliane sagt:

        Ich danke Ihnen recht herzlich für die Beurteilung und möchte vielen herzlichen DANK sagen!
        Die Erhöhung der Medikation um 20-30% wurde von allen bisherigen Ärzten abgetan wenn ich sie direkt darauf angesprochen hatte! Nun bleibe ich dahinter und erhöhe sobald eine Schwangerschaft eintritt. Meine Werte unter Euthyrox habe ich auch weit unter 1 geschafft sodass ich eine bessere Startposition habe.
        Ich wünsche Ihnen das aller Beste!
        Danke

  • Anca M sagt:

    Sehr geehrter Herr Doktor Lunow,

    Ich bin 41 Jahre alt und seit fast 3 Jahren leide ich an De Quervain Tyroiditis. Bis jetzt habe ich sehr viele Untersuchungen gemacht, Blutbilder, Ultraschall usw. Jedes mal wurde mir gesagt, alle Funktionen seien normal. Trotzdem fühle ich mich seit vier – fünf Monaten extrem erschöpft und habe schwere Herzrhythmusstörungen. Auch Kardiologen haben nichts auffälliges gefunden, obwohl ich in der letzten Zeit sehr viele Herzbeschwerden erfahren habe, die meine Lebensqualität deutlich gesunken haben, und mich im Alltag einschränken.
    Ich habe die Vermutung, diese Beschwerden hängen mit der Schilddrüse zusammen.
    Meine Fragen an Sie: Mit wem sollte ich mich in Konkakt setzen? Welchen Ansprechpartner? Wie sollte ich am besten die Situation weiter angehen?
    Ich bedanke mich im Voraus.

    Mit freundlichen Grüßen.

    • Die Thyreoditis de Quervain ist eine sehr seltene Erkrankung. Typische Symptome sind ein allgemeines Krankheitsgefühl und starke Schmerzen im Bereich der Schilddrüse. Auch die Entzündungszeichen wie CRP oder Blutsenkung sind meist sehr erhöht. Im Ultraschall gibt es typische Veränderungen, die von unerfahrenen Untersuchern aber oft nicht von Hashimoto unterschieden werden können.
      Insofern sollten Sie Ihre Diagnose überprüfen lassen. Vielleicht haben Sie eine Hashimoto-Thyreoiditis.

      Dr. Lunow

  • P.S. sagt:

    Sehr geehrter Herr Lunow,

    ich (w/39) wurde 2016 mit Hashimoto diagnostiziert und seitdem wurde
    von verschiedenen Ärzten versucht, eine L-Thyroxin-Dosierung zu
    finden, die einen allgemein „guten Zustand“ herbeiführt. Weitere
    Erkrankungen wurden von Nuklearmedizinern, Endokrinologen und
    Immunologen nicht festgestellt.
    Mein Zustand verschlechterte sich immer weiter. Nach zwei schweren
    Infekten bin ich seit November 2018 arbeitsunfähig. Ich leide unter
    chronischer Erschöpfung, schlechtem Schlaf, Antriebslosigkeit,
    Sehnenschmerzen, Konzentrationsschwierigkeiten, Kälteempfindlichkeit
    und teilweise tagelangem Krankheitsgefühl.

    Unter 75 mg L-Thyroxin 2017:
    TSH 0,02 mIU/l
    fT3 3,5 pg/ml
    fT4 1,6 ng/dl

    Die letzten Blutwerte unter 62,5 mg L-Thyroxin (Hexal):
    TSH 1,16 mIU/l
    fT3 2,78 pg/ml
    fT4 1,06 ng/dl

    Der sehr niedrige TSH-Wert 2017 veranlasste meinen Arzt, wegen
    erhöhten Osteoporose- und Herzinfarkt-Risikos die Dosis zu reduzieren,
    obwohl ich gerne mehr genommen hätte, um eine weitere Verbesserung zu
    erzielen.
    Die Gabe von Selen hatte keinen deutlichen Effekt. Ich habe es auch
    nicht gut vertragen.
    Mangels verfügbarer Spezialisten in meiner Nähe würde ich mich über
    einen Tipp freuen, wie man die Behandlung zielführend fortsetzen
    könnte, um wieder arbeitsfähig zu werden.

    Vielen Dank!

    • Ich würde zunächst versuchen, den TSH Wert wieder in Richtung Null zu bekommen. Das Risiko für Osteoporose oder Herzinfarkt ist bei Ihren starken Beschwerden im Moment zu vernachlässigen. Sie können Osteoporose durch regelmäßige Untersuchung ebenso ausschließen lassen wie Herzkreislauferkrankungen. Ich kann mir allerdings nicht vorstellen, dass ihr schweres Krankheitsbild alleine durch eine nicht gut eingestellten Hashimoto Thyreoiditis bedingt ist. Das kann man aber erst abschließend beurteilen, wenn Ihre Schilddrüse optimal eingestellt ist.

      Dr. med. Lunow

  • Das wäre der Schwangerschaft ein TSH von 0,3-1,0 angestrebt werden sollte, geht natürlich nicht für jede Patientin. Einen Wert von 1,69 ist ein absolut guter Wert, wenn Sie sich darunter wohl fühlen. Sie brauchen keine Angst zu haben, dass Ihr Baby bei solch guten Werten gefährdet ist.

    Dr. med. Reinhold Lunow

  • Hashi1 sagt:

    Guten Tag, ich habe seit ca. Einem Jahr die Diagnose hashimoto thyreoditis und bin 25 Jahre alt . Mich plagen Symptome wie Müdigkeit, depressive Verstimmungen, Zyklusunregelmäßigkeiten und Muskelschmerzen.
    Mein TSH ist stark supprimiert bei 0,04 bei einer aktuellen l-thyroxin Dosis von 100 Mikrogramm. Mein Ft3 liegt bei 45% und ft4 bei 32,69%. Mein Hausarzt und Nuklearmediziner raten beide die Dosis zu verringern. Was würden Sie mir raten? Über Ihre Expertenmeinung würde ich mich sehr freuen, ich weiß nicht mehr weiter.

    Mit freundlichen Grüßen

    Hashi1

    • Bei diesen Symptomen liegt möglicherweise noch eine andere Begleiterkrankung vor. Ihre Werte sind im Prinzip nicht schlecht. Probeweise kann man immer die Dosis ändern, in Ihrem Falle also verringern. Man würde dann sehen, ob die Symptome zu- oder abnehmen. Auch ein Versuch mit der Gabe von Selen ist zu diskutieren.

      Dr. med. Reinhold Lunow

  • Cyn sagt:

    Guten Tag, ich würde gern wissen, ob bei Hashimoto erhöhte ANA-Titer vorkommen und ob es einen Zusammenhang mit temporär erhöhten Cardiolipin Antikörpern gibt. Die Testungen wurden während einer Schwangerschaft durchgeführt, falls das relevant ist. Danke.

    • Geringe bis mäßig erhöhte ANA Titer komme bei fast jeder Hashimoto-Thyreoiditis vor. Bei sehr hohen
      Werten, sollten noch die ENA bestimmt werden, um eine weitere Autoimmunerkrankung wie Lupus
      erythematodes auszuschließen. Mit temporär erhöhten Cardiolipin Antikörper habe ich keine Erfahrung. Es
      gibt aber bei Hashimoto Thyreoiditis es zahlreiche Kreuzreaktionen bei den Laborwerten.

      Dr. med. Reinhold Lunow

  • Manuela sagt:

    Hallo,

    nach langer Odyssee (TSH, T3, T4, TRAK waren stets im Normbereich) wurde 2007 bei mir (44 Jahre alt) Hashimoto diagnostiziert (MAK: 1.688,5). Seitdem ich Medikamente einnehme (erst Novothyral – welches mir am besten zugesagt hat – und Selen Nutri 200, dann L-Thyroxin 88 und Selen Nutri 200, jetzt L-Thyroxin und Orthomol Arthroplus, da sind 50 Mikrogramm drin) fühle ich mich eigentlich gut.

    Aufgrund extrem belastender Atemnot (seit März immer wieder mal, die letzten 2 Monate massiv) habe ich nun diverse Tests (Echo-Kardiogramm, EKG, Lungen-Röntgen, Ausschluss orthopädischer Gründe – trotz hochgradiger Skoliose, Arthrose und Osteochondrose) machen lassen. Alles unauffällig… ist ja eigentlich gut, gibt aber keinen Aufschluss über die Ursache (ich habe definitiv kein psychisches Problem…!;-)

    Auf unserer Suche nach der Ursache hat mein neuer Hausarzt mich auch endokrinologisch untersucht (der Endokrinologe, zu dem ich normalerweise gehe, bietet nur Termine in einem halben Jahr an. Mein alter Hausarzt ist leider in Rente gegangen.). Ergebnis (unter einmaligem Verzicht der morgendlichen Tablette): Bluttest ok (TSH: 1,19, MAK/TPO: 35), Schilddrüse im Ultraschall total unauffällig.

    => Die Schlussfolgerung meines neuen Hausarztes verunsichert mich nun etwas… Er behauptet, ich hätte kein Hashimoto und ich solle (wenn die Atemnotproblematik verschwunden sei) die Medikamente absetzen. ? Außerdem sei Selen überbewertet und die Empfehlung der Einnahme eine veraltete Einstellung… ? Das wäre ja eigentlich toll, unglaublich, endlich weniger Medikamente! Bisher dachte ich nur immer, Hashimoto sei nicht heilbar… Außerdem sind doch die Werte wahrscheinlich nur daher im Normbereich, weil ich regelmäßig L-Thyroxin einnehme… ein einmaliges Auslassen der Tablette aufgrund der Blutabnahme hat doch eigentlich keine drastische Aussagekraft, oder?

    Über Ihre Expertenmeinung würde ich mich sehr freuen.

    Vielen Dank für dieses tolle Forum übrigens!

    Mit freundlichen Grüßen

    Manuela

    • Da Ihre Schilddrüsenantikörper in der Vergangenheit erhöht waren, ist davon auszugehen, dass Sie eine
      Hashimoto-Thyreoiditis haben. Atemnot ist kein typisches Symptom unter einer Therapie mit Thyroxin. Die
      Schilddrüsefunktion kann sich jedoch ändern. Einen Auslassversuch mit Thyroxin kann man immer machen.
      Die Blutkontrolle sollte nach etwa vier Wochen durchgeführt werden. Entscheidend ist aber dabei vor allen
      Dingen, wie es Ihnen ohne Thyroxin geht. Wenn die Atemnot dann weg ist und Sie keine extreme
      Schilddrüsenunterfunktion haben, würde ich auch Thyroxin nicht mehr weiter nehmen. Ich halte es jedoch
      für unwahrscheinlich, dass Thyroxin die Ursache für die Atemnot ist.

      Dr. med. Reinhold Lunow

  • Lena sagt:

    Sehr geehrter Herr Dr.Lunow,

    bei mir wurde vor mehreren Jahren zufällig Hashimoto entdeckt, habe zu der Zeit aber gar keine Probleme gehabt. Ich bin jetzt 24 Jahre alt und habe seit 2 Jahren extreme Schwankungen, die immer schlimmer werden. Vor 6 Wochen habe ich einen TSH-Wert von 10,2, welches in sehr kurzer Zeit zustande gekommen ist, gehabt, habe dann L-thyroxin 100mg (vorher 75mg) genommen und mein Wert liegt jetzt bei 0,07. Mehrere Ärzte sind ratlos, können Sie mir da evtl weiterhelfen? Ich habe auch teilweise starke psychische und physische Probleme.
    Ich soll jetzt von Henning auf einen anderen Hersteller umsteigen (88mg). Ist die Unstellung bedenkenlos?
    Vielen Dank!

    Mit freundlichen Grüßen

    Lena

    • Bei Patienten mit Hashimoto kommt es durch aus immer wieder zu Hormonschwankungen, so dass die Einstellung schwierig ist. Lassen Sie sich nicht entmutigen!
      Manchmal hilft die Umstellung auf das Präparat eines anderen Herstellers.

      Dr. med. Reinhold Lunow

  • Jeanette sagt:

    Hallo Herr Dr. Lunow,

    Ich möchte Ihnen erst einmal für die tolle Internetseite danken. Ich finde es wirklich super das sie so viele Informationen weiter geben und Hilfestellungen geben wo sie können.
    Jetzt zu meiner Frage, ich habe Hashimoto und nehme L-thyroxin 50. Jetzt habe ich neue Werte bekommen:
    TSH 0,73
    FT3 2,81 (2-4,4) 33,75%
    FT4 1,48 (0,9-2) 52,73%
    Ist es normal das mit sinkenden TSH auch die freien Werte fallen? Wie schätzen Sie meine Werte ein?

    Mit freundlichem Gruß
    Jeanette

  • Sie sollten zunächst überprüfen lassen, ob Sie an einer weiteren Autoimmunerkrankung leiden. Das Ferritin sollten Sie auf Werte über 40 ansteigen lassen. Wenn dies mit einer oralen Eisentherapie nicht möglich ist, versuchen Sie es bitte mit Eisen-Infusionen, die meist nur alle paar Monate notwendig sind. Die sollten auch überprüfen lassen, ob Sie an einem Vitamin B 12 Mangel oder an einem Folsäuremangel leiden.

    Die TSH Werte sollten möglichst niedrig sein, mindestens zwischen 0,3 und 1,0. Wenn dies nicht reicht, sogar Richtung null.

    Dr. med. Reinhold Lunow

  • Hashimoto-Thyreoiditis ist im engeren Sinne eigentlich keine Schilddrüsenerkrankung sondern eine Erkrankung des Immunsystems. Insofern kann die Krankheit nicht durch eine Schilddrüsenoperation geheilt werden. Meist sind die Antikörper auch weiterhin vorhanden. Sie haben nur keine Organ mehr, was Sie angreifen können. Die starke Müdigkeit kann natürlich viele Ursachen haben, aufgrund der Vorgeschichte ist jedoch am ehesten eine Schilddrüsenunterfunktion am wahrscheinlichsten. Sie sollten ausreichend mit Thyroxin behandelt werden. Jod sollten Sie nicht zusätzlich einnehmen, Sie brauchen aber auch nicht Jod wie die Pest meiden, also keine Jodtabletten, aber Fisch bis 3x pro Woche ohne Bedenken erlaubt.
    Da Ihre Autoimmunerkrankung im Hintergrund weiter besteht, sollten Sie bei Symptomschüben wieder Selen nehmen.

    Dr. med. Christian Lunow

    • Svenja sagt:

      Vielen Dank für Ihre Antwort.
      Heute habe ich meine aktuellen Werte bekommen und so wie ich das sehe, bin ich zur Zeit wieder in einer Unterfunktion.
      ft3: 2,55 2,00 – 4,40
      ft4: 1,04 0,93 – 1,70
      TSH 11,80 0,27-4,20.

      Einen Termin beim Endokrinologen bekomme ich trotz der Werte und meinen Beschwerden nicht vor Ende November.

      Zur Zeit nehme ich von dem L – Thyroxin 150 qg.
      Muss ich mit der Dosierung noch höher gehen? Gibt es noch Medikamente die man zusätzlich geben kann?
      Ich friere im Moment sehr stark und bin immer sehr müde. Ich arbeite den ganzen Tag, wenn ich dann nach Hause kommen, falle ich schon vor Müdigkeit fast ins Koma.

      • Ihr TSH-Wert ist eindeutig zu hoch. Es ist richtig, Sie sind in einer Schilddrüsenunterfunktion. Sie könnten die Thyroxindosis von 150 auf 175 steigern oder zusätzlich zum Thyroxin ein T3 Präparat (z.B. 1/2 Thybon) nehmen.

        Dr. med. Christian Lunow

  • Wenn Sie richtig eingestellt sind, brauchen Sie keine Angst vor Gewichtszunahme haben. Es ist nicht zwangsläufig so, dass Patienten mit Hashimoto-Thyreoiditis an Gewicht zunehmen. Die Ursache für die Schilddrüsenunterfunktion, die Sie seit Jahren haben, ist sicherlich schon immer eine Hashimoto-Thyreoiditis gewesen.
    Zu Ihren Werten kann ich nichts genaues sagen, da ich nicht weiß, wie die Normalwerte
    Ihres Hausarztes sind.

    Dr. med. Christian Lunow

  • Wenn Sie Symptome einer Unterfunktion haben, sollte über eine Erhöhung der Thyroxindosis nachgedacht werden. Beziehungsweise wenn sie noch kein Thyroxin bekommen haben, eine Therapie hiermit versucht werden. Wenn es ihnen hierunter besser gehen sollte, war es die richtige Therapie.

    Dr. med. Reinhold Lunow

  • Rainer sagt:

    Guten Tag Herr Dr. Lunow,
    ich bin 56 J. alt, männlich. Im Frühjahr 2018 wurden auf grund von Beschwerden wie Muskelschmerzen, Konzentrationsschwierigkeiten… , meine Schilddrüsenwerte kontrolliert. Ergebnis:
    TSH basal = 1,64 (0,27-4,2)
    fT3 = 3,24 (2,0-4,4)
    fT4 = 0,9 (0,93-1,7)
    TPO = < 9 (<37), TRAK = < 0,8 (<0,9)
    Eine Sonographie Untersuchung der Schilddrüse zeigte keine Auffälligkeiten.

    Nach der Einnahme von L-Thyroxin (37,5 ug) ging es mir deutlich besser, die meisten Symptome waren weg oder verbessert (Verwundert war ich über eine deutlich bessere Sehkraft). Eine erneute Blutuntersuchung ergab: TSH basal = 1,33, fT3 = 3,14, fT4 = 0,97.
    Nach einigen Wochen ging es mir aber wieder schlechter. Dosis erhöht auf 75 ug, keine Veränderungen der Symptome, jetzt TSH basal = 0,33, fT3 = 3,48, fT4 = 1,18.
    Jetzt benötige ich einen Rat, ob und welche weitere Diagnostik sinnvoll ist. Mein Hausarzt erscheint mir etwas ratlos. Im Internet habe ich gelesen, dass es sinnvoll sein kann, den rT3 und/oder den Cortisol-Spiegel prüfen zu lassen.
    Für eine Antwort wäre ich sehr dankbar.

    Mit freundlichen Grüßen

    • Ihre Laborwerte sprechen nicht für Hashimoto-Thyreoiditis. Allerdings kommt es auch vor, dass diese Diagnose nur durch den Ultraschall der Schilddrüse gestellt werden kann. Wenn die Struktur im Ultraschall allerdings normal sein sollte, halte ich die Diagnose Hashimoto-Thyreoiditis bei ihnen auch nicht für wahrscheinlich. Sie sollten noch einen Morbus Cushing ausschließen lassen. Eine Vorstellung beim Endokrinologen wäre sicherlich sinnvoll.

  • marion sagt:

    Guten Tag Herr Dr.Lunow, ich habe einen befund von meiner schilddrüse bekommen komme nicht ganz klar habe ich hatschimoto oder nicht beide schilddrüsenlappen zeigen eine diffuse echoarmut das schilddrüsen gesamtvolumen beträgt etwa 10ml hinweis auf abgelaufene thyreoiditis werte vom blut freies t3 3,0 tsh rnr 1,86 mikrosomen-ak (tpo) ih leide unterschlaflosigkeit schwitze übermäsig viel, fühle mich ausgebrant

  • marion sagt:

    Guten Tag Herr Dr.Lunow, ich habe einen befund von meiner schilddrüse bekommen komme nicht ganz klar habe ich hatschimoto oder nicht beide schilddrüsenlappen zeigen eine diffuse echoarmut das schilddrüsen gesamtvolumen beträgt etwa 10ml hinweis auf abgelaufene thyreoiditis werte vom blut freies t3 3,0 tsh rnr 1,86 mikrosomen-ak (top) ift 15 u/ml

  • Sara sagt:

    Guten Tag Herr Dr. Lunow,

    ich bin 32 J. alt, vor c.a 2 Jahren wurde bei mir SD Unterfunktion festgestellt (Aufgeblähter Bauch, Müdigkeit, Gewichtszunahme), TSH 5,75. Vor c.a 4 Jahren habe ich sehr viel in kurzer Zeit abgenommen (es konnte eine SD Überfunktion sein). Von dem Arzt habe ich nun L-Thyroxin 50 bekommen. Am Anfang sind die TSH Werte gesunken auf 2, nur seit über einem Jahr steigen die Werte kontinuierlich, bei letzter Untersuchung hatte ich TSH 3,85. Ich fühle mich immer noch sehr müde, vergesslich und unkonzentriert. Ich mache sehr viel Sport (3-5 mal die Woche), achte sehr auf die Gesunde Ernährung bei der SD-Unterfunktion und trotzdem nehme ich ständig zu (praktisch aus nichts). Insgesamt habe ich schon mehr als 6 kg. zugenommen.Die private Untersuchung weiteren Hormonen ergab, dass die Prolactin auch erhöht ist (Über die Norm). Ich war schon bei mehreren Algem. Ärzten hier in Bonn und keiner wollte mir eine Überweisung für einen Endokrinologe geben. Diese Situation ist für mich sehr frustrierend, denn trotz Sport und richtiger Ernährung nehme ich zu. Ich würde Ihnen für Ihre Meinung sehr dankbar.
    MfG

    • Vieles spricht dafür, dass Sie nicht genügend Thyroxin einnehmen. Sie brauchen nicht unbedingt eine Überweisung zu einem Endokrinologen.
      In unserem Schilddrüsenzentrum ist zum Beispiel eine Überweisung von einem Hausarzt nicht notwendig.

      Dr. med. Christian Lunow

  • Stefanie sagt:

    Sehr geehrter Herr Dr. Lunow,
    seit 16 Jahren leide ich an Hashimoto Thyreoditis und bin vor kurzem auf Ihre Praxis aufmerksam geworden. Einen Experten für diese Krankheit gibt es leider bei uns nicht.
    Viele Ihrer Tipps, inbesondere die Ernährungstipps, interessieren mich sehr und einige davon habe ich bereits umgesetzt.
    Da Ihre Praxis keine neuen Patienten, die von weiter her kommen, aufnehmen, ( in meinem Fall sind es ca. 70 km ) hoffe ich, dass Sie mir eine Frage auf diesem Wege beantworten können.
    Sie sprechen in Ihren Empfehlungen vom Verzicht auf Milch und Michprodukte.
    Geht es dabei generell um Michprodukte oder um die Laktose in den Produkten ? Ein Verzicht auf Milchprodukte und auf Gluten bringen schon eine erhebliche Schwierigkeit im täglichen Leben mit sich, die ich aber gerne in Kauf nehme, wenn es mir dann endlich besser gehen würde.

    Vielen Dank im Voraus.
    Liebe Grüße,
    Stefanie

    • Der Verzicht auf Milch- oder Milchprodukte sowie ein Verzicht auf Gluten gehört bei uns nicht zu den Standardmaßnahmen bei der Therapie der Hashimoto-Thyreoiditis. In der Regel ist bei Hashimoto-Thyreoiditis keine besondere Ernährungsweise erforderlich. Nur wenn mit den üblichen Therapiemaßnahmen keine zufriedenstellende Symptomfreiheit hinzugekommen ist, besprechen wir mit dem Patienten, was mit Ernährungsumstellung versuchsweise noch ausprobiert werden könnte.

      Dr. med. Reinhold Lunow

  • Ihre Symptome sprechen für eine Schilddrüsenüberfunktion. Natürlich können diese Symptome auch durch andere Ursachen bedingt sein. Vielleicht wäre es am besten, Sie reduzieren die Dosis sehr stark, zum Beispiel auf 50. Dann könnte man durch eine Blutabnahme kontrollieren, ob Sie in einer Unterfunktion sind. Wenn Sie dann immer noch diese Symptome hätten, liegt die Ursache nicht in der Schilddrüse.

    Dr. med. Reinhold Lunow

  • In den meisten Fällen liegt einer Schilddrüsenunterfunktion eine Hashimoto-Thyreoiditis zugrunde. Sie sollten deshalb die Schilddrüsenantikörper untersuchen lassen. Manche Patienten haben trotz Hashimoto-Thyreoiditis einen normal Ultraschall der Schilddrüse. Wenn eine Hashimoto-Thyreoiditis vorliegt, sind ihre TSH Werte hoch und Sie sollten die Schilddrüsendosis weiter erhöhen.

    Dr. med. Reinhold Lunow

    • Bitte verstehen Sie, dass eine detaillierte Behandlungsempfehlung auf diesem Wege nicht möglich ist. Nach einer Dosis Umstellung kann frühestens nach 4 Wochen ein Fazit gezogen werden. Dabei kommt es mehr auf die Beeinflussung Ihrer Beschwerden als auf die Blutwerte an.

      Dr. med. Reinhold Lunow

  • Sandra sagt:

    Hallo Herr Dr. Lunow,
    leider habe ich erst im April einen Termin bei Ihnen bekommen, weiß aber gerade nicht was ich machen soll. Ich habe Hashimoto und nehme seit einem Jahr Prothyrid. Erst eine ganze täglich und seit einigen Monaten 1 und 1/2 im Wechsel. Mein behandelnder Arzt ist leider verstorben. Mir ging es letzte Woche so schlecht, dass ich zum Internisten gegangen bin. Er hat mir Blut abgenommen und gesagt, dass ich eine Überfunktion habe und mir L´Thyroxin 75 veschrieben.
    Bin etwas verzweifelt. In der Hoffnung auf eine Empfehlung.
    Beste Grüße Sandra

    Hier meine Werte:
    TSH 0,04/ 0,27-4,2
    T3 2,6/ 2-4,4
    T4 10,4/ 9,3-17

    • Der TSH-Wert ist zwar niedrig, die meisten Patienten mit Hashimoto Thyreoiditis fühlen sich mit solcher Einstellung aber am wohlsten. Insofern liegt keine Überfunktion aus meiner Sicht vor. Von Bedeutung ist aber auf jeden Fall, ob Sie Unter- oder Überfunktionssymptome haben. Die Thyroxindosis sollte eher nach ihren Beschwerden dosiert werden als nach ihren Blutwerten.

      Dr. med. Reinhold Lunow

  • Melanie sagt:

    Hallo Herr Dr. Lunow,
    bei mir wurde auch im Rahmen einer Schwangerschaft Hashimoto diagnostiziert. Bewusste Beschwerden die auf eine Unterfunktion hinwiesen hatte ich bis dato nicht. Die Werte kann ich Ihnen nicht geben, da meine Ärztin sie mir nicht mitteilte. Ich nehme nun seit etwa 5 Wochen L Thyroxin, gestartet mit 37,5 für 4 Tage, dann auf 75.
    Schon in der ersten Woche fühlte ich mich schwächer und kraftlos. Dies wurde immer mehr, so dass ich an manchen Tagen gar nicht hoch kam morgens, hab in dieser Zeit täglich bestimmt 12-13 Std geschlafen. Nach etwa 3,5 Wochen begann es mit extremen Schlafstörungen. Nachts kann ich gar nicht einschlafen und tagsüber bin ich wie gerädert und schlafe irgendwann vor Erschöpfung ein und wache auch nicht vor 4 Std Schlaf wieder auf. Abends dann das gleiche spiel: ich bin hundemüde, aber an Schlaf ist nicht zu denken. Dann plagen mich Übelkeit, Schwindel und Kopfschmerzen. Nach einer Überprüfung der Werte wurde ich nun vor einigen Tagen auf eine Dosis von 100 erhöht, jedoch keine Besserung… ich werde langsam verrückt!
    Von meiner Ärztin höre ich nur: das ist normal, das geht am Anfang jedem so.
    Was kann ich tun? Was können Sie mir raten?
    Ich bin für jede Hilfe Dankbar, da dies momentan auch für das Baby die absolute Hölle sein muss.

    • Selbst, wenn ich Schilddrüsenwerte zur Verfügung habe, ist eine Meinungsäußerung aus der Ferne bei Hashimoto-Thyreoiditis sehr schwierig. Wenn gar keine Werte vorliegen, wie jetzt bei Ihnen, ist jede Meinungsäußerung unverantwortlich. Sie sollten sich in die Behandlung eines Arztes begeben, der Erfahrung mit Hashimoto-Thyreoiditis hat.

      Dr. med. Reinhold Lunow

  • Chilla sagt:

    Hallo Herr Dr. Lunow,

    vor 15 Jahren wurde bei mir Hashimoto diagnostiziert. Nach 2 FG bin ich nun endlich schwanger (19. SSW).
    Derzeit wurde meine Hormondosis noch nicht erhöht (100/125 im Wechsel). Darüberhinaus wurde ein Vit D3, B12, Mg und Fe-Mangel festgestellt (bis auf D3 aufgrund der Schwangerschaft wird Alles substituiert). Zusätzlich nehme ich Selen und Folsäure ein.
    Seit etwa 3 Wo leide ich unter starker Müdigkeit, hartem Bauch, sowie Wadenkrämpfe.
    Meine aktuellen Werte sind: TSH 1,56; fT3=2,9 und fT4= 9,3
    Besteht hier ein Zusammenhang und bin ich gut eingestellt? Ich habe gelesen, dass in der Schwangerschaft die Hormondosis direkt hochgesetzt werden soll. Laut meiner Ärztin sind die Werte im Normalbereich. Ich bin ein wenig verunsichert und mache mir große Sorgen, dass es meinem Baby gut geht. Vielleicht können Sie mir weiterhelfen.
    Vielen Dank im Voraus und freundliche Grüße

    • Während der Schwangerschaft ist eine Erhöhung der Thyroxindosis spätestens ab der 10. bis 12. Woche fast in allen Fällen notwendig. Im Allgemeinen ist ein TSH-Wert zwischen 0,3 und 1,0 anzustreben. So gesehen wäre eine Erhöhung der Hormondosis bei Ihnen sinnvoll. Ihre Werte sind aber nicht so schlecht, dass Sie sich Sorgen um ihr Baby machen müssen. Sie sind jetzt befriedigend bis gut und Sie sollten auf exzellente Werte eingestellt werden.

      Dr. med. Christian Lunow

  • Ihre Schilddrüse ist tatsächlich sehr klein. Dies kann zu einer Hashimoto-Thyreoiditis passen. Sie sollten die Schilddrüsenantikörper bestimmen lassen. Zusätzlich kann man über die Struktur der Schilddrüse im Ultraschall Hinweise auf Hashimoto-Thyreoiditis bekommen. Wenn ihre Symptome anlässlich der Geburt ihres Kindes begonnen haben, könnte dies ein Hinweis auf Hashimoto-Thyreoiditis sein, da Autoimmunerkrankungen durch Schwangerschaft und Geburt ausgelöst werden können. Eine probeweise Therapie mit Thyroxin ist auch bei diesen TSH Werten zu empfehlen.

    Dr. med. Reinhold Lunow

  • Melanie sagt:

    Hallo zusammen. Vor 8 Jahren fing alles an . Mann dachte an eine Unterfunktion der SD in der Schwangerschaft. Nach der Geburt ging es mir überhaupt nicht gut. Mein HA stellte fest das die Werte komisch aussehen und mich zum Endokirnologe geschickt, dieser stellte Hashimoto fest. Am Anfang bekam ich 50 mg Euthyroxin jetzt bin ich bei 200. Endlich in einem leichten erhöhten wert. Dazu bekomm ich Seelen und D3 aber ich habe zugenommen und will es weg bekommen aber weis nicht wie. Sind so shakes verübwrgehend eine Lösung? Oder wie macht ihr das?

    Mit freundlichen Grüßen
    Melanie Habermann
    Schwarzwald

    • Hashimoto-Thyreoiditis wird häufig während oder nach einer Schwangerschaft entdeckt. Das liegt daran das Phasen der Hormonumstellung typische Auslöser für Autoimmunerkrankungen sind.wenn trotz ausreichender Dosierung mit T4 eine Gewichtsreduktion nicht erreicht werden kann, haben wir gute Erfahrung mit der zusätzlichen Gabe von T3 gemacht. Dabei sollte dann aber die Dosis von T4 reduziert werden.

      Dr. med. Christian Lunow

  • Bei einem so komplexen Krankheitsbild ist eine Beratung per Internet wenig sinnvoll. Die Vitiligo ist eine autoimmunbedingte Begleiterkrankung bei Hashimoto-Thyreoiditis. WE$nn Sie zusätzlich Lupus erythematodeshaben, sollten Sie sich an einen erfahrenen Rheumatologen wenden. Minimale Variante eines LE ist eine hilfreiche Diagnose. Bei Eisenmangelanämie gibt es inzwischen bessere medikamentöse Therapien als Ferlecit. Termine bei uns werden in diesem Blog nicht vergeben.

    Dr. med. Reinhold Lunow

  • Anja B. sagt:

    Sehr geehrter Herr Dr. Lunow,
    laut Aussage meiner HÄ bin ich mit dem LT75 optimal eingestellt aber ich kann mir dass nicht vorstellen, da ich unter vielen diversen Problemen ( Angsstörungen, nicht abschalten können, kein Hungergefühl, …) leide und ich davon ausgehe dass ich noch in einer UF bin.,
    Meinte Werte lauten ( BE ohne EInnahme von LT75 ):
    FT 3: 2,92 ( 2,30-4,20)
    FT 4: 1,38 ( 0,80-1,70)
    TSH: 1,82 ( 0,35-4,00 )

    Meine HÄ meint, dass es Quatsch sei zu erhöhen und ich besser einmal zu einem Psychotherapeuten gehen soll.

    • Da Ihr TSH mit 1,82 noch relativ hoch ist, kann man noch nicht von einer optimalen Einstellung einer Hashimoto-Thyreoidits sprechen. Die meisten Patienten fühlen sich mit einem Wert zwischen 0,3 und 1,0 am wohlsten. Sogesehen wäre ein Therapieversuch mit Thyroxin 100 aus meiner Sicht vorzunehmen.

      Dr. med. Reinhold Lunow

  • Bei Kinderwunsch empfehlen wir einen Wert zwischen 0,3 und 1,0, da ist bei Hashimoto-Thyreoiditis erfahrungsgemäß die Chance schwanger zu werden am größten. Mit einem Wert von 1,0 sind Sie gerade am angestrebten Bereich. Ich würde es mal mit 37,5 Thyroxin versuchen.

    Dr. med. Christian Lunow

  • Yvonne K. sagt:

    Sehr geehrter Herr Dr. Lunow,

    ich bin aufgrund mehrerer Symptome und Anlässe zur Untersuchung in eine endokrinologische Praxis gewesen. Meine Tochter kam 2014 in der 27 Ssw ( Plazentainsuffizienz, Hellp Syndrom) zur Welt. September 2016 hatte ich eine Fehlgeburt 13Ssw, Grund auch hier Plazentainsuffizienz.

    Viele der beschriebenen Symptome von Hashimoto habe ich ebenfalls zu beklagen.
    Bei der Untersuchung letzte Woche hatte ich folgende Blutwerte:

    Vitamin D: 11
    FT3 3,6
    FT4 1,0
    Tsh 1,79
    Tsh Rezeptor-AK 0,1
    Thyreoglobulin-AK 114
    Calcitonin 2,0
    HS CRP 2,0

    Nun steht im Arztbrief dass kein Hinweis auf eine Fehlfunktion der Sd besteht. Jedoch bin ich gerade mit dem Hinweis, dass der Wunsch eine neue Schwangerschaft eingehen zu wollen in die Praxis gegangen.
    Wenn ich mich ins Thema Hashimoto im Internet vertiefe würde ich als Laie, Hinweise durchaus sehen. Auch wird u.a. auf Webseiten von Kinderwunschpraxen bei erhöhten Thyreoglobulin-AK (114) eine Behandlung empfohlen.

    Können Sie aufgrund der angegebenen Blutwerte und auch beschriebenen Symptome Hashimoto anschließen oder eventuell bestätigen?

    Vielen Dank und beste Grüße

    • Üblicherweise sind die Thyreoglobulin-Antikörper bis 100 im Norbereich. Sie sollten zusätzlich die TPO-Antikörper untersuchen lassen und im Ultraschall nach Hinweisen auf eine Hashimoto-Thyreoiditis überprüfen lassen. Bei Kinderwunsch würde ich auch bei nur einem psotiven Befund von diesen Untersuchungen den TSH zwischen 0,3 und 1,0 einstellen lassen.

      Dr. med. Reinhold Lunow

  • Rosa sagt:

    Grüße Sie Dr. Lunow,

    gerne möchte ich nochmal eine Anfrage senden – ich glaube meine Frage kam nicht an. Erst einmal besten Dank, dass man die Möglichkeit hat hier eine Frage zu stellen bei einem Experten.
    49 Jahre, Hashimoto seit 9 Jahren (bedingt durch die Wechseljahre-die sind vorbei).
    Therapie: 25mg L-Thyrox
    Werte: Schilddrüsen US – unauffällig, ok.
    Werte:
    TPO-AK 49; TRAK – 0,2; FT3: 3,6; FT4: 15; TSH: 1,39
    Bis auf meine AK sind die Werte o.k. – ist es nötig noch L-Thyrox zu nehmen…
    AB und an RR von 140/90 /130/90 ist für mich viel zu hoch – habe immerzu niedrigen RR gehabt, kann das vom L-Thyrox kommen?
    Ansonsten keine großen Beschwerden.
    Vielen Dank für Ihre Unterstützung!
    Beste Grüße

    • Ob Sie noch eine Therapie mit Thyroxin benötigen, hängt in erster Linie davon ab, ob es Ihnen mit Thyroxin besser geht als ohne, also Ihre Symptome sind entscheidend. Bluthochdruck als Nebenwirkung von Thyroxin ist eher selten.

      Dr. med. Reinhold Lunow

  • J. B. sagt:

    Sehr geehrter Herr Dr. Lunow,

    vor vielen Jahren erkrankte ich an einer Schilddrüsenunterfunktion, die Symptome begannen vor ca. 10 Jahren, wie Müdigkeit, Gewichtszunahme, Haarausfall und verschiedene Hautleiden, depressive und lethargische Verstimmungen, Margen und Darm Probleme um nur einige dieser zu nennen. Eine Erkrankung der Schilddrüse wurde erst ca. ein Jahr später erkannt.
    Meine damalige Ärztin verschrieb mir daraufhin L- Thyroxin 125, anstatt den Körper langsam an die Hormone zu gewöhnen wurde mir sofort die höchst Dosis verschrieben und die Symptome wurden auch nicht besser, es änderten sich zwar die Blutwerte, trotzdem ich fühlte mich schlecht.
    Irgendwann wechselte ich den Arzt, er dosierte das Medikament auf L- T 75 runter, jedoch nahm ich weiter an Gewicht zu, Schlaflosigkeit und die anderen Symptome wurden ebenfalls nicht besser.
    In den darauffolgenden Jahren schaffte ich es manchmal für eine kurze Zeit an Gewicht zu verlieren, durch viel Sport. Jedoch hielt dies nicht von Dauer.
    Ich treibe eigentlich sehr gerne Sport Joggen, Fahrrad fahren und Fitness, sobald ich zunehme fällt es mir sehr schwer da am Ball zu bleiben.

    Ende letzten Jahres verschlimmerten sich die Symptome sehr, ich wiege jetzt fast 70 kg bei einer Größe von 1,60 m, beim Treppen steigen bekomme ich Atemnot, habe kaum noch Kondition und die anderen Symptome verschlimmerten sich ebenfalls.
    Anfang Januar wurden die Schilddrüsenwerte nochmals untersucht, ich hatte einen TSH Wert von 6,06, ft3 von 3,75 und ft4 von 1,16. Infolgedessen wurde L- Thyroxin auf 88 erhöht. Nach ca. 6 Wochen wurden die Werte erneut kontrolliert. Der TSH Wert sank auf 3,09 und ft3 auf 3,13 und ft4 auf 1,40. Somit meint mein Arzt es ist alles in Ordnung die Werte stimmen und er könnte nichts mehr tun. Auf meine Anfrage wurde noch der Vitamin D Gehalt geprüft und es wurde ein Vitamin D Mangel von 6,5 (-) festgestellt.

    Leider habe ich das Vertrauen in diesen Arzt verloren und begebe mich gerade auf der Suche nach Hilfe. Ich lese viel über Nahrungsmittelumstellung und Mikronährstofftherapie oder anderen Medikamenten, die bei einer Schilddrüsenerkrankung helfen, was auch zur Verwirrung führen kann. Ich möchte nicht alleine irgendwelche Nahrungsergänzungsmittel zu mir nehmen sondern mich an Fachleuten wenden, die sich mit dieser Therapie auskennen. Vielleicht können Sie mir hier weiterhelfen oder mir zu bestimmten Dingen raten, ich wäre Ihnen sehr dankbar.

    Vielen Dank und freundliche Grüße

    • Eine spezielle Hashimoto-Diät ist in der Regel nicht erforderlich. Wichtig ist vor allen Dingen, dass Sie Ihre Schilddrüse mit ausreichend Thyroxin unterstützen. Der TSH-Wert mit 3,09 spricht dafür, dass Sie eine höhere Dosis brauchen. Die meisten Patienten mit Hashimoto-Thyreoiditis brauchen niedrige Werte. Der Vitamin D Mangel sollte ausgeglichen werden. Anzustreben ist ein Wert von 40. Vitamin B12 Mangel und Folsäuremangel sollten auch ausgeschlossen werden.

      Dr. med. Reinhold Lunow

  • Tanja sagt:

    Sehr geehrter Dr.Lunow,

    bei mir wurde vor ca. zwei Jahren Hashimoto diagnostiziert. Bisher wurde ich von meinem Hausarzt behandelt. Doch wegen bleibender Beschwerden würde ich gerne zum Endokrinologen gehen. Können Sie mir in Raum Düsseldorf oder Kreis Mettmann einen Arzt empfehlen, der sich mit Hashimoto befasst?

    Vielen Dank und freundliche Grüße

  • Lugale sagt:

    Sehr geehrter Dr Lunow
    m.Basedow oder Hashimoto trotz Überfunktion eine Einschätzung von ihnen wäre hilfreich wir hängen gerade etwas in der Luft .Jahrelanges Übergewicht Antribslosichkeit Haarausfall Müdichkeit , extrem trockene Haut . Aber nie wurde die Schilddrüse untersucht . Weibl. Person 63J
    Vor ca 1 Jahr Feststellung Überfunktion > cerbimacol Behandlung kein Erfolg + Leberenzymerhöhung .
    Danach Radiojodtherapie Juli 2016
    Hach 3 Monaten Propycil 50 da kein Besserung
    Unter Propycil starke Unverträglichkeit , Gewichtsabnahme (extrem stark ),Übelkeit ,Erbrechen körperliche Schwäche Heiserkeit und letztendlich Hb Abfall au 6.0
    Januar 17 Krankenhaus Aufenthalt mit Bluttransfusionen
    Sono SD 12.1.17 :zwei echodichte Knoten ,restliche Parenchym ist diffus echoarm ,Gesamtvoumen 11,4ml. Li 5.8 Re 5.6 ml
    Jetzt dringender Verdacht auf SLE
    Path.werte :Tsh <0,01mE/l,Haptoglobin <0,07 g/l ,Transferrin 1,70g/l , Hb10.6
    Vit.b12 79 ng/l. FT4 1,7ng/dl
    ANA/ANF 1:10000. ,Anti Cardiolipin-IgM-AK nachweisbar 13,10
    Retikulozyten 12,1 %
    p-ANCA 1: 320
    Propycil wurde natürlich gleich abgesetzt nun keine Einnahme vom SD MediKamente dafür soll sie dringen nochmal eine Radiojodtherapie machen ,ist das nicht sehr belastend für den so schon geschwächten Körper ? Und die Medikamente verträgt sie nicht .
    Um ihre Einschätzung oder einen Rat wären wir sehr Dankbar

  • Elena sagt:

    Sehr geehrter Herr Dr. Lunow,

    vielen Dank erstmal für die Möglichkeit hier Fragen zu stellen – und dafür dass sie auch beantwortet werden 😉

    Ich (w, 37) habe seit 10 Jahren Diagnose Hashimoto. Lebe meistens gut damit aber habe immer wieder Phasen, in denen es mir schlechter geht: keine Energie, schlechte Stimmung, Weinerlichkeit etc.
    Ein Muster kann ich allerdings anhand meiner Werte nicht immer erkennen. So hatte ich mal einen TSH von 0,11 als ich mich schlecht fühlte (ft3 und ft4 werden leider nicht immer mitgetestet) – aber auch schon einen TSH von 0,07 (Totalabsturz! Ohne Steigerung) und fühlte mich ok.

    Meine letzte Laborkontrolle ergab einen für mich sehr hohen TSH von 5,64 (Ref 03 – 4,0). So hoch war er seit ich LT nehme noch nie. Im Oktober war er noch bei 1,44. Grund ist wohl Dosis LT 100 zu niedrig plus ein Einnahmefehler.
    (Meistens hatte ich in den letzten Jahren 125 genommen, aber sobald mein TSh mal runtergeht, soll ich reduzieren, unabhängig von ft3 und ft4).
    Meine freien Werte zu diesem hohen TSH sind im unteren Normbereich – allerdings mit LT Einnahme eine Stunde vorher.

    Meine Frage: ich fühle mich seit einigen Monaten nicht gut, aber die letzten Wochen wirklich schlecht, vor allem psychisch. Reizbar, weinerlich, niedergeschlagen, wenig Appetit und sehr schlapp. Zudem seit Wochen Muskelzucken und vermehrt Rückenschmerzen. Kann ich diese getrost den schlechten Werte zuschreiben? Allerdings hatte ich schon ähnliche freie Werte bei viel niedrigerem TSH und fühlte mich da auch nicht so schlecht.
    Hat ein hoher TSH einen direkten Zusammenhang mit dem Befinden?

    Seit 2 Wochen habe ich nun wieder auf 125 LT gesteigert, aber merke noch keine Besserung meiner Stimmung und Energie. Gibt es irgendeinen Richtwert, ab wann es aufwärts gehen könnte mit dem Befinden?

    Vielen herzlichen Dank und beste Grüße
    Elena

    • Mit Richtwerten ist es nicht so einfach, dennoch geht es den meisten Patineten mit Hashimoto-Thyreoiditis mit einem TSH zwischen 0,3 und 1,0 am besten. fT4 und fT3 sollten dabei nicht im untersten Drittel des Normbereiches sein, aber auch nicht im Überfunktionsbereich. Ihre Symptome können natürlich auch eine andere Ursache haben. Ferritin, Vit B12 und Folsäure sollten überprüft werden.

      Dr. med. Reinhold Lunow

  • Leider können wir keine Empfehlung von Ärzten im Raum Würzburg geben.

    Dr. med. Reinhold Lunow

  • Katarina sagt:

    Guten Tag,
    habe seit 1,5 Jahren Hashimoto und ständig gesund. Probleme, da mein Immunsystem angeschlagen ist. Mein TSH Wert ist auch nicht stabil und seit 2 Monaten empfinde ich wieder starken Druck am Hals. Ich würde gerne zum Endokrinologen gehen. Kennen Sie Endokrinologen im Gebiet Münsterland, die auch GKV Patienten behadeln?
    Grüße

  • Auf der Suche nach Antworten sagt:

    Liebes Praxisteam!

    Ich möchte mich hier kurz erklären, denn ich bin ziemlich verzweifelt. Da Sie in ihrer Praxis ja leider keine neuen Patienten annehmen, hoffe ich hier auf eine Erklärung 🙂

    Alles fing im Februar 2016 an. Symptome wie plötzlich auftretende Sehstörung, schweregefühl in Arm und Bein. Seit nun jetzt 8 Monaten plage ich mich mit ständiger Benommenheit, Hautausschlägen, Magen Darm Störungen, Schmerzen in Handgelenken und Beinen.

    Ich bin in 2x stationär behandelt worden und habe so ziemlich alle Ärzte aufgesucht die es mit allen Fachrichtungen gibt. Alle sagen immer ich sei gesund. Wie ich finde, passen aber einige Blutwerte nicht zu der Aussage, dass alles in Ordnung ist.

    2007 wurde ein Morbus Basedow bei mir diagnostiziert. Nach 1 Jahr Tabletteneinnahme, war alles wieder in Ordnung.

    Hier nun die aktuellen Schilddrüsenwerte:

    TSH vom 29.09. lag bei 1,14. TPOAK bei 658,6, TRAK bei 1,1.
    TSH Wert vom 04.10.2016 lag dann bei 2,47.
    Ausserdem habe ich einen ANA Titer von 1:620.
    Jetzt meine Frage: Wenn der TSH Wert innerhalb 1 Woche so unterschiedlich ist und auch die TPOAK ja nicht wirklich gut sind, wie kann es dann sein, dass angeblich alles in Ordnung ist? Die Symptome sagen ja auch was anderes.

    Man schiebt es mittlerweile auf die Psyche und das glaube ich beim besten Willen nicht. Ich weiß langsam echt nicht mehr was ich machen soll, denn alleine die ständige Benommenheit macht einen verrückt. Vielleicht können Sie mir ja was dazu sagen und mir vielleicht auch empfehlen wo ich hin gehen kann, da sie ja leider keine Patienten mehr annehmen. Vielen Dank und liebe Grüße

    • Bei Hashimoto-Thyreoiditis ist nicht selten auch der ANA Titer hoch.
      Bei einem ANA Titer in dieser Höhe sollten Sie sich bei einem Rheumatologen Rat holen. Sinnvoll könnte auch eine
      MR Unersuchung des Hirns und des Rückenmarks sein, um dort Entzündungen auszuschließen.

      Dr. med. Reinhold Lunow

  • Mona sagt:

    Ich befinde mich in einer verzwickten Situation und hoffe auf einen Rat. Zu meinen Beschwerden:
    – Seit acht Jahren vermehrte Atemnot und je nach Facharzt wechselnd die Diagnose COPD oder Asthma.
    – Struma multinodosa (links 32/re 58ml) wurde vor wenigen Wochen auf mein Drängen festgestellt. die Abklärung beim Radiologen brachte keine weiterführende Diagnose. Alle Schilddrüsenwerte samt Antikörpern sind im Normbereich. In der Szintigraphie konnte die Schilddrüse nicht dargestellt werden, da kaum Aufnahme des radioaktiven Jods nachweisbar war.
    – Nachdem ich schon immer Gewichtsschwankungen hatte, freute ich mich zuerst als ich vor zwei Jahren immer dünner zu werden begann und dachte mir da nicht weiter. Leider ist der Gewichtsverlust bis heute ungebremst. Gesamt habe ich mind. 25 Kilo verloren und habe derzeit mindestens 12 Kilo Untergewicht. Mein Herz schlägt viel zu schnell. Ich fühle mich kraftlos und meide Licht und Wärme so gut es geht. Fühlt sich an, als müsse ich in der Sonne kollabieren. Licht schmerzt in den Augen. Rechts Auge steht vor, aber von ärztlicher Seite ist es noch nicht bestätigt. Atemnot ist schlimmer denn je und die Medikamente packen das kaum. Ich habe mittlerweile chronische Schmerzen im zahnlosen Oberkiefer. Mehrere ZÄ sehen keinen Handlungsbedarf, also schlucke ich jetzt seit fast drei Monaten schon wieder täglich bis zu zwei Schmerztabletten (meist Paracetamol) zum Frühstück. Der letzte Schmerzschub im Kiefer nach Extraktion konnte erst nach Antibiotikagabe Wochen später gestoppt werden.
    Immer schlimmer wird meine Gastritis, deren Ursachen nach negativem Helicobacter-Befund nicht weiter untersucht werden. Bin bei mittlerweile 80mg Pantoprazol am Tag angelangt und immer noch brennt morgens mein Rachen. Entdeckt wurde die Gastritis im vorvergangenen Frühjahr, sie scheint aber schon viel länger zu bestehen, nur nicht so ausgeprägt.
    Ich weiß nicht mehr weiter und habe Angst um mein Leben. Mir wurde mehrfach gesagt, die Beschwerden seien Begleiterscheinungen der COPD, doch dafür finde ich keine Quellen.
    Haben Sie eine Idee, was ich tuen kann bzw. wo oder wie ich kompetente Hilfe bekommen kann? Schonmal herzlichen Dank für Ihre Antwort!

    Freundliche Grüße!

  • kilic sagt:

    Hallo
    Ich habe seit 10 Jahren hashimoto und immer wieder einen TSH Wechsel von 0,1 und 11,5 im Abstand von 6 Wochen. Können Sie mir in Berlin eine Praxis empfehlen , die Erfahrung mit dieser Krankheit hat? Ich bedanke mich für eine Antwort

  • Silke sagt:

    Sehr geehrter Herr Dr. Lunow,

    auch ich leide unter HT. Mein TSH liegt bei 1,61 und das freie T4 bei 0,84.
    In einem Speicheltest wurde vor 2,5 Jahren eine Nebennierenschwäche diagnostiziert. Ich habe daraufhin Cortisol (Prednisolon) eingenommen, aber keine Veränderung an meinem Gesundheitszustand feststellen können. Nachdem bei einem Endokrinologen vor 2 Jahren eine Blutprobe mit einem CRH-Stimulationstest keine Nebennierenschwäche bestätigte, habe ich das Cortisol wieder abgesetzt. Ein PCO-Syndrom ist bei mir schon seit vielen Jahren bekannt. Im Moment hat meine Antriebslosigkeit und Erschöpfung wieder stark zugenommen. Ich habe daher vor 2 Wochen begonnen L-Thyroxin bzw. seit einer Woche das Präparat „Armour“ einzunehmen und zusätzlich Selen. Noch merke ich keine Besserung.
    Ich lese gerade das Buch von Datis Kharrazian (Hashimoto anders behandeln) und frage mich nun, ob man eine HT bei vorliegender Nebennierenschwäche anders behandeln müsste und Schilddrüsenhormone dann eher kontraproduktiv sind. Sollte ich vielleicht lieber wieder Cortisol einnehmen und schauen was passiert? Was empfehlen Sie?

    Vielen Dank und freundliche Grüße

    • Es ist schwierig aus der Ferne zu beurteilen, ob Sie tatsächlich eine Nebenniereninsuffizienz haben. Dies lässt sich aber mit Laboruntersuchungen
      ausschließen. Von dem Spezialtest halte ich nicht viel. Solange Ihr TSH nicht bei 0,3 – 1,0 liegt, könnte die Hashimoto-Thyreoiditis nicht ausreichend behandelt sein und Ihre Symptome
      hierdurch zu erklären sein.

      Dr. med. Reinhold Lunow

  • E.B. sagt:

    Sehr geehrter Herr Dr. med. Reinhold Lunow,

    Ich möchte zu einem guten Endokrinologen gehen. Und mich einmal komplett durchchecken lassen. Allerdings findet man a) nicht so viele, die sich wirklich alles anschauen und b) wenn man einen glaubt gefunden zu haben, bekommt man leider keinen Termin. Deswegen versuche ich es jetzt mal ,ganz untypisch für mich, so. Ich würde mich über eine Antwort Ihrerseits freuen. Danke

    Kurz zu den Fakten:

    Ich bin 30 Jahre alt, Diabetes Typ 1 und einen bestätigen Hashimoto-Thyreoiditis. TSH aktuell bei 2,42 (meine Ärztin sagt nur der ist ok so). Unwohlsein, Müdigkeit, Antriebslosigkeit und Gedächtnisstörungen sind die schlimmsten Symptome. Abgesehen von meiner med. Situation, haben mein Mann und ich einen Kinderwunsch.

    meine Fragen:

    1. ich nehme zur Zeit 75 mg Euthyrox, Kann ich das bedenkenlos erhöhen? und wenn ja, was ist eine übliche Erhöhungsdosis? Damit ich in meine Wohlfühlzone gelange (vermute mal so um einen TSH von 1 herum) . Wann greift im Körper im Normalfall eine Erhöhung der Med.? Wie sollten die Abstände der Laborkontrollen sein, wenn man schwanger ist? Gibt es eine Art Faustregel ob, wann und um wieviel man erhöhen sollte in der Schwangerschaft um das Kind ausreichend zu versorgen?

    2. Ernährung spielt ja auch eine große Rolle, da bin ich dran. Ich habe allerdings auch von dem Lavita Produkt gelesen. Was halten sie davon? Sinnvoll oder reicht eine ausgewogene Ernährung?

    3. bei Kinderwunsch und einer zur Zeit bestehenden Schilddrüsenunterfkt hat meine Gyn die Femibion 1 mit Jod empfohlen. Was halten sie davon?
    Wenn ja, ist es sinnvoll dieses Med. täglich zu nehmen oder vllt auch eher sporadisch? Wann weiß ja nicht wann man schwanger wird?

    Danke für Ihre Hilfe

    Mit freundlichen Grüßen

    • Leider ist eine Behandlung per Internet nicht möglich. Der TSH sollte bei Kinderwunsch aber im Allgemeinen zwischen 0,3 und 1,0 liegen.
      Die Blutwerte sollten während einer Schwangerschaft alle 4 Wochen kontrolliert werden. Levita kenn ich nicht. Jod würde ich erst ab Bestehen einer Schwangerschaft zusätzlich nehmen.

      Dr. med. Reinhold Lunow

  • Die meisten Patienten mit Hashimoto-Thyreoiditis fühlen sich bei einem TSH unter 1,0 am wohlsten.
    Ein Kombinationspräparat Jod und Thyroxin ist nicht zu empfehlen.

    Dr. med Reinhold Lunow

  • Bei Hashimoto-Thyreoiditis ist meist ein TSH von 0,3 bis 1,0 die günstigere Einstellung. Wichtiger als die Laborwerte sind aber das subjektive Empfinden. Jod ist zur Verhinderung einer Schilddrüsenvergrößerung bei Jodmangel indiziert. Bei Hashimoto-Thyreoiditis ist eine Therapie mit Jod nicht zu empfehlen.

    Dr. Reinhold Lunow

  • Melanie sagt:

    Sehr geehrter Herr Dr. Lunow,

    Bei mi wurde 2012 Hashimoto festgestellt und ist bis heute leider nicht richtig eingestellt da ich weiterhin mit Symptomen zu kämpfen habe. Bei einem TSH von mehr als 0,1 fühle ich mich sehr unwohl. Leide unter Verstopfung, muskelschmerzen Müdigkeit Stimmungsschwankungen und habe ständig Hunger. Mein Endokrinologe ist der Meinung der Wert von 0,02 wäre viel zu niedrig und belässt somit meine Dosis bei 50mg L-thyroxin was den Wert natürlich zum ansteigen bringt und mein Leiden auch. Zudem leide ich seit einiger Zeit an rezidivierender Sinusitis und Infekten meine Regel bleibt nunmehr schon 9 Monate aus kann dies auch mit dem Hashimoto zusammenhängen ?

    Viele Grüße und vorab lieben Dank

    • Die meisten Patienten mit Hashimoto-Thyreoiditis fühlen sich mit einem niedrigen TSH Wert am wohlsten. Ein TSH Wert von 0,02 ist am allerbesten, wenn T4 und T3 noch im Normbereich sind und keine Überfunktionssymptomate wie z.B. Herzrhythmusstörungen auftreten.

      Dr. med. Reinhold Lunow

  • desi sagt:

    Guten Abend,
    Bei mir wurde im September 2015 Hashimoto festgestellt.
    Antikörper 240 und Schilddrüse auf 10 vergrößert.
    Zahlreiche Beschwerden wie nicht mehr Leistungsfähigkeit,müde angeschlagen,
    immer wider starke Kopfschmerzen,3 Tage anhaltend,starkes brennen drücken im Hals ausstrahlend in die Ohren.
    Lymphknoten auf 2.8 cm vergrößert seid dem.
    Leichtketten Erhöhung.Polyknonal.
    Meine Frage ist haben Sie Erfahrung gemacht bei Patienten mit dem Mesikament Metherotax?leicht dosiert?
    Vielen Dank
    Beste Grüße

  • Sonja sagt:

    Sehr geehrter Herr Dr. Lunow,
    bei mir besteht seit vielen Jahren eine Hashimoto. Im Sommer 2013 erlitt ich während einem Urlaub eine Sehnerventzündung, wo dann im Krankenhaus die Diagnose Lupus erythematodes gestellt wurde. Bis Januar 2015 war ich beschwerdefrei,- dann bekam ich rote Flecken im Gesicht und meine Finger schwollen an. Dies ging aber auch von selber wieder weg nach ca. 2-3 Wochen. Danach war ich wieder beschwerdefrei bis vor kurzem. Nach einer Infektion bekam ich wieder Flecken im Gesicht, die leicht schuppig waren.
    Soviel zu den Symptomen. Ich habe viel über den Lupus gelesen und das macht mir sehr viel Angst. Meine Heilpraktikerin aber meinte zu mir, das die Ursache an der Hashimoto läge. Denn auch bei Hashimoto kann man Flecken im Gesicht bekommen und die Gelenke können anschwellen. Nun zu meiner Frage: welche Blutwerte muss man bestimmen lassen, um zu sehen, ob ich tatsächlich den Lupus habe? AK sind hoch 1:2560,- das kann aber auch an der Hashimoto liegen. Und ist es richtig, das wenn man mit der Hashimoto richtig eingestellt ist (ich nehme nur L-Thyroxin 100 ein in Verbindung mit Selen), das der Lupus dann keine Chance hätte (sofern er da ist), Schaden in meinem Körper anzurichten?
    Ich bin sehr verunsichert und würde mich freuen, wenn Sie mir antworten.
    Vielen DAnk im Voraus!
    Mit freundlichen Grüßen

    • Lunpus erythematodes ist keine Folgeerkrankung von Hashimoto-Thyreoiditis, sondern beide Krankheiten können
      miteinander auftreten, wenn eine Neigung zu Lupuserkrankungen besteht. Sie sollten sich in die Behandlung eines
      erfahrenen Rheumatologen begeben.

      Dr. med. Reinhold Lunow

  • Sissi sagt:

    GutenTag , seit fast 9Jahren habe ich Hashimoto. Nehme l Thyroxin 100, meine Werte waren bisher immet ok. Wurde auch damals Operiert. Wegen Knoten in Schilddrüse. Und Schilddrüse auch fast raus. Habe seit fast 3Jahren nun ständig Zahnwurzelenzündungen .Und fast keine Zähne mehr.Meine Nerven sind nun fasf am Ende.Könnte das an dieser Krankheit liegen ? Mein Allgemein Arzt sagt daran liegt es nicht.

  • Pseudonym sagt:

    Guten Tag,

    Bei meiner Mutter wurde vor Jahren schon HT diagnostiziert. Nun glaube ich, dass Sie an Hashimoto Hashimoto Encephalopathie erkrankt ist. Leider ist die Erfahrung vieler Ärzte auf diesem Gebiet sehr gering. Kennen Sie sich mit dieser speziellen Form der HT aus?

    • Hashimoto-Encephalopathie ist in der Tat sehr selten. Wir hatten bisher nur einen Patienten. Dis war ein Kind, was dann notfallmässig in der Kinderklinik aufgenommen werden musste. Ich kann leider keine Empfehlung jemanden geben, der sich wirklich damit auskennt.

      Dr. Reinhold Lunow

  • Leider kennen wir in Hamburg keinen Spezialisten für Hashimoto-Thyreoiditis.
    Die Entscheidung sich an jemanden zu wenden, der sich mit Hashimoto-Thyreoiditis auskennt, ist meiner Erfahrung nach aber richtig.

    Dr. med. Reinhold Lunow

  • In der Schwangerschaft stellen wir den TSH meist auf Werte zwischen 0,3 und 1,0 ein. Vielleicht versuchen Sie es mal mit einer Dosis von 112,5.
    Sie können Ihre individuelle Jodversorgung im Urin messen lassen. Im Zweifelsfall raten wir Schwangeren mit Hashimoto-Thyreoiditis kein Jod einzunehmen.

    Dr. Reinhold Lunow

  • S. Talbot sagt:

    Sehr gehhrter Dr. Lunow,

    unsere 8-jährige Tochter hat seit über einem Jahr Probleme mit Bauchschmerzen nach fast jeder Mahlzeit. Weder Kinderärtztin noch die Gastroenterologin des Kinderspitals Zürich haben trotz zahlreicher Untersuchungen (2x Ultraschall, mehrere Stuhl- und Blutuntersuchungen, Lebensmittelunverträglichkeiten etc.) etwas gefunden. Deshalb sind wir immer noch nicht bereit, eine Magen-Darm-Spiegelung vornehmen zu lassen. Durch eine der Blutuntersuchungen hat die Endogrinologin, die im Kinderspital zugezogen wurde, jedoch Werte für eine Hashimoto Erkrankung bei ihr festgestellt (mein Mann hat diese seit Jahren und fühlt sich ganz gut eingestellt). Mittlerweile haben sich ihre Werte erst mal normalisiert, das Antigen ist aber weiterhin vorhanden. Wir würden gerne vorsorgen, dass die Krankheit nicht ausbricht.
    Ich habe jetzt gelesen, dass es hilft, auf Jod zu verzichten, evlt. Selen zu nehmen (wieviel bei Kindern?) und eine Verbindung zu Gluten bestehen kann. Was halten Sie von der Gluten-Diät im Zusammenhang mit Hashimoto?

    Herzlichen Dank im voraus für Ihren Rat!
    Mit freundlichen Grüssen
    S.Talbot

    • Da Zöliakie ist eine häufige Begleiterkrankung bei Hashimoto-Thyreoiditis ist.Deshalb sollte diese Erkrankung ausgeschlossen werden.
      Dafür ist die Bestimmung von Gliadin-Antikörpern sinnvoll. Negative Antikörper schließen eine Zöliakie aber nicht aus.
      Zum Ausschluß dieser Erkrankung ist eine Gastroskopie (Magenspiegelung) notwendig.

      Reinhold Lunow

  • Sehr geehrte Frau Wechsung,

    vielen Dank für Ihre Terminanfrage.
    Wir bitten um Verständnis, aber Termine können wir nur über unsere Homepage http://www.lunow.de vereinbaren und nicht über unseren Hashimoto Blog.

    Mit freundlichen Grüßen
    i.A. Andrea Boedler