Online-Test

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7 Kommentare

  • Laura sagt:

    Guten Tag!
    Im Oktober 2017 wieß mich mein Gynäkologe darauf hin, dass meine Schilddrüse angeschwollen sei und ich das mal checken lassen sollte.
    Bei meinem Hausarzt wurde dann ein Ultraschall wie auch ein Blutbild gemacht.
    Heraus kamen TSH 5,22(+) mU/ml, ATPO_R 68(+) lU/ml, TRAK_S <0.8 lU/l und ein Knubbel auf der rechten Seite.
    Bekommen habe ich den Rat etwas mehr Jod zu mir zu nehmen für dir Behandung des Knubbel, Eferox 50 und der Aussage es sei Hashimoto Thyreoditis.
    Da ich zu diesem Zeitpunkt nichts damit anfangen konnte, habe ich mich darüber etwas schlau gemacht und war verwundert über die Jod Empfehlung und die nicht beachteten T3 und T4 Werte.
    Nach 3 Monaten sollte ich nochmal zum Ultraschall und zur Blutabnahme kommen. Auf die Nachfrage des T3 und T4 Wertes sagte er : Das wäre am TSH und dem Antikörper Wert schon eindeutig und das bräuchte man nicht. Nun nach 3 Monaten Eferox lagen meine Werte bei: TSH 3,27mU/ml, TRAK_S <0,8 lU/l, ATPO_R 54(+) lU/ml T3 und T4 blieben dennoch also außer Acht. Der Knubbel ist unverändert. Meine Basaltemperatur liegt bei 35,6 Grad im Durchschnitt (Messung über ca 2 Wochen). Mein Wohlbefinden ist abgesehen von der Verunsicherung aller Informationen, dass ich ein ständiges Gefühl vom Kloß im Hals habe, der teilweise schmerzt, nach längeren Gesprächen meine Stimme kratzig und heiser wird, Schlafstörungen, Müdigkeit und völlig überdreht sein im Wechsel über den Tag, Abgeschlagenheit, innere Unruhe, Konzentrationsschwächen, Hibbelig sein, Gewichtsschwankungen (weder drastisches Zunehmen, noch Abnehmen), starke Wassereinlagerungen.
    Seit der Einnahme der Hormone, verstärkt sich die innere Unruhe und Unausgeglichenheit.
    Zunehmend bin ich unsicherer, wohin ich all das stecken soll und ob es wirklich eine Hashimoto Thyreoditis ist.
    Was wäre Ihr Rat, wie ich nun weiter verfahren soll?

    • Eine zusätzliche Jodgabe bei Hashimoto ist umstritten. Ich halte sie nicht für notwendig, vielleicht ist sie sogar schädlich. Da der TSH mit 3,27 noch relativ hoch ist, bekommen Sie noch nicht ausreichend Schilddrüsenhormone. Wenn der Schilddrüsenknoten größer wird, sollten Sie zu einem Schilddrüsenspezialisten gehen.

      Dr. med. Reinhold Lunow

  • Steffi sagt:

    Sehr geehrte Damen und Herren, in meiner ersten Schwangerschaft (2014)wurde Hashimoto diagnostiziert allerdings nicht behandelt. Nun war ich Mitte Januar beim Endokrinologen zur Blutentnahme und Ultraschall. Im US SD sieht man das die SD schon sehr aufgelockert ist. Nun bin ich in der 6.Woche schwanger und bei TSH basal :1,95mU/l (Norm 0,4-4) ; FT 3pg/ml: 3,0( Norm 2,2-4,2); Ft 4: 8,3 pg/ml( Norm 8-17) und TPO AK 614 (Norm <35) soll ich weiterhin keine SD Medikamente einnehmen.
    Bin nun etwas verunsichert.

    • Wegen der Schwangerschaft sollten Sie auf jeden Fall auf eine ausreichende Jodzufuhr achten. Da Sie ohne Therapie schwanger geworden sind, ist die Entscheidung, ob Sie Hormone nehmen sollen oder nicht wirklich schwierig. Wenn der TSH Wert weiter steigt, sollten Sie ihn auf einen Wert zwischen unter 1,5 einstellen lassen. Es gibt auch Autoren, die in ihrem Fall auch jetzt schon eine geringe Thyroxindosis von 25 empfehlen. Ich empfehle Ihnen mit Ihrer behandelnden Ärztin den folgenden Artikel zu besprechen: Schilddrüseneinstellung bei Kinderwunsch und Schwangerschaft von Prof. Dr. Jürgen Weiss in der Zeitschrift Gynäkologische Endokrinologie vom 20. November 2018

      Dr. med. Reinhold Lunow

  • Mit Fribromyalgie haben wir nicht viel Erfahrung. Es ist ein schwer zu behandelndes Krankheitsbild. Patienten mit Hashimoto Thyreoiditis haben zwar ein erhöhtes Risiko für diese Erkrankung, dennoch kommt Fibromyalgie bei Hashimoto Thyreoiditis nur selten vor. Sind ihre Schilddrüsenantikörper erhöht? Ist der Ultraschall der Schilddrüse auffällig gewesen? Mit der alleinigen Hormonbestimmung, wird Hashimoto Thyreoiditis oft übersehen.

    • Hashimoto-Thyreoiditis und Rheumatoide Arthritis kommen nicht selten gemeinsam vor. Ihre Beschwerden
      können von beiden Erkrankung verursacht sein. Es ist sicherlich jedoch einfacher, die
      Schilddrüsenerkrankung zu behandeln. Deshalb würde ich einen Versuch mit Thyroxin unternehmen. Der
      TSH sollte auf Werte zwischen 0,3 und 1,0 eingestellt werden. Allerdings kann die Behandlung einer
      rheumatoiden Arthritis auch nicht alleine davon abhängig gemacht werden, ob Ihre Entzündungswerte hoch
      sind. Es sollten auch Ihre Beschwerden in die Überlegungen einbezogen werden.

      Dr. med. Reinhold Lunow

  • Wenn ihre Geschwister eine Hashimoto Thyreoiditis haben, beträgt bei Ihnen die „Chance“ auch eine Hashimoto Thyreoiditis zu bekommen 50%. Insofern sollten Sie auch bei vermeintlich „normalen“ Hormonwerten einen Ultraschall der Schilddrüse und die Schilddrüsenantikörper bestimmen lassen. Wenn es dann einen Hinweis auf Hashimoto Thyreoiditis gibt, sollte der TSH auf einen Wert zwischen 0,3-1,0 durch eine Einhame von Thyroxin eingestellt werden.