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106 Kommentare

  • Cynthia Wiedemann sagt:

    hallo herr dr.,

    ich bin in der 29.woche schwanger und habe hashimoto.

    tablette wurde vor blutabnahme eingenommen.

    meine werte vom 26.11.2018 waren:

    tsh 1,69 mIU/l (0,34 – 4,2)
    FT3 6,50 Immulite pmol/l (2,6 – 6,50)
    FT4 9,80 pmol/l (7 – 21,1)

    ich soll bei l-thyroxin50 bleiben.

    sehen sie das auch so? ist mein baby bei o.g. werten gefährdet?

    man liest überall, dass bei hashimoto in der schwangerschaft ein TSH zwischen 0,3 und 1,0 angestrebt werden soll.

    danke

    • Das wäre der Schwangerschaft ein TSH von 0,3-1,0 angestrebt werden sollte, geht natürlich nicht für jede Patientin. Einen Wert von 1,69 ist ein absolut guter Wert, wenn Sie sich darunter wohl fühlen. Sie brauchen keine Angst zu haben, dass Ihr Baby bei solch guten Werten gefährdet ist.

      Dr. med. Reinhold Lunow

  • Hashi1 sagt:

    Guten Tag, ich habe seit ca. Einem Jahr die Diagnose hashimoto thyreoditis und bin 25 Jahre alt . Mich plagen Symptome wie Müdigkeit, depressive Verstimmungen, Zyklusunregelmäßigkeiten und Muskelschmerzen.
    Mein TSH ist stark supprimiert bei 0,04 bei einer aktuellen l-thyroxin Dosis von 100 Mikrogramm. Mein Ft3 liegt bei 45% und ft4 bei 32,69%. Mein Hausarzt und Nuklearmediziner raten beide die Dosis zu verringern. Was würden Sie mir raten? Über Ihre Expertenmeinung würde ich mich sehr freuen, ich weiß nicht mehr weiter.

    Mit freundlichen Grüßen

    Hashi1

    • Bei diesen Symptomen liegt möglicherweise noch eine andere Begleiterkrankung vor. Ihre Werte sind im Prinzip nicht schlecht. Probeweise kann man immer die Dosis ändern, in Ihrem Falle also verringern. Man würde dann sehen, ob die Symptome zu- oder abnehmen. Auch ein Versuch mit der Gabe von Selen ist zu diskutieren.

      Dr. med. Reinhold Lunow

  • Cyn sagt:

    Guten Tag, ich würde gern wissen, ob bei Hashimoto erhöhte ANA-Titer vorkommen und ob es einen Zusammenhang mit temporär erhöhten Cardiolipin Antikörpern gibt. Die Testungen wurden während einer Schwangerschaft durchgeführt, falls das relevant ist. Danke.

    • Geringe bis mäßig erhöhte ANA Titer komme bei fast jeder Hashimoto-Thyreoiditis vor. Bei sehr hohen
      Werten, sollten noch die ENA bestimmt werden, um eine weitere Autoimmunerkrankung wie Lupus
      erythematodes auszuschließen. Mit temporär erhöhten Cardiolipin Antikörper habe ich keine Erfahrung. Es
      gibt aber bei Hashimoto Thyreoiditis es zahlreiche Kreuzreaktionen bei den Laborwerten.

      Dr. med. Reinhold Lunow

  • Manuela sagt:

    Hallo,

    nach langer Odyssee (TSH, T3, T4, TRAK waren stets im Normbereich) wurde 2007 bei mir (44 Jahre alt) Hashimoto diagnostiziert (MAK: 1.688,5). Seitdem ich Medikamente einnehme (erst Novothyral – welches mir am besten zugesagt hat – und Selen Nutri 200, dann L-Thyroxin 88 und Selen Nutri 200, jetzt L-Thyroxin und Orthomol Arthroplus, da sind 50 Mikrogramm drin) fühle ich mich eigentlich gut.

    Aufgrund extrem belastender Atemnot (seit März immer wieder mal, die letzten 2 Monate massiv) habe ich nun diverse Tests (Echo-Kardiogramm, EKG, Lungen-Röntgen, Ausschluss orthopädischer Gründe – trotz hochgradiger Skoliose, Arthrose und Osteochondrose) machen lassen. Alles unauffällig… ist ja eigentlich gut, gibt aber keinen Aufschluss über die Ursache (ich habe definitiv kein psychisches Problem…!;-)

    Auf unserer Suche nach der Ursache hat mein neuer Hausarzt mich auch endokrinologisch untersucht (der Endokrinologe, zu dem ich normalerweise gehe, bietet nur Termine in einem halben Jahr an. Mein alter Hausarzt ist leider in Rente gegangen.). Ergebnis (unter einmaligem Verzicht der morgendlichen Tablette): Bluttest ok (TSH: 1,19, MAK/TPO: 35), Schilddrüse im Ultraschall total unauffällig.

    => Die Schlussfolgerung meines neuen Hausarztes verunsichert mich nun etwas… Er behauptet, ich hätte kein Hashimoto und ich solle (wenn die Atemnotproblematik verschwunden sei) die Medikamente absetzen. ? Außerdem sei Selen überbewertet und die Empfehlung der Einnahme eine veraltete Einstellung… ? Das wäre ja eigentlich toll, unglaublich, endlich weniger Medikamente! Bisher dachte ich nur immer, Hashimoto sei nicht heilbar… Außerdem sind doch die Werte wahrscheinlich nur daher im Normbereich, weil ich regelmäßig L-Thyroxin einnehme… ein einmaliges Auslassen der Tablette aufgrund der Blutabnahme hat doch eigentlich keine drastische Aussagekraft, oder?

    Über Ihre Expertenmeinung würde ich mich sehr freuen.

    Vielen Dank für dieses tolle Forum übrigens!

    Mit freundlichen Grüßen

    Manuela

    • Da Ihre Schilddrüsenantikörper in der Vergangenheit erhöht waren, ist davon auszugehen, dass Sie eine
      Hashimoto-Thyreoiditis haben. Atemnot ist kein typisches Symptom unter einer Therapie mit Thyroxin. Die
      Schilddrüsefunktion kann sich jedoch ändern. Einen Auslassversuch mit Thyroxin kann man immer machen.
      Die Blutkontrolle sollte nach etwa vier Wochen durchgeführt werden. Entscheidend ist aber dabei vor allen
      Dingen, wie es Ihnen ohne Thyroxin geht. Wenn die Atemnot dann weg ist und Sie keine extreme
      Schilddrüsenunterfunktion haben, würde ich auch Thyroxin nicht mehr weiter nehmen. Ich halte es jedoch
      für unwahrscheinlich, dass Thyroxin die Ursache für die Atemnot ist.

      Dr. med. Reinhold Lunow

  • Lena sagt:

    Sehr geehrter Herr Dr.Lunow,

    bei mir wurde vor mehreren Jahren zufällig Hashimoto entdeckt, habe zu der Zeit aber gar keine Probleme gehabt. Ich bin jetzt 24 Jahre alt und habe seit 2 Jahren extreme Schwankungen, die immer schlimmer werden. Vor 6 Wochen habe ich einen TSH-Wert von 10,2, welches in sehr kurzer Zeit zustande gekommen ist, gehabt, habe dann L-thyroxin 100mg (vorher 75mg) genommen und mein Wert liegt jetzt bei 0,07. Mehrere Ärzte sind ratlos, können Sie mir da evtl weiterhelfen? Ich habe auch teilweise starke psychische und physische Probleme.
    Ich soll jetzt von Henning auf einen anderen Hersteller umsteigen (88mg). Ist die Unstellung bedenkenlos?
    Vielen Dank!

    Mit freundlichen Grüßen

    Lena

    • Bei Patienten mit Hashimoto kommt es durch aus immer wieder zu Hormonschwankungen, so dass die Einstellung schwierig ist. Lassen Sie sich nicht entmutigen!
      Manchmal hilft die Umstellung auf das Präparat eines anderen Herstellers.

      Dr. med. Reinhold Lunow

  • Jeanette sagt:

    Hallo Herr Dr. Lunow,

    Ich möchte Ihnen erst einmal für die tolle Internetseite danken. Ich finde es wirklich super das sie so viele Informationen weiter geben und Hilfestellungen geben wo sie können.
    Jetzt zu meiner Frage, ich habe Hashimoto und nehme L-thyroxin 50. Jetzt habe ich neue Werte bekommen:
    TSH 0,73
    FT3 2,81 (2-4,4) 33,75%
    FT4 1,48 (0,9-2) 52,73%
    Ist es normal das mit sinkenden TSH auch die freien Werte fallen? Wie schätzen Sie meine Werte ein?

    Mit freundlichem Gruß
    Jeanette

  • Eva Schmidt sagt:

    Sehr geehrter Herr Dr. Lunow,

    ich finde Ihren Internetauftritt sehr informativ.
    Bei mir wurde Hashimoto vor ca. 7 Jahren nach der Geburt meines ersten Kindes festgestellt. Die Werte (bis auf die Antikörper) waren immer im Normbereich (derzeit nehme ich L-Thyroyin 75). Seit 1,5 Jahren geht es mir gesundheitlich nicht gut. Ich habe Schwindelanfälle, Kribbeln in den Händen und Füßen, Sehstörungen, Konzentrationsprobleme, Schlafstörungen, ein sehr trockenes Auge, einen aufgeblähten Bauch, teilweise das Gefühl schlecht Luft zu bekommen… Ich wurde vom Neurologen u.a. Fachärzten umfassend untersucht (MRT Kopf, Hals, Brustwirbelsäule), Rückenmarkspunktion, Magenspiegelung, Hormonstatus, etc., Bis jetzt wurde keine Ursache für meine Beschwerden gefunden. Lediglich bei den Blutwerten fällt auf, dass der Ferretin-Wert sehr niedrig ist und ich ständig Eisen-Präparate nehmen muss. An Nahrungsergänzungsmitteln etc. habe ich schon verschiedenes ausprobiert, ohne dass eine spürbare Besserung aufgetreten ist.
    Können meine Beschwerden an Hashimoto liegen, obwohl meine Werte im Normbereich liegen?
    Vielen Dank vorab für Ihre Antwort!

    • Sie sollten zunächst überprüfen lassen, ob Sie an einer weiteren Autoimmunerkrankung leiden. Das Ferritin sollten Sie auf Werte über 40 ansteigen lassen. Wenn dies mit einer oralen Eisentherapie nicht möglich ist, versuchen Sie es bitte mit Eisen-Infusionen, die meist nur alle paar Monate notwendig sind. Die sollten auch überprüfen lassen, ob Sie an einem Vitamin B 12 Mangel oder an einem Folsäuremangel leiden.

      Die TSH Werte sollten möglichst niedrig sein, mindestens zwischen 0,3 und 1,0. Wenn dies nicht reicht, sogar Richtung null.

      Dr. med. Reinhold Lunow

  • Svenja Greiß sagt:

    Sehr geehrter Herr Dr. Lunow,

    vorne weg möchte Ich Ihnen gerne ein großes Lob für diese Internetseite aussprechen. Sie ist sehr informativ und gut verständlich.

    Bei mir wurde vor ca 3 Jahren Hashimoto diagnostiziert. Danach fing für mich ein sehr langer Leidensweg an. Im April diesen Jahres wurde mir die komplette Schilddrüse entfernt, Nebenschilddrüsen wurden stehen gelassen, da diese sich stark vergrößert hat und komplett knotig verändert war.
    Wenig später ging es mir, so gut wie lange nicht mehr.
    Aber seit ca 4 Wochen, fängt es bei mir wieder an, mit starker Müdigkeit, egal wie viel ich schlafe oder ob ich einen ruhigen oder anstrengenden Tag hatte, ich bin ständig müde. Meine Blutwerte werden Mitte nächste Woche wieder kontrolliert.

    Was mich nur seit längerer Zeit beschäftigt, ist die Frage ob ich noch immer Hashimoto habe oder ob ich als „geheilt“ gelte.
    Die einen Ärzte sagen mir ich habe jetzt kein Hashimoto mehr und die anderen sagen mir das gegenteil. Die Nebenschilddrüsen wurden stehengelassen, können diese nicht ebenso durch Hashimoto angegriffen werden.

    Ich bin auch etwas verunsichert was die Jod Aufnahme betrifft, ich bekomme immer wieder unterschiedliche Antworten.
    Während meiner Schübe wurde mir auch immer angeraten Selen zu nehmen, soll ich dies , ohne Schilddrüse immer noch nehmen?

    Vielen Dank.
    Svenja Greiß

    • Hashimoto-Thyreoiditis ist im engeren Sinne eigentlich keine Schilddrüsenerkrankung sondern eine Erkrankung des Immunsystems. Insofern kann die Krankheit nicht durch eine Schilddrüsenoperation geheilt werden. Meist sind die Antikörper auch weiterhin vorhanden. Sie haben nur keine Organ mehr, was Sie angreifen können. Die starke Müdigkeit kann natürlich viele Ursachen haben, aufgrund der Vorgeschichte ist jedoch am ehesten eine Schilddrüsenunterfunktion am wahrscheinlichsten. Sie sollten ausreichend mit Thyroxin behandelt werden. Jod sollten Sie nicht zusätzlich einnehmen, Sie brauchen aber auch nicht Jod wie die Pest meiden, also keine Jodtabletten, aber Fisch bis 3x pro Woche ohne Bedenken erlaubt.
      Da Ihre Autoimmunerkrankung im Hintergrund weiter besteht, sollten Sie bei Symptomschüben wieder Selen nehmen.

      Dr. med. Christian Lunow

      • Svenja sagt:

        Vielen Dank für Ihre Antwort.
        Heute habe ich meine aktuellen Werte bekommen und so wie ich das sehe, bin ich zur Zeit wieder in einer Unterfunktion.
        ft3: 2,55 2,00 – 4,40
        ft4: 1,04 0,93 – 1,70
        TSH 11,80 0,27-4,20.

        Einen Termin beim Endokrinologen bekomme ich trotz der Werte und meinen Beschwerden nicht vor Ende November.

        Zur Zeit nehme ich von dem L – Thyroxin 150 qg.
        Muss ich mit der Dosierung noch höher gehen? Gibt es noch Medikamente die man zusätzlich geben kann?
        Ich friere im Moment sehr stark und bin immer sehr müde. Ich arbeite den ganzen Tag, wenn ich dann nach Hause kommen, falle ich schon vor Müdigkeit fast ins Koma.

        • Ihr TSH-Wert ist eindeutig zu hoch. Es ist richtig, Sie sind in einer Schilddrüsenunterfunktion. Sie könnten die Thyroxindosis von 150 auf 175 steigern oder zusätzlich zum Thyroxin ein T3 Präparat (z.B. 1/2 Thybon) nehmen.

          Dr. med. Christian Lunow

  • Charleen Drandorf sagt:

    Sehr geehrter Herr Dr. Lunow,

    ich habe seit Jahren eine Schilddrüsenunterfunktion und vor kurzem wurde nun auch Hashimoto festgestellt.
    Zur Zeit nehme ich 6 Tage die Woche L-Thyroxin 75mg mit Thybon 10mg und 1x in der Woche L-Thyroxin 50mg mit Thybon 10mg.
    Ich habe wahnsinnige Angst, irgendwann unkontrolliert viele Kilos zuzunehmen, da viele mit Hashimoto mir sagten, dass es früher oder später bei jedem passiert. Stimmt das wirklich? Ich komme aus einer Essstörung und nur bei dem Gedanken daran, wird mir schon ganz komisch, da ich auch genauso gerne endlich wieder esse, kann ich mir nicht vorstellen, irgendwann nur noch minimale Portionen essen zu können.
    Meine aktuellen Werte sind:
    TSH: 0,82
    FT3: 3,45
    FT4: 10,67
    Mein Hausarzt meinte die Werte sind sehr gut, allerdings finde ich das ft3 und ft4 doch etwas zu niedrig sind, oder irre ich mich da?
    Außerdem ernähre ich mich seit 8 Tagen vegan und meine Verdauung ist seitdem viel besser, aber auch öfters. Mein Darm ist wohl gerade ständig am arbeiten. Ist es bedänglich dies bezüglich?

    Ich bedanke mich ganz herzlich im Voraus

    Liebe Grüße

    Charleen Drandorf

    • Wenn Sie richtig eingestellt sind, brauchen Sie keine Angst vor Gewichtszunahme haben. Es ist nicht zwangsläufig so, dass Patienten mit Hashimoto-Thyreoiditis an Gewicht zunehmen. Die Ursache für die Schilddrüsenunterfunktion, die Sie seit Jahren haben, ist sicherlich schon immer eine Hashimoto-Thyreoiditis gewesen.
      Zu Ihren Werten kann ich nichts genaues sagen, da ich nicht weiß, wie die Normalwerte
      Ihres Hausarztes sind.

      Dr. med. Christian Lunow

  • Jeanette Seiler sagt:

    Guten Tag Herr Dr. Lunow,

    ich bin 41, weiblich, und zeige seit Jahren massive Symptome einer Unterfunktion, habe jedoch normale Blutwerte. Ich lebe im Raum Mainz, also leider zu weit weg für Ihre Praxis. Die hiesigen Ärzte berufen sich immer auf die Blutwerte. Es geht mir jedoch immer schlechter. Insbesondere leide ich unter Gewichtszunahme (inzwischen 16 Kg), extremer Müdigkeit und Erschöpfung, Gelenkschmerzen, Granuloma anulare generalisiert, ständige Erkältung vieles mehr. Aktuell wurde ich wieder untersucht mit folndem Ergebnis:
    Sonographie: Gute Schallbedingungen, Volumen re u. li je 2 ml, keine Knoten
    FT 3: 2,6 (1,8-4,2)
    FT 4: 1,0 (0,9-1,8)
    TSH: 0.92 (0,4-4,0)
    AK’s negativ.
    IGG Mangel festgestellt

    Wie schätzen Sie die Werte ein? Das Volumen von insgesamt 4 ml und der recht niedrige FT 4 gepaart mit der Symptomatik geben mir doch zu denken, auch wenn der Endokrinologe die Werte für gut erachtet.

    Haben Sie vielen Dank.
    Jeanette Seiler

    • Wenn Sie Symptome einer Unterfunktion haben, sollte über eine Erhöhung der Thyroxindosis nachgedacht werden. Beziehungsweise wenn sie noch kein Thyroxin bekommen haben, eine Therapie hiermit versucht werden. Wenn es ihnen hierunter besser gehen sollte, war es die richtige Therapie.

      Dr. med. Reinhold Lunow

  • Rainer sagt:

    Guten Tag Herr Dr. Lunow,
    ich bin 56 J. alt, männlich. Im Frühjahr 2018 wurden auf grund von Beschwerden wie Muskelschmerzen, Konzentrationsschwierigkeiten… , meine Schilddrüsenwerte kontrolliert. Ergebnis:
    TSH basal = 1,64 (0,27-4,2)
    fT3 = 3,24 (2,0-4,4)
    fT4 = 0,9 (0,93-1,7)
    TPO = < 9 (<37), TRAK = < 0,8 (<0,9)
    Eine Sonographie Untersuchung der Schilddrüse zeigte keine Auffälligkeiten.

    Nach der Einnahme von L-Thyroxin (37,5 ug) ging es mir deutlich besser, die meisten Symptome waren weg oder verbessert (Verwundert war ich über eine deutlich bessere Sehkraft). Eine erneute Blutuntersuchung ergab: TSH basal = 1,33, fT3 = 3,14, fT4 = 0,97.
    Nach einigen Wochen ging es mir aber wieder schlechter. Dosis erhöht auf 75 ug, keine Veränderungen der Symptome, jetzt TSH basal = 0,33, fT3 = 3,48, fT4 = 1,18.
    Jetzt benötige ich einen Rat, ob und welche weitere Diagnostik sinnvoll ist. Mein Hausarzt erscheint mir etwas ratlos. Im Internet habe ich gelesen, dass es sinnvoll sein kann, den rT3 und/oder den Cortisol-Spiegel prüfen zu lassen.
    Für eine Antwort wäre ich sehr dankbar.

    Mit freundlichen Grüßen

    • Ihre Laborwerte sprechen nicht für Hashimoto-Thyreoiditis. Allerdings kommt es auch vor, dass diese Diagnose nur durch den Ultraschall der Schilddrüse gestellt werden kann. Wenn die Struktur im Ultraschall allerdings normal sein sollte, halte ich die Diagnose Hashimoto-Thyreoiditis bei ihnen auch nicht für wahrscheinlich. Sie sollten noch einen Morbus Cushing ausschließen lassen. Eine Vorstellung beim Endokrinologen wäre sicherlich sinnvoll.

  • marion sagt:

    Guten Tag Herr Dr.Lunow, ich habe einen befund von meiner schilddrüse bekommen komme nicht ganz klar habe ich hatschimoto oder nicht beide schilddrüsenlappen zeigen eine diffuse echoarmut das schilddrüsen gesamtvolumen beträgt etwa 10ml hinweis auf abgelaufene thyreoiditis werte vom blut freies t3 3,0 tsh rnr 1,86 mikrosomen-ak (tpo) ih leide unterschlaflosigkeit schwitze übermäsig viel, fühle mich ausgebrant

  • marion sagt:

    Guten Tag Herr Dr.Lunow, ich habe einen befund von meiner schilddrüse bekommen komme nicht ganz klar habe ich hatschimoto oder nicht beide schilddrüsenlappen zeigen eine diffuse echoarmut das schilddrüsen gesamtvolumen beträgt etwa 10ml hinweis auf abgelaufene thyreoiditis werte vom blut freies t3 3,0 tsh rnr 1,86 mikrosomen-ak (top) ift 15 u/ml

  • Sara sagt:

    Guten Tag Herr Dr. Lunow,

    ich bin 32 J. alt, vor c.a 2 Jahren wurde bei mir SD Unterfunktion festgestellt (Aufgeblähter Bauch, Müdigkeit, Gewichtszunahme), TSH 5,75. Vor c.a 4 Jahren habe ich sehr viel in kurzer Zeit abgenommen (es konnte eine SD Überfunktion sein). Von dem Arzt habe ich nun L-Thyroxin 50 bekommen. Am Anfang sind die TSH Werte gesunken auf 2, nur seit über einem Jahr steigen die Werte kontinuierlich, bei letzter Untersuchung hatte ich TSH 3,85. Ich fühle mich immer noch sehr müde, vergesslich und unkonzentriert. Ich mache sehr viel Sport (3-5 mal die Woche), achte sehr auf die Gesunde Ernährung bei der SD-Unterfunktion und trotzdem nehme ich ständig zu (praktisch aus nichts). Insgesamt habe ich schon mehr als 6 kg. zugenommen.Die private Untersuchung weiteren Hormonen ergab, dass die Prolactin auch erhöht ist (Über die Norm). Ich war schon bei mehreren Algem. Ärzten hier in Bonn und keiner wollte mir eine Überweisung für einen Endokrinologe geben. Diese Situation ist für mich sehr frustrierend, denn trotz Sport und richtiger Ernährung nehme ich zu. Ich würde Ihnen für Ihre Meinung sehr dankbar.
    MfG

    • Vieles spricht dafür, dass Sie nicht genügend Thyroxin einnehmen. Sie brauchen nicht unbedingt eine Überweisung zu einem Endokrinologen.
      In unserem Schilddrüsenzentrum ist zum Beispiel eine Überweisung von einem Hausarzt nicht notwendig.

      Dr. med. Christian Lunow

  • Stefanie sagt:

    Sehr geehrter Herr Dr. Lunow,
    seit 16 Jahren leide ich an Hashimoto Thyreoditis und bin vor kurzem auf Ihre Praxis aufmerksam geworden. Einen Experten für diese Krankheit gibt es leider bei uns nicht.
    Viele Ihrer Tipps, inbesondere die Ernährungstipps, interessieren mich sehr und einige davon habe ich bereits umgesetzt.
    Da Ihre Praxis keine neuen Patienten, die von weiter her kommen, aufnehmen, ( in meinem Fall sind es ca. 70 km ) hoffe ich, dass Sie mir eine Frage auf diesem Wege beantworten können.
    Sie sprechen in Ihren Empfehlungen vom Verzicht auf Milch und Michprodukte.
    Geht es dabei generell um Michprodukte oder um die Laktose in den Produkten ? Ein Verzicht auf Milchprodukte und auf Gluten bringen schon eine erhebliche Schwierigkeit im täglichen Leben mit sich, die ich aber gerne in Kauf nehme, wenn es mir dann endlich besser gehen würde.

    Vielen Dank im Voraus.
    Liebe Grüße,
    Stefanie

    • Der Verzicht auf Milch- oder Milchprodukte sowie ein Verzicht auf Gluten gehört bei uns nicht zu den Standardmaßnahmen bei der Therapie der Hashimoto-Thyreoiditis. In der Regel ist bei Hashimoto-Thyreoiditis keine besondere Ernährungsweise erforderlich. Nur wenn mit den üblichen Therapiemaßnahmen keine zufriedenstellende Symptomfreiheit hinzugekommen ist, besprechen wir mit dem Patienten, was mit Ernährungsumstellung versuchsweise noch ausprobiert werden könnte.

      Dr. med. Reinhold Lunow

  • Nicole Bösel sagt:

    Guten Tag, ich bin 39, weiblich und 181cm gross und wiege aktuell 88, 2kg. 2011 wurde die li. SD entfernt. Rechte SD aktuell 5, 2 ml Volumen. Im Oktober 2017 fing mein Arzt an , meine Dosis von bisher 175 Euthyrox zu reduzieren. Der TSH lag bei 1,1 und fT4 im oberen Normbereich. Aktuell bin ich bei 137 Euthyrox .letzte BE vom 3.4.18 TSH 0,07(0,27-4,2),fT3 2,7(2-4,4), fT4 1,64(0,9-2). Nun habe ich 3 Ärzte konsultiert, da ich unter Haarausfall leide, hohen Puls , Herzklopfen, schnelle Reizbarkeit, Traurigkeit , Schreckhaft bin und einige Symptome mehr. Ob nun der Hausarzt, Endo oder NuK, jeder empfahl mir auf 125 zu reduzieren. Ich bin total verunsichert. Ich habe noch zusätzlich NMU entwickelt und bis heute 22 kg abgenommen. Ich habe Angst, dass es mir durch weitere Reduktion noch schlechter geht. Bisher verspüre ich keiner Besserung, ob 175, 150 , 150/125 oder aktuell 137. Vielen Dank für Ihre Hilfe.

    • Ihre Symptome sprechen für eine Schilddrüsenüberfunktion. Natürlich können diese Symptome auch durch andere Ursachen bedingt sein. Vielleicht wäre es am besten, Sie reduzieren die Dosis sehr stark, zum Beispiel auf 50. Dann könnte man durch eine Blutabnahme kontrollieren, ob Sie in einer Unterfunktion sind. Wenn Sie dann immer noch diese Symptome hätten, liegt die Ursache nicht in der Schilddrüse.

      Dr. med. Reinhold Lunow

  • Hans Würz sagt:

    Guten Tag,
    ich, 21 Jahre, habe seit 10 Jahren eine Schilddrüsenunterfunktion und nahm bis Januar 2018 50mg L-Thyrox. Bereits im November/Dezember beim Schreiben meiner Bachelor Arbeit hatte ich Symptome wie Unkonzentriertheit und Müdigkeit. Nach einer Blutuntersuchung bekam ich 75mg L-Thyroxin, da der TSH Wert erhöht war. Die Symptome wurden aber immer schlimmer es kam Muskelzucken, unreine Haut und Gelenkschmerzen dabei. Ein MRT vom vom Kopf/ zentralem Nervensystem war unauffällig, ein Ultraschall der Schilddrüse ebenfalls. Aktuelle Blutwerte der letzten Woche TSH 3,75 – fT3 3,89 – fT4 1,79 und trotzdem immer noch schlechter Allgemeinzustand, es wird nicht besser trotz 75mg, die Symptome verschwinden nicht. Sollte man die Dosierung erhöhen? Danke für Ihre Antwort

    • In den meisten Fällen liegt einer Schilddrüsenunterfunktion eine Hashimoto-Thyreoiditis zugrunde. Sie sollten deshalb die Schilddrüsenantikörper untersuchen lassen. Manche Patienten haben trotz Hashimoto-Thyreoiditis einen normal Ultraschall der Schilddrüse. Wenn eine Hashimoto-Thyreoiditis vorliegt, sind ihre TSH Werte hoch und Sie sollten die Schilddrüsendosis weiter erhöhen.

      Dr. med. Reinhold Lunow

      • Hans Würz sagt:

        Herzlichen Dank für die Antwort! Kann ich auf 100mg erhöhen oder erstmal 88,5mg ? Wir schnell ist eine Veränderung (Besetzung) bemerkbar? Wie lange sollte man die neue Dosis ausprobieren? Danke

        • Bitte verstehen Sie, dass eine detaillierte Behandlungsempfehlung auf diesem Wege nicht möglich ist. Nach einer Dosis Umstellung kann frühestens nach 4 Wochen ein Fazit gezogen werden. Dabei kommt es mehr auf die Beeinflussung Ihrer Beschwerden als auf die Blutwerte an.

          Dr. med. Reinhold Lunow

  • Sandra sagt:

    Hallo Herr Dr. Lunow,
    leider habe ich erst im April einen Termin bei Ihnen bekommen, weiß aber gerade nicht was ich machen soll. Ich habe Hashimoto und nehme seit einem Jahr Prothyrid. Erst eine ganze täglich und seit einigen Monaten 1 und 1/2 im Wechsel. Mein behandelnder Arzt ist leider verstorben. Mir ging es letzte Woche so schlecht, dass ich zum Internisten gegangen bin. Er hat mir Blut abgenommen und gesagt, dass ich eine Überfunktion habe und mir L´Thyroxin 75 veschrieben.
    Bin etwas verzweifelt. In der Hoffnung auf eine Empfehlung.
    Beste Grüße Sandra

    Hier meine Werte:
    TSH 0,04/ 0,27-4,2
    T3 2,6/ 2-4,4
    T4 10,4/ 9,3-17

    • Der TSH-Wert ist zwar niedrig, die meisten Patienten mit Hashimoto Thyreoiditis fühlen sich mit solcher Einstellung aber am wohlsten. Insofern liegt keine Überfunktion aus meiner Sicht vor. Von Bedeutung ist aber auf jeden Fall, ob Sie Unter- oder Überfunktionssymptome haben. Die Thyroxindosis sollte eher nach ihren Beschwerden dosiert werden als nach ihren Blutwerten.

      Dr. med. Reinhold Lunow

  • Melanie sagt:

    Hallo Herr Dr. Lunow,
    bei mir wurde auch im Rahmen einer Schwangerschaft Hashimoto diagnostiziert. Bewusste Beschwerden die auf eine Unterfunktion hinwiesen hatte ich bis dato nicht. Die Werte kann ich Ihnen nicht geben, da meine Ärztin sie mir nicht mitteilte. Ich nehme nun seit etwa 5 Wochen L Thyroxin, gestartet mit 37,5 für 4 Tage, dann auf 75.
    Schon in der ersten Woche fühlte ich mich schwächer und kraftlos. Dies wurde immer mehr, so dass ich an manchen Tagen gar nicht hoch kam morgens, hab in dieser Zeit täglich bestimmt 12-13 Std geschlafen. Nach etwa 3,5 Wochen begann es mit extremen Schlafstörungen. Nachts kann ich gar nicht einschlafen und tagsüber bin ich wie gerädert und schlafe irgendwann vor Erschöpfung ein und wache auch nicht vor 4 Std Schlaf wieder auf. Abends dann das gleiche spiel: ich bin hundemüde, aber an Schlaf ist nicht zu denken. Dann plagen mich Übelkeit, Schwindel und Kopfschmerzen. Nach einer Überprüfung der Werte wurde ich nun vor einigen Tagen auf eine Dosis von 100 erhöht, jedoch keine Besserung… ich werde langsam verrückt!
    Von meiner Ärztin höre ich nur: das ist normal, das geht am Anfang jedem so.
    Was kann ich tun? Was können Sie mir raten?
    Ich bin für jede Hilfe Dankbar, da dies momentan auch für das Baby die absolute Hölle sein muss.

    • Selbst, wenn ich Schilddrüsenwerte zur Verfügung habe, ist eine Meinungsäußerung aus der Ferne bei Hashimoto-Thyreoiditis sehr schwierig. Wenn gar keine Werte vorliegen, wie jetzt bei Ihnen, ist jede Meinungsäußerung unverantwortlich. Sie sollten sich in die Behandlung eines Arztes begeben, der Erfahrung mit Hashimoto-Thyreoiditis hat.

      Dr. med. Reinhold Lunow

  • Chilla sagt:

    Hallo Herr Dr. Lunow,

    vor 15 Jahren wurde bei mir Hashimoto diagnostiziert. Nach 2 FG bin ich nun endlich schwanger (19. SSW).
    Derzeit wurde meine Hormondosis noch nicht erhöht (100/125 im Wechsel). Darüberhinaus wurde ein Vit D3, B12, Mg und Fe-Mangel festgestellt (bis auf D3 aufgrund der Schwangerschaft wird Alles substituiert). Zusätzlich nehme ich Selen und Folsäure ein.
    Seit etwa 3 Wo leide ich unter starker Müdigkeit, hartem Bauch, sowie Wadenkrämpfe.
    Meine aktuellen Werte sind: TSH 1,56; fT3=2,9 und fT4= 9,3
    Besteht hier ein Zusammenhang und bin ich gut eingestellt? Ich habe gelesen, dass in der Schwangerschaft die Hormondosis direkt hochgesetzt werden soll. Laut meiner Ärztin sind die Werte im Normalbereich. Ich bin ein wenig verunsichert und mache mir große Sorgen, dass es meinem Baby gut geht. Vielleicht können Sie mir weiterhelfen.
    Vielen Dank im Voraus und freundliche Grüße

    • Während der Schwangerschaft ist eine Erhöhung der Thyroxindosis spätestens ab der 10. bis 12. Woche fast in allen Fällen notwendig. Im Allgemeinen ist ein TSH-Wert zwischen 0,3 und 1,0 anzustreben. So gesehen wäre eine Erhöhung der Hormondosis bei Ihnen sinnvoll. Ihre Werte sind aber nicht so schlecht, dass Sie sich Sorgen um ihr Baby machen müssen. Sie sind jetzt befriedigend bis gut und Sie sollten auf exzellente Werte eingestellt werden.

      Dr. med. Christian Lunow

  • Vanessa Radochowski sagt:

    Hallo Herr Dr. Lunow
    bei mir wurde HT noch nicht festgestellt, da meine SD werte ja alle in ordnung sein sollen. D.h. ft3 2,7 ft4 1,0 TSH 2,2 und meine Schilddrüse ist 8ml groß. Würden Sie nicht auch sagen dass sie etwas klein ist? Ich habe so schlimme symptome seit ich mein 1. Kond geboren habe.

    • Ihre Schilddrüse ist tatsächlich sehr klein. Dies kann zu einer Hashimoto-Thyreoiditis passen. Sie sollten die Schilddrüsenantikörper bestimmen lassen. Zusätzlich kann man über die Struktur der Schilddrüse im Ultraschall Hinweise auf Hashimoto-Thyreoiditis bekommen. Wenn ihre Symptome anlässlich der Geburt ihres Kindes begonnen haben, könnte dies ein Hinweis auf Hashimoto-Thyreoiditis sein, da Autoimmunerkrankungen durch Schwangerschaft und Geburt ausgelöst werden können. Eine probeweise Therapie mit Thyroxin ist auch bei diesen TSH Werten zu empfehlen.

      Dr. med. Reinhold Lunow

  • Melanie sagt:

    Hallo zusammen. Vor 8 Jahren fing alles an . Mann dachte an eine Unterfunktion der SD in der Schwangerschaft. Nach der Geburt ging es mir überhaupt nicht gut. Mein HA stellte fest das die Werte komisch aussehen und mich zum Endokirnologe geschickt, dieser stellte Hashimoto fest. Am Anfang bekam ich 50 mg Euthyroxin jetzt bin ich bei 200. Endlich in einem leichten erhöhten wert. Dazu bekomm ich Seelen und D3 aber ich habe zugenommen und will es weg bekommen aber weis nicht wie. Sind so shakes verübwrgehend eine Lösung? Oder wie macht ihr das?

    Mit freundlichen Grüßen
    Melanie Habermann
    Schwarzwald

    • Hashimoto-Thyreoiditis wird häufig während oder nach einer Schwangerschaft entdeckt. Das liegt daran das Phasen der Hormonumstellung typische Auslöser für Autoimmunerkrankungen sind.wenn trotz ausreichender Dosierung mit T4 eine Gewichtsreduktion nicht erreicht werden kann, haben wir gute Erfahrung mit der zusätzlichen Gabe von T3 gemacht. Dabei sollte dann aber die Dosis von T4 reduziert werden.

      Dr. med. Christian Lunow

  • Marion Hirche sagt:

    Guten Tag
    2003 wurde bei mir eine Hashimoto festgestellt. Mir wurde nur L- Thyroxin am Anfang verordnet. Doch ein Gynäkologe machte mich ca 10 Jahre später darauf auferksam das ich auch Zink und Selen bräuchte beides nehme ich seit der Zeit.
    2004 stellten sich bei mir Muskelschmerzen ein und zwar im ganzen Körper die mit Schmerzmitteln , Muskelrelaxanzien und Psychopharmaka behandelt wurden. Was auch keinen Effekt hatte auf die Schmerzen nur mein Gewicht ging in die Höhe und meine Lebensfreude nahm ab. Mein Art schickte mich zum Rheumatologen der eine Fibromyalgie diagnostizierte und von meinem Arzt erfuhr ich dann das ich eine Minimal Variante eines Lupus hätte.
    ca 2010 gingen meine HB – Werte immer weiter in den Keller durch extreme Blutungen aufgrund von Myomen aber es konnte auch oral kein Eisen gegeben werden weil es bei mir egal welches ich nahm sofort zu Durchfällen kam. 2013 hatte ich dann einen Hb -wert von 7,4 und ich bekam iv Eisen Infusionen mit Ferr Lecit! Das half etwas nun bewegt sich mein Hb – wert immer zwischen 9,7-10,4!
    Im Sommer 2014 bekam ich dann noch eine Vitiligo die zwar nicht schön aussieht aber wenigstens nicht weh tut.
    2015 war ich zur Reha wegen eines Burnout-Syndroms und Depressionen und bin deswegen auch weiterhin in psychologischer Behandlung.
    Eine Heilpraktikerin bescheinigte mir dann nach einem Hormontest das sich meine Nebennierenrinde völlig erschöpft habe.
    Inzwischen habe ich zu dem ganzen Kram noch einen Bandscheibenvorfall in der LWS und in meiner linke Schulter bzw. Oberarm zeigte sich ein Osteophyt der eine Sehenenreizung macht!
    Mein Hausartzt ist mit diesen ganzen Krankheitsspektrum überfordert.
    Meine Frage an Sie, können Sie mir helfen?
    Nehmen Sie Kassenpatienten?
    Oder muß man zuzahlen?
    Was für Untersuchungen wären notwendig , was kann vielleicht mein Hausarzt machen oder ich selber?
    Mit freundlichen Gruß
    Marion Hirche

    • Bei einem so komplexen Krankheitsbild ist eine Beratung per Internet wenig sinnvoll. Die Vitiligo ist eine autoimmunbedingte Begleiterkrankung bei Hashimoto-Thyreoiditis. WE$nn Sie zusätzlich Lupus erythematodeshaben, sollten Sie sich an einen erfahrenen Rheumatologen wenden. Minimale Variante eines LE ist eine hilfreiche Diagnose. Bei Eisenmangelanämie gibt es inzwischen bessere medikamentöse Therapien als Ferlecit. Termine bei uns werden in diesem Blog nicht vergeben.

      Dr. med. Reinhold Lunow

  • Anja B. sagt:

    Sehr geehrter Herr Dr. Lunow,
    laut Aussage meiner HÄ bin ich mit dem LT75 optimal eingestellt aber ich kann mir dass nicht vorstellen, da ich unter vielen diversen Problemen ( Angsstörungen, nicht abschalten können, kein Hungergefühl, …) leide und ich davon ausgehe dass ich noch in einer UF bin.,
    Meinte Werte lauten ( BE ohne EInnahme von LT75 ):
    FT 3: 2,92 ( 2,30-4,20)
    FT 4: 1,38 ( 0,80-1,70)
    TSH: 1,82 ( 0,35-4,00 )

    Meine HÄ meint, dass es Quatsch sei zu erhöhen und ich besser einmal zu einem Psychotherapeuten gehen soll.

    • Da Ihr TSH mit 1,82 noch relativ hoch ist, kann man noch nicht von einer optimalen Einstellung einer Hashimoto-Thyreoidits sprechen. Die meisten Patienten fühlen sich mit einem Wert zwischen 0,3 und 1,0 am wohlsten. Sogesehen wäre ein Therapieversuch mit Thyroxin 100 aus meiner Sicht vorzunehmen.

      Dr. med. Reinhold Lunow

  • Isabella Lünenschloß sagt:

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    Im Januar 2017 wurde hashimoto bei mir festgestellt, wurde nun mit euthyrox 25 eingestellt im März wurde der tsh wert kontrolliert da lag er bei 1,0. Ich möchte aber seit ca 4 Jahren schwanger werden doch es klappt nicht. Vielleicht jetzt wo der wett stimmt. Meine Frage ist da wir hier in Ludwigshafen am Rhein keinen Spezialist für hashimoto haben sollte der Wert unter eins liegen um schwanger zu werden und wie oft sollte ich in der Anfangszeit zur blutkontrolle gehen?

    • Bei Kinderwunsch empfehlen wir einen Wert zwischen 0,3 und 1,0, da ist bei Hashimoto-Thyreoiditis erfahrungsgemäß die Chance schwanger zu werden am größten. Mit einem Wert von 1,0 sind Sie gerade am angestrebten Bereich. Ich würde es mal mit 37,5 Thyroxin versuchen.

      Dr. med. Christian Lunow

  • Yvonne K. sagt:

    Sehr geehrter Herr Dr. Lunow,

    ich bin aufgrund mehrerer Symptome und Anlässe zur Untersuchung in eine endokrinologische Praxis gewesen. Meine Tochter kam 2014 in der 27 Ssw ( Plazentainsuffizienz, Hellp Syndrom) zur Welt. September 2016 hatte ich eine Fehlgeburt 13Ssw, Grund auch hier Plazentainsuffizienz.

    Viele der beschriebenen Symptome von Hashimoto habe ich ebenfalls zu beklagen.
    Bei der Untersuchung letzte Woche hatte ich folgende Blutwerte:

    Vitamin D: 11
    FT3 3,6
    FT4 1,0
    Tsh 1,79
    Tsh Rezeptor-AK 0,1
    Thyreoglobulin-AK 114
    Calcitonin 2,0
    HS CRP 2,0

    Nun steht im Arztbrief dass kein Hinweis auf eine Fehlfunktion der Sd besteht. Jedoch bin ich gerade mit dem Hinweis, dass der Wunsch eine neue Schwangerschaft eingehen zu wollen in die Praxis gegangen.
    Wenn ich mich ins Thema Hashimoto im Internet vertiefe würde ich als Laie, Hinweise durchaus sehen. Auch wird u.a. auf Webseiten von Kinderwunschpraxen bei erhöhten Thyreoglobulin-AK (114) eine Behandlung empfohlen.

    Können Sie aufgrund der angegebenen Blutwerte und auch beschriebenen Symptome Hashimoto anschließen oder eventuell bestätigen?

    Vielen Dank und beste Grüße

    • Üblicherweise sind die Thyreoglobulin-Antikörper bis 100 im Norbereich. Sie sollten zusätzlich die TPO-Antikörper untersuchen lassen und im Ultraschall nach Hinweisen auf eine Hashimoto-Thyreoiditis überprüfen lassen. Bei Kinderwunsch würde ich auch bei nur einem psotiven Befund von diesen Untersuchungen den TSH zwischen 0,3 und 1,0 einstellen lassen.

      Dr. med. Reinhold Lunow

  • Rosa sagt:

    Grüße Sie Dr. Lunow,

    gerne möchte ich nochmal eine Anfrage senden – ich glaube meine Frage kam nicht an. Erst einmal besten Dank, dass man die Möglichkeit hat hier eine Frage zu stellen bei einem Experten.
    49 Jahre, Hashimoto seit 9 Jahren (bedingt durch die Wechseljahre-die sind vorbei).
    Therapie: 25mg L-Thyrox
    Werte: Schilddrüsen US – unauffällig, ok.
    Werte:
    TPO-AK 49; TRAK – 0,2; FT3: 3,6; FT4: 15; TSH: 1,39
    Bis auf meine AK sind die Werte o.k. – ist es nötig noch L-Thyrox zu nehmen…
    AB und an RR von 140/90 /130/90 ist für mich viel zu hoch – habe immerzu niedrigen RR gehabt, kann das vom L-Thyrox kommen?
    Ansonsten keine großen Beschwerden.
    Vielen Dank für Ihre Unterstützung!
    Beste Grüße

    • Ob Sie noch eine Therapie mit Thyroxin benötigen, hängt in erster Linie davon ab, ob es Ihnen mit Thyroxin besser geht als ohne, also Ihre Symptome sind entscheidend. Bluthochdruck als Nebenwirkung von Thyroxin ist eher selten.

      Dr. med. Reinhold Lunow

  • J. B. sagt:

    Sehr geehrter Herr Dr. Lunow,

    vor vielen Jahren erkrankte ich an einer Schilddrüsenunterfunktion, die Symptome begannen vor ca. 10 Jahren, wie Müdigkeit, Gewichtszunahme, Haarausfall und verschiedene Hautleiden, depressive und lethargische Verstimmungen, Margen und Darm Probleme um nur einige dieser zu nennen. Eine Erkrankung der Schilddrüse wurde erst ca. ein Jahr später erkannt.
    Meine damalige Ärztin verschrieb mir daraufhin L- Thyroxin 125, anstatt den Körper langsam an die Hormone zu gewöhnen wurde mir sofort die höchst Dosis verschrieben und die Symptome wurden auch nicht besser, es änderten sich zwar die Blutwerte, trotzdem ich fühlte mich schlecht.
    Irgendwann wechselte ich den Arzt, er dosierte das Medikament auf L- T 75 runter, jedoch nahm ich weiter an Gewicht zu, Schlaflosigkeit und die anderen Symptome wurden ebenfalls nicht besser.
    In den darauffolgenden Jahren schaffte ich es manchmal für eine kurze Zeit an Gewicht zu verlieren, durch viel Sport. Jedoch hielt dies nicht von Dauer.
    Ich treibe eigentlich sehr gerne Sport Joggen, Fahrrad fahren und Fitness, sobald ich zunehme fällt es mir sehr schwer da am Ball zu bleiben.

    Ende letzten Jahres verschlimmerten sich die Symptome sehr, ich wiege jetzt fast 70 kg bei einer Größe von 1,60 m, beim Treppen steigen bekomme ich Atemnot, habe kaum noch Kondition und die anderen Symptome verschlimmerten sich ebenfalls.
    Anfang Januar wurden die Schilddrüsenwerte nochmals untersucht, ich hatte einen TSH Wert von 6,06, ft3 von 3,75 und ft4 von 1,16. Infolgedessen wurde L- Thyroxin auf 88 erhöht. Nach ca. 6 Wochen wurden die Werte erneut kontrolliert. Der TSH Wert sank auf 3,09 und ft3 auf 3,13 und ft4 auf 1,40. Somit meint mein Arzt es ist alles in Ordnung die Werte stimmen und er könnte nichts mehr tun. Auf meine Anfrage wurde noch der Vitamin D Gehalt geprüft und es wurde ein Vitamin D Mangel von 6,5 (-) festgestellt.

    Leider habe ich das Vertrauen in diesen Arzt verloren und begebe mich gerade auf der Suche nach Hilfe. Ich lese viel über Nahrungsmittelumstellung und Mikronährstofftherapie oder anderen Medikamenten, die bei einer Schilddrüsenerkrankung helfen, was auch zur Verwirrung führen kann. Ich möchte nicht alleine irgendwelche Nahrungsergänzungsmittel zu mir nehmen sondern mich an Fachleuten wenden, die sich mit dieser Therapie auskennen. Vielleicht können Sie mir hier weiterhelfen oder mir zu bestimmten Dingen raten, ich wäre Ihnen sehr dankbar.

    Vielen Dank und freundliche Grüße

    • Eine spezielle Hashimoto-Diät ist in der Regel nicht erforderlich. Wichtig ist vor allen Dingen, dass Sie Ihre Schilddrüse mit ausreichend Thyroxin unterstützen. Der TSH-Wert mit 3,09 spricht dafür, dass Sie eine höhere Dosis brauchen. Die meisten Patienten mit Hashimoto-Thyreoiditis brauchen niedrige Werte. Der Vitamin D Mangel sollte ausgeglichen werden. Anzustreben ist ein Wert von 40. Vitamin B12 Mangel und Folsäuremangel sollten auch ausgeschlossen werden.

      Dr. med. Reinhold Lunow

  • Tanja sagt:

    Sehr geehrter Dr.Lunow,

    bei mir wurde vor ca. zwei Jahren Hashimoto diagnostiziert. Bisher wurde ich von meinem Hausarzt behandelt. Doch wegen bleibender Beschwerden würde ich gerne zum Endokrinologen gehen. Können Sie mir in Raum Düsseldorf oder Kreis Mettmann einen Arzt empfehlen, der sich mit Hashimoto befasst?

    Vielen Dank und freundliche Grüße

  • Lugale sagt:

    Sehr geehrter Dr Lunow
    m.Basedow oder Hashimoto trotz Überfunktion eine Einschätzung von ihnen wäre hilfreich wir hängen gerade etwas in der Luft .Jahrelanges Übergewicht Antribslosichkeit Haarausfall Müdichkeit , extrem trockene Haut . Aber nie wurde die Schilddrüse untersucht . Weibl. Person 63J
    Vor ca 1 Jahr Feststellung Überfunktion > cerbimacol Behandlung kein Erfolg + Leberenzymerhöhung .
    Danach Radiojodtherapie Juli 2016
    Hach 3 Monaten Propycil 50 da kein Besserung
    Unter Propycil starke Unverträglichkeit , Gewichtsabnahme (extrem stark ),Übelkeit ,Erbrechen körperliche Schwäche Heiserkeit und letztendlich Hb Abfall au 6.0
    Januar 17 Krankenhaus Aufenthalt mit Bluttransfusionen
    Sono SD 12.1.17 :zwei echodichte Knoten ,restliche Parenchym ist diffus echoarm ,Gesamtvoumen 11,4ml. Li 5.8 Re 5.6 ml
    Jetzt dringender Verdacht auf SLE
    Path.werte :Tsh <0,01mE/l,Haptoglobin <0,07 g/l ,Transferrin 1,70g/l , Hb10.6
    Vit.b12 79 ng/l. FT4 1,7ng/dl
    ANA/ANF 1:10000. ,Anti Cardiolipin-IgM-AK nachweisbar 13,10
    Retikulozyten 12,1 %
    p-ANCA 1: 320
    Propycil wurde natürlich gleich abgesetzt nun keine Einnahme vom SD MediKamente dafür soll sie dringen nochmal eine Radiojodtherapie machen ,ist das nicht sehr belastend für den so schon geschwächten Körper ? Und die Medikamente verträgt sie nicht .
    Um ihre Einschätzung oder einen Rat wären wir sehr Dankbar

  • Elena sagt:

    Sehr geehrter Herr Dr. Lunow,

    vielen Dank erstmal für die Möglichkeit hier Fragen zu stellen – und dafür dass sie auch beantwortet werden 😉

    Ich (w, 37) habe seit 10 Jahren Diagnose Hashimoto. Lebe meistens gut damit aber habe immer wieder Phasen, in denen es mir schlechter geht: keine Energie, schlechte Stimmung, Weinerlichkeit etc.
    Ein Muster kann ich allerdings anhand meiner Werte nicht immer erkennen. So hatte ich mal einen TSH von 0,11 als ich mich schlecht fühlte (ft3 und ft4 werden leider nicht immer mitgetestet) – aber auch schon einen TSH von 0,07 (Totalabsturz! Ohne Steigerung) und fühlte mich ok.

    Meine letzte Laborkontrolle ergab einen für mich sehr hohen TSH von 5,64 (Ref 03 – 4,0). So hoch war er seit ich LT nehme noch nie. Im Oktober war er noch bei 1,44. Grund ist wohl Dosis LT 100 zu niedrig plus ein Einnahmefehler.
    (Meistens hatte ich in den letzten Jahren 125 genommen, aber sobald mein TSh mal runtergeht, soll ich reduzieren, unabhängig von ft3 und ft4).
    Meine freien Werte zu diesem hohen TSH sind im unteren Normbereich – allerdings mit LT Einnahme eine Stunde vorher.

    Meine Frage: ich fühle mich seit einigen Monaten nicht gut, aber die letzten Wochen wirklich schlecht, vor allem psychisch. Reizbar, weinerlich, niedergeschlagen, wenig Appetit und sehr schlapp. Zudem seit Wochen Muskelzucken und vermehrt Rückenschmerzen. Kann ich diese getrost den schlechten Werte zuschreiben? Allerdings hatte ich schon ähnliche freie Werte bei viel niedrigerem TSH und fühlte mich da auch nicht so schlecht.
    Hat ein hoher TSH einen direkten Zusammenhang mit dem Befinden?

    Seit 2 Wochen habe ich nun wieder auf 125 LT gesteigert, aber merke noch keine Besserung meiner Stimmung und Energie. Gibt es irgendeinen Richtwert, ab wann es aufwärts gehen könnte mit dem Befinden?

    Vielen herzlichen Dank und beste Grüße
    Elena

    • Mit Richtwerten ist es nicht so einfach, dennoch geht es den meisten Patineten mit Hashimoto-Thyreoiditis mit einem TSH zwischen 0,3 und 1,0 am besten. fT4 und fT3 sollten dabei nicht im untersten Drittel des Normbereiches sein, aber auch nicht im Überfunktionsbereich. Ihre Symptome können natürlich auch eine andere Ursache haben. Ferritin, Vit B12 und Folsäure sollten überprüft werden.

      Dr. med. Reinhold Lunow

  • Katrin Grochulla sagt:

    Guten Tag, auch mich betrifft die Diagnose Hashimoto. Leider legt sich keiner meiner verschiedenen Ärzte fest, alle bleiben schwammig bei Verdacht auf Hashimoto – vermutlich da keine Anitkörper gefunden werden. Den Satz: Ihre Blutwerte sehen gut aus, Sie haben keinen Schub, Ihre Beschwerden stammen nicht von der Krankheit. kann ich nicht mehr hören. Nehmen Sie mal Ihre Medikamente (LT), dann wird schon alles gut. Aber niemand kümmert sich um meine Begleiterscheinungen. Können Sie für den Raum Würzburg eine Empfehlung aussprechen? Jemand der nicht immer nur nach den Blutwerten geht?

  • Katarina sagt:

    Guten Tag,
    habe seit 1,5 Jahren Hashimoto und ständig gesund. Probleme, da mein Immunsystem angeschlagen ist. Mein TSH Wert ist auch nicht stabil und seit 2 Monaten empfinde ich wieder starken Druck am Hals. Ich würde gerne zum Endokrinologen gehen. Kennen Sie Endokrinologen im Gebiet Münsterland, die auch GKV Patienten behadeln?
    Grüße

  • Auf der Suche nach Antworten sagt:

    Liebes Praxisteam!

    Ich möchte mich hier kurz erklären, denn ich bin ziemlich verzweifelt. Da Sie in ihrer Praxis ja leider keine neuen Patienten annehmen, hoffe ich hier auf eine Erklärung 🙂

    Alles fing im Februar 2016 an. Symptome wie plötzlich auftretende Sehstörung, schweregefühl in Arm und Bein. Seit nun jetzt 8 Monaten plage ich mich mit ständiger Benommenheit, Hautausschlägen, Magen Darm Störungen, Schmerzen in Handgelenken und Beinen.

    Ich bin in 2x stationär behandelt worden und habe so ziemlich alle Ärzte aufgesucht die es mit allen Fachrichtungen gibt. Alle sagen immer ich sei gesund. Wie ich finde, passen aber einige Blutwerte nicht zu der Aussage, dass alles in Ordnung ist.

    2007 wurde ein Morbus Basedow bei mir diagnostiziert. Nach 1 Jahr Tabletteneinnahme, war alles wieder in Ordnung.

    Hier nun die aktuellen Schilddrüsenwerte:

    TSH vom 29.09. lag bei 1,14. TPOAK bei 658,6, TRAK bei 1,1.
    TSH Wert vom 04.10.2016 lag dann bei 2,47.
    Ausserdem habe ich einen ANA Titer von 1:620.
    Jetzt meine Frage: Wenn der TSH Wert innerhalb 1 Woche so unterschiedlich ist und auch die TPOAK ja nicht wirklich gut sind, wie kann es dann sein, dass angeblich alles in Ordnung ist? Die Symptome sagen ja auch was anderes.

    Man schiebt es mittlerweile auf die Psyche und das glaube ich beim besten Willen nicht. Ich weiß langsam echt nicht mehr was ich machen soll, denn alleine die ständige Benommenheit macht einen verrückt. Vielleicht können Sie mir ja was dazu sagen und mir vielleicht auch empfehlen wo ich hin gehen kann, da sie ja leider keine Patienten mehr annehmen. Vielen Dank und liebe Grüße

    • Bei Hashimoto-Thyreoiditis ist nicht selten auch der ANA Titer hoch.
      Bei einem ANA Titer in dieser Höhe sollten Sie sich bei einem Rheumatologen Rat holen. Sinnvoll könnte auch eine
      MR Unersuchung des Hirns und des Rückenmarks sein, um dort Entzündungen auszuschließen.

      Dr. med. Reinhold Lunow

  • Mona sagt:

    Ich befinde mich in einer verzwickten Situation und hoffe auf einen Rat. Zu meinen Beschwerden:
    – Seit acht Jahren vermehrte Atemnot und je nach Facharzt wechselnd die Diagnose COPD oder Asthma.
    – Struma multinodosa (links 32/re 58ml) wurde vor wenigen Wochen auf mein Drängen festgestellt. die Abklärung beim Radiologen brachte keine weiterführende Diagnose. Alle Schilddrüsenwerte samt Antikörpern sind im Normbereich. In der Szintigraphie konnte die Schilddrüse nicht dargestellt werden, da kaum Aufnahme des radioaktiven Jods nachweisbar war.
    – Nachdem ich schon immer Gewichtsschwankungen hatte, freute ich mich zuerst als ich vor zwei Jahren immer dünner zu werden begann und dachte mir da nicht weiter. Leider ist der Gewichtsverlust bis heute ungebremst. Gesamt habe ich mind. 25 Kilo verloren und habe derzeit mindestens 12 Kilo Untergewicht. Mein Herz schlägt viel zu schnell. Ich fühle mich kraftlos und meide Licht und Wärme so gut es geht. Fühlt sich an, als müsse ich in der Sonne kollabieren. Licht schmerzt in den Augen. Rechts Auge steht vor, aber von ärztlicher Seite ist es noch nicht bestätigt. Atemnot ist schlimmer denn je und die Medikamente packen das kaum. Ich habe mittlerweile chronische Schmerzen im zahnlosen Oberkiefer. Mehrere ZÄ sehen keinen Handlungsbedarf, also schlucke ich jetzt seit fast drei Monaten schon wieder täglich bis zu zwei Schmerztabletten (meist Paracetamol) zum Frühstück. Der letzte Schmerzschub im Kiefer nach Extraktion konnte erst nach Antibiotikagabe Wochen später gestoppt werden.
    Immer schlimmer wird meine Gastritis, deren Ursachen nach negativem Helicobacter-Befund nicht weiter untersucht werden. Bin bei mittlerweile 80mg Pantoprazol am Tag angelangt und immer noch brennt morgens mein Rachen. Entdeckt wurde die Gastritis im vorvergangenen Frühjahr, sie scheint aber schon viel länger zu bestehen, nur nicht so ausgeprägt.
    Ich weiß nicht mehr weiter und habe Angst um mein Leben. Mir wurde mehrfach gesagt, die Beschwerden seien Begleiterscheinungen der COPD, doch dafür finde ich keine Quellen.
    Haben Sie eine Idee, was ich tuen kann bzw. wo oder wie ich kompetente Hilfe bekommen kann? Schonmal herzlichen Dank für Ihre Antwort!

    Freundliche Grüße!

  • kilic sagt:

    Hallo
    Ich habe seit 10 Jahren hashimoto und immer wieder einen TSH Wechsel von 0,1 und 11,5 im Abstand von 6 Wochen. Können Sie mir in Berlin eine Praxis empfehlen , die Erfahrung mit dieser Krankheit hat? Ich bedanke mich für eine Antwort

  • Silke sagt:

    Sehr geehrter Herr Dr. Lunow,

    auch ich leide unter HT. Mein TSH liegt bei 1,61 und das freie T4 bei 0,84.
    In einem Speicheltest wurde vor 2,5 Jahren eine Nebennierenschwäche diagnostiziert. Ich habe daraufhin Cortisol (Prednisolon) eingenommen, aber keine Veränderung an meinem Gesundheitszustand feststellen können. Nachdem bei einem Endokrinologen vor 2 Jahren eine Blutprobe mit einem CRH-Stimulationstest keine Nebennierenschwäche bestätigte, habe ich das Cortisol wieder abgesetzt. Ein PCO-Syndrom ist bei mir schon seit vielen Jahren bekannt. Im Moment hat meine Antriebslosigkeit und Erschöpfung wieder stark zugenommen. Ich habe daher vor 2 Wochen begonnen L-Thyroxin bzw. seit einer Woche das Präparat „Armour“ einzunehmen und zusätzlich Selen. Noch merke ich keine Besserung.
    Ich lese gerade das Buch von Datis Kharrazian (Hashimoto anders behandeln) und frage mich nun, ob man eine HT bei vorliegender Nebennierenschwäche anders behandeln müsste und Schilddrüsenhormone dann eher kontraproduktiv sind. Sollte ich vielleicht lieber wieder Cortisol einnehmen und schauen was passiert? Was empfehlen Sie?

    Vielen Dank und freundliche Grüße

    • Es ist schwierig aus der Ferne zu beurteilen, ob Sie tatsächlich eine Nebenniereninsuffizienz haben. Dies lässt sich aber mit Laboruntersuchungen
      ausschließen. Von dem Spezialtest halte ich nicht viel. Solange Ihr TSH nicht bei 0,3 – 1,0 liegt, könnte die Hashimoto-Thyreoiditis nicht ausreichend behandelt sein und Ihre Symptome
      hierdurch zu erklären sein.

      Dr. med. Reinhold Lunow

  • E.B. sagt:

    Sehr geehrter Herr Dr. med. Reinhold Lunow,

    Ich möchte zu einem guten Endokrinologen gehen. Und mich einmal komplett durchchecken lassen. Allerdings findet man a) nicht so viele, die sich wirklich alles anschauen und b) wenn man einen glaubt gefunden zu haben, bekommt man leider keinen Termin. Deswegen versuche ich es jetzt mal ,ganz untypisch für mich, so. Ich würde mich über eine Antwort Ihrerseits freuen. Danke

    Kurz zu den Fakten:

    Ich bin 30 Jahre alt, Diabetes Typ 1 und einen bestätigen Hashimoto-Thyreoiditis. TSH aktuell bei 2,42 (meine Ärztin sagt nur der ist ok so). Unwohlsein, Müdigkeit, Antriebslosigkeit und Gedächtnisstörungen sind die schlimmsten Symptome. Abgesehen von meiner med. Situation, haben mein Mann und ich einen Kinderwunsch.

    meine Fragen:

    1. ich nehme zur Zeit 75 mg Euthyrox, Kann ich das bedenkenlos erhöhen? und wenn ja, was ist eine übliche Erhöhungsdosis? Damit ich in meine Wohlfühlzone gelange (vermute mal so um einen TSH von 1 herum) . Wann greift im Körper im Normalfall eine Erhöhung der Med.? Wie sollten die Abstände der Laborkontrollen sein, wenn man schwanger ist? Gibt es eine Art Faustregel ob, wann und um wieviel man erhöhen sollte in der Schwangerschaft um das Kind ausreichend zu versorgen?

    2. Ernährung spielt ja auch eine große Rolle, da bin ich dran. Ich habe allerdings auch von dem Lavita Produkt gelesen. Was halten sie davon? Sinnvoll oder reicht eine ausgewogene Ernährung?

    3. bei Kinderwunsch und einer zur Zeit bestehenden Schilddrüsenunterfkt hat meine Gyn die Femibion 1 mit Jod empfohlen. Was halten sie davon?
    Wenn ja, ist es sinnvoll dieses Med. täglich zu nehmen oder vllt auch eher sporadisch? Wann weiß ja nicht wann man schwanger wird?

    Danke für Ihre Hilfe

    Mit freundlichen Grüßen

    • Leider ist eine Behandlung per Internet nicht möglich. Der TSH sollte bei Kinderwunsch aber im Allgemeinen zwischen 0,3 und 1,0 liegen.
      Die Blutwerte sollten während einer Schwangerschaft alle 4 Wochen kontrolliert werden. Levita kenn ich nicht. Jod würde ich erst ab Bestehen einer Schwangerschaft zusätzlich nehmen.

      Dr. med. Reinhold Lunow

  • Christina Albrecht sagt:

    Sehr geehrter Herr Dr. Lunow,

    bei mir wurde vor ca. 3 Jahren Hashimoto diagnostoziert, was ich leider erst seot kurzem weiß, da meine Ärztin immer nur von einer normalen Unterfunktion sprach. Mein TSH liegt bei 1,6 und damit nach Aussage meiner Ärztin im Normbereich. Allerdings fühle ich mich nicht wohl und habe auch trotz Sport und gesunder Ernährung Probleme beim Abnehmen… auf mein Drängen hin durfte ich meine Dosis von 100-er l-thyroxin auf 112-er erhöhen, allerdings wurde mir jetzt ein Medikament mit Jod (Eferox Jod 112/150) verschrieben, obwohl ich überall lese, dass Jod bei Hashimoto schädlich sein soll??? Meine Ärztin sagte abet, dass Jod den Stoffwechsel anheizen würde… ich bin verwirrt? Was empfehlen Sie??

    Vielen Dank im Voraus!

    C. Albrecht

    • Bei Hashimoto-Thyreoiditis ist meist ein TSH von 0,3 bis 1,0 die günstigere Einstellung. Wichtiger als die Laborwerte sind aber das subjektive Empfinden. Jod ist zur Verhinderung einer Schilddrüsenvergrößerung bei Jodmangel indiziert. Bei Hashimoto-Thyreoiditis ist eine Therapie mit Jod nicht zu empfehlen.

      Dr. Reinhold Lunow

    • Die meisten Patienten mit Hashimoto-Thyreoiditis fühlen sich bei einem TSH unter 1,0 am wohlsten.
      Ein Kombinationspräparat Jod und Thyroxin ist nicht zu empfehlen.

      Dr. med Reinhold Lunow

  • Melanie sagt:

    Sehr geehrter Herr Dr. Lunow,

    Bei mi wurde 2012 Hashimoto festgestellt und ist bis heute leider nicht richtig eingestellt da ich weiterhin mit Symptomen zu kämpfen habe. Bei einem TSH von mehr als 0,1 fühle ich mich sehr unwohl. Leide unter Verstopfung, muskelschmerzen Müdigkeit Stimmungsschwankungen und habe ständig Hunger. Mein Endokrinologe ist der Meinung der Wert von 0,02 wäre viel zu niedrig und belässt somit meine Dosis bei 50mg L-thyroxin was den Wert natürlich zum ansteigen bringt und mein Leiden auch. Zudem leide ich seit einiger Zeit an rezidivierender Sinusitis und Infekten meine Regel bleibt nunmehr schon 9 Monate aus kann dies auch mit dem Hashimoto zusammenhängen ?

    Viele Grüße und vorab lieben Dank

    • Die meisten Patienten mit Hashimoto-Thyreoiditis fühlen sich mit einem niedrigen TSH Wert am wohlsten. Ein TSH Wert von 0,02 ist am allerbesten, wenn T4 und T3 noch im Normbereich sind und keine Überfunktionssymptomate wie z.B. Herzrhythmusstörungen auftreten.

      Dr. med. Reinhold Lunow

  • desi sagt:

    Guten Abend,
    Bei mir wurde im September 2015 Hashimoto festgestellt.
    Antikörper 240 und Schilddrüse auf 10 vergrößert.
    Zahlreiche Beschwerden wie nicht mehr Leistungsfähigkeit,müde angeschlagen,
    immer wider starke Kopfschmerzen,3 Tage anhaltend,starkes brennen drücken im Hals ausstrahlend in die Ohren.
    Lymphknoten auf 2.8 cm vergrößert seid dem.
    Leichtketten Erhöhung.Polyknonal.
    Meine Frage ist haben Sie Erfahrung gemacht bei Patienten mit dem Mesikament Metherotax?leicht dosiert?
    Vielen Dank
    Beste Grüße

  • Sonja sagt:

    Sehr geehrter Herr Dr. Lunow,
    bei mir besteht seit vielen Jahren eine Hashimoto. Im Sommer 2013 erlitt ich während einem Urlaub eine Sehnerventzündung, wo dann im Krankenhaus die Diagnose Lupus erythematodes gestellt wurde. Bis Januar 2015 war ich beschwerdefrei,- dann bekam ich rote Flecken im Gesicht und meine Finger schwollen an. Dies ging aber auch von selber wieder weg nach ca. 2-3 Wochen. Danach war ich wieder beschwerdefrei bis vor kurzem. Nach einer Infektion bekam ich wieder Flecken im Gesicht, die leicht schuppig waren.
    Soviel zu den Symptomen. Ich habe viel über den Lupus gelesen und das macht mir sehr viel Angst. Meine Heilpraktikerin aber meinte zu mir, das die Ursache an der Hashimoto läge. Denn auch bei Hashimoto kann man Flecken im Gesicht bekommen und die Gelenke können anschwellen. Nun zu meiner Frage: welche Blutwerte muss man bestimmen lassen, um zu sehen, ob ich tatsächlich den Lupus habe? AK sind hoch 1:2560,- das kann aber auch an der Hashimoto liegen. Und ist es richtig, das wenn man mit der Hashimoto richtig eingestellt ist (ich nehme nur L-Thyroxin 100 ein in Verbindung mit Selen), das der Lupus dann keine Chance hätte (sofern er da ist), Schaden in meinem Körper anzurichten?
    Ich bin sehr verunsichert und würde mich freuen, wenn Sie mir antworten.
    Vielen DAnk im Voraus!
    Mit freundlichen Grüßen

    • Lunpus erythematodes ist keine Folgeerkrankung von Hashimoto-Thyreoiditis, sondern beide Krankheiten können
      miteinander auftreten, wenn eine Neigung zu Lupuserkrankungen besteht. Sie sollten sich in die Behandlung eines
      erfahrenen Rheumatologen begeben.

      Dr. med. Reinhold Lunow

  • Sissi sagt:

    GutenTag , seit fast 9Jahren habe ich Hashimoto. Nehme l Thyroxin 100, meine Werte waren bisher immet ok. Wurde auch damals Operiert. Wegen Knoten in Schilddrüse. Und Schilddrüse auch fast raus. Habe seit fast 3Jahren nun ständig Zahnwurzelenzündungen .Und fast keine Zähne mehr.Meine Nerven sind nun fasf am Ende.Könnte das an dieser Krankheit liegen ? Mein Allgemein Arzt sagt daran liegt es nicht.

    • Zahnwurzelentzündungen sind keine typischen Begleiterkrankungen bei Hashimoto-Thyreoiditis.
      Dennoch würde ich versuchen, durch Optrimierung der Schilddrüsentherapie eine Verbesserung zu erreichen.

      Dr. med. Reinhold Lunow

  • Pseudonym sagt:

    Guten Tag,

    Bei meiner Mutter wurde vor Jahren schon HT diagnostiziert. Nun glaube ich, dass Sie an Hashimoto Hashimoto Encephalopathie erkrankt ist. Leider ist die Erfahrung vieler Ärzte auf diesem Gebiet sehr gering. Kennen Sie sich mit dieser speziellen Form der HT aus?

    • Hashimoto-Encephalopathie ist in der Tat sehr selten. Wir hatten bisher nur einen Patienten. Dis war ein Kind, was dann notfallmässig in der Kinderklinik aufgenommen werden musste. Ich kann leider keine Empfehlung jemanden geben, der sich wirklich damit auskennt.

      Dr. Reinhold Lunow

  • Eike Kirchhoff sagt:

    Hallo und liebe Grüße aus dem hohen Norden!

    Ich bin seit vielen Jahren an Hashimoto erkrankt. Können Sie mir bitte einen Spezialisten im Hamburger Raum empfehlen? Bisher war ich nur bei meiner Hausärztin in Behandlung aber seit Eintritt ins Klimakterium habe ich Probleme die ich durch alleinige veränderte Einnahme von L Thyroxin nicht in den Griff bekommen…

    Vielen Dank im Voraus

    • Leider kennen wir in Hamburg keinen Spezialisten für Hashimoto-Thyreoiditis.
      Die Entscheidung sich an jemanden zu wenden, der sich mit Hashimoto-Thyreoiditis auskennt, ist meiner Erfahrung nach aber richtig.

      Dr. med. Reinhold Lunow

  • Franziska Weigel sagt:

    Sehr geehrter Herr Dr. Lunow,

    Ich bin in der 16. Schwangschaftswoche und habe hashimoto. Vor Beginn der Schwangerschaft war mein Tsh bei 2,8. Mit der Feststellung der Ss haben wir die Dosis von 100 Mikrogramm auf 125 Mikrogramm L-thyroxin erhöht. Dadurch war der Tsh bei 0,239 Normwert: 0,27 bis 4,2. Die Dosis wurde erstmal beibehalten da ft3 bei 5,83 Pmol/l und ft4 bei 20,6 pmol /l ganz gut lag. Einen Montag darauf wurde erneut geprüft. Tsh war nun noch mehr gesunken auf 0,223 ft3 und ft4 sind auch leicht gesunken. Die Dosis wurde wieder reduziert auf 100 Mikrogramm aufgrund des Tsh. Nun fühle ich mich nicht mehr gut. Müde gereizt und friere wieder leicht. Der neue Tsh ist 1,14 mIU/l. Ft3 ist gesunken auf 3,73 pmol/l und ft4 gesunken auf 16,0 pmol/l. Soll ich die Dosis wieder erhöhen? Vielleicht 100 Mikrogramm und am Wochenende 125 damit Tsh nicht zu sehr sinkt? Weiß auch nicht ob ich Jod zu mir nehmen soll, wenn ja künstlich oder auch in Tablettenform und jodsalz? Ich verzichte seit der Schwangerschaft auf Gluten. Weil es ja die Schilddrüse reizt. Ich hoffe auf eine baldige Antwort. Leider höre zu viele verschiedene Meinungen und bin mittlerweile verwirrt und weiß nicht wie ich nun richtig verfahre.

    Vielen Dank
    F.Weigel

    • In der Schwangerschaft stellen wir den TSH meist auf Werte zwischen 0,3 und 1,0 ein. Vielleicht versuchen Sie es mal mit einer Dosis von 112,5.
      Sie können Ihre individuelle Jodversorgung im Urin messen lassen. Im Zweifelsfall raten wir Schwangeren mit Hashimoto-Thyreoiditis kein Jod einzunehmen.

      Dr. Reinhold Lunow

  • S. Talbot sagt:

    Sehr gehhrter Dr. Lunow,

    unsere 8-jährige Tochter hat seit über einem Jahr Probleme mit Bauchschmerzen nach fast jeder Mahlzeit. Weder Kinderärtztin noch die Gastroenterologin des Kinderspitals Zürich haben trotz zahlreicher Untersuchungen (2x Ultraschall, mehrere Stuhl- und Blutuntersuchungen, Lebensmittelunverträglichkeiten etc.) etwas gefunden. Deshalb sind wir immer noch nicht bereit, eine Magen-Darm-Spiegelung vornehmen zu lassen. Durch eine der Blutuntersuchungen hat die Endogrinologin, die im Kinderspital zugezogen wurde, jedoch Werte für eine Hashimoto Erkrankung bei ihr festgestellt (mein Mann hat diese seit Jahren und fühlt sich ganz gut eingestellt). Mittlerweile haben sich ihre Werte erst mal normalisiert, das Antigen ist aber weiterhin vorhanden. Wir würden gerne vorsorgen, dass die Krankheit nicht ausbricht.
    Ich habe jetzt gelesen, dass es hilft, auf Jod zu verzichten, evlt. Selen zu nehmen (wieviel bei Kindern?) und eine Verbindung zu Gluten bestehen kann. Was halten Sie von der Gluten-Diät im Zusammenhang mit Hashimoto?

    Herzlichen Dank im voraus für Ihren Rat!
    Mit freundlichen Grüssen
    S.Talbot

    • Da Zöliakie ist eine häufige Begleiterkrankung bei Hashimoto-Thyreoiditis ist.Deshalb sollte diese Erkrankung ausgeschlossen werden.
      Dafür ist die Bestimmung von Gliadin-Antikörpern sinnvoll. Negative Antikörper schließen eine Zöliakie aber nicht aus.
      Zum Ausschluß dieser Erkrankung ist eine Gastroskopie (Magenspiegelung) notwendig.

      Reinhold Lunow

  • Kerstin Wechsung sagt:

    Sehr geehrte Damen und Herrn,
    aufgrund meiner Morbus Crohn Erkrankungen und meiner zusätzlichen chron. Schilddrüsenentzündung möchte ich gerne einen Termin bei Ihnen vereinbaren.
    Ich lebe im Ausland und befinde mich in der Zeit vom 01.-10.10. in Ihrer Gegend.
    Mit freundlichen Grüßen
    Kerstin Wechsung