Wie kann Hashimoto-Thyreoiditis therapiert / behandelt / geheilt werden?

 


F_46179672_S_gekauft_alexander-raths_hormonpillen_210x210px.jpgTherapie von Hashimoto-Thyreoiditis

Oftmals ist zunächst eine Therapie mit Schilddrüsenhormonen der erste notwendige Schritt. Aber nicht in allen Fällen ist dies sinnvoll.

Eine Hormontherapie ist nicht notwendig, wenn regelmäßig Kontrollen der Schilddrüsenfunktion durchgeführt werden. Wenn eine Therapie mit Schilddrüsenhormonen sinnvoll ist, beginnt man mit einer niedrigen Dosis. Zunächst wird der TSH-Wert alle 2-4 Wochen kontrolliert. Die meisten Patienten fühlen sich dann bei einem Wert nahe einer Schilddrüsenüberfunktion wohl.

Trotz allen Untersuchungen und Erfahrungswerten: Das Befinden des Patienten steht über den Laborergebnissen

Wer sich unter der Therapie schlechter fühlt als vorher, ist falsch therapiert. Eine subjektiv empfundene Besserung ist für den Erfolg der Therapie wichtiger als nur nach den Laborergebnissen zu handeln.

Ganzheitliche Therapie bei Schilddrüsenerkrankungen

Neben der Behandlung der Hormonstörung ( Hormonmangel bei Unterfunktion oder Hormonüberschuss bei Überfunktion der Schilddrüse ) sind oft Therapiemaßnahmen aus der ganzheitlich orientierten Medizin sinnvoll. Häufig besteht zusätzlich ein Vitaminmangel. z. B. Mangel an Vitamin D, Vitamin B12, Folsäure oder anderen Spurenelementen. Da die Schilddrüse großen Einfluss auf viele andere Organe hat, ist eine isolierte Untersuchung der Schilddrüse meist nicht sinnvoll. Neben der medikamentösen Therapie sind sinnvolle Begleitmaßnahmen wie Umstellung der Ernährung, Vermeidung von Stress, mehr Bewegung oder das Erlernen von Entspannungsverfahren sinnvoll.

Hashimoto-Thyreoiditis- eine unheilbare Erkrankung?

Heilbar ist die Hashimoto-Thyreoiditis wahrscheinlich nur in einem sehr frühen Stadium, so dass man in den allermeisten Fällen von einer lebenslangen Erkrankung ausgehen muss.

Bei konsequenter Überwachung und Therapie ist aber weder die Lebensqualität noch die Lebenserwartung eingeschränkt

Wir empfehlen in der Einstellungsphase eine Kontrolluntersuchung alle 6-8 Wochen. In Einzelfällen kann je nach Krankheitsintensität der Kontrollintervall auch auf 6 Monate ausgedehnt werden.

Tipps für Patienten mit Hashimoto-Thyreoiditis
• Halten Sie ausreichende Ruhe- und Schlafzeiten ein
• Ernähren Sie sich ausgewogen
• Nehmen Sie keine zusätzlichen Nahrungsergänzung mit Jod (kann die Entzündung verschlimmern)
• Vermeiden Sie Stress und sorgen Sie für ausreichende Bewegung

 

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488 Kommentare

  • Maja1012 sagt:

    Sehr geehrter Herr Dr. Lunow,
    bei mir wurde im Nov.16 Hashimoto und Struma multinodosa Grad 2 mit follikulärer Neoplasie diagnostiziert. Im Jan.17 wurde meine Schilddrüse entfernt.
    Ich bin jetzt Ende 50 und leide schon seit Anfang 20 an unterschiedlichen Beschwerden. Seit Entfernung der Schilddrüse ist alles noch schlimmer geworden und es sind noch weitere Beschwerden dazu gekommen.
    Meine derzeitigen Laborwerte unter 62,5 L-Thyroxin und 10 Thubon:
    TSH 0,05 (0,25-2,5 mU/l)
    fT3 3,80 (3,0-8,0 pmol/l)
    fT4 16,27 (10,6-19,4 pmol/l)
    Das l-Thyroxin soll auf 50 gesenkt werden. Ich habe aber das Gefühl, ich
    habe jetzt schon zu wenig Hormone. Bleibt Hashimoto nach der Schilddrüsenentfernung bestehen? Zwei Endokrinologen und ein Radiologe haben mir gesagt, die Hashimoto hat keine Relevanz mehr.
    Ich weis nicht weiter und bin völlig verzweifelt. Was würden Sie mir raten?
    Vielen Dank.
    LG aus dem Norden

    • Auch nach Entfernung der Schilddrüse können die Probleme, die durch Hashimoto bedingt sind, weiter auftreten. Ihr T3 ist immer noch relativ niedrig. Ich würde es mit einer Erhöhung des Thybons versuchen, Sie könnten eine halbe Tablette zusätzlich mittags nehmen.

      Dr. med. Lunow

  • Hashimoto-Patient sagt:

    Sehr geehrter Dr Lunow,
    vielen Dank für Ihren tollen Blog und die Zeit, die Sie sich hier nehmen.

    Mein Problem: Nach einer Dosiserhöhung von 75 mcg (mit öfters gemessenen TSH werten zw. 1,0 und 1,9) auf 88 mcg Thyroxin hatte ich nach 8 Wochen folgende Werte:

    TSH: 0,24
    Ft3 4,0 (2,0-4,5) (80 %)
    FT4 ebenfalls bei 80 %.

    Damit ging es mir so gut wie lange nicht, allerdings hat mich meine Ärztin überzeugt, doch wieder auf 75 zu gehen, da der TSH so niedrig ist.
    Kurz nach Beginn der Dosissenkung ging es mir allerdings deutlich schlechter und ich bekam zuerst überfunktionssymptome (Herzklopfen u leicht erhöhten Ruhepuls) sowie nach zwei Wochen UF- symptome (Leider anhaltend).

    Könnten die ÜF- symptome theoretisch auch von einer Dosissenkung kommen und wäre es dann nicht besser/okay, wenn ich wieder 88 mcg nähme? Mit 75 mcg fühle ich mich nur phasenweise wohl, es ist immer ein Auf und ab.

    • Einen TSH Wert von 0,24 , T3 und T4 bei 80 % bei gleichzeitigem subjektiven Wohlgefühl zeigen, dass die Einstellung richtig war. Der wichtigste Faktor zur Beurteilung, welche Einstellung angestrebt werden soll, sind Ihre Symptome. TSH kann dabei sehr niedrig sein, T3 und T4 sollten aber nicht oberhalb des Normbereichs gehen. Außerdem sollte in regelmäßigen Abständen auf Erkrankungen, die durch eine zu hohe Thyroxin-Therapie verursacht werden können, kontrolliert werden. Dies ist zum Beispiel eine Osteoporose oder Herzerkrankungen.

      Dr. med. Lunow

  • Baku sagt:

    Guten Tag Dr.Lunow

    Können die Leukozytenwerte bei Hashimoto immer mal wieder schwanken.Mal liege ich bei 10 mal bei 14.1(aktuell)

    VG

    • Schwankungen der Leukozyten-Werte in diesem Bereich haben nichts mit Hashimoto zu tun.
      Wette bis 14.000 kommen auch bei gesunden Menschen gelegentlich vor. Sie sollten einen bakteriellen Infekt ausschließen lassen. Auch Raucher haben solche erhöhte Leukozyten Zahlen. Sie brauchen keine Angst vor Leukämie haben.

      Dr. med. Lunow

  • Sousou sagt:

    Sehr geehrter Herr Dr. Lunow,

    darf man mit Hashimoto am Ramadan teilnehmen? Oder hat es negative Auswirkungen auf die Krankheit, wenn man am Tag ca. 17 Stunden fastet? Ich nehme jeden morgen L-Thyroxin.

    Vielen Dank

  • annabelle sagt:

    Guten Morgen, Dr. Lunow,

    meine Schilddrüsenwerte verschlechtern sich
    2018 TSH 2.11o mU/l (0.270-4.2)
    T3 F 3.2 pg/ml (2.0-4.4)
    T4 F 14.8 pg/ml (9.3. -17.)
    MAK 335 (unter 37)

    2019 TSH 3.370 mU/l ((0.270-4.2)
    T3 F 3.5 pg/ml (2.0-4.4)
    T4 F 12.4 pg/ml (9.3. -17.)
    TPO 525 (unter 37)
    Ich nehme ein Schweineschilddrüsenprodukt, bin antriebsschwach, müde, oft depressiv, Schlafstörungen, brüchige Fingernägel. Es ist nie eine Sono der SD gemacht worden.
    Mein Arzt sagt, alles sei ok, das seien psychosomatische Beschwerden. Was empfehlen Sie mir? Herzlichen Dank!

    • Die Hormondosis ist zu niedrig. Angesichts Ihrer Beschwerden sollte zunächst versucht werden, den TSH unter 1,0 zu senken. Nicht unbedingt schon Schilddrüsenhormone vom Schwein notwendig. Die meisten Patienten bekommt man mit synthetisch hergestellten Thyroxin gut eingestellt. Ein mindestens einmal im Jahr durchgeführte Ultraschalluntersuchung der Schilddrüse ist bei Hashimoto-Thyreoiditis eine unbedingte Notwendigkeit. Alleine schon, um andere Erkrankungen wie Schilddrüsenknoten auszuschließen.

      Dr. med. Lunow

  • Carmen sagt:

    Sehr geehrter Dr. Lunow,
    Ich nehme seit drei Jahren Euthyrox 100, damit geht es mir nicht gut und nicht schlecht. Die Werte sind im unteren Norm Bereich. Tsh wechselt zwischen 0,89 und 0,4. Steigerungen von Thyroxin vertrage ich nicht. Gewichtsabnahme funktioniert nicht trotz Sport und Ernährungsumstellung. Nun soll ich auf Novothyral 75 umstellen. Ich soll morgens eine halbe davon nehmen und dann in 12 Stunden die nächste Hälfte.
    Muss ich dann für die Abendeinnahme nicht auch nüchtern sein? Das würde kaum machbar sein. Oder soll ich die zweite Hälfte kurz vorm schlafen gehen nehmen? Ich weiß nicht wie ich am Besten vorgehen soll. Wäre Ihnen sehr dankbar über konkrete Hinweise.
    Vielen Dank!

    • Die zusätzliche Einnahme von T3 ist bei denen von Ihnen geschilderten Problemen einen Versuch wert. Die fixe Kombination von T4/T3 bereitet aus meiner Erfahrung dabei Probleme bei einer vernünftigen Einstellung. Wir geben unseren Patienten einen T4 Präparat ( Thyroxin ) und T3 (Thybon) Präparat in getrennten Tabletten, dann kann man besser variieren. Bei Ihnen könnte man zum Beispiel einen Versuch starten mit 75 Thyroxin und einer 1/4 Thybon morgens 30 Minuten vor dem Frühstück. Eine zusätzliche zweite Gabe von Thybon zur Mittagszeit sind selten notwendig. Thyroxin geben wir mittags oder abends fast nie.

      Dr. med. Lunow

  • Anna sagt:

    Sehr geehrter Dr. Lunow,
    bei mir wurde im März 2019 Hashimoto diagnostiziert und werde mit Thyronajod 100 behandelt.
    Bei meinen Recherchen im Internet lese ich jedoch immer nur von einer Behandlung mit L-Thyroxin.

    Erhalte ich das richtige Medikament?

    • Bei Hashimoto Thyreoditis empfehlen die meisten Experten ein reines Thyroxinpräparat ohne Jod. Eine zusätzliche Behandlung mit Jod ist aus meiner Sicht nur notwendig, wenn ein aktueller Kinderwunsch besteht oder wenn Sie schwanger sind.

      Dr. med. Lunow

  • Thomas sagt:

    Hallo Herr Dr Lunow,

    bei wurde vor 2 Jahren Hashimoto diagnostiziert.

    Mittlerweile bin ich bei einer Dosis von 125µg Euthyrox angelangt.

    Derzeitige Werte (18.04.2019):

    FT3 3,1 (Norm 2,4-4,2 pg/ml), d.h. ca. 50%
    FT4 1,3 (Norm 0,8-1,7 pg/ml), d.h. ca. 50%
    TSH 0,16 (Norm 0,4-4,0)

    Ich habe zur Zeit Symptome wie Ameisenlaufen an unterschiedliche Stellen am Körper, vor allem Hände und Füsse, Einschlafen von Gliedmaßen, leichter Schwindel, geringe körperliche Belastungsfähigkeit etc.
    Für mich eigentlich UF Symptome.

    Nun ist der TSH schon recht tief, allerdings sind FT3 und FT4 nicht sehr ausgeprägt. zudem hatte ich schon im letzten Halbjahr bei niedrigerer Dosis schon höhere FT3 und FT4- Werte

    Was raten sie mir?

    Solange FT3 und FT4 Wert noch in der Norm sind sowie keine ÜF Symptome vorliegen, sollte ich doch davon ausgehen, dass ich mich nicht in ÜF befinde oder?

    VG
    Thomas

    • Es ist schwierig zu sagen, ob Ihre Symptome durch eine Unterfunktion bedingt sind. Ein Therapieversuch mit einer erhöhten Dosis von Thyroxin ist aus meiner Sicht aber sinnvoll. T3 und T4 dürfen dabei aber nicht außerhalb des Normbereiches gelangen. Außerdem sollte auf Überfunktionsymptome wie Herzrhythmusstörungen geachtet werden.

      Dr. med. Lunow

  • Schildi sagt:

    Guten Morgen,
    habe vor kurzem die Diagnose Hashimoto bekommen.
    TSH 1,21
    fT3 2,75
    fT4 1,19
    TPO 52,8
    TAK 167
    Da der Hausarzt keine Unterfunktion oder Überfunktion feststellen konnte,hat er gesagt wir kontrollieren alle 2-3 Monate. Da ich unter Unruhe leide und nicht weiß ob das von der Schilddrüse kommt oder nicht, fühl ich mich jetzt ein bisschen in der Luft gelassen. Macht man wirklich erst was, wenn eine Funktionsstörung vorliegt?
    Kann man was mit Ernährung machen oder Nahrungsergänzungsmitteln(z.B Selen).
    Macht es jetzt schon Sinn zum Endokrinologen zu gehen?
    Ich will halt auch nicht unnötiger Weise in Panik ausbrechen.
    Ich bedanke mich schon jetzt für Ihre Antwort.

    • Nach Diagnosestellung einer Hashimoto-Thyreoiditis, sollte man immer über eine Therapie mit Thyroxin nachdenken. Ihre Symptome passen zwar nicht unbedingt zu einer Schilddrüsenunterfunktion, es gibt jedoch auch so genannte paradoxe Symptome. Eine Nahrungsergänzung mit Selen können Sie probieren.

      Dr. Lunow

  • sarita sagt:

    Seit nun einem Jahr lebt mein Freund mit der Diagnose Hashimoto.

    Wir hatten bereits einige verschiedene Ärzte konsultiert.

    Die Werte sind nach einem Jahr immer noch extrem hoch;

    TSH 207 ( 0,27-4,2)
    fT3 2,1 (3,1-6,8)
    fT4 1,9 (12,0-20)

    -er hatte Eltroxin danach Euthyrox eingenommen, Euthyrox hat er sehr schlecht vertragen.
    -Es wurde eine mittelschwere Schlafapnoe (50sec Aussetzer auf 3min) festgestellt. Dafür hat er ein Beatmungsgerät für Nachts.
    -Seit Weihnachten 2018 ist er komplett Arbeitsunfähig und hat dadurch ende Januar seinen Job verloren
    – Wegen den typischen Symptomen (Taubheitsgefühle, Kribbeln und Einschlafen ) gehe ich davon aus, dass er durch die Gewichtszunahme/Wassereinlagerungen eine Nerveneinengung / Carpal Tunnel Syndrom an der linken Hand hat.
    -es wurde ein MRI des Kopfes gemacht, es gab keine Neubildungen an der Hypophyse
    -Cortisolwerte waren z.t nicht nachweisbar, es wurde jedoch nur im Blut getestet und nicht im Speichel

    Nun zu meiner Frage:
    Ich suche einen kompetenten Arzt, welcher uns ernst nimmt und zusammen mit uns herausfindet, was die wirkliche Ursache seines nun schon lange andauernden Zustandes ist.
    Bisher nahm man hauptsächlich Blut, erhöhte die Dosis der Hormone und sagte ihm“geduldig zu sein“. Das können und wollen wir nicht mehr hören..
    Bisher wurde es uns verweigert, tiefere Untersuchungen durchzuführen.

    Ich würde gerne einen Cortisoltest machen (Speichel), einen Funktionstest der Hypophyse um diese beiden möglichen Verursacher (Nebenniere und Hypophyse) wirklich ausschliessen zu können.
    Ebenso sollte der Darm untersucht werden auf eine Malabsorption.

    wir wohnen in der Schweiz,erwägen aber nach einem Arzt in Deutschland zu suchen;Hauptsache ist,endlich eine bessere Lebensqualität zu haben

    Was könnten Sie uns raten?

  • Ich würde wieder auf die Dosierung gehen, unter denen Ihre Beschwerden am meisten zurück gegangen waren. Eine Dosierung von der Überfunktion kann im Prinzip eine Osteoporose verursachen oder Herzkreislauf Beschwerden machen. Beiden Erkrankungen kann man jedoch gut vorbeugen bzw. diagnostizieren. Sie sollten regelmäßig eine Knochendichtemessung machen lassen sowie sich kardiologisch betreuen lassen. Außerdem sind Lebensstilmaßnahmen zur Verhinderung einer Osteoporose sinnvoll. Ein niedriges TSH stellt dann kein Problem dar. T3 und T4 sollten jedoch dabei immer im Normbereich bleiben.

    Dr. med. Lunow

  • Arnold sagt:

    Sehr geehrter Dr. Lunow,
    Sie schreiben „Heilbar ist die Hashimoto-Thyreoiditis wahrscheinlich nur in einem sehr frühen Stadium, so dass man in den allermeisten Fällen von einer lebenslangen Erkrankung ausgehen muss.“ Können Sie bitte „Heilbar“ oder „sehr frühe Stadium“ definieren.
    Person X(männlich) hat folgende Werte ohne medikamentöse Behandlung:
    März 2017
    TSH=1,74
    Dezember 2017
    TSH 1,28mIU/l (0,27-4,20)
    April 2018
    TSH 1,56mIU/l (0,27-4,20)
    FT3 3,78ng/l (2,00-4,40)
    FT4 1,42ng/dl (0,93-1,70)
    Juli 2018
    TSH 1,85mIU/l (0,27-4,20)
    August 2018
    TSH 1,94mU/l (0,4-4,0)
    FT3 3,80pg/ml (2,3-5,3)50%
    FT4 1,44ng/dl (0,78-1,94)57%
    TPO-AK 406,68U/ml (0-60)
    Schilddrüsenvolumen: 20ml
    Februar 2019
    TSH 1,68mU/l (0,4-4,0)
    FT3 3,76pg/ml (2,3-5,3)49%
    FT4 1,23ng/dl (0,78-1,94) 39%
    TPO-AK 416,83U/ml (0-60)
    Ist es möglich TPO-Ak unter 60 zu drücken? Person X nimmt jetzt täglich Magnesium, Omega 3, Schwarzkümmelöl 2g, B-Komplex, Selen, Zink und Eisen. Vitamin D Spiegel ist sehr gut(65ng/ml). Person X hat auch Alopecia Areata als Begleiterkrankung. TPO-Ak Wert blieb nach 6 Monaten Natriumselenit Einnahme konstant. Macadamianüsse lösen ein Brennen im Hals(Schilddrüse?) aus und es dauert Wochen oder Monate bis es vorbei ist.

    • Wenn man ehrlich ist, ist Hashimoto nicht heilbar. Ich jedenfalls kenne keinen Patienten. Meine Aussage war mehr theoretisch gedacht. Durch eine adäquate Therapie ist aber eine normale Lebensqualität und Lebenserwartung zu erreichen. Sie sollten den TSH Wert auf Werte zwischen 0,3 und 1,0 einstellen, wenn Sie noch Beschwerden haben.

      Dr. med. Lunow

  • Phinea sagt:

    Sehr geehrter Dr. Lunow,
    Ich habe den Verdacht, eine Hashimoto-T. zu haben. Mehrere in meiner Familie sind diagnostiziert. Ich leide und ertrage seit Jahren an den Symptomen einer Unterfunktion. Ich habe keine Antikörper. Meine Schilddrüse ist von einem Volumen von knapp 8ml mehr als doppelt so groß geworden. Im Befund vom Nuklearmediziner steht „Struma diffusa I 10ml und 9ml, vereinzelt feinfleckige Parenchymsonoluzens“
    FT3 3,5 (Norm 1,8-4,2 pg/ml)
    FT4 1,0 (Norm 0,89-1,75 pg/ml)
    TSH 2,78
    Periphere Stoffwechsellage: Euthyreose.
    Ich habe nun ein LT-Jod Kombipräparat bekommen. Laut meinem Hausarzt gibt es keinen Handlungsbedarf. Laut Psychiater, wenn überhaupt eine leichte Unterfunktion, aber auch nur durch die vergrößerte Schilddrüse. Ich bin froh, daß ich endlich Schilddrüsenhormone bekommen habe, habe aber das Gefühl nicht auf dem richtigen Weg zu sein. Spricht eine „fleckig Parenchymsonoluzens“ nicht für eine Hashimoto-T., wie auch die zu kleine Schilddrüse, die nun mehr als doppelt so groß geworden ist? Ich wäre Ihnen sehr dankbar, wenn Sie etwas dazu schreiben würden.

  • Pat sagt:

    Sehr geehrter Herr Dr. Lunow,

    im April 2016 wurde Hashimoto und eine Sd Ufu diagnostiziert.
    Ungefähr zur gleichen Zeit als Hashimoto diagnostiziert wurde ist mir Haarwuchs am Körper aufgefallen. Zuerst nur an einer Stelle am Arm, später an Armen bis zu den Schultern, Händen, Beinen, Po (Hausarzt ist Internist, Untersuchungen ergaben keine Auffälligkeiten) Bei der ersten Einstellung mit 75µg und 5 Wochen später bei einem TSH von 1,1 hatte ich das Gefühl der Haarwuchs am Körper würde zurückgehen, jetzt bei dem TSH Wert von 2,3 kommt es mir vor als würde es wieder schlimmer werden mit den Haaren. Kann die Schilddrüse z.B. auch bei Unterdosierung so paradoxe Beschwerden wie vermehrten Haarwuchs hervorrufen?

    Radiologie
    April 2015 ft3 3,67 pg/ml Norm:2,3–5,30 pg/ml
    ft4 1,24ng/dl Norm:0,78-1,94 ng/dl
    TSH 1,07 µU/ml Norm:0,30-2,50 µU/ml
    TPO-AK 3669 U/ml positiv >60 U/ml
    Keine Medikation
    April 2016 ft3 3,42 pg/ml N:2,3-5,3 pg/ml
    ft4 0,96 ng/dl N:0,78-1,94 ng/dl
    TSH 3,94 µU/ml N:0,3-2,5 µU/ml
    TPO-AK 3550 U/ml positiv >60 U/ml
    25µg
    April 2017 wurde nicht gemessen
    April 2018 ft3 4,49 pg/ml N:2,3-5,3 pg/ml
    ft4 1,29 ng/dl N:0,78-1,94 ng/dl
    TSH 4,44 µUml N:0,3-4,2 µU/ml
    TPO 1936 U/ml positiv > 60 U/ml
    50µg
    Hausarzt
    Nov.2018 TSH 1,1 µU N:0,3-4 µU/ml
    75µg
    Radiologie
    Januar 2019 ft3 3,28 pg/ml N:2,30-5,3 pg/ml
    ft4 1,03 ng/dl N:0,78-1,94 ng/dl
    TSH 2,27 µU/ml N:0,30-4 µU/ml
    TPO-AK 6767 U/ml positiv >60 U/ml
    75µg

    Mit 75µg vorletzter TSH Wert von 1,1 , mit 75µg letzter TSH Wert 2,3 (3 Tage inklusive des Tages der Untersuchung keine Tabletten genommen) kann das einen Wert von 1,1 auf 2,3 in die Höhe treiben?

    Anfänglich wurde mit 25µg behandelt dann auf 50µg erhöt und im Septermber 2018 von 50µg auf 75 µg erhöht. Jetzt nach aktuellem Bericht der Radiologie wurde auf 88µg erhöt.

    Der Hausarzt sagte auch bei einem Wert von 4 man kann, müsste aber keine Medikamente nehmen, daher dürfte es schwer sein den Arzt davon zu überzeugen meinen Wert bei 1 einzustellen, denn das würde wahrscheinlich eine weitere Erhöhung des Thyroxin bedeuten.

    • Die meisten Patienten mit Hashimoto fühlen sich am wohlsten mit einem TSH Wert zwischen 0,3 und 1,0. Insofern kann Ihre Dosis durchaus erhöht werden. Sie sollten andere Endokrinologische Erkrankungen wegen des Haarwuchses ausschließen lassen, zum Beispiel PCO.

      Dr. med. Reinhold Lunow

      • Pat sagt:

        Erstmal danke für ihre Antwort, ich hätte vielleicht erwähnen sollen, dass ich männlich bin. Ich vermute jetzt einfach mal, dass das PCO also nicht in Frage kommt. Die Medikation anzuheben wäre mir ganz lieb auch einfach um zu sehen, ob es mir besser geht und ob mein haariges Problem wirklich mit dem TSH Wert zusammenhängt. Mir fehlt nur ein schlagfertiges Argument, denn der TSH Wert ist mit 1,2 ja in der Norm, das wird mir der Hausarzt sagen.

        Ich habe zuvor schonmal Hormone testen lassen. Gegen 13Uhr!!
        LH 1,6mlU/ml N:1,5-9,3
        FSH 2mlU/ml N:1,4-18,1
        Prolaktin 2,6ng/ml N:2,1-17,7
        E2 Oestradiol 19pg/dl N:<40
        Progesteron 23ng/dl N:<122
        17 OH Progesteron 72ng/dl N:25-139
        Testosteron 4,55ng/dl N:3,04-8,5
        Freies Testosteron 10,8pg/ml N:10,7-41,2
        DHEA S 355µg/dl N:35-569
        Androstendion 96 ng/dl N:33-134
        SHBG 47nmol/l N:14,6-94,6
        Freier Androgen Index 33,5% N:14,5-80,3%
        Cortisol 7,3µg/dl N:5,3-22,5 morgens
        N:3,4-16,8 abends
        STH <0,05ng/ml N:0,02-1,23

        Besteht die Möglichkeit solcher paradoxen Probleme, wie vermehrter Haarwuchs bei einer SD Ufu? Wie erwähnt habe ich es schon teilweise, in Foren von Betroffenen und auch in Berichten gelesen. Z.B. https://www.beobachter.ch/gesundheit/symptom/verstarkte-behaarung-hypertrichose-hirsutismus , nur kann so eine Seite bzw. Text verfassen wer will und Online stellen.

        MfG

        • Sie sollten Ihren TSH mindestens auf Wert zwischen 0,3 und 1,0 sinken lassen. Manchmal sind auch Werte um null notwendig. Letztendlich zählt nur, ob Ihre Beschwerden zurückgehen. In Ihrem Fall also, dass sich der Haarwuchs normalisiert.

          Dr. med. Lunow

  • Nora sagt:

    Sehr geehrter Herr Dr. Lunow,

    bei mir wurde im April 2018 Hashimoto diagnostiziert, Symptome bestehen jedoch schon länger. Ich werde mit Euthyrox behandelt, habe mittlerweile verschiedene Dosierungen durchlaufen. Ich habe ein Körpergewicht von 50 kg. Kurz die Werteentwicklung:

    Juni 2018 unter 50 µg Euthyrox:
    ft3: 3,73 (3,10-6,80)
    ft4: 19,96 (12,0-22,0)
    TSH: 1,35 (0,27-4,2)

    Oktober 2018 unter 125 µg Euthyrox:
    ft3: 3,64 (2,1-4,3)
    ft4: 1,73 (0,8-1,7)
    TSH: 0,04

    Aufgrund des supprimierten TSH meinte meine Endokrinologin ich müsse unbedingt senken. Ich hatte jedoch keine Überfunktionssymptome, fühlte mich unter 125 µg zum ersten mal seit langem etwas besser, kam morgens aus dem Bett etc.

    Januar 2019 Euthyrox 100:
    ft3: 2,99 (2,30-4,2)
    ft4: 1,71 (0,89-1,76)
    TSH: 0,02

    Nun bekomme ich nur noch ein Rezept für Euthyrox 75, seitdem geht es rapide bergab, ich leide unter Konzentrationsstörungen, Verstopfung, Frieren, Antriebslosigkeit…

    Denken Sie ein Versuch mit Thybon wäre angebracht? Wie kann ich meine Hausärztin überzeugen? Ein Nuklearmediziner meinte sogar ich solle Euthyrox komplett absetzen. Ich fand die Empfehlung unverantwortlich!

    Zusätzlich nehme ich seit längerer Zeit Selen, Zink, Vitamin D, B-Komplex, Magnesium und Eisen ein.

    Beste Grüße

    • Wenn es Ihnen unter 125 Euthyrox gut ging, wäre zu diskutieren, ob Sie diese Dosierung nicht wieder nehmen sollten. Bei einer Dosierung am Rande der Schilddrüsenüberfunktion sollten dann aber kardiale Erkrankungen und eine Osteoporose ausgeschlossen werden. Die Schilddrüsenhormonwerte T4 und T3 müssen aber auf jeden Fall im Normbereich bleiben.

      Dr. med. Reinhold Lunow

  • Mirabella sagt:

    Sehr geehrter Herr Dr. Lunow,
    2003 wurde bei mir die Hälfte der Schilddrüse entfernt aufgrund einer Struma nodosa et diffusa colloides mit regressiv verändertem mikrofollikulärem Adenom.
    Die Thyroxinbehandlung wurde mit 75ug begonnen und im Laufe der Jahre war ich bei 125ug angekommen. Im August 2018 lag der TSH Wert bei 1,42. Mein Befinden verschlechterte sich schleichend, was sich durch massive Muskelschwäche, Gelenkschmerzen, Müdigkeit und Antriebsschwäche bis hin zu leicht depressiver Verstimmung bemerkbar machte. Die Gelenkschmerzen wurden orthopädischerseits abgeklärt und behandelt, wurden aber nicht besser, mit dem Ratschlag, mich mehr zu bewegen wurde die Behandlung dann beendet. Schließlich konnte ich nach längeren Diskussionen und erneuter Schilderung meiner Beschwerden meinen Hausarzt überzeugen, das Thyroxin probeweise zu erhöhen auf 150ug nachdem ein Ultraschall der Schilddrüse zeigte, dass der verbliebene Rest nur noch sehr klein war, der TSH lag bei 1,42. Die Kontrolle der Blutwerte, allerdings bei einem anderen Arzt, da der Hausarzt sich weigerte auch die FT3 und FT4 ebefnalls zu bestimmen, ergab dann TSH 0,27, FT3 3,47, FT4 1,42. Zusätzlich wurden TGAK 258 IU/,l und TPO 76 IU/ml mitbestimmt und damit Hashimoto bestätigt. Da sich mein Befinden leicht besserte, empfahl der Arzt, einen Versuch mit Thybon. Zusätzlich zu 150ug Thyroxin bekam ich nun 10 Thybon. Hierunter ergaben sich am 28.01.19 folgende Werte: TSH 0,04, FT3 3,54 und Ft4 1,44 bei weiterhin gutem Befinden. Muskelschmerzen, Antriebslosigkeit, etc. sind weg. Ich möchte Sie bitten, den Verlauf der Werte zu beurteilen, ob die Dosis nun zu hoch ist, oder ob diese so beibehalten werden kann. Ein Nuklearmediziner meinte zu den Werten, diese seien viel zu hoch und ich soll wegen der Gefahr der Entwicklung von Spätschäden wie z. B. Osteoporose die Dosis unbedingt wieder senken auf 125ug Thyroxin und man könne nicht alle Missempfindungen auf die Schilddrüse schieben???
    Mit freundlichen Grüßen

    • Solange T3 und T4 nicht oberhalb des Normbereichs liegen, würde ich angesichts der Tatsache, dass Sie sich wohl fühlen und Ihre Beschwerden verschwunden sind die Dosis beibehalten. Bei einer solchen Therapie muss natürlich auf Nebenwirkungen wie Osteoporose oder Herzrhythmusstörungen geachtet werden. Dies ist jedoch relativ einfach zu managen. Als Vorsorge vor Osteoporose sollten Sie auf einen ausreichenden Vitamin D Spiegel und eine ausreichende Kalziumszufuhr achten. Außerdem ist regelmäßige Bewegung notwendig.

      Dr. med. Reinhold Lunow

  • Tanja sagt:

    Sehr geehrter Herr Dr. Lunow,

    vielen Dank für Ihre Website mit den sehr guten Informationen.
    Beim Check-up wurde bei mir ein Hashimoto mit Schilddrüsen-Unterfunktion festgestellt:
    MAK 1390
    TAK 423
    TSH 10,10
    VIT B12: 316
    FERR 35,5
    CHOL 200

    Meine Ärztin empfahl L-Thyroxin 25. Nun empfinde ich mich gar nicht als „Schilddrüsen-Unterfunktioner“, ich bin eher den ganzen Tag unter Strom, mit Herzklopfen und Unruhe (manchmal auch Nachts). Morgendliche Antriebsschwäche ist nach einer Tasse Kaffee sofort verschwunden. Erschöpfung am Abend schiebe ich eher auf meinen turbulenten Arbeitstag – selbständig mit Termindruck – und nebenbei Familie. Da kann man schon mal erschöpft sein. Einzig meine (Migräne?) Kopfschmerzen macht mir zu schaffen.
    Nun befürchte ich, dass durch das L-Thyroxin meine Unruhe und mein Herzrasen eher schlimmer wird, das möchte ich nun gar nicht. Ich genieße es eher, wenn mein Körper eimal „ruhig“ ist. Was meinen Sie?
    Ganz herzlichen Dank für Ihre Antwort!

    • Ihr TSH ist relativ hoch. Die T3 und T4 Werte haben Sie nicht erwähnt. Ich gehe davon aus, dass diese normal sind. Dann würde eine latente Schilddrüsenunterfunktion bestehen. Diese muss nicht unbedingt behandelt werden, wenn Sie sich mit dieser latenten Unterfunktion wohler fühlen als mit einer normalen Schilddrüsenfunktion. Manchmal macht eine Schilddrüsenunterfunktion aber auch sogenannte paradoxe Symptome, sodass durchaus auch die Chance besteht, dass unter einer Hormontherapie sich Ihr Zustand bessert. Ein Versuch ist es aus meiner Sicht alle Mal wert.

      Dr. med. Reinhold Lunow

  • Cosa sagt:

    Hashimoto
    : bei 100 mg l Thyroxin seit 2 Monaten…..

    Tsh 1,76
    Ft3 2,70
    Ft4 1,33

    Starke Gewichtszunahme, Müdigkeit, Schlafstörungen, Etc.
    Was würden Sie empfehlen?

  • Nadine Sp. sagt:

    Sehr geehrter Hr.Dr.Lunow,
    im Mai 2018 wurde bei mir Hashimoto festgestellt. SD-AK TAK 128,MAK 589,
    TSH 2,47, fT3+fT4 normal. Kontrolle TSH 8/18 3,1, 10/18 2,46, 11/18 1,7
    .Ich leide unter massiver Gewichtszunahme,schuppige u. trockene Haut,Schlafstörungen, Haarausfall, Verstopfung, Konzentrations- u. Gedächtnisstörungen. Was schlagen Sie vor zu tun ?

    Vielen Dank
    N.Sp.

  • Beyel sagt:

    Guten Abend ich leide seit vielen Jahren unter Hashimoto,aber in den letzten 2 Jahren zuviel an Gewicht (17 kg) ich leide sehr darunter.Wenig Schlaf 5 Stunden in der Nacht. Mal sagt mein Arzt weniger Tabletten mal mehr ich kann einfach nicht mehr,und die vergesslichkeit.Wie dieht es mit einer Op aus.

    • Eine Schilddrüsenoperation bringt in der Therapie bei Hashimoto in der Regel nichts. Sie sollten den TSH Wert auf einen Wert zwischen 0,3 und 1,0 einstellen lassen. Manchmal hilft die Gabe von T3 bei der Bewältigung von Gewichtsproblemen.

      Dr. med. Reinhold Lunow

  • SchildiNRW sagt:

    Vielleicht fange ich mal mit meinen aktuellen Blutwerten an. Die Blutabnahme war ca. 20 Minuten nachdem ich eine Euthyrox 75 genommen habe.

    männlich, 50 Jahre

    FT3 pg/ml 3,0 Normbereich 2,0-4,2
    FT4 ng/dl 0,9 Normbereich 0,8-1,7

    TSH Rezeptor Antikörper < 2,0 IE/l Normbereich 1000 IU/ml Normbereich < 5,6
    Vit. B12 222 pg/ml Normbereich 246-911
    FE Eisen 54 Mikrogr./dl Normbereich 70-180
    TSH 1,36 mlü/L ??? Normbereich 0,35-4,5

    Die Problematik ist, dass ich bisher keinen Arzt gefunden habe, der sich WIRKLICH und KOMPLETT mit Hashimoto auskennt.
    Dazu kommt, dass ich sehr massiv unter Angst- und Panikattacken leide. Kann manchmal kaum aus meiner gewohnten Umgebung raus. Bin jetzt 50 Jahre und trage diese Problematik nun 15 Jahre mit mir herum. Entsprechende Therapien im Bereich der Verhaltenstherapie habe ich auch schon gemacht. Alles hilft nicht wirklich und schon gar nicht anhaltend.
    Das bringt natürlich mittlerweile eine ziemliche Depression mit sich, ebenfalls eine extremste innere Unruhe und Zittrigkeit
    Eine Therapeutin hat mir mal gesagt, dass solange ich die Schilddrüsen Problematik nicht "im Griff" habe, können wir ewig therapieren und es wird sich nichts ändern.

    Der Hashimotospezialist, der die o.g. Blutwerte auch abgenommen hat sagt, dass er mit den Schilddrüsen Werten zufrieden wäre.

    Mir geht es allerdings nach wie vor schlecht und da geht es mir um die entscheidende Frage, ist es tatsächlich vordergründig ein psychisches Angstproblem odersind meine Blutwerte doch nicht so toll wie der Arzt sagt ?
    Ich kann mir das momentan selber gar nicht beantworten und hoffe, hier im Forum einen guten Tipp oder Ratschlag zu bekommen.

    Lieben Dank vorab.

    • Ihr T4 ist relativ niedrig . Sie sollten die Thyroxindosis so erhöhen, dass Sie auf einen TSH Wert zwischen 0,3 und 1,0 eingestellt sind. Wenn dadurch die Angstzustände nicht zunehmen würde ich eher einen Wert von 0,3 anstreben. Sie haben einen Vitamin B12 Mangel. Eine Untersuchung auf Arbeit Auto Immungastritis mit Magenspiegelung ist indiziert. Außerdem kann man die Parietal-Antikörper bestimmen lassen. Auch den Folsäurespiegel sollten Sie noch messen lassen. Wichtig ist auch die Substitution von B12 entweder oral oder als Spritze. Gegebenenfalls bei Folsäuremangel auch Folsäure nehmen!
      Zudem haben Sie einen Eisenmangel. Sie sollten Ferritin und die Transferinsättigung bestimmen lassen.
      Wenn alle Mängel beseitigt sind und Sie immer noch diese Symptome haben, sollten Sie auch eine Angsterkrankung beziehungsweise Depression in Erwägung ziehen.

      Dr. med. Reinhold Lunow

  • Es ist ungewöhnlich, dass Sie früher 75 Thyroxin vertragen haben und jetzt bei 50 solche Beschwerden bekommen. Auf der anderen Seite passen die Beschwerden jedoch zu einer Empfindlichkeit auf Thyroxin.
    Ich würde mit einer Dosis von 12,5 beginnen und diese in vier Wochen Abständen langsam steigern. Entscheidend ist dabei nicht, wie Ihre Laborwerte aussehen, sondern welche Symptome sie haben.

    Dr. med. Reinhold Lunow

  • Svenson sagt:

    Sehr geehrter Herr Lunow,
    Ich leide seit 6 Monaten an Hashimoto, dies wurde auch schon von unterschiedlichen Ärzten festgestellt, ich habe eine Unterfunktion, und habe meinen tsh wert von 7,5 auf 1,3 gesteigert, alle anderen Hormone sind im guten Bereich, bis auf meine Antikörper die sind erhöht, weiterhin hat der Arzt gemeint ich hätte auch psychische Erkrankungen und bin deshalb in Therapie, ich nehme eine Dosis von 50 momentan, und leide unter Zitternden Händen, Benommenheit, hohen Schlafbedarf und bin schnell gestresst, und an Vitamin D Mangel und seit Anfang an an Herzproblemen, weiß nicht mehr weiter, mir werden unterschiedliche Diagnose tipps gegeben, was schlagen sie vor?

    • Die weiterhin erhöhten Schilddrüsenantikörper brauchen Sie nicht beunruhigen. Dies hat für den Krankheitsverlauf keine Bedeutung. Der TSH Wert ist auf den ersten Blick in Ordnung. Allerdings sprechen
      der Tremor für eine mögliche Überdosierung. Hashimoto-Thyreoiditis kann zahlreiche Symptome verursachen. Es ist aus der Ferne unmöglich zu beurteilen , ob Sie auch an einer zusätzlichen psychischen
      Erkrankung leiden.

      Dr. med. Reinhold Lunow

  • NADINE sagt:

    Sehr geehrter Hr. Dr. Lunow,
    im Mai diesen Jahres wurde bei mir Hashimoto festgestellt. Anhand von SD-US und erhöhten Antikörpern.
    Derzeit geht es mir überhaupt nicht gut, ich habe stark zugenommen, starke Schlafstörungen,Haarausfall, sehr tr. Haut, Konzentrations/Gedächtnisstörungen,Verstopfung….
    TSH lag bei 2,46,MAK 589(bis 34), TAK 128 (bis 115), mein HA meinte man solle abwarten wegen einer Therapie ? Wie sehen Sie das ?
    Vielen Dank und Gruß

  • Indira sagt:

    Hallo,

    ich brauche auch einen Rat.
    Meine Werte vom 30.08.18 sind:
    Freies T3 | 2,3 ng/l (Norm 1,8-4,8)
    Freies T4 | 1,08 ng/dl (Norm 0,8-2,0)
    TSH | 2,05 uU/ml (Norm 0,27 – 4,20)
    Anti-Thyreoidale Peroxidase | 120 U/ml (Norm <34)
    TSH-Rezeptor-Antikörper <1,0 IU/l (Norm < 1,0)

    Meine Regel ist vor 4 Jahren aus unerklärlichen Gründen fort geblieben. Hypothalamische Amenorroe aufgrund von übermäßigem Leistungssport, Hypophysentumor, vorzeitige Wechseljahre, Testorsterondominanz, Zöliakie (trotz vorhandener AK) wurden bereits von meiner Endokrinologin ausgeschlossen.
    Ich habe zusätzlich noch reichlich Symptome einer Unterfunktion (funktioniere aber noch im Alltag). Da laut Endokrinologie meine Stoffwechsellage euthyreot ist brauche ich keine Medikamente. Ich glaube aber mittlerweile dass wg einer Schilddrüsenunterfunktion die Periode fort ist. Warum bekomme ich keine Schilddrüsenhormone?
    Voloumen der SD recht nur noch 3ml und links auch 3 ml. Warum und auf was wird gewartet? Ist eine frühzeitige Einnahme von SD-Hormonen schädlich. Über kurz oder lang läuft es doch eh darauf hinaus.

  • Ich würde den TSH-Wert auf Werte zwischen 0,3 und 1,0 einstellen, insofern wäre eine Dosiserhöhung aus meiner Sicht sinnvoll. Nicht alle Patienten mit Hashimoto-Thyreoiditis haben Schilddrüsenantikörper. Der Ultraschall ist auch nicht immer typisch und Sie sprechen ja auch von dunklen Arealen. Der TSH war mit 4,5 eindeutig im Unterfunktionbereich und Ihre Symptome passen zu einer Schilddrüsenunterfunktion. Ich gehe davon aus, dass Sie eine Hashimoto-Thyreoiditis haben.

    Dr. med. Reinhold Lunow

  • Es ist durchaus möglich, dass Sie trotz der Radiotherapie keine Therapie mit Thyroxin brauchen beziehungsweise Sie sich mit einer leichten Schilddrüsenunterfunktion wohl fühlen. Fibromyalgie ist keine typische Folgeerkrankung einer Hashimoto-Thyreoiditis. Andere Erkrankung aus dem rheumatischen Formenkreis kommen gelegentlich als sekundäre Erkrankung vor. Eine statistisch signifikante Häufung von Fibromyalgiesymptomen nach Hashimoto ist nicht bekannt.

    Dr. med. Reinhold Lunow

  • S.R. sagt:

    Sehr geehrte Ärzte,
    ich habe seit fast 20 Jahren Hashimoto.
    Nehme seitdem L-Thyroxin 75µg.
    Mein Befinden ist aktuell so, dass ich extrem müde bin, Muskelschmerzen habe, mich schlecht konzentrieren kann.
    Aufgrund der letzten Blutwerte wurde das L-Thyroxin auf 88µg gesteigert. Die Müdigkeit ist gegen 13:00 immer noch enorm, es ist aber ein Unruhegefühl hinzugekommen (was ich auch am TSH „ablesen“ kann).

    Die fT3-Werte sinken seit gut drei Jahren (zuvor wurde der Wert nicht bestimmt).
    Meine Werte:
    März 2015 (unter 75µg)
    fT3: 3,0 pg/ml (Referenz: 1,6 – 5,0) 41,18%
    fT4: 1,2 ng/dl (Referenz: 0,7 – 1,85) 43,48%
    TSH: 3,36 mU/l (Referenz: 0,37 – 3,65)

    Oktober 2016 (unter 75µg)
    fT3: 2,7 pg/ml (Referenz: 1,6 – 5,0) 32,35%
    fT4: 1,2 ng/dl (Referenz: 0,7 – 1,85) 43,48%
    TSH: 2,43 mU/l (Referenz: 0,37 – 3,65)

    August 2018 (unter 75µg)
    fT3: 2,6 pg/ml (Referenz: 1,6 – 5,0) 29,41%
    fT4: 1,3 ng/dl (Referenz: 0,7 – 1,85) 52,17%
    TSH: 2,09 mU/l (Referenz: 0,37 – 3,65)

    November 2018 (unter 88µg)
    fT3: 2,5 pg/ml (Referenz: 1,6 – 5,0) 26,47%
    fT4: 1,4 ng/dl (Referenz: 0,7 – 1,85) 60,87%
    TSH: 0,2 mU/l (Referenz: 0,37 – 3,65)

    Nun soll ich auf Novothyral 75 umstellen.
    Ist dies sinnvoll?

    Besten Dank

    • Ihr TSH war bis August 2018 für eine Hashimoto Behandlung relativ hoch. Vielleicht sollten Sie zunächst abwarten ob sich Ihre Überfunktion Symptome nicht bessern. Durch eine Gabe von Novothyral wird zwar das T3, was bei Ihnen niedrig ist, erhöht werden. Ich könnte mir aber vorstellen, dass Ihre Überfunktion Symptome dadurch stärker werden.

      Dr. med. Reinhold Lunow

  • Kaytee76 sagt:

    Sehr geehrtes Praxisteam,

    seit 3,5 Jahren habe ich die Diagnose Hashimoto. In dieser Zeit habe ich zwei Kinder bekommen und war immer so eingestellt, dass ft3 und ft4 im oberen Bereich lagen, der TSH war supprimiert. Damit habe ich mich wohl gefühlt.

    Seit 6 Wochen habe ich nun abgestillt und jetzt noch mal die Werte bestimmen lassen:

    TSH basal: 0,15 (0,40-4,2)
    ft3: 2,48 (2,0-4,4)
    ft4: 1,44 (0,93 – 1,7)

    Ich fühle mich aktuell nicht besonders wohl mit der Einstellung (125 L-Thyroxin) und war deshalb heute in der hiesigen endokrinologischen Ambulanz der Uniklinik.

    Die Oberärztin meinte, der TSH müsse in den Bereich 0,5-1,5, sonst sähe sie mich spätestens in 10 Jahren beim Kardiologen. Die freien Werte seien „rausgeworfenes Geld“ , die würde sie sich nicht mal ansehen. Ich sollte auf 100 und 125 im Wechsel reduzieren und den TSH in 6 Wochen kontrollieren lassen. Meine Frage, warum mein TSH immer supprimiert sei, wenn die freien Werte in der Norm liegen, konnte sie mir nicht erklären.
    Ich fürchte nun, dass bei einem TSH von 0,5-1 meine freien Werte so sehr sinken, dass ich meinen Alltag mit zwei kleinen Kindern nicht mehr bewältigen kann.

    Ich bin zudem irritiert von der Aussage der Oberärztin bezüglich der freien Werte und weiß nicht, was ich nun machen soll.

    Beste Grüße!

    • Ob eine niedriges TSH das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöht, ist momentan Bestandteil weiterer Studien. Es gibt Hinweise darauf, dass das Risiko leicht erhöht ist. Statistisch scheint dies aber ohne große Bedeutung zu sein. So ist das Risiko zum Beispiel bei einer Blutdruckerhöhung um 10 mm HG, bei einem erhöhten LDL Cholesterin um 30 oder bei Übergewicht deutlich mehr gesteigert als bei einem sehr niedrigen TSH. Wir empfehlen dennoch bei niedrigen TSH eine regelmäßige Untersuchung des Herzens.
      Wenn Sie Ihren Alltag bei einem niedrigen TSH viel besser bewältigen können und Ihre Lebensqualität gesteigert ist, ist für mich das nur gering gesteigerte Risiko keine Kontraindikation. Man darf ja nicht nur an die Zukunft denken, sondern muss auch das jetzt betrachten.
      Bei niedrigen TSH sollten Sie auch regelmäßig auf Osteoporose untersuchen lassen, so dass diese frühzeitig behandelt werden könnte.

      Dass man die FT3 und FT4 Werte eigentlich nicht braucht, entspricht nicht meiner Erfahrung.

      Dr. med. Reinhold Lunow

  • Der TSH Wert von 3,6 ist noch nicht ausreichend. Die meisten Patienten fühlen sich wohl mit einem TSH Wert von 0,3-1,0. Sie sollten die Dosis des Euthyrox erhöhen.

    Dr. med. Reinhold Lunow

  • Glückwunsch zu diesem informativen Blog! Ich habe die Beiträge vorhin entdeckt und finde Ihre unaufgeregten, sachlichen Kommentare sehr hilfreich. Damit machen Sie allen Patienten Mut, wieder der Chef im eigenen Körper zu werden. In meinem Seminar „Happy trotz Hashi“ werde ich auch auf diese Seite verweisen. Beste Grüße Elke Dederichs, Spiegelberg

    • Sehr geehrte Frau Diederich,

      Vielen Dank für Ihre freundlichen Worte. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg bei ihrem Bestreben, Patienten mit Hashimoto-Thyreoiditis zu vermitteln, dass diese Erkrankung nicht zwangsläufig ihre Lebensqualität mindern muss. Auch, wenn es immer wieder Patienten gibt, bei denen es schwierig ist, dies zu erreichen, so haben wir die Erfahrung gemacht, dass wenn man mit den Patienten auf Augenhöhe handelt, dieser Erkrankung gut in den Griff zu bekommen ist.

      Herzliche Grüße

      Reinhold Lunow

  • K. K. sagt:

    Hallo.
    Ich habe die Diagnose Hashimoto erst vor kurzem erhalten.

    Meine Werte :
    TSH 3,0 (Normbereich 0,4-4,0)
    fT3 2,92 (Normbereich 1,8-4,6)
    fT4 0,78 (Normbereich 0,6-2,0)
    TPO-AK 1336,6 (Normbereich <100)

    Da die Werte alle im Normbereich sind und die Schilddrüse nur leicht aufgelockert und sonst unauffällig ist, besteht laut Endokrinologe kein Therapiebedarf. LT wurde daher nicht verschrieben.
    Ich fühle mich jedoch abgeschlagen und körperlich erschöpft mit Kraftlosigkeit und teilweiser Übelkeit.
    Besteht doch Therapiebedarf? Wenn ja, welche Dosis würden Sie empfehlen?

    Gruß, K. K.

    • Da der TSH-Wert recht hoch ist und Ihre Symptome für eine Schilddrüsenunterfunktion sprechen, besteht aus meiner Sicht eine eindeutige Indikation für einen Therapieversuch mit Thyroxin.
      Ich würde zunächst mit 25 µg anfangen.

      Dr. med. Reinhold Lunow

  • Sabrina sagt:

    Ich bin 36 und nehme Novothyral 75. meine letzten Werte waren unter der Laborborm, der Arzt meinte, es wäre alles okay. Aber nichts war okay ich habe immer mehr zugenommen und mich Mega schlecht gefühlt. Gibt es bei Novothyral Nebenwirlunen wie Wassereinlagerungen?

    • Die Einstellung sollte nicht nach den Laborwerten sondern nach Ihren Symptomen geschehen. Schlechter Allgemeinzustand könnten für eine Schilddrüsenunterfunktion sprechen. Ödemneigung unter Novothyral ist mir nicht bekannt.

      Dr. med. Christian Lunow

    • S.M. sagt:

      Hallo,
      ich nehme auch Novothyral 75 und habe festgestellt, dass ich massive Wassereinlagerungen durch Milchkonsum habe. Lasse ich die Milch weg, gehen auch die Wassereinlagerungen zurück. Mich würde interessieren, ob da ein Zusammenhang mit Novothyral besteht, da ich ansonsten von diesem Phänomen noch nicht gehört oder gelesen habe.
      Daher würde ich mich über Rückmeldung freuen, ob es bei Dir auch an der Milch + Novothyral liegen könnte.

      Im Übrigen habe ich auf Anraten meines Arztes unlängst auf Novothyral 50 (halbe 100) gesenkt und meine Werte (fT3 und fT4) waren ebenfalls unter den Referenzwerten sowie mein TSH bei 1,9. Ich hatte klare Unterfunktionssymptome wie Müdigkeit und Frieren. Daher habe ich wieder erhöht und es geht mir wieder deutlich besser.

      Viele Grüße
      S. M.

      • Ein Zusammenhang der Einnahme von Novothyral und dem Auftreten von Ödemen nach Milchprodukten ist mir nicht bekannt. Die Einstellung der Dosis sollte – so wie Sie es schon machen – sich an den Symptomen orientieren.

        Dr. med. Lunow

  • Conny sagt:

    Ist es denn normal, dass man bei Steigerung des L Thyroxin zunimmt?

    • Nein, es ist nicht normal, dass man bei Steigerung der Thyroxindosis zunimmt. Durch eine Steigerung des Thyroxins wird eine Schilddrüsenunterfunktion verbessert. Normalerweise würde man dann eher an Gewicht abnehmen.

      Dr. med. Christian Lunow

  • Conny sagt:

    Guten Tag,
    Ich habe nachgewiesen Hashimoto seid vielen Jahren. Aber erst seit einem Jahr mit L Thyroxin behandelt. Die Einstellung klappt allerdings nicht. Ich habe gesteigert bei einem TSH von 1.36 von 75 auf 87,5. Laut Hausarzt sollte ich auf 100, aber ich hatte Angst. Bei dieser Steigerung steigt auch das Gewicht bei minimaler Nahrungszufuhr. Deshalb habe ich Angst weiter zu steigern und noch mehr zuzunehmen. Was soll ich tun? LG

    • Sie sollten den TSH-Wert auf 0,3-1,0 einstellen lassen. Angst einer Dosissteigerung des Thyroxins brauchen Sie nicht zu haben. Bei einer Symptomverschlechterung kann man jederzeit die Dosis wieder reduzieren. Eine Gewichtszunahme spricht auf jeden Fall für eine zu geringe Dosis.

      Dr. med. Christian Lunow

  • Sauerborn sagt:

    Guten Tag,
    Ich habe nachgewiesen Hashimoto seid vielen Jahren. Aber erst seit einem Jahr mit L Thyroxin behandelt. Die Einstellung klappt allerdings nicht. Ich habe gesteigert bei einem TSH von 1.36 von 75 auf 87,5. Laut Hausarzt sollte ich auf 100, aber ich hatte Angst. Bei dieser Steigerung steigt auch das Gewicht bei minimaler Nahrungszufuhr. Deshalb habe ich Angst weiter zu steigern und noch mehr zuzunehmen. Was soll ich tun? LG

    • Es ist nicht davon auszugehen, dass bei einer Steigerung der Thyroxindosis Ihr Körpergewicht steigt. Im Gegenteil, es besteht eher eine Chance auf Gewichtsabnahme. Der TSH-Wert sollte zunächst auf Werte zwischen 0,3 und 1,0 eingestellt werden. Im weiteren Verlauf kann je nach Ausprägung Ihrer Symptome auch ein niedrigeres TSH angestrebt werden.

      Dr. med. Christian Lunow

  • Tapsi sagt:

    habe noch etwas vergessen ,Schweißausbrüche machen mir auch zu schaffen
    bin jetzt 60 j

  • Tapsi sagt:

    Hallo ,wünsche ihnen einen schönen Tag
    Habe Hashimoto jetzt seit 4 Jahren und seitdem geht es mir nicht gut.
    Meine Beschwerden die mich die ganze Zeit begleiten sind
    Ohrenrauschen ,Schlafstörungen ,Kälteempfindlichkeit ,Kopfdruck ,sehr trockene Haare bin total ausgebrannt , habe auch viel an Gewicht zugenommen das mir sehr zu schaffen macht auch ist mein Bauch immer Aufgebläht und Verstopfung , genauso wie Panikattacken.
    Dies alles macht mir sehr zu schaffen .
    Mein Arzt schiebt alles auf die Psyche weswegen ich in Behandlung gegangen bin .Aber es hat mir nichts geholfen.
    meine neuen Werte sind
    TSH 2,89 rev.0,27-4,20
    Ft3 2,9 rev.2,0-4,4
    Ft4 9,1 rev.9,3-17,0
    TPO 463,7
    Vitamin d 63,6 rev75,0 -115,0
    Ferritin 35,9 rev, 30,0-400,0.
    mein Arzt meinte kein Behandlungsbedarf und meine Beschwerden hört er sich nicht an.
    Vielleicht können Sie mir eine Antwort geben denn ich fühle mich immer in Unterfunktion .Zur Zeit nehme ich L-Thyroxin 25 mg
    mit freundlichen grüßen

    • Ihre Symptome passen zu einer nicht ausreichend behandelten Hashimoto-Thyreoiditis. Sie sollten den TSH-Wert durch Steigerung der Thyroxindosis auf Werte zwischen 0,3 und 1,0 einstellen. Erst wenn Sie optimal eingestellt sind und Ihre Symptome immer noch vorhanden sind, könnte man an andere Ursachen wie Psyche denken. Die Schweißausbrüche sind zwar nicht unbedingt ein typisches Symptom für Schilddrüsenunterfunktion, es gibt jedoch auch einige paradoxe Symptomatik.

      Dr. med. Christian Lunow

  • Ursula sagt:

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    Ich Wechsel seit Jahren immer wieder den Hausarzt, da alle mir bislang bekannten Ärzte nie alle Schilddrüsenwerte bestimmen lassen bei der Blutentnahme und auch nur nach dem TSH einstellen.
    Auch Endokrinologen wollen einen nach dem TSH einstellen.T3 Präparate sind den meisten Allgemeinmedizinern nicht bekannt.Ich habe darauf gedrängt,da mein T3 im Keller war.Nun ist der TSH supprimiert und das „darf doch nicht!“.
    Wäre es möglich einen Termin bei Ihnen zu machen?
    Ich würde gerne diese weite Anreise in Kauf nehmen um endlich in Bezug auf meine Hashimoto Erkrankung in guten Händen zu sein.MfG

  • Nicole sagt:

    Guten Tag Herr Dr. Lunow,
    im Dez. 2016 hatte ich eine Schilddrüsen – Struma entfernt & halbe SD –
    Hashimoto – kleine knotenfreie SD recht 4ml. Zur Zeit keine Antikörper.

    Die Einstellzeit war sehr schwierig, es wurde zuviel und zu schnell mit unterschiedlichen Mitteln (Thyronajod 75-100, Novathyral 75 plus L-Thyroxin, L-Thyroxin in ver. Dosierungen) herumexperimentiert.
    Seit Aug. 2017 dann Arztwechsel und nehme nur noch Euthyrox und habe versucht konstant die Dosis zu halten:

    4.10.2017 unter 112 Euthyrox
    TSH 1,1
    ft3 4,5 pMol/l (3-10) 21,43%
    ft4 17,4 pMol/l (13-28) 29,33 %

    6.2.2018 unter 123,5 Euthyrox (4 Monate gleiche Dosis), BE24H ohne Tablette
    TSH 0,56
    ft3 5,7 pMol/ (3-10) 38,57%
    ft4 21,4 pMol/l (13-28) 56%

    24.05.2018 unter 123,5 Euthyrox, BE 24h ohne Tablette
    TSH 0,06 (0,2 – 3,5)
    ft3 3,9 (3-10 pMol/l) 12,86 %
    ft4 19,5 (13 – 28 pMol/l) 43,33%

    28.8.2018 unter 123,5 Euthyrox, BE 24h ohne Tablette
    seit 3 Wochen zusätzlich Phytocortal N (3 x 15 Tropfen)
    TSH 0,03 (0,2 – 3,5)
    ft3 4,5 (3-10pMol/l) 21.43%
    ft4 16,2 (13-28pMol/l) 21,33%

    Dazu nehme ich seit Februar verschieden Aminosäure darunter auch L Tyrosin. Ich könnte mir durchaus denken, dass dies den TSH supprimiert (Dopaminfördernd) habe aber dazu leider nichts gefunden. Meine Nuk-Ärztin möchte sich dazu nicht äußern und empfiehlt eine Dosisreduzierung auf Euthyrox 100.
    Beschwerden wie Tinnitus und Schlaflosigkeit wurden dadurch deutlich besser. Nebennierentest (Urin und Speichel) war positiv. Seit der OP habe ich 7kg zugenommen (1,76cm, 72kg) und eine Abnahme ist trotz Sport inkl Krafttraining, Low Carb kaum möglich.

    Ich habe nun seit 2 Wochen versuchsweise meine Dosis um 12,5 gesenkt und habe plötzlich wieder schlaflose Nächte und wache mit Herzklopfen auf, Ohrenrauschen, Müdigkeit und friere schnell.
    Ich fühle und fühlte mich auch vorher nicht in einer ÜF. Meine freien Wert liegen ja auch im Referenzbereich und das alleinige Betrachten des TSH fällt mir wirklich schwer. Auch wenn die Referenzwerte des Labors ein wenig hoch angesetzt wären, käme ich nie außerhalb dieser über 50%.

    Hätten Sie zu dem supprimierten TSH eine Idee?

    Zusätzlich nehme ich konstant Nahrungsmittelergänzungen (Magnesium, Vitamin C, Selen 200, Zink, B-Vitamine und Vitamin D) und neu das Mittel Phytocortal N.
    Ein Versuch mit Thybon im Nov. 2017 habe ich umgehend abgebrochen, weil es mir damit gar nicht gut ging.

    Herzlichen Dank für Ihre Mühe

    • In der Regel ist die Behandlung einer Schilddrüsenunterfunktion, ob als Folge einer Hashimoto-Thyreoiditis oder auch als Folge einer Schilddrüsenoperation relativ einfach zu handhaben. Meistens genügt die Therapie mit Thyroxin, manchmal muß Selen dazu gegeben werden, manchmal eine zusätzliche Therapie mit T3, in ganz seltenen Fällen mit natürlichen Schilddrüsenhormonen. Wenn die Therapie so komplex gestaltet ist wie bei Ihnen, habe ich aus meiner Erfahrung heraus leider große Zweifel, dass Sie jemals eine richtige Therapie finden werden. Es ist mir klar, dass Sie all diese Versuche aus Verzweiflung unternehmen. Ich möchte Ihnen raten, den Reset-Knopf zu drücken und es mit einer alleinigen Thyroxintherapie zu versuchen. Steigerung oder Verminderung der Dosis um 12,5.
      Die Laborwerte sind dabei nicht so wichtig, der TSH-Wert kann supprimiert sein, T3 und T4 sollten im oberen Normbereich sein.

      Dr. med. Reinhold Lunow

  • Sandra sagt:

    Sehr geehrter Herr Dr.Lunow,

    laut meines Nuklearmediziners kann man angeblich nur durch eine OP herausfinden, ob ich Hashimoto habe oder nicht. Seine Diagnose ist Autoimmunthyreoiditis. Wobei ich immer dachte, dass dies das selbe ist?! Meine Schilddrüse wird stetig kleiner.
    Bei SD-Sonographie steht: Gesamtvolumen ca 4 ml. Mäßig inhomogene echokomplexe Binnentextur, viel Areale von reduzierter Echogenität, keine eindeutigen größeren Knoten.

    Nun bin ich in der 18 ssw und habe heute meine neuen Werte bekommen.
    TSH 0,13
    Ft3 2,7 (2,0-4,2) – 31,82 %
    Ft4 1,1 (0,8-1,7) – 33,33 %

    Bis vor 4,5 Wochen habe ich 100er LT genommen und habe dann eigenständig um 12,5 Mikrogramm erhöht.
    Gestern wurde mir dann wieder Blut abgenommen und heute wurde mir gesagt, dass ich unbedingt reduzieren soll. Der TSH sei gar nicht gut. Aber ich habe gehört, dass der TSH ruhig supprimiert sein kann, so lange die freien Werte in Ordnung sind. Und da ist bei mir ja noch viel Luft nach oben?! Ich bitte Sie sehr darum mir zu antworten, da ich mir wirklich Sorgen um mein ungeborenes Kind mache. Soll ich wirklich reduzieren oder sogar noch erhöhen?
    Vielen herzlichen Dank!

    Mit freundlichen Grüßen

    Sandra

    • Hashimoto-Thyreoiditis und Autoimmunthyreoiditis (AIT) sind -wie Sie schon vermuten- diesselbe Erkrankung. Eine histologische Abklärung durch eine Schilddrüsenoperation ist nicht notwendig. Für die Diagnose reicht die Bestimmung der Schilddrüsenantikörper sowie eine Ultraschalluntersuchung der Schilddrüse und die Anamnese (Schilderung der Symptome). Bei schwangeren Patientinnen stellen wir den TSH-Wert im Allgemeinen auf Werte zwischen 0,3 und 1,0 ein. Es gibt aber durchaus auch Schwangere, die mit einer Einstellung des TSH um 0,0 gut zurecht kommen.

      Dr. med. Reinhold Lunow

  • Barbara sagt:

    Guten Morgen,

    Hashimoto ist seit 20 Jahren diagnostiziert. Ich hatte immer wieder Schwankungen und Dosis Anpassungen und fühle mich mit einem TSH von um die 1 am wohlsten. Seit 1 1/2 Jahren nach einer dosis senkung von 150 auf 125 und dann auf 100 aufgrund einer beginnenden Überfunktion ist mein TSH ohne Tabletteneinnahme zwischen 6 und 8. Ich leide seitdem wieder unter Müdigkeit, Antriebslosigkeit, Ängsten, Übelkeit, Kopfschmerzen, Ohrenrauschen etc.

    Eine Untersuchung im März beim Endokrinologen ergab dass fast kein funktionsfähiges Schilddrüsengewebe mehr vorhanden ist. Der TSH lag bei dieser Untersuchung nach Tabletteneinnahme bei 2.6 (0.4-4.0) und eine Dosis Erhöhung wurde angeraten.

    Nach Dosiserhöhung auf 125 / 150 im Wechsel liegt der TSH ohne Tabletteneinnahme bei 6.22. Die dosis wurde letzte woche nochmals erhöht auf die ursprünglichen 150. T4 liegt im oberen Normbereich und der Hausarzt ist der Meinung dass deshalb keine Unterfunktion vorliegt und es darauf ankäme dass ich mich wohl fühle. Das tue ich aber wie gesagt überhaupt nicht.

    T3 lag in all den Jahren im Normbereich.

    Aktuelle Werte:
    TSH mlU/U 6.22 (0.27-4.20)
    T3 pmol/l 3.1 (3.1-6.8)
    T4 pmol/l 19.3 (12-22)
    Wie würden Sie die Werte einordnen? Was würden Sie mir empfehlen?

    Ich bin 39 und habe soeben eine Kinderwunschbehandlung begonnen. Der behandelnde Arzt ist der Meinung dass die Dosis mit 150 ausreichend sein sollte und keine Auswirkungen auf den Erfolg zu erwarten sind. Der TSH lag bei einer Untersuchung im März nach Tabletteneinnahme bei 2.32 (0.3-2.00). Wie sehen Sie das?

    Vielen Dank für Ihren Rat!

    • Bei einer Kinderwunsch Behandlung ist die Einstellung auf ein TSH-Wert zwischen 0,3 und 1,0 unbedingt zu empfehlen. Ein TSH-Wert von 6,22 ist auf jeden Fall zu hoch und zeigt eine latente Schilddrüsenunterfunktion an. Da hilft ein normaler T4 Wert nicht weiter.

      Dr. med. Reinhold Lunow

  • Andrea sagt:

    Hallo Hr. Dr. Lunow,
    habe gerade massive Einstellungsprobleme bei Hashimoto. Meine aktuellen Werte:
    Ft3 bei 3,11 – Ref.-Bereich: 3,0-5,4
    Ft4 bei 15,4 – Ref.-Bereich:10,2-17,9
    TSH bei 0,90 – Ref.-Bereich:0.30-4,0
    Medikation: L-Thyroxin Hexal 100 1-0-0
    Evtl. Umwandlungsstörung? Thybon?
    LG
    Andrea
    Antworten

  • Ive sagt:

    Guten Tag,

    prima Seite/Möglichkeit zwecks weiterer Informationen für uns SD-Kranken. Danke zunächst dafür!

    Ich bin 53 Jahre, weibl., und habe seit ca. 25 Jahren eine diagnostizierte Hashimoto. Seit zwei/drei Jahren habe ich extreme Einstellungsprobleme mit L-Thyroxin. Inzwischen nehme ich bereits den Eferox-Saft, da dieser feiner zu differenzieren ist. Aktuell nehme ich 93 µg (! dem ist wirklich so). Lt. zweier Ärzte wird darauf beharrt, dass ich auf 88 µg reduzieren soll wegen meiner nachstehenden Blutergebnisse:

    01/2018
    TSH = 0,03 (0,27-4,2)
    FT4 = 2,15 (0,9-1,7)
    FT3 = 3,87 (2,0-4,4)

    10/2017
    TSH = 0,02 (0,27-4,2)
    FT4 = 1,82 (0,9-1,7)
    FT3 = 3,40 (2,0-4,4)

    (aus 2016 TPO-AK 136 (<35)

    Aber bereits bei 92 µg (und auch das ist wirklich so) bekomme ich diverse seltsame körperlichen Probleme. Ich werde extrem schlapp, habe Durchschlafstörungen, bekomme Alpträume, ich verliere ab dieser Dosis vereinzelt Augenbrauen und Wimpern (Haarausfall habe ich egal bei welcher Dosierung, dann aber noch schlimmer), bekomme regelmäßiges Aufstoßen, fast immer bekomme ich dann Herpes und leide unter morgendlichen extremen Schnupfen bis zu blutiger Nase sowie schlimme Rückenschmerzen. Ich bekomme eine raue, kratzige Stimme, extreme Denkschwierigkeiten und Schwindelattacken, die ich sonst nie habe. Und nach längerer Zeit fange ich auch an extrem zu frieren.
    Ich habe das Gefühl ab 92 µg wird mein Immunsystem heruntergesetzt (?), mir geht es damit einfach gar nicht gut.

    Ab 93 µg verschwinden diese Symptome wieder (außer zeitweilige Schlafstörungen). Aber unter der Dosierung habe ich eine unangenehme Hitzeunverträglichkeit und muss öfters auf die Toilette. Doch ich bin weder nervös, noch sonst dergleichen. Ich habe wohl schnell fettende Haare, aber total trockene Haut. Es ist alles so widersprüchlich bei mir.

    Der letzte Arzt meinte, ich wäre an die Dosierung adaptiert und ich müsse auf jeden Fall runtersetzen. Auch eine andere Ärztin warnte mich nur vor jeglichen Risiken. Ich habe das jetzt fünf Mal (!) versucht und es geht mir gar nicht gut.
    Ich weiß mir überhaupt keinen Rat mehr und erhalte auch keinen. Meine Hausärztin meint, dass man sicherlich nur das im Blut messen kann, aber vielleicht kommt nicht alles an den Organen an.

    Ich lebe ansonsten sehr gesund, vollwertig biologisch vegetarisch und bewege mich auch regelmäßig. Selen war mit 83 µg/l (50-120) bei mir gut (ich esse regelmäßig Paranüsse, möchte nicht noch ständig Nahrungsergänzungsmittel einnehmen bzw. einmal testhalber, da hat sich aber an meinem Befinden nichts geändert). Vitamin D war auch gut (31,3 ng/ml), ich bin regelmäßig auch draußen.

    Außerdem wird doch die Schilddrüse auch immer kleiner. Ich verstehe die Logik nicht, dass ich jetzt weniger SD-Hormone als früher brauche.

    Das Alles lässt mich verzweifeln. Sehen Sie noch eine andere Therapiemöglichkeit?
    Vielen Dank für Ihre Überlegung.

    • Die T4 Werte sind wirklich zu hoch, die T3 Werte sind noch nicht im oberen Normbereich, sodass ich versuchen würde, die T4 Dosis zu reduzieren und gleichzeitig T3 ( 1/2 Thybon) einzunehmen.

      Dr. med. Christian Lunow

      • Ive sagt:

        Vielen Dank für Ihre Empfehlung.
        Auf wieviel µg T4 sollte ich denn reduzieren?
        Aktuell nehme ich 93 µg-Eferox-Saft.

        • Ive sagt:

          Ich war gestern bei meiner Hausärztin, sie hat noch einmal aktuell die SD-Werte abgenommen.
          Ft 3 = 3,41 (2,0 – 4,4)
          Ft 4 = 1,83 (0,9 – 1,7)
          Tsh = 0,03
          Dies unter Eferox im Wechsel 92 / 93 µg (und mit Auslassen des Medikaments vor Blutabnahme)

          Es gibt immer verschiedene Aussagen von Ärzten, ob man die Blutabnahme mit der Einnahme der SD-Medikamente testet oder vor der Abnahme weglässt. Mir wurde seitens einer Klinik gesagt, das wäre inzwischen überholt. Man könnte die Hormone vor der Blutentnahme einnehmen (?).

          Wieviel sollte ich jetzt zusammen mit Thybon einnehmen? Da ich sehr sensibel auf Wechsel reagiere würde ich gerne langsam reduzieren (?), ginge auch erst einmal 1/4 Tablette Thybon (= 5 mg)?

          Vielen Dank noch einmal für einen Ratschlag.

          • Wenn Sie 5 mg Thybon hinzufügen, würde ich die Thyroxindosis auf 80 reduzieren.

            Dr. med. Christian Lunow

          • Ive sagt:

            Ich habe das leider nicht vertragen. Thybon hat zum einen wieder Inhaltsstoffe in den Tabletten (Rhizinusöl. Maiskeim), die mir schon Probleme machten, dann bekam ich Magenprobleme und ein komisches Gefühl im Herzbereich.
            Das geht für mich leider gar nicht!
            In den Schilddrüsen-News lese ich, dass Magenprobleme gleichfalls Probleme bei einer Schilddrüsen-Einstellung machen können. Ich hatte jetzt aktuell nach der Umstellung auch wieder schlimme Sodbrennen bekommen (habe ich ansonsten nicht). Bei mir wurde einmal eine chronische leichte Antrumgastritis festgestellt, Kann das vielleicht das Problem bei einer Einstellung sein?

            Ich ernähre mich allerdings sehr gesund mit Kräutertee, Obst, Gemüse, Vollwertkost, nur selten Kaffee und kaum Süßes. Daher weiß ich gar nicht mehr, was ich da verändern könnte.

            Ich weiß überhaupt mir keinen Rat mehr. Herabsetzen macht mir Probleme, die aktuelle Dosierung macht mir Hitzeunverträglichkeit und Thybon vertrage ich nicht.

            Ist es sehr schlimm, wenn meine Werte etwas über der Norm (also der FT4-Wert) bleibt?

          • Die T4 und T3 Werte sollten möglichst immer Normbereich bleiben. Manche Patienten vertragen die so genannten natürlichen Schilddrüsenhormone besser als synthetisch hergestelltes Thyroxin.

            Dr. med. Reinhold Lunow

  • Ulrike H. sagt:

    Hallo ,
    langsam bin ich mir nicht mehr sicher wem ich noch vertrauen kann.Jeder Arzt und Heilpraktiker sagt mir was anderes .Ich habe verschiedene Sachen ausprobiert, komme aber nicht zu Wohlbefinden.(Nahrungsergänzung, Thybon probiert, 5 HTP,…..)
    Bin körperlich schlapp, schlimme Kopfschmerzen,vergesslich, Depression und Angst, Eisenmangelanämie…..

    Angeblich seien meine Worte okay., aber ich finde sie nicht okay.
    Wollte eigentlich Thyroxin erhöhen, aber sei nicht nötig.

    Aktuelle Werte unter 50 Thyroxin

    TSh. 2,7
    Ft3. 2,8 (2,3 bis 4,2)
    Ft4. 1,05. (0,78 bis 1,54)
    TPOAK 2460
    TRAK. 2,2

    Würde mich über eine kurze Stellungnahme freuen.
    Herzlichst Ulrike

    • Der TSH-Wert ist mit 2,7 noch zuhoch. Sie sollten zumindest versuchsweise auf einen Wert zwischen 0,3 und 1,0 eingestellt werden. Auch Ihre Symptome sprechen für eine nicht ausreichende Therapie. Gleichzeitig sollten Sie aber auch darauf achten, dass der Eisenmangel adäquat ausgeglichen wird. Hier sollte ein Ferritin von über 40 angestrebt werden.

      Dr. med. Christian Lunow

  • Lena sagt:

    Guten Tag,

    ich habe vor einem Monat begonnen Folsäure mit Jod zu nehmen, da ein Kinderwunsch besteht. Daraufhin kamen schleichend die Beschwerden von Herzklopfen, Herzrytmusstörungen, Probleme beim Einschlafen, Druck auf der Brust, bis hin zu Atemnot und Panik. Schluckbeschwerden kamen neulich hinzu. Bei Untersuchungen beim Arzt wurde ein Knoten auf der Schilddrüse festgestellt. Sonst sei ich vollkommen gesung. Seitdem nehme ich Folsäure ohne Jod. Die Blutwerte sind:

    fT3: 3,38 pg/ml (2,00 – 4,40)
    fT4: 1,2 ng/dl (0,93 – 1,70)
    TSH: 1,8 ulU/ml (0,27 – 4,20)

    Mein Hausarzt hat den Verdacht auf Hashimoto Tyreoditis und hat mir eine Überweisung zum Nuklearmediziner gegeben. Der Termin ist jedoch erst Mitte November. Die Symtome machen mich abends, wenn ich zur Ruhe komme, verrückt. Da meine Blutwerte laut meinem Hausarzt in Ordnung sind, habe ich natürlich keine Tabletten verschrieben bekommen.

    Treffen meine Symptome auf Hashimoto Tyreoditis zu?
    Wie verhalte ich mich jetzt bei Kinderwunsch? Schadet der Jodmangel nicht dem Kind, bei einer evtl. Schwangerschaft?

    Ich bitte um Ihren Rat. Danke!

    • Die Werte sind im Prinzip in Ordnung. Ihr Hausarzt kann noch die Schilddrüsenantikörper bestimmen. Wenn die nicht erhöht sind, liegt wahrscheinlich keine Hashimoto-Thyreoiditis vor. Es sollte noch ein Ultraschall von der Schilddrüse vorgenommen werden. Bei Hashimoto-Thyreoiditis gibt es typische Ultraschallveränderung.die Symptome können im Anfangsstadium einer Hashimoto-Thyreoiditis vorkommen. Es sind eher Symptome einer Schilddrüsenüberfunktion, die Sie beschreiben. Schilddrüsenüberfunktion kann im Anfangsstadium bei Hashimoto-Thyreoiditis vorkommen. Im allgemeinen liegen bei Hashimoto-Thyreoiditis aber Symptome einer Schilddrüsenunterfunktion vor wie Müdigkeit Antriebslosigkeit oder Konzentrationsstörungen. Eine Jodeinnahme ist bei Kinderwunsch zu empfehlen. Sie sollten Ihre Jodversorgung mit einer Bestimmung der Konzentration im Urin überprüfen lassen. Vielleicht liegt bei Ihnen auch eine Jodunverträglichkeit vor.

      Dr. med. Christian Lunow

  • Kevser.k sagt:

    Guten Tag

    Habe als ich 18 war plötzlich ohne eine umstellung ca 15 kilo abgenommen und dann nach ca 6 monaten wieder ohne eine veränderung in meinem Alltag 25 kg wieder zugenommen.
    Mir wurde blutabgenommen und wurde gesagt das ich eine leichte Unterfunktion hätte und keine Medikamente bräuchte.

    Ich wurde immer schlapper antriebsloser und nahm immer mehr zu 2 jahre spähter ging ich wieder zum Arzt und mir Wurde Hashimoto diagnostiziert.
    Ich bekam l-thyroxin 75mg

    1.5 jahre Lang habe ich l -thyroxin 75 mg eingenommen 2016-2017

    – ft3 : 2.9
    Ft4 : 1.4
    Tsh- Basal : 6.25
    Thrombozyten : 425
    Leukozyten : 10.6

    Nach den werten wurde l-thyroxin 88mg verschrieben
    (Werte nach 6 monaten 88 mg) 2018

    ft3 : 3.8
    Ft4 : 1.5
    Tsh- Basal : 0.19
    Thrombozyten : 381
    Leukozyten : 9.6

    Schildrüse :

    2014 – gesamtvolumen 9.5 ml volumen r : 5.5 ml links :
    4.0

    2017 – gesamtvolumen 7.96 v rechts : 5.32 v links : 2.62

    Zusätzlich besitze die heterozygote AGS
    Milde Mutation 40 % Restaktivität des Genabschnittes Exon
    (Laut arzt ist es so mild das es nicht der grund der unerfüllten Kinderwunsches ist )

    Ich habe Kein selen mangel oder Vitaminmangel
    Habe einen unerfüllten Kinderwunsch und würde gerne erfahren wie meine aktuellen werte mit 88 mg sind und was ich gegen die Verkleinerung meiner schildrüse machen soll.
    Ich bitte um ihre hilfe

  • Susan sagt:

    Hallo Guten Tag,
    habe seit 2014 eine diagnostizierte Schilddrüsen Unterfunktion,
    Anfang dieses Jahres wurde durch HNO Arzt bei Sonographie Hashimoto diagnostiziert. Bei der Nachbesprechung beim Hausarzt meinte dieser „So ein Blödsinn“ und so bin ich bis heute noch immer nicht richtig eingestellt. Da bekam ich immer noch eine Dosis von 50 mg, wurde dann auf meine Bitte und erneuter Untersuchung im Krankenhaus aber doch auf 75 mg erhöht. nehme ich jetzt immer noch. Mir geht es aber immer noch nicht gut . Leukozythen immer seit fast 2 Jahre über 10000, Gerinnung nicht mehr in Ordnung dauernde Muskelschmerzen, Gewichtszunahme, Halskratzen ( was auch nach
    Mandel-OP nicht besser wurde),,….
    Meine jetzigen Werte: Diese Woche!
    TSH 3,1
    fT3 4,0
    fT4 1,3
    Ref Wetre weiß ich nicht!

    Werte: 29.8.2017 Krankenhaus
    TSH 20,49 (0,50-4,20)
    fT4:0,82 (0,93-1,70)
    fT3 3,32 (3,10-6,80)

    Werte: 10.10.2017 Krankenhaus

    TSH 7,50 (0,50-4,20)
    fT3 3,89 (3,10-6,80)
    fT4 1,14 (0,93-1,70)

    April: 2018 Werte von Nuclearmedizin im KH an Arzt weitergeleitet .
    leider hat mir da der Arzt nur den TSH Wert gesagt, dieser war bei 4,6.
    Daraufhin wurde die Dosis von 50 mg auf 75 mg erhöht. Da bin ich jetzt.
    und jetzt ist mein TSH 3,1.

    Würde mich echt auf eine Einschätzung von ihnen freuen, fülle mich echt allein gelassen und bin ziemlich ratlos. Aber nach vielem nachlesen im Internet bin ich mir sicher das die Dosis einfach nicht passt.
    Bin mittlerweile 82 Kilo schwer und das bei 160cm und die körperlichen Beschwerden sind einfach enorm und von meinem Arzt wird alles nur als Psychosomatisch eingestuft. Danke für Ihre Mühe!

    • Susan sagt:

      Noch ein Nachtrag ich werde mit Eutyrox therapiert.

    • Sie sollten den TSH-Wert zumindestens auf einen Wert zwischen 0,3 und 1,0 einstellen, gegebenenfalls noch tiefer. Entscheidend ist aber vor allen Dingen wie es Ihnen geht. Das heißt die Einstellung der Thyroxindosis sollte vorwiegend nach den Symptomen geschehen. Der TSH-Wert spricht für eine zu niedrige Thyroxindosis.

      Dr. med. Reinhold Lunow

  • Denise sagt:

    Guten Tag,

    seit.2002 habe ich eine Unterfkt mit Immunschwäche
    Ich war gut eingestellt und relativ Beschwerde frei. Knoten habe ich auch aber dieser war in all den Jahren unauffällig.

    Nach meiner Schwangerschaft würde meine Dosis reduziert von 88 auf 75

    Aktuell Blutergebnisse stehen aus
    Nun habe ich seit 5 Wochen immer wieder Schluckbeschwerden und Rachenentzündung. Kann das an einer falschen Dosierung liegen?

    Verzweifel bald.

    Danke

    • Ich weiß nicht genau, ob Sie mit der von Ihnen genannten Schilddrüsenunterfunktion mit Immunschwäche auch eine Hashimoto-Thyreoiditis meinen. Ich gehe aber mal davon aus, dass Sie eine solche Erkrankung haben.
      Schluckbeschwerden und Rachenentzündung sind normalerweise nicht Folge einer schlechten Einstellung einer Hashimoto-Thyreoiditis. Beschwerden im Hals Bereich beziehungsweise im Schilddrüsenbereich treten allerdings bei einer Thyreoiditis de Quervain auf. Sie sollten sich hierauf untersuchen lassen.

      Dr. med. Christian Lunow

  • Evi sagt:

    Guten Tag,

    Seit ca einem Jahr hat mein Sohn, 17 Jahre verschiedenste Symptome.
    Totale Erschöpfung, Müdigkeit, Schwellung im Gesicht, Benommenheit, Verdauungsbeschwerden, Kloßgefühl im Hals etc.
    Seine Blutwerte:
    TPO-AK < 9 (Ref < 34)
    TG-AK 145 (< 115)
    TSH basal 2,32 (0,51-4,3)
    fT3 3,36 (2,21-4,43)
    fT4 15,7 (9,3-17)
    Schilddrüsen Ultraschall ohne Befund (Volumen links 4,3 / rechts 4,6)
    Er soll in einem halben Jahr zur Kontrolle kommen.
    Von einem Arzt wurde ihm entfohlen in psychosomatische Behandlung zu gehen.
    Er fühlt sich total schlecht und kann nicht mal seinen Aport machen, weil er total matt ist und es ihm nach körperlicher Belastung noch schlechter geht.
    Könnte es sich bei ihm um Hashimoto handeln und wäre eine Behandlung mit L Tyroxin vielleicht sinnvoll?
    Wie lang dauert es, bis dann eine Besserung eintreten sollt?

    • Die erhöhten Schilddrüsenantikörper (TG Antikörper) sprechen für eine Hashimoto-Thyreoiditis. Bei einem TSH-Wert von 2,32 und den von Ihnen angegebenen Symptomen wie Erschöpfung Müdigkeit Benommenheit Verdauungsbeschwerden halte ich ein Therapieversuch mit Thyroxin für indiziert. Im Schilddrüsenultraschall muss nicht unbedingt die typische Struktur von Hashimoto Thyreoiditis zu finden sein.

  • Silvia sagt:

    Gutenen Tag,

    Ich habe ungefähr seit 4 Jahren Hashimoto.
    Hinter mir liegt auch noch ein Morbus Basedow.
    Ich habe sehr viele Begleiterscheinungen: Kopfschmerzen,leichter schwindel, Benommenheit, Stimmungsschwankungen usw.
    Mein größtes Problem bereitet mir mein Darm.
    Ich habe bluttigen sruhlgang jetzt seit ungefähr 13 Jahren. Mit immer wieder Pausen. Untersuchungen ergaben immer wieder Entzündungen, aber kein Morbus Crohn, laut Ärzte.

    Seit neusten blute ich wieder seit letztes Jahr November, durchgehend. Habe Magen – Darm Spiegelung und ein MRT machen lassen.
    Ergebnis war eine Magenentzündung, habe Pantoprazol 20 MG bekommen. Darm wäre in Ordnung.
    Mein Problem: ich blute immer noch!!

    Bitte geben Sie mir Rat? Welche Untersuchungen könnten noch gemacht werden bzgl des Darms . Wie könnte man Morbus Crohn noch feststellen?

  • Cathy sagt:

    Guten Tag, ich habe hashimoto mit schwierigen Krankheitsverlauf. Regelmäßige Blutentnahme und Beobachtung seit über 16 Jahren führen leider nur immer zu kurzfristiger Verbesserung. Aktuell bin ich von einem Nordsee Urlaub zurückgekehrt und nach diesen 2,5 Wochen erschöpfter und antriebsloser als zuvor. Mir wird jetzt bewusst, dass ich mich bereits öfter nach einem längeren Urlaub auf Norderney vergleichbar gefühlt habe (nach kürzeren Aufenthalten hingegen alles soweit ok). Kann mein derzeitiger Erschöpfungszustand mit dem Aufenthalt am Meer zusammenhängen? Kann der Jodgehalt einen krankheitsschub ausgelöst haben? Ich freue mich auf Ihre Antwort. Vielen Dank und viele Grüße, Cathy

  • Der TSH-Wert ist eindeutig zu hoch und deshalb sollte die Thyroxindosis gesteigert werden, Ihrem Körper wird das gut tun. Es gibt keinen Grund damit zu warten.

    Dr. med. Christian Lunow

  • Miriam sagt:

    Sehr geehrter Herr Dr. Lunow,
    bei mir wurde vor 18 Jahren (bin jetzt 36) Hashimoto diagnostiziert. Sämtliche Sonographien, Zintigraphien und Blutentnahmen wurden in den letzten Jahren durchgeführt. Im letzten Monat wurde ebenfalls die Nebenniere mittels Blutentnahme und einem Cortisolhemmer untersucht.
    In 4 Jahren habe ich 35 kg zugenommen.
    Anfang März 2018 war mein TSH noch bei 93.
    6 Wochen später nur noch bei 3,5 bei einer Einnahme von 150 Euthyrox.
    Jedoch sind so gut wie keine Symptome verschwunden, eher sogar stärker geworden.
    Mittlerweile habe ich bereits Begleiterkrankungen wie Lipolymphödeme, Endometriose und Insulinresistenz.
    Gibt es eine Möglichkeit, die Symptome mit weiteren Medikamenten zu verbessern? Kombimedikation T3/T4?

    Viele Grüsse
    Miriam L

    • Der im März bei Ihnen gemessene TSH-Wert von 93 zeigt eine massive Schilddrüsenunterfunktion an. Auch der Wert von 3,5 ist noch ein Hinweis auf eine deutliche
      Unterfunktion. Auf jeden Fall sollte die Thyroxindosis gesteigert werden, gegebenenfalls ist eine zusätzliche Therapie mit T3 auch notwendig.

      Dr. med. Christian Lunow

  • kathla sagt:

    Frage an den Spezialisten:
    Symptome: Verstopfung,reizbar, traurig, brüchige Nägel,Haarausfall, Gewichtszunahme trotz kalorienreduzierter Ernährung und Sport, Müdigkeit, antriebsgemindert, teilweise flattern in der Brust, teilweise geschwollenes Lid, veränderte Stimme, Schluckbeschwerden, getöteter Rachen, Wortfindungsstörung, Konzentrationseinbußen
    Werte:
    TSH 2,25µU/ml (0,55-4,78)
    FT3 3,02pg/ml (2,30-4,20) relativ Wert 37,89%
    FT4 1,11ng/dl (0,89-1,76) relativ Wert 25,29%
    Laut Endo im Ultraschall: sehr sehr kleine SD(Befund steht noch aus,mit Antikörper)
    31 Jahre, Kinderwunsch soll demnächst daran gearbeitet werden wenn ich mich wieder wohl fühle. Gewichtszunahme über 2 Jahre 15 kg, in diesen 2 Jahren Pille abgesetzt und seit 5 Monaten Rauchstop.

    Sollte ich weiter dran bleiben bzgl. SD? Die Endo meinte gestern es sei doch allen in Ordnung, was ich überhaupt hier wolle.
    Vielen Dank im voraus, falls es zur Argumentation für mich noch seriöse Quellen gibt wäre ich für jeden weiteren Tipp sehr dankbar.
    Grüße

    • kathla sagt:

      Habe gerade noch die Vitamin Werte bekommen.
      Vitamin D 20,6 ng/ml (30-60) der Arzt meinte dazu das dies Jahreszeit abhängig völlig in Ordnung sei.
      Vitamin B12 517pg/ml( 246-911)

    • Wenn Sie an Hashimoto-Thyreoiditis leiden ist der TSH-Wert mit 2,2 zu hoch. Bei Kinderwunsch sollte er zwischen 0,3 und 1,0 eingestellt werden, da in diesem Bereich die Chance schwanger zu werden am höchsten ist. Auch die von Ihnen genannten Symptome wie Müdigkeit, Antriebsminderung und so weiter sprechen dafür, den TSH-Wert zu senken mit dem MdE von 20 ist gerade noch im Normbereich. Bei Hashimoto-Thyreoiditis wäre ein Wert von 40 anzustreben.

      Dr. med. Reinhold Lunow

      • kathla sagt:

        Vielen Dank für Ihre Antwort. Bei mir liegt bisher noch keine Diagnose bzgl. der Schilddrüse vor, weder Hashimoto noch eine Unterfunktion.
        Sollte ich mit meinem behandelnden Arzt über einen Behandlungsversuch mit LT sprechen?
        Oder erstmal die Mängel Vitamin D und ggf. Eisen auffüllen?

  • ma-lu sagt:

    Frage an den Spezialisten:
    Bei mir besteht der Verdacht auf Hashimoto THyreoidit – wobei ich vor Jahren eine Basedowbehandlung hatte.Der TPOAK Wert beträgt aktuell 269, TSH ist
    mit 0,47 im Normbereicht.
    Ich soll Selen nehmen – in welchen Mengen?
    sind weiteren Untersuchungen sinnvoll?
    Vielen Dank im Voraus.
    Ma-Lu

    • Es kommt häufiger vor, dass Patienten in Ihrem Leben beide Erkrankungen durchmachen, wobei der Morbus Basedow in 50% der Fälle ausheilt. Hashimoto-Thyreoiditis ist in der Regel eine lebenslange Erkrankung. Ihr TSH-Wert mit 0,47 relativ gut. Mit Selen wird der Umbau von dem Speicher-Hormon T4 in das aktive Hormon T3 gefördert. Sie sollten sich in die Behandlung eines Arztes begeben, der Erfahrung mit Hashimoto-Thyreoiditis hat.

      Dr. med. Reinhold Lunow

  • Arnold sagt:

    Sehr geehrter Dr. Lunow,

    bei mir (männlich, 53 Jahre) wurde Beginn 2017 Hashimoto festgestellt. Werde mit Euthyrox therapiert, z. Zt. 100/112 microg.
    Derzeitige Blutwerte (28.02.2018):
    TSH: 0.44 (Refbereich 0.4- 2.5)
    FT3: 3.5 (Refbereich 2.0- 5.5)
    FT4: 1.4 (Refbereich 0.8- 2.5)

    Leide seit einiger Zeit unter folgenden Symptomen:
    – Kribbeln in Beinen und Händen/Armen (Vit. B12/Folsäuremangel wurde gerade therapiert)
    – Benommenheit, leichter Schwindel
    – Geringe Belastungsfähigkeit (Treppensteigen)
    – Teilweise gerötetes Gesicht, Wärmegefühl
    – Herzklopfen
    – Leichter Bluthochdruck

    Bin mir nur sehr unsicher, ob es sich um Symptome der ÜF (Überdosierung) oder UF handelt und ich daher steigern oder reduzieren sollte
    Speziell das ständige Kribbeln ist sehr unangenehm.
    Was denken Sie?

    Freue mich auf eine Antwort

    Viele Grüße
    Arnold

    • TSH, T3 und T4 Werte sind im Prinzip recht gut. Man könnte versuchen, das TSH noch etwas herunter zu fahren, zum Beispiel jeden Tag 112 Euthyrox nehmen. Wenn ein Vitamin B12 und Folsäuremangel bei Ihnen festgestellt wurde, besteht der Verdacht auf eine Autoimmungastritis. Sie sollten eine Gastroskopie durchführen lassen. Die Symptome wie Kribbeln an Beinen und Händen könnten davon stammen. Es dauert eine Zeit nach Ausgleich des Vitamin B12 und Folsäuremangels bis die Symptome verschwinden. Auf jeden Fall sollte ein Autoimmungastritis ausgeschlossen werden!

      Dr. med. Reinhold Lunow

  • Carina sagt:

    Sehr geehrter Herr Dr. Lunow,

    ich würde Sie bitten einmal über meine Werte zu schauen.
    TSH 0,23 (0,4-2,5; Grauber 2,51-4,0)
    FT3 2,9 (1,8-4,8)
    FT4 1,40 (0,8-2,0)

    Ich nehme Montags – Freitags 112,5 LT und Samstag und Sonntags 125 LT.
    Mir geht es damit sehr gut. Allerdings möchte ich schwanger werden, somit haben mein Arzt und ich beschlossen meine Dosis die komplette Woche auf 100 LT anzupassen, damit ich mich einem TSH von 1 nähere.
    Eine Bekannte sagte nun, dass dies Quatsch ist und ich lieber meinen FT3 höher bekommen sollte.
    Jetzt weiss ich nicht was das richtige ist. Mein Arzt ist Allgemeinmediziner und ist recht offen, was die Medikation angeht.
    Andere Werte als die drei oben genannten kontrolliert er allerdings nie.

    Ich freue mich auf ihre Antwort. Vielen Dank im Voraus!

    Mit freundlichen Grüßen

    Carina

    • Ich gehe davon aus, dass Sie eine Hashimoto-Thyreoiditis haben. Wenn dies der Fall ist sollte bei Kinderwunsch im Allgemeinen der TSH Werte auf Werte zwischen 0,3 und 1,0 eingestellt werden. Ich gehe bei meinen Patienten meist auf ein Wert von 0,3. Ich könnte mir vorstellen, dass 1 Dosis von 112,5 jeden Tag pro Woche die richtige Dosis ist, um diesen Wert zu erreichen. Letztendlich kann man aber nie genau voraussagen, bei welchem Wert Sie die Chance haben, schwanger zu werden am höchsten sind. Man sollte auf jeden Fall einige Monate mit einer Einstellung zwischen 0,3 und 1,0 (eher 0,3) probieren. Wenn dies nicht funktioniert, würde ich eher auf einen Wert unter 0,3 als über 1,0 einstellen.

      Dr. med. Reinhold Lunow

  • Monika sagt:

    Sehr geehrter Herr Dr. Lunow,
    Ich bin eine fast 42 jährige Mama von 8 Kindern. Nach meiner 3. SS bekam ich eine massive überfunktion mit einer Schilddrüsenentzündung. Ich war in jeder SS für starkes zunehmen veranlagt. Erst für letzte SS vor 5.5 Jahren verlief mit nur 12kg durch massive schwangerschaftsgestose. Unter 26 kg verliefen die anderen ss leider nicht.
    Bis zum 3. Kind schaffte ich immer zwischen 63 und 75 kg bei einer Größe von 1.75 abzunehmen. Nach der überfunktion war es anders. Ich nahm über 40 kg zu zudem bekam direkt ne Unterfunktion.
    Würde zwar mit immer Wechsel der über oder unterfunktion, vor allem nach der Entbindung mit LThyroxin eingestellt. Seit ca. 2-3 Jahren Konstant mit 125 mg.
    Ich habe nach der letzten Entbindung nicht mehr richtig abnehmen können und seit letztes Jahr 8 kg zugelegt. Hab ne Grenze 100 kg gekappt.
    Bin zum Hausarzt und bestand zu einem Spezialisten überwiesen zu werden.
    Dies ging zum endokrinologen. Der nahm Blut ab, mein TSH mit 2.43 sei im Norm.FT 3 mit 2.7 und auch FT4 mit 1.3 sei alles im grünen Bereich.
    Hab eine Hypothyreose sowie das Hashimoto Thyreoditis, Adipositas pyreagma. Ausschluss von M.Cushing.
    Hab zufällig ihre Seite Entdeckt und würde gern ihre Meinung lesen. Denn ich Kämpfe seit 2002 damit rum.
    Ich bin oft lustlos, antriebslos, ständig kalte Hände und Füße, mich friert es oft.
    Der endokrinologe schlägt eine Ernährungsuntersuchung vor. Schilddrüse sei gut eingestellt.
    Hoffe um bald Antwort.
    Viele Liebe Grüße Moni

  • Sabine sagt:

    Guten Abend!
    Sehr geehrter Herr Dr.Lunow,
    ich bitte Sie um eine Interpretation meiner Schilddrüsenwerte.
    Schilddrüsenvolumen=11,2 ml
    Ft3=4.163(Norm 3,39-6,47
    Ft4=11.09(Norm 10,28-21,88)
    TAK=94.15(5-<100 IU/mL)
    MAK=3.533(1-<16 IU/mL)

    Der TSH Wert würde leider nicht bestimmt.
    Beschwerden sind leider vorhanden.
    Was sagen Sie zu den Werten?

    Ich bedanke mich im voraus für ihre Antwort!

    • Die Schilddrüsenantikörper sind nicht erhöht. Wenn Sie im Ultraschall keine typischen Veränderungen haben, die für Hashimoto-Thyreoiditis sprechen, ist nicht gesichert, dass Sie eine Hashimoto-Thyreoiditis haben. Ein TSH-Wert sollte allerdings zur weiteren Beurteilung auf jeden Fall noch gemacht werden. Wenn es Hinweise auf eine Hashimoto-Thyreoiditis gibt, sollte der TSH Werte auf 0,3-1,0 oder noch weniger eingestellt werden.

      Dr. med. Reinhold Lunow

  • Marina sagt:

    Sehr geehrter Herr Dr. Lunow,
    ich habe seit 8 Jahren eine Unterfunktion und nehme seitdem L-Thyrox 100. Ich habe keine AK, jedoch eine echoarme SD mit Verdacht auf HT, weshalb ich damals L-Thyrox bekam. Meine SD war 11 ml groß, ist aber in den letzten 2 Jahren auf 6 ml geschrumpft. Seit ca. 3 Monaten habe ich immer wieder Unruhe und Angstzustände, weshalb mein Hausarzt auf 88 reduziert hat. Seitdem bin ich nur nich müde, dauernd Schwindel, Schwächegefühl, Kribbeln in den Armen, Kopfschmerzen, Muskelschwäche, Verspannungen… 4 Wochen nach der Reduzierung habe folgende Werte:
    TSH 0,94 (0,27-4,2)
    FT3 2,73 (1,9-5,1)
    FT4 1,92 (0,9-1,7)
    Aufgrund des erhöhten FT4 wurde auf 75 reduziert.
    Die Unruhe ist besser geworden, die anderen Symptome aber nicht.
    Kann das ein HT Schub sein? Werden durch die Reduzierung die anderen Werte nicht in die UF rutschen?
    Ich fühle mich zurzeit teils in UF und teils in ÜF, sehr verwirrend.

    Würde mich über eine Antwort sehr freuen!
    Vielen Dank!

    • Es fällt auf, dass Ihr FT4-Wert zu hoch ist, der TSH-Wert aber noch messbar ist. Sie könnten eine periphere Schilddrüsenhormonresistenz (Refetoff-Syndrom) haben. Bitte sprechen Sie dies bei Ihrem Arzt an.

      Dr. med. Reinhold Lunow

  • Monika sagt:

    Sehr geehrter Dr. Lunow
    Bei mir (w.49) wurde 2008 anhand TSH eine Schilddrüsenunterfunktion diagnostiziert und mit Euthyrox behandelt (dabei hatte ich all die Jahre fast ständig TSH-Werte von ca.3-3,5 und mich gewundert, dass ich mich schlecht fühle und immer weiter zunehme). Erst 2013 bin ich zum anderen Arzt gegangen, wo eine Chronische Autoimmunthyreoditis festgestell wirde. Meine TPO-Antikörper waren damals: 1300 (das erste und einziges Mal bis jetzt getestet). Zudem bekomme ich immer wieder Eisenifusion, Vit.D habe ich auch sogar im Sommer zu wenig. (Selen und andere Sachen wurden nie getestet).
    Seit Sommer 2016 bekam ich Novothyral 100 und rutschte nach und nach in eine leichte Überfunktion. Im September (Werte Sept.17: TSH basal 0.38 (0.55-4.78), FT4 13.2 (11.5-22.7), FT3 4.35 (3.5-6.5) empfahl mir die Ärztin um 1/2 Tablette zu reduzieren, was ich auch getan habe. Seit ca. 5-6 Wochen bekam ich Herzstolpern, Schlafprobleme, Gelenk- und Schulterschmerzen, meine Finger waren geschwollen etc. Ich habe dann vor 2 Wochen meine SD-Werte wieder untersucht.
    Aktuelle Werte:

    T4 11.2 (11.5-22.7)
    T3 4.1 (3.5-6.5)
    TSH 6.29 (0.55-4.78)

    Ich habe der Ärztin eine Mail geschrieben, worauf sie mir geraten hat, wieder die ganze Tablette Novothyral 100 anstatt 1/2 zu nehmen. Ich frage mich aber was wird in paar Wochen wieder? Dann wieder Hälfte? Novothyral 100 entspricht angeblich Euthyrox 150 (20 T3 x 2,5), halbe Tablette 75 – ist das nicht zu schnelle Steigerung? Soll man nicht T4 erhöhen? Seit 2 Wochen mehme ich wieder die doppelte Dosis Novo (ganze Tablette) und am Freitag mein Blutdruck hat verrückt gespielt mit Werten bis 190/130, in der Nacht bekam ich zudem starke Kopfschmerzen und bin in der Notaufnahme gelandet. Dort hat sich aber wieder alles normalisiert. Bei der Ärztin habe ich erst im April einen Termin. Bin langsam am Verzweifeln. Was raten Sie mir?
    Mit freundlichen Grüssen
    Monika
    Ps. Ich nehme noch Femoston 1/10 wegen Wechseljahre und Bilol 2,5.

    • Novothyral 100 entspricht Euthyrox 100 plus 1 ganze Tablette Thybon 20. Ich bin kein Freund dieser fixen Kombination. Wir variieren die Dosis eher getrennt da ihr T4 unteren Normbereich ist, sollte vorwiegend das L-Thyroxin gesteigert werden. Die von Ihnen unter der ganzen Tablette Novothyral 100 beschriebenen Beschwerden wie Herzstolpern und Schlafprobleme könnten durchaus durch die Dosis des T3 bedingt sein. Ich würde es zunächst mit Euthyrox in steigender Dosierung versuchen, erst danach eventuell ½ Tablette Thybon dazugeben, wenn keine zufriedenstellende Einstellung mit der ausschließlichen Thyroxintherapie zu erreichen ist.

      Dr. med. Reinhold Lunow

  • Ein großer Unterschied zwischen beiden Blutuntersuchungen besteht nicht, da die praktisch gleich sind und nur die Referenzbereiche beim Hausarzt und Endokrinologen sich unterscheiden. Über Referenzbereiche könnte man viel schreiben. Letztendlich ist dies aber nicht so wichtig. Die Thyroxindosis sollte weniger nach den Blutwerten als nach ihren Beschwerden eingestellt werden. Wenn Sie noch an Benommenheit, Schwindel und geringer Belastungsfähigkeit leiden, spricht viel dafür das die Thyroxindosis erhöht werden sollte. TSH kann dabei bis auf 0 gehen FT3 und fT4 sollten aber nicht über den Referenzbereich erhöht sein.

    Dr. med. Reinhold Lunow

  • TSH-Wertes mit 2,16 bei Hashimoto-Thyreoiditis zu hoch. Erfahrungsgemäß fühlen sich die Patienten erst bei einem Wert zwischen 0,3 und 1,0. Manchmal müsste TSH-Wert sogar noch niedriger eingestellt werden. FT3 und fT4 sollten aber immer im Normbereich bleiben.

    Dr. med. Christian Lunow

  • Sabine sagt:

    Sehr geehrter Herr Dr. Lunow,

    im Alter von 18 Jahren traten bei mir Müdigkeit, Gedächtnisstörungen und Wassereinlagerungen auf und es wurde Hashimoto-Theoridits festgestellt. Nachdem Selen u. Vitamin D. nicht zu einer schnellen Verbesserung des Befindens führten, begann ich mit einer kleinen Dosis L-Thyroxin und steigerte auf 50. Das Wasser verschwand, es ging mir insgesamt besser. Dann reduzierte ich auf Anraten des Arztes auf 25. Es ging mir dann sehr viel schlechter und ich steigerte nach und nach auf 125 alle 4 – 6 Wochen um 12,5. Jedesmal fühlte ich mich besser. Dann traten vermehrt Ängste auf, die immer stärker wurden, schließlich Angstattacken mit Verkrampfungen. Ich musste in die Notaufnahme.
    Mein Werte sind: TSH 0,01 (0,27 – 4,2), ft3 3,5 pgml (2 – 4,4), ft4 1,74ng/dl (0,93 – 1,7). Inzwischen wurde das L-Thyroxin auf 75 gemindert. Mein Befinden ist weiterhin nicht stabil. Ich bin nicht belastbar und die Müdigkeit macht mir zu schaffen. Bekomme zusätzlich Medikamente gegen die Ängstlichkeit, die aber nur minimal wirken.
    Ich habe auch den Eindruck, dass sowohl nach dem Essen als auch, wenn ich mehrere Stunden nichts esse, die Befindlichkeit schlechter ist.

    Können Sie mir bitte einen Rat geben bzgl. der Medikamenteneinnahme etc. Gibt es eine Klinik, die auf Hashimoto spezialisiert ist, und mir helfen kann?

    Vielleicht liegen weitere Baustellen vor. Familiär sind Autoimmunerkrankungen gehäuft. Ich weiss nicht mehr weiter, bin verzweifelt.

    Mit freundlichen Grüßen

    Sabine

    • Der fT4 lag mit einem Wert von 1,74 im Überfunktionsbereich, sodass richtig war die Thyroxindosis zu reduzieren. Allerdings ist eine Verminderung von 125 auf 75 aus meiner Sicht relativ viel. Sie sollten den TSH-Wert auf 0,3-1,0 einstellen lassen. FT3 und fT4 sollten im Normbereich liegen. Vielleicht liegen noch andere Gründe für Ihre Symptome vor, zum Beispiel sollte der Eisenstoffwechsel mit Transferrinsättigung und Ferritin kontrolliert werden. Außerdem gibt es bei Hashimoto-Thyreoiditis zahlreiche Begleiterkrankung, die ausgeschlossen werden sollten. Eine Aufnahme in eine Klinik ist dafür nicht erforderlich.

      Dr. med. Christian Lunow

  • Hellu sagt:

    Sehr geehrter Dr. Lunow! Muss wohl doch mehr Informationen liefern! Habe nicht nur Hashimoto , nehme schon seit Mind. 30Jahren L-Thyrox bzw Thyronajod 50 . Habe jetzt auch noch Fibromyalgie!!! Kann mich zeitweise kaum bewegen, nehme Psychopharmaka bin depressiv, habe starken Haarausfall(fast ne Glatze binnen weniger Monate), Gewichtszunahme….. Deshalb nochmals meine Frage. : Waere es nicht einfacher die Schilddrüse zu entfernen?!?

  • Hellu sagt:

    Würde es denn nicht helfen , die Schilddrüse einfach zu entfernen ??? Habe oft so starke „Halsschmerzen“ und weiß nicht, was ich dagegen tun kann. Bin total verzweifelt, denn angeblich kann ja die Schilddrüse nicht schmerzen?!

    • Ich habe es bisher noch nicht erlebt, dass eine Entfernung der Schilddrüse bei Hashimoto-Thyreoiditis zu einer Verbesserung des Krankheitsbildes geführt hat. Allerdings findet man in der Literatur einige Einzefälle, bei denen von einer Verbesserung nach Operation gesprochen wird.

      Dr. med. Reinhold Lunow

  • Anni sagt:

    Sehr geehrter Herr Dr. Lunow,

    Letztes Jahr wurde bei mir beim Internisten eine inhomogene, kleine Schilddrüse festgestellt. TSH war mit 1,30 absolut in der Norm(ohne Medikamente), ft 4 lag bei 12 (Norm: 9,8-22). Der Arzt sah keinen weiteren Handlungsbedarf. Leider leide ich unter extrem trockener Haut, Müdigkeit, Friere stark und habe einen sehr langsamen unregelmäßign Ruhepuls mit vielen spürbaren extrasystolen. Mittlerweile habe ich diese Symptome akzeptiert, rund um die Menstruation jedoch werden die Beschwerden oftmals sehr stark. Sollte ich weitere Abklärungen der Schilddrüse in Erwägung ziehen oder ist mit den 2 Werten eine Funktionsstörung ausgeschlossen?

    Liebe Grüße,
    Anni

    • Die Ursache für eine inhomogene, kleine Schilddrüse könnte eine Hashimoto-Thyreoiditis sein. In diesem Fall wäre ein TSH von 1,3 relativ hoch. Die meisten Patienten mit Hashimoto-Thyreoiditis fühlen sich wohl mit einem TSH zwischen 0,3 und 1,0. Manchmal auch erst beim TSH nahe 0. Ihre Symptome trockene Haut, Müdigkeit und Frieren sowie langsamen Herzschlag könnten durchaus zu einer Hashimoto-Thyreoiditis passen. Sie sollten die Schilddrüsenantikörper bestimmen lassen, die in der Regel bei Hashimoto-Thyreoiditis erhöht sind.

      Dr. med. Christian Lunow

  • Anna B. sagt:

    Sehr geehrter Herr Dr. Lunow,

    seit Ende Juli 2017 habe ich die Diagnose Autoimmun-Thyreoiditis. Ich hatte kürzlich einen erneuten Termin bei meinem SD-Arzt, habe aber das Gefühl, dass er meine noch bestehenden Symptome nicht wirklich ernst nimmt.

    Alles hat damit angefangen, dass vor ca. 1 Jahr die Beschwerden extrem deutlich wurden, am schlimmsten waren die Gelenk- und Muskelschmerzen. Weiterhin kam die Gewichtszunahme dazu, Müdigkeit etc.

    Beim 1. Termin Juli 2017, wurden meine Gelenk- und Muskelschmerzen, mit dem Satz abgetan „das kann nicht von der Schilddrüse kommen“.
    Meine Werte 07/2017:
    TSH 9,5
    FT 3 2,8 (27,77%)
    FT4 0,9 (0,00%)
    Thyreoglobulin-AAK (TAK)27
    TSH-Rezeptor-AAK (TRAK) negativ
    Thyreoperoxidase-AAK (MAK) 1483 (Referenz < 60).
    Gestartet habe ich mit 75 mg L-Thyroxin.

    Eine weitere Blutentnahme Ende September: nur TSH 2,72.
    Seitdem L-Thyroxin 100.

    Bei der jetzigen Untersuchung (Ende 12/17) wurden folgende Werte genommen:
    TSH 0,91
    FT3 2,6 (21,88%)
    FT4 1,4 (62,50%).
    Auf meine noch bestehenden Beschwerden geht er weiter nicht ein. Die Muskel- und Gelenkschmerzen sind nicht mehr so heftig wie im Sommer, aber immer noch da.
    Seinem Bericht nach, ist mein Stoffwechsel prinzipiell gut eingestellt, keine Änderungen bei der Dosierung, Wiedervorstellung in 4-6 Monaten.

    Aber der FT3-Wert ist gesunken und wirklich fit fühle ich mich immer noch nicht.

    Wie würden Sie handeln?
    Über eine Rückmeldung würde ich mich sehr freuen.

    Viele Grüße
    Anna B.

    • Das TSH ist mit 0,91 noch relativ hoch. Viele Patienten fühlen sich erst mit einem TSH-Wert nahe 0 wohl. Die von Ihnen geschilderten Gelenk und Muskelschmerzen passend zu einer Hashimoto-Thyreoiditis. Aus meiner Sicht brauchen Sie eine erhöhte Dosis. Wenn eine weitere Steigerung des Thyroxins nicht die erwünschte Besserung der Symptome bringt, sollte auch über eine zusätzliche Therapie mit T3 nachgedacht werden.

      Dr. med. Christian Lunow

  • Franzi sagt:

    Sehr geehrter Herr Ludow,
    Ich bin wahnsinnig verzweifelt und würde am liebsten die ganze Therapie meines Arztes abbrechen. Vor etwa 15 Monaten wurde bei mir Hashimoto diagnostiziert. Seitdem werde ich eingestellt und bin nun bereits auf 150mcg hochdosiert worden, und angeblich immer noch nicht richtig eingestellt….. ich bin aufgrund eines aufgeblähten Bauches und fehlender Periode damals zum Arzt gegangen, was ich jetzt an Nebenwirkungen habe sind: Haarausfall, schlafstörungen, Extreme Gewichtszunahme ca.13kg, und starke reizbarkeit. Ich bin sehr sportlich (6x die Woche Training) und ernähre mich sehr gesund und figurfreundlich.Nach jeder T4 Erhöhung Erbreche ich 2 Tage lang und habe starken Durchfall. Bei beschwerde beim Artzt bekam ich zur Antwort, ich muss die ersten Tage dort einfach durch.
    Seitdem ich medikamentös behandelt werden, geht es mir schlechter als vorher und ich bin drauf und dran einfach keine Tabletten mehr zu nehmen und die Behandlung abzubrechen.
    Meine Werte sind:
    Schilddrüsenvolumen: 5,2ml
    FT3: 3.307
    FT4: 16.23
    Btsh: 1.057
    MAK: 22.03
    TAK: 6.290
    Vitamin D: 46.6

    Ich bin grade im Urlaub in Kambodscha und kann diesen aufgrund der weiterhin starken Gewichtszunahme, die mich psychisch sehr belastet kaum geniessen. Auch das ich jetzt von 135 auf 150mcg hochdosiert wurde, lässt mich seit Tagen die Toilette nicht mehr verlassen.Ich bin hin und her gerissen, ob ich nicht alles hinschmeissen soll, da es mir vorher besser ging…

    Ich hoffe sehr auf eine Antwort!

    Franziska Krause

    • Da ihre Schilddrüsenantikörper erhöht sind, gehe ich davon aus, dass die Diagnose Hashimoto-Thyroiditis richtig ist. Die meisten Patienten fühlen sich am wohlsten mit einem TSH unter 1,0 sogar mit einem TSH nahe 0. Sie sollten versuchen die Thyroxindosis sehr langsam zu steigern. Dies ist zum Beispiel möglich mit Eferox Tropfen. Einige Patienten vertragen künstlich hergestellte Thyroxin Präparate nicht so gut. Hier wäre dann ein Versuch mit den sogenannten natürlichen Thyroxinpräparaten (vom Schwein) zu erwägen. Sie sollten wegen der starken Gewichtszunahme noch den Homa- Index bestimmen lassen. Vielleicht liegt ein metabolisches Syndrom vor.

      Dr. med. Reinhold Lunow

  • Ihre Schilddrüsenhormone FT3 und fT4 sind im Normbereich. Interessant wäre es wissen, ob Ihr TSH-Wert zu hoch ist. Dann läge doch eine Schilddrüsenunterfunktion vor.
    Die starke Erhöhung des Schilddrüsenantikörpers MAK braucht Sie nicht zu beunruhigen. Sie zeigt nur an, dass Sie wirklich an einer Hashimoto Thyreoiditis leiden. Letztendlich entscheidend sind aber ihre Symptome. Wenn Sie Unterfunktionsymptome haben, sollten Sie eine Therapie mit Thyroxin beginnen. Dies ist aber sicherlich nicht dringend und Sie können den Termin beim Endokrinologen abwarten.

    Dr. med. Christian Lunow

  • Madelaine M. sagt:

    Sehr geehrter Herr Dr. Lunow,

    ich (weiblich 36) habe eine seit 9 Jahren diagnostizierte Hashimoto-Thyreoditis. Leider habe ich noch keinen Arzt gefunden, der mich wirklich so einstellen konnte, dass ich über lange Zeit beschwerdefrei war.
    Ich habe sonst keine anderen Erkrankungen und bin „eigentlich“ gesund (auch Lebensstil) und sehr sportlich.
    Versuche, die Werte in den oberen Normbereich zu bringen (einer davon mit Thybon, der andere mit einer Dosis die 25mcg höher war als meine höchste Dosis sonst) endeten in einer (für mich) Überdosierung, in der ich mich
    einfach nur schrecklich fühle. Insofern weiß ich, dass eine zu „stramme“ Einstellung mir nicht gut tut.

    Die Dauersymptome, die eigentlich immer mal mehr mal weniger da sind:
    morgendliche Müdigkeit und schwer aus dem Bett kommen, schnelles frieren v.a. bei langem Sitzen/nicht-Bewegen, oft aufgeblähter Bauch (unabhängig von Ernährung) und PMS.
    Was mich aber viel mehr belastet: seit der Krankheit habe ich immer wieder Zeiten, in denen es mir psychisch nicht gut geht. Ich bin dann extrem sensibel und energielos, muss ständig weinen und bin traurig. Diese Phasen gehen dann meistens nach ein paar Wochen wieder vorbei. Meist auch ohne dass ich die Dosis verändert habe. Ich kämpfe mich durch den Alltag und versuche drauf zu hoffen, dass es wieder besser wird.

    Bei einer solchen Phase vor einer Weile habe ich Werte machen lassen. Mein TSH war innerhalb kurzer Zeit gestiegen auf über 2 und nach einer Mini-Steigerung hab ich mich nach ca. 4 Wochen wieder normaler geühlt.
    Dennoch: diese Schwankungen im (psychischen) Befinden zermürben mich. Ich habe noch nicht herausgefunden, an was genau es liegt.
    Psychiatrisch bin ich durchgecheckt und es hat auch nichts mit externen Faktoren zu tun.

    Leider habe ich aufgrund einer Unterdosierung und dann einer extremen Überdosierung schon lange keine Dosis mehr stabil halten können, weil ich jetzt langsam wieder steigern muss.
    Kann es sein dass sich alles noch nicht so eingependelt hat und daher wieder die derzeitigen Schwankungen kommen?

    Kann das tatsächlich mit dem Fortschreiten der Krankheit und den hormonellen Schwankungen zu tun haben? Seltsamerweise habe ich nie Gewichtsprobleme, Haarausfall oder viele andere körperliche Symptome die viele Patientinnen beklagen. Aber mir scheint es sehr auf die Laune zu gehen.

    Oder muss ich mich langsam als einen der Fälle sehen, die kein stabiles Wohlbefinden mehr erreichen können?

    Vielen Dank für Ihre Antwort
    Madelaine M.

    • Dass die Einstellung so schwierig ist, ist nicht typisch für den Verlauf einer Hashimoto-Thyreoiditis, zumal hormonelle Schwankungen in ihrem Alter nicht unbedingt typisch sind sondern eher zu Zeiten der Wechseljahre auftreten. Es ist natürlich auch immer möglich, dass Sie an einer rezidivierenden Depression leiden. Auch wenn Sie psychiatrisch durchgecheckt worden sind (wie Sie sagen) ist die Diagnose einer rezidivierenden Depression aus meiner Sicht nicht ausgeschlossen. Von Seiten der Schilddrüsenbehandlung kann ich nur empfehlen, dass T3 und T4 im oberen Normbereich liegen sollten. Das TSH kann dabei durchaus Richtung null gehen. Manchmal hilft es auch die Kontrollintervalle zu verkürzen. Einige Patienten müssen alle 4 Wochen die Schilddrüsenwerte kontrolliert bekommen.

      Dr. med. Christian Lunow

  • Sabine B. sagt:

    Sehr geehrter Herr Dr. Lunow,

    vor knapp einem Monat erhielt ich nach langer Zeit und vielen Arztbesuchen die Diagnose „Hashimoto Thyreoiditis“.

    Da ich wirklich verzweifelt bin und es mir sehr schlecht geht bitte ich Sie um Information und Rat.

    Schon seit einigen Jahren leide ich unter vielen Symptomen, vor 2 Jahren verlor ich ein Kind in der 8.Ssw. Es wurden mir Antidepressiver verschrieben und all die Symptome auf die „Depression“ geschoben. Erst vor einigen Monaten hörte ich etwas über Hashimoto. Als ich darüber las erkannte ich, dass dies genau meine Symptome sind. Somit ging ich zum Arzt und in Folge ins Krankenhaus auf die Schilddrüsenambulanz. Dort wurde die Hashimoto Thyreoiditis diagnostiziert.

    Meine Schilddrüsenwerte:

    TSH 12.50
    FT3 3.8
    FT4 1.1
    Anti TPO >1000
    Anti TG 174

    Zusätzliche Info:

    Eisen 18ng/ml

    Vitamin D 24.0 ng/ml

    Colesterin 209 mg/dl

    Lymhozyten 2664/mm3

    Seit Monaten leide ich an einer schweren Depression, starken Muskel/Sehnen/Nerven/Gelenksschmerzen und vielen vielen anderen Beschwerden (Kälte, Schwitzen, Gedächtnis und Konzentrationsschwäche, Schlafstörungen, extreme Müdigkeit und Schwäche…) Ich habe drastisch abgenommen und wiege bei einer Größe von 181 nur noch 53 kg. Ebenso begann bei mir vor einigen Wochen die Weisfleckenerkrankung auf den Unterarmen.

    Durch meinen Hausarzt erhielt ich das Medikament Euthyrox 75 und nehme täglich nun 1 Tablette 1 Std vor dem Frühstück. Leider erhalte ich durch meinen Hausarzt keine weiteren Infos dazu. Im KH habe ich Ende Dezember einen Kontrolltermin.

    Leider habe ich bisher keinen Arzt gefunden, der meine Beschwerden „ernst“ nimmt und mir wirklich helfen und weitere Auskunft geben will bzw kann. Deshalb wende ich mich an Sie!

    Was würden Sie mir raten?
    Woher kommen diese Gelenks/Sehnen/Muskel/Nervenschmerzen?
    Denken Sie, dass ich diese Krankheit schon länger habe?
    Was kann ich tun – wie soll ich mich ernähren bzw welche Vitamine und Minerale?
    Was kann ich gegen die extremen Gefühlsschwankungen (+Depression, Weinanfälle, Panikattacken) tun?

    Ich bitte Sie von ganzem Herzen um eine Antwort und bedanke mich bereits von Herzen bei Ihnen für Ihre Bemühungen.

    Mit lieben Grüßen Sabine

    • Es ist aus der Ferne schwer zu sagen, ob all ihre Symptome mit einer Hashimoto-Thyreoiditis zusammenhängen. Die mitgelieferten Laborwerte mit einem sehr hohen TSH und erhöhten Schilddrüsenantikörper zeigen auf jeden Fall an, dass Sie eine Hashimoto-Thyreoiditis haben. Außerdem gibt es Hinweise auf einen Eisenmangel. Sie sollten die Eisenspeicher-Werte Ferritin und Transferrinsättigung bestimmen lassen. Die Weissfleckenerkrankung ist ebenfalls eine Erkrankung die autoimmun bedingt ist. Andere Begleiterkrankung einer Hashimoto-Thyreoiditis sollten ebenfalls ausgeschlossen werden. Möglicherweise Sind die Muskel/Sehnen/Nerven und Gelenkschmerzen durch eine rheumatische Erkrankung bedingt.
      Ich könnte mir vorstellen, dass die Dosierung mit Euthyrox 75 zu gering ist. Der TSH sollte auf Werte zwischen 0,3 und 1,0 eingestellt werden T4 und T3 sollten nicht im hyperthyreoten Bereich dabei liegen, wobei T4 aber im oberen Normbereich liegen kann. Die Symptome Depression Gedächtnis Konzentrationsschwäche Müdigkeit und Schwäche könnten durch eine Schilddrüsenunterfunktion bedingt sein. Andere Symptome passen nicht unbedingt dazu: Schwitzen Gewichtsabnahme. Allerdings gibt es auch paradoxe Symptome bei einer Schilddrüsenunterfunktion.
      Sie sollten ein Arzt aufsuchen, der sich mit Autoimmunerkrankungen auskennt.

      Dr. med. Reinhold Lunow

  • Einen Arzt in Stuttgart kann ich nicht empfehlen. Ihre Werte vom Oktober 2017 sind im Prinzip nicht schlecht. Eine leichte Erhöhung der Thyroxindosis ein TSH zwischen 0,3 und 1,0 und einem etwas höheren FT 4 sollte jedoch versucht werden. Insgesamt gesehen erscheint mir aber auf grund des komplexen Krankheitsbildes die Einstellung nur durch einen Spezialisten machbar zu sein.

    Dr. med. Christian Lunow

  • Die meisten Patienten fühlen sich mit einem TSH zwischen 0,3 und 1,0 am wohlsten. Es gibt aber auch viele Patienten, bei dem die geringsten Symptome auftreten, wenn der TSH nahe 0 ist. T3/T4 sollte dabei aber nicht oberhalb des Normbereichs liegen. Wenn Sie sich beim TSH von 0,08 gut gefühlt haben, sehe ich keine Kontraindikation zur Therapiefortsetzung, auch wenn Ihr Puls 100 ist. Ein TSH von 7 zeigt auf jeden Fall eine schwere Unterfunktion an und dass es Ihnen dabei schlecht geht, ist nicht verwunderlich.
    Bei Kinderwunsch sollte der TSH zwischen 0,3 und 1,0 eingestellt werden, weil in diesem Bereich die Wahrscheinlichkeit am höchsten ist, dass Sie schwanger werden. Allerdings hatten wir auch einige Patienten, die erst schwanger wurden als der TSH noch niedriger war.

    Dr. med. Christian Lunow

  • Sabrina sagt:

    Hallo Herr Dr. Lunow,

    Durch Zufall bin ich auf Ihre Seite aufmerksam geworden und versuche einfach mal mein Glück bei Ihnen.

    Ich nehme seit fast 10 Jahren L-Thyroxin 50 mg.
    Nun habe ich seit geraumer Zeit diverse Beschwerden: schnelles starkes Schwitzen (Nachts, tagsüber auch wenn ich mich kaum Bewege), extremes Globusgefühl, Sodbrennen, müde und launisch, lustlos in allen Bereichen,seit 3 Wochen vermehrt Haarausfall, schnell blaue Flecken, verfalle schnell in Panikattacken (bedingt durch das Globusgefühl) und immer ein Hungergefühl.
    Mein Hausarzt hat ein Blutbild gemacht, er sagt es wäre alles in Ordnung. Er schiebt alles auf die Psyche und hält mich für Hypochondrisch. OK, ich war die letzten 2 Jahre häufig bei ihm aber auch nur weil ich der Meinung bin das mit mir irgendwas nicht stimmt. Mein Problem besteht darin, dass ich nicht weiss wie ich weiter verfahren könnte?! Vom HA kann ich keine Hilfe mehr erwarten und mittlerweile ist es mir auch wirklich peinlich ihn aufzusuchen.
    Ich bin wirklich verzweifelt und habe das Gefühl in eine Depression abzurutschen. Es ist anstrengend nicht ernst genommen zu werden.
    Ach ja, ich bin fast 31 Jahre alt und habe einen 6 jährigen, tollen Sohn und einen festen Partner (den ich mit meinen ständigen Symptomen auch extrem nerve).

    Ich bedanke mich sehr im Voraus!

    Mit freundlichen grüßen,
    Sabrina

    • Ich kann Ihrer Beschreibung nicht entnehmen, ob der Grund für die Thyroxineinnahme Hashimoto-Thyreoiditis ist.
      Ohne TSH, T3 und T4 Werte ist doch keine Aussage möglich, ob Sie zu viel oder zu wenig Thyroxin zu sich nehmen.
      Die Beschwerden würden eher zu einer Schilddrüsenüberfunktion passen. Nächtliches Schwitzen passt nicht zu einer Angsterkrankung, obwohl es in Einzelfällen auch immer wieder vorkommen kann.

      Dr. med. Christian Lunow

  • Karolin L sagt:

    Sehr geehrter Dr. Lunow,
    ich hoffe sehr, dass Sie mir ein wenig helfen können.
    Diagnose Hashimoto habe ich seit gut 15 Jahren – ich hatte nie sonderlich viele Probleme – habe meine Euthyrox 75mg genommen und habe alles machen können – habe 5 mal die Woche Sport gemacht.
    Seit diesem Sommer ist alles anders – angefangen hat es Anfang August – ich bekam Schwindel, Benommenheit und fühlte mich unendlich krank. Es besserte sich für ein paar Tage und dann war wieder alles da … seit August fühle ich mich „krank“ – mal mehr und mal weniger. Ich habe starke Muskel und Gelenksschmerzen, bin schnell außer Atem und möchte nur liegen. Ich bin zittrig, also meine Finger zittern leicht und mir ist sehr schnell kalt.
    Am schlimmsten ist für mich dieses „Krankheitsgefühl“, was ich nicht wirklich in Worte fassen kann.
    Meine Werte (Anfang September genommen) sind folgende:
    TSH 1,38 (Ref 0,35 – 4,50)
    FT3 2,97 (Ref 2,30 – 4,20)
    FT4 1,31 (Ref 0,80 -1,76)
    TSH rezeptor AK 0,49 (Ref <1,00)
    Thyreoglobulin AK <20 (Ref <40)
    TPO 796 (Ref <36)
    Die Werte waren bei mir fast immer so in dem Bereich (außer die TPO, die sind mehr als früher)
    Ich bin jetzt von 75mg auf 93mg gestiegen seit 4 Wochen – aber es geht mir immer noch nicht besser.
    Abends/nachmittag habe ich oft ein fiebriges Gefühl, mein Gesicht wird heiß und ich habe 37,1 – 37,3 Temperatur … nach 1 bis 2 Stunden ist der Spuk vorbei und es stellt sich wieder das allgemeine Krankheitsgefühl ein.
    Ich habe keinen Vit D und B12 Mangel (da nehme ich etwas ein).
    Andere Spurenelemente sind teilweise im Mangel:
    Kalium niedrig 1744 (ref 1750 -1850)
    Calcium leicht erhöht 63,80 (ref 59 – 61)
    Magnesium sehr niedrig 30,61 (Ref 34 -36 mg/l)
    Kupfer niedrig 1,07 (Ref 1,10 – 1,20)
    Eisen niedrig 446 (Ref 440 -480)
    Zink niedrig 6,93 (ref 7,30 – 7,70)
    Phsophor im Vollblut niedrig 334 (Ref 350 – 390)

    Ich bin mit meinem Latein am Ende – ich war schon Schädel und HWS MRT – beim Neurologen – beim Orthopäden … alles ohne Befund.

    Für mich ist nicht ganz klar, ob es wirklich alles von der SD kommen kann?
    Die nächste Blutuntersuchung habe ich in 3 Wochen wieder.
    Ulatrschall der SD wurde der letzte im Juni gemacht – ich habe den Befund jetzt nicht bei mir – ich habe einen Knoten, aber nicht auffällig und im Vergleich zum letztes Jahr nicht gewachsen.

    Vor dem "Ausbruch" von dem ganzen hatte ich sehr viel Stress und habe mich durch Terrassenbau extrem körperlich ausgepowert … Stress war familär (negativ) und durch Hochzeitsvorbereitungen (positiv).
    Ich bin aber jetzt wieder zur Ruhe gekommen, daher kann es davon nicht kommen.

    Cortisol und DHEA auch in Ordnung – wurde mittels Speicheltest gemacht – aber nicht 24H Test, sondern 3 mal in ein Röhrchen spucken eine halbe stunde, eine stunde und eineinhalb Stunden nach dem Aufstehen.

    Vielen Dank, dass Sie sich die Zeit nehmen und sich das alles durchlesen.

    • Es ist schwer zu sagen, ob Ihre Beschwerden mit der Schilddrüse zusammenhängen. Daher sollte man versuchen den TSH-Wert auf Werte zwischen 0,3 und 1,0 einzustellen, eher in Richtung 0,3.
      Auffällig sind das niedrige Kalium und das erhöhte Calcium. Die subfebrilen Temperaturen können auch Hinweis auf eine andere Erkrankung sein. Wenn Sie sagen, dass Sie sich unendlich krank fühlen, sollten Sie sich umfänglich internistisch untersuchen lassen.

      Dr. med. Christian Lunow

  • Bernd sagt:

    Hallo Herr Dr. Lunow,

    vor ca. eineinhalb Jahren wurde bei mir eine Hashimoto-Thyreoiditis festgestellt. Zur Zeit nehme ich 125 Mikrogramm Thyroxin (Aristo);zusätzlich das NEM LaVita (enthält geringe Mengen Jod) inklusive Kurkuma und Schwarzkümmelöl. Meine Symptome zur Zeit: Einatmen in Etappen mit dem Gefühl, dass der Kehlkopfdeckel irgendwie geschwollen ist, Refluxsymptomatik mit zähem Schleim im Hals, Scluckbeschwerden und Heiserkeit, leichter Druck auf dem Oberbauch (war vor der Diagnose besonders schlimm), dazu verspannter Nacken und leichter Schwindel. TSH lag zuletzt bei 3,25, fT3 und fT4 im oberen Drittel des Normbereiches, TPO-AK bei ca. 1200, letzte SD-Sono ergab eine z.T inhomogene SD auf der linken Seite mit einem Gesamtvolumen von ca. 10 ml. Können meine Symptome von einer UF hervorgerufen werden ? Ist mehr Thyroxin notwendig ? Vielen Dank für Ihre Antwort !

    • Ihre Symptome sind zwar nicht typisch für eine Hashimoto-Thyreoiditis, dennoch erleben wir immer wieder Überraschungen, wie vielfältig die Beschwerden unter einer schlecht eingestellten Hashimoto-Thyreoiditis sein können. Ein TSH von 3,25 ist in der Regel bei dieser Erkrankung zu hoch. Er sollte zumindest auf einen Wert zwischen 0,3 und 1,0 eingestellt werden. T4 sollte im oberen Normbereich liegen. Es spricht vieles dafür, dass sie mehr Thyroxin nehmen sollten.

      Dr. med. Christian Lunow

  • Wikor sagt:

    Sehr geehrter Dr. Lunow,

    Es geht um meine 8 jährige Tochter. Das sie die letzte Zeit an Gewicht zugenommen hat würden bei ihr Schildrüsen Werte abgenommen.
    T3 : 5,2
    T4: 1.55
    TSH: 3.34
    TPO AK: 90.30
    Da ich selbst seit 18 Jahren Hasimoto habe und ihre Schwester seid 5 Jahren(würde damals mit 7 Jahren festgestellt) mache ich mir nun Gedanken.
    Die Kinderärztin meinte eine Kontrolle in 3-6Monaten und gleichzeitig ein Ultraschall wären ausreichend.
    Was sagen die dazu?
    Vielen Dank im voraus
    K.Wiktor

    • Töchter haben eine etwa 50%ige Chance im Laufe ihres Lebens an Hashimoto-Thyreoiditis zu erkranken, wenn ihre Mutter diese Erkrankung hat. Der erhöhte TPO-Antikörper zeigt, dass ihre Tochter zumindest Neigung zu dieser Erkrankung hat. Ich würde zeitnah ein Ultraschall der Schilddrüse durchführen lassen. Sollten sich dort die typischen sonografischen Veränderungen zeigen, ist aus meiner Sicht die Diagnose gesichert. Selbst wenn die Sonografie der Schilddrüse unauffällig ist, sollte überlegt werden ob man beim TSH von 3,34 nicht doch eine Behandlung mit Thyroxin beginnt. Dies sollte in erster Linie davon abhängig gemacht werden, ob ihre Tochter Beschwerden hat, die zu einer Unterfunktion (bzw. latenten Unterfunktion) der Schilddrüse passen. Eine probeweise Therapie kann ja auch jederzeit wieder abgesetzt werden. Ich erlebe es immer wieder, dass Kinder mit Hashimoto-Thyreoiditis unter der Therapie deutlich weniger Müdigkeit oder Konzentrationsschwäche ( z. B. in der Schule) haben.

      Dr. med. Reinhold Lunow

  • Janina sagt:

    Hallo Herr Dr. Lunow,

    Ich habe Thyeroglobulin Antokörper von 116,2 der refernzbereich liegt bei 0.00-100,00.
    Bedeutet das nun, dass sich eine hashimoto derzeit bei mir wntwickelt?
    Die sonografie war unauffällig bei einer ca. 8ml großen schilddrüse.
    Der tsh lag bei 3,2 kurz vorher war er aber bei 2,0 wie kann man so etwas erklären?

  • Christine sagt:

    Sehr geehrter Herr Dr. Lunow,
    mein Hausarzt hat vor einigen Tagen im Rahmen einer Routineuntersuchung einen grenzwertig erhöhten TSH basal-Wert festgestellt und unter Ultraschall eine Struktur der Schilddrüse, die auf Hashimoto hinweist. Symptome habe ich nicht. Ich soll in 3 Monaten wiederkommen, um die Ergebnisse überprüfen und eine Untersuchung auf Antikörper machen zu lassen.
    Jetzt habe ich auf Ihrer Internetseite gelesen, dass Hashimoto allenfalls in einem frühen Stadium heilbar sein kann. Da möchte ich natürlich ungern eine Chance vorbei gehen lassen, indem ich nur warte und nichts tue. Was kann ich denn dafür tun? Und wie schnell verläuft Hashimoto? Spielen die 3 Monate eine Rolle?
    Vielen Dank!
    Mit freundlichen Grüßen!

    • Wenn Sie keine Symptome haben, die auf Hashimoto-Thyreoiditis hinweisen ist es durchaus verantwortlich eine Kontrolluntersuchung in 3 Monaten durchführen zu lassen. Ob eine Heilung von Hashimoto-Thyreoiditis in frühen Stadien möglich ist, ist auch nur eine Theorie. Ich habe in meiner langjährigen Erfahrung eine Heilung von Hashimoto-Thyreoiditis nicht gesehen. Da Hashimoto-Thyreoiditis jedoch in vielen Fällen ohne Symptome verläuft, muss nicht jeder Patient behandelt werden. Ich erlebe aber immer wieder, dass Patienten gar nicht mehr gewusst haben, wie gut es ihnen eigentlich gehen könnte.Sie hatten sich dann an Symptome wie frühzeitige Erschöpfung, Müdigkeit, Antriebslosigkeit, Konzentrationsstörungen oder Gewichtszunahme gewöhnt. Deswegen ist ein Therapieversuch mit Thyroxin aus meiner Sicht nahezu immer sinnvoll.

      Dr. med. Reinhold Lunow

  • Romana sagt:

    Sehr geehrter Herr Dr. Lunow,

    bei mir besteht seit 2013 die gesicherte Diagnose Hashimoto thyreoiditis (stark erhöhte TPO-Antikörper bei kleiner (5,6 ml) Schilddrüse mit echoarmer Gewebsstruktur).
    Meine Fragen:
    1. Gibt es einen Zusammenhang zwischen Atemproblemen und einer
    zu niedrigen Schilddrüsenhormon-Dosierung? Wenn ja, wie ist das zu
    erklären?
    2. Gibt es einen wissenschaftlichen Beleg dafür, dass es unter einem suppr.
    TSH – sowie gleichzeitig freien Schilddrüsenwerten mittig im Referenzbereich –
    zum verstärkten Knochenabbau kommt?
    -> hierüber erhielt ich unterschiedliche Ärztemeinungen!

    Hintergrund meiner Frage: Aufgrund einer zusätzlichen Rheumadiagnose (deshalb: regelmäßige Einnahme von Prednisolon, derzeit „nur“ noch 5 mg/tgl.) und einer möglicherweise familiären Disposition (Mutter hatte Osteoporose mit Wirbelfrakturen) bin ich vorsichtig, fühle mich andererseits aber auch nicht optimal fit/ ausreichend versorgt mit Schilddrüsenhormonen.
    Was würden Sie mir raten?

    Vielen Dank im Voraus für Ihre Antwort!

    mit freundlichen Grüßen

    • Eine zu niedrige Hormondosierung bei Hashimoto-Thyreoiditis kann zahlreiche Symptome verursachen. Die Schilddrüsenhormone wirken auf alle Teil des Körpers. Insofern ist ein Zusammenhang zwischen ihren Atemproblemen und eine zu niedrigen Schilddrüsenhormondosierung bis zum Beweis des Gegenteils möglich. Ein Versuch mit einer erhöhten Thyroxindosis ist es alle Mal wert. Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass es unter einer Thyroxintherapie zu einer verstärkten Neigung von Osteoporose kommt. Allerdings sollte dies kein Grund sein, Patienten mit Hashimoto-Thyreoiditis nicht ausreichend zu behandeln. Osteoporose Messungen in regelmäßigen Abständen sind unproblematisch und eine prophylaktische Therapie mit Vitamin D und natürlichen Calciumquellen ist sowieso was für alle Frauen zu empfehlen.

      Dr. med. Christian Lunow

  • Janina sagt:

    Ergänzung:
    Ivh habe auch einen leichten Mangel der Aminosäure Tyrosin.
    Diese ist mach meinen Nachforschungen zu folge auch an der Bildung der Schilddrüsenhormonen zuständig.
    Allersings besteht kein Mangel der eigentlich wichtigeren Akinosäure phenylalanin, aus der eigentlich tyrosin gebildet wird.

  • Janina sagt:

    Guten Tag Herr Dr. Lunow,

    es begann vor etwa einem jahr im Mai, als ich plötzlich starken Haarausfall bekam. Ich verlor über die Hälfte meiner Haare. Ich hatte damals einen Biotinmangel, auf den man damals alles schon. Nach einigen Monaten besserte sich der Haarausfall auch tatsächlich bis zum jetzigen zeitpunkt. Angang August bekam ich eine Grippe mit leichtem Fieber und damit begann plötzlich von heute auf morgen der Haarausfall.
    Ich verliere seither täglich mehrere hundert Haare bis an die Tausend.
    Daraufhin bin ich zum Arzt gegangen. Diese untersuchten aufgrund meiner einseitigen Ernährung wieder einige Vitamine. Es stellten sich auch so manche Mängel heraus sowie zu geringe Erytrozyten trotz hohem ferritin und Eisenwert,
    Zudem wurde auch die Schilddrüse untersucht. Die erste Untersuchung ergab dann einen
    16.08.2017
    TSH: 3,39 (2,7 – 4,2)
    Ft3: 2,14 (2,0 – 4,4)
    Ft4: 0,71 (0,93 – 1,7)
    Also eine leichte unterfunktion. Laut meinen arzt aber wohl nicht behandlungsbedürftig.
    Bei der Nächste untersuchung 2 wochen später wurden diese Werte festgestellt:
    4.9.2017
    TSH: 2,09 ( 0,4 – 2,5 )
    Ft3: 3,2 ( 1,8 – 4,8 )
    Ft4: 1,05 ( 0,8 – 2,0)
    TPO ak: 7,89 (- 34)
    TSH Rez. Ak: <1 (-1)

    Bei unauffäliger Sonografie. Honogenem echomuster.

    Ich bin dann zu einer anderen Nuklearmefizinerin gegangen und die stellte diese werte fest:

    TSH: 3,27 ( 0,35 – 4,0 )
    Ft3: 2,37 ( 2,3 -4,2 )
    Ft4: 0,81 ( 0,8 – 1,7 )
    Thyreoglobulin ak: 116,12 (0,00 – 100,0)
    Thyeroglobulin: 16,21 (2,0 – 70,0)

    Jetz wurde mir zu 25 er thyroxin geraten die ich ihrer meinung aber nicht unbedingt nehmen müsse weil sie nicht der meinung war, dass der haarverlust daher komme.
    Ich frage mich jedoch warum
    Es zu der erhöhung der thyreoglobulin antikörker gekommen ist.
    Liegt eventuell Hashimoto vor oder ist gerade dabei sich zu entwickeln?
    Denn das würde den haarverlust ja dann auch bei diesem tsh wert erklären oder?
    Ich habe zudem
    Auch problem bei der gewichtsreduktion , was sonst nie der fall war.
    Habe ich jetzt hashimoto?
    Oder können diese thyreoglobulin antikörper auch durch fehlernährung oder sonst irgendwas ansteigen?
    Die ärztin hat mir nichts dazu gesagt.

    Ich hoffe sie können mir helfen.

    • Da ihre Schilddrüsenantikörper (TG -Antikörper) sind besteht durchaus der Verdacht auf das Vorliegen einer Hashimoto-Thyreoiditis. Das homogene Echomuster im Ultraschall der Schilddrüse spricht zwar prinzipiell dagegen, andererseits kommt ein normales Echomuster bei Hashimoto-Thyreoiditis bei ca. 10-20% der Patienten vor. Ich würde eine Therapie mit Thyroxin beginnen und den TSH auf Werte zwischen 0,3 und 1,0 einstellen. Wenn ihr Haarausfall durch eine latente Schilddrüsenüberfunktion bedingt ist, wird es jedoch einige Monate dauern bis es zu einer Besserung des Haarausfalls kommt. Sie brauchen also Geduld und sich nicht zu früh wegen fehlender Wirkung demotivieren lassen.

      Dr. med. Reinhold Lunow

  • hexe sagt:

    Lieber Herr Dr. Lunow,

    zuerst danke schön, dass Sie sich hier mir und meinen Leidensgenossen annehmen. Bei mir wurde 2013 Hashimoto diagnostiziert:

    Normalgroße, inhomogen strukturierte Schilddrüse (li 2,1 ml, re 4,8 ml)
    TSH 3,56 (0,27-4,2); TPO AK 167 (0-33,9);
    ft3 3,29 (2,02-4,42) 53%; ft410 (9,33-17,1) 8%
    Vitamin D Mangel

    Ich steigerte bis LT 75, einige Beschwerden sind besser, aber ich leide unter KOnzentrationsstörung, je höher ich gehe mit LT desto mehr sinkt mein freier ft3. Als ich bei LT 50 war lagen beide freien Werte um die 45%.
    Ich frage mich, ob ich nochmal LT reduzieren bzw. auch ganz ausschleichen sollte.

    Könnte ich auch versuchen ohne Medikamente auszukommen?
    Mein Vitamin D Mangel und Eisenmangel sind behoben, ich nehme Progesteroncreme.
    Meine Antikörper sind – seit dem ich Selen nehme – nierdrig oder im Normbereich.

    Danke schön!

    • Konzentrationsstörungen sprechen für eine weiterbestehende Unterfunktion der Schilddrüse. Ein TSH von 3,56 ist bei Hashimoto-Thyreoiditis sicherlich auch zu. Außerdem sind nicht nur T3 sondern fT4 Spiegel zu niedrig. Ich würde zunächst das Thyroxin steigern, damit das TSH mindestens zwischen 0,3 und 1,0 ist und T4 sich im oberen Normbereich befindet. Wenn dann noch keine Besserung ihrer Symptome zu verspüren ist, sollten Sie gegebenenfalls zusätzlich T3 nehmen.

      Dr. med. Christian Lunow

  • Petra sagt:

    Hallo Herr Dr. Lunow,
    habe vor 16 Jahren die Diagnose Hashimoto erhalten.
    In den letzten Jahren geht es mir sehr oft nicht gut. Sämtliche Symptome einer Hashimotoerkrankung laufe ich immer wieder durch. Letztmalig sagte mir mein Arzt, daß ich psychische Probleme hätte.
    Eine Überweisung zu einem Schilddrüsen-Spezialisten lehnt er ab,
    weil er als Internist dieses Gebiet abdecken würde.
    Ich bin hilflos und habe keine Lebensqualität mehr. Funktioniere nur wegen meiner 2 noch minderjährigen Kindern.
    Momentan bin ich krank geschrieben.
    Fühle mich als hätte ich eine Grippe ohne Erkältung. Habe fast 2 Tage komplett geschlafen.
    Heute Morgen habe ich meine Blutergebnisse bekommen.
    TSH basal 2,35
    Die Erythrozyten 5,2 leicht erhöht.
    Mehr Schilddrüsenwerte wurden nicht getestet.
    Nehme tgl.10ü er L-Thyrox ein.
    Was empfehlen Sie mir jetzt zu tun?

    • Ihre Symptome sprechen für eine Schilddrüsenunterfunktion. Bei Hashimoto-Thyreoiditis sollte der TSH-Spiegel zwischen 0,3 und 1,0 eingestellt werden. Viele Patienten fühlen sich sogar mit einem TSH von 0,0 am wohlsten. T4 und T3 sollten dabei jedoch weiter im Normbereich sein, wobei unter der Gabe von Thyroxin T4 durchaus auch im oberen Normbereich liegen darf.
      Es spricht vieles dafür, dass sie die Thyroxindosis erhöhen müssen.

      Dr. med. Christian Lunow

  • Rita sagt:

    Guten Abend Herr Dr. Lunow,

    ich finde Ihre Internetseite wirklich klasse, sie ist vollgestopft mit gut verständlichen Informationen.

    Schon seid mehreren Jahren gehe ich immerwieder zum Arzt weil ich ständig nich richtig fit bin (müde) und immer wieder bekam ich zu hören das alles in ordnung ist, mit den Jahren kamen allerdings auch andere Dinge dazu: Antriebslosigkeit, verringerte Libido, Gedächtnis- und Konzentrationsstörungen, ständiges Frieren (wird von Jahr zu Jahr immer schlimmer) und Kälteempfindlichkeit.
    Meine Mängel an Vitamin D, B12 und Eisen wurden behoben.
    Meine Werte:
    04.09.2017
    FT4: 1,11 ng/dl Referenzbereich 0,90 – 1,70 = 26,25%
    FT3: 2,9 pg/ml Referenzbereich 2,0 – 4,4 = 37,5%
    TSH basal: 2,05
    TSH Mai 2017: 2,4
    Ultraschall: 8,5 ml, eine Seite 3,5 ml, die andere 5ml, homogen ohne Knoten

    Könnten Schilddrüsenhormone mein Befinden verbessern oder sind meine Werte gut so wie sie sind?

    Ich finde es wirklich klasse das Sie hier Fragen beantworten und möchte mich bereits im Vorfeld für Ihre Antwort bedanken.

    Liebe Grüße

    Rita Klasen

    • Ich kann ihren Ausführungen nicht entnehmen, ob Sie an einer Hashimoto-Thyreoiditis leiden. Sind ihre Schilddrüsenantikörper erhöht?
      Die von Ihnen genannten Beschwerden könnten durchaus zu einer Hashimoto-Thyreoiditis passen. Die homogene Struktur der Schilddrüse würde dagegen sprechen, obwohl dies auch kein endgültiger Beweis gegen Hashimoto-Thyreoiditis ist.
      Sie sollten durch die Einnahme von Thyroxin ihren TSH-Wert auf Werte zwischen 0,3 und 1,0 bringen. Wenn ihre Beschwerden dadurch weniger werden, ist es sinnvoll, die Therapie langfristig durchzuführen.

      Dr. med. Reinhold Lunow

      • Rita sagt:

        Antikörper wurden keine bestimmt. Ist die Schilddrüse mit ihren 8,5ml ausreichend Groß?

        • Die Größe der Schilddrüse ist meiner Erfahrung nach für die Beurteilung einer Schilddrüsenfunktion nicht wichtig, da auch kleine Schilddrüsen oft ausreichend Hormone produzieren. Auf der anderen Seite gibt es auch sehr große Schilddrüsen, die sehr vernarbt sind und deshalb zu wenig Hormone produzieren.
          Entscheidend zur Frage einer funktionellen Unterfunktion sind die Laborwerte, da vor allen Dingen das TSH und natürlich die Beschwerden.

          Dr. med. Christian Lunow

  • Claudia sagt:

    Hallo Herr Dr. Lunow.
    toll dass Sie hier die Fragen beantworten

    Seit 9 Jahren habe ich Hashimoto-Thyreoiditis.
    Ich nahm immer L-thyrox 125mg. Wegen Schlafproblemen reduzierte meine Hausärztin vor ca 3 Monaten auf 112,5. Eigentlich fühle ich mich damit schlechter.

    Meine aktuellen Werte lauten wie folgt:
    Tsh. 1,32. (Norm 0,35-4,50)
    Ft 3 2,40 (Norm 2,0-4,2) (18,18%)
    Ft 4. 1,1. (Norm 0,8-1,7) (33,33%)

    nun wurde mir empfohlen zusätzlich Thybon zu nehmen

    da meine freien Werte weit unter 60-80% liegen, Frage ich mich, ob es nicht sinnvoller ist, dass Ft 4 durch das Erhöhen von L-thyrox hoch zu bekommen

    ist die Einnahme von Thybon hier notwendig

    Vielen Dank vorab.

    • Claudia sagt:

      P. S.meine Werte aus 3/17 mit 125 L-thyrox:

      Tsh. 0,641. (Norm. 0,32-4,2)
      Ft3. 2,6. (Norm 2,20-4,70) (16%)
      Ft 4. 11,4. (Norm 8,60-18,70) (27,72%)

    • Die probeweise Reduzierung von 125 auf 112,5 Thyroxin wegen der Schlafstörung kann ich nachvollziehen. Wenn Sie sich darunter insgesamt schlechter fühlen, ist der Ansatz die Dosis wieder zu erhöhen, auch richtig.
      Ich halte es für sinnvoll zunächst die Thyroxindosis zu steigern. Es gibt jedoch auch durchaus Patienten, die eine zusätzliche Therapie mit T3 wie Thybon brauchen.
      Diesen Versuch kann man später aber immer noch starten.

      Dr. med. Reinold Lunow

  • Birgit sagt:

    Sehr geehrter Herr Dr. Lunow,

    Tolle Seite, vielen Dank dass Sie hier Fragen beantworten.

    Vor 10 Jahren wurde bei mir (37, w) Hashimoto diagnostiziert. Leider hatte ich oft Schwankungen bei meinen Werten, unterschiedlich eingestellte Ärzte (nur TSH messen, Beschwerden nicht ernst nehmen usw) und daher auch immer wieder Schwankungen im Befinden.

    In der ersten Jahreshälfte bin ich in eine (für mich) Überdosierung geraten, mit TSH bei 0,01 und freien Werten knapp über Ref.bereich. Ich weiß aus Erfahrung, dass ich mich mit solchen Werten sehr schlecht fühle (Unruhe, Schwäche, Depression, Schlafstörung, Gewichtsabnahme).
    Jetzt habe ich über den Sommer recht rapide gesenkt und es ging mir wieder besser, ich fühlte mich wieder recht normal.
    Innerhalb eines Monats sind nun aber meine Werte regelrecht abgestürzt.
    Vergleich:
    4.7.:
    TSH 0,06 (0,30 – 4,00)
    ft3 2,81 (1,70-4,20)
    ft4 14,6 (9,4 -18,0)

    11.8.
    TSH 2,42
    ft3 2,26
    ft4 10,8

    Seit ca. 2 Wochen fühle ich mich wieder schlechter. Leicht depressiv und daher auch unruhig, schlapp und lustlos. Seit dieser Zeit hatte bzw habe ich aber auch einen grippalen Infekt, der für meine Verhältnisse mit 2 Wochen schon sehr lang andauert.
    Kann mein Befinden mit den abgestürzten Werten zu tun haben oder eher mit dem Infekt, oder mit beiden? Und inwieweit bedingt sich das gegenseitig?
    Ich habe seit ich die letzten Werte bekam bereits mit einer vorsichtigen Steigerung begonnen, möchte aber eben nicht wieder in eine Überdosierung kommen und deshalb langsam steigern um vielleicht so mal an meine Optimaldosis zu kommen (in der Vergangenheit habe ich immer nur in 25er Schritten gesenkt oder gesteigert).

    Vielen Dank schonmal für Ihre Antwort
    Birgit

    • Leider ist es häufig, dass Patienten mit Hashimoto-Thyreoiditis während des Krankheitsverlaufes wechselnden Thyroxinbedarf haben. Es ist davon auszugehen, dass dass Sie, wie Sie es schon vermuten, zunächst in einer Überfunktion und jetzt in einer Unterfunktion sind. Das Immunsystem und die autoimmune Reaktion werden von so vielen Faktoren bestimmt, dass es meist nicht gelingt, die Ursache für wechselnden Thyroxinbedarf herauszubekommen. Es bleibt dann nichts anderes übrig als in regelmäßigen Abständen die Thyroxindosis je nach Symptomen und Laborwerten anzupassen. Wir haben Patienten, die alle 4 Wochen zur Kontrolle kommen müssen und andere Patienten, bei denen eine Kontrolluntersuchung 1x pro Jahr ausreicht. Lassen Sie sich nicht entmutigen!

      Dr. med. Reinhold Lunow

      • Birgit sagt:

        Vielen Dank für Ihre Antwort, Herr Dr. Lunow.
        Kann ich denn schon davon ausgehen, dass mein schwankendes Befinden (auch die Laune etc) mit den schwankenden Werten und dem Krankheitsverlauf zu tun hat?
        Es fällt mir immer wieder so schwer zu glauben, dass meine sinkende Stimmung, Unsicherheitsgefühle und Traurigkeit (bin „sonst“ eigentlich ein aktiver lebensfroher Mensch!) tatsächlich von der Schilddrüse kommen…obwohl es ja die naheliegendste Erklärung wäre.

        Ich hoffe, auf lange Sicht eine Stabilität in meine Werte zu bringen, da ich nun seit über einem Jahr immer wieder rauf- und runterdosiert wurde ohne dabei eeine optimale Einstellung gefunden zu haben.

        Danke und beste Grüße
        Birgit

        • Ich gehe davon aus, dass Ihr schwankendes Befinden mit dem schubweisen Verlauf einer Hashimoto Thyreoiditis zu erklären sind. Auf lange Sicht gesehen, gibt es nur sehr wenige Patienten, deren Thyroxindosis dauernd geändert werden muss. Irgendwann kommt bei jedem eine Stabilität hinein.

          Dr. med. Christian Lunow

  • Sekes sagt:

    Guten Tag! Bei mir wurde 2009 Hashimoto anhand von Antikörpern und hohen TSH/niedrigen ft3 und ft4 diagnostiziert. Unter Thyroxingabe (T4) allein besserten sich meine Werte und Probleme kaum (auch nicht mit Selen), sodass ich letztlich auch Thybon (T3) bekam.In den letzten 7 Jahren wurde zweimal, als meine ft3/ft4 Werte wieder abfielen, L-Thyrox nochmal erhöht und seit ein paar Jahren bin ich nun bei 150 L-Thyrox und 30 Thybon und es ging mir wieder gut. Dabei war mein ft3 Wert bei etwa 60% des Normbereichs und ft4 bei 80%. Mein TSH war, seit ich das allererste Mal mit 10 Thybon anfing, immer unter den Messbereich suppremiert. Die bleierne Müdigkeit war darunter weg, auch die Herzprobleme und Schwäche, ich schlief gut und konnte wieder Sport machen.
    Mein (neuer) Arzt will nun unbedingt reduzieren, um den suppremierten TSH wieder zu erhöhen, da der eine krasse Überfunktion anzeigt und das meine Gesundheit schädigt. Dabei sind meine aktuellen ft3&4 Werte jetzt wieder deutlich niedriger als bei meinen Wohlfühlwerten (ft3 unter 50%, ft4 bei 55% des Normbereichs). Ich kämpfe seit 3 Monaten wieder mit enormen Schlafbedürfnis, totaler Erschöpfung (kann gerade auch keinen Sport mehr machen – ich erhole mich gar nicht davon), Konzentrationsproblemen und Schwindelgefühl den ganzen Tag, ohne medizinisch feststellbare Ursache und habe daher echt Angst zu reduzieren. Meine Fragen: Ist es wirklich zwingend notwendig, den TSH anzuheben und deshalb zu reduzieren? Oder könnte sogar eine vorsichtige Erhöhung (um an die alten Wohlfühlwerte heranzukommen) eine Hilfe sein- auch wenn ich doch wirklich schon so viel nehme? Vielen leben Dank für Ihre Antwort!

    • Bei Hashimoto-Thyreoiditis fühlen sich die meisten Patienten wohl, wenn der TSH-Wert supprimiert ist und bei einer Thyroxin-Therapie der T4 Wert im oberen Normbereich ist. Bei einer Therapie mit T3 ist oft auch der T3 Wert im oberen Normbereich.
      Von einer Hyperthyreose kann man nur sprechen, wenn zusätzlich zu dem supprimierten TSH die T4 oder T3 Werte oberhalb des Normbereichs sind.
      In erster Linie sollte die Dosisfindung anhand ihrer Symptome geschehen. So wie Sie es beschreiben hat die Reduktion zu einer deutliche Verschlechterung geführt. Am besten Sie begeben sich in die Behandlung eines Arztes, der sich mit Hashimoto-Thyreoiditis auskennt und über einer langjährige Erfahrung in der Behandlung solcher Patienten verfügt.

      Dr. med. Christian Lunow

  • Da ihr TSH nur sehr gering supprimiertes und fT4 nicht im oberen Normbereich liegend, besteht durchaus die Chance das durch eine Erhöhung der L-Thyroxindosis ihre Symptome reduziert werden können. Innere Unruhe und Angstgefühl sprechen zwar im Prinzip eher für eine Schilddrüsenunterfunktion. Es kommt jedoch nicht selten vor das paradoxe Symptome bei Hashimoto-Thyreoiditis eine Schilddrüsenüberfunktion vortäuschen. Sie aber die Folge einer Schilddrüsenunterfunktion sind. Man kann es ganz einfach testen, indem man die Dosis erhöht und schaut wie sich ihre Symptome entwickeln. Das gilt auch für ihre gehende Periode. Diese kann durchaus durch die Schilddrüsenfunktionsstörung bedingt sein. Sie sollten jedoch auch ein PCO ausschließen lassen.

    Dr. med. Reinhold Lunow

  • Stefanie sagt:

    Ps: mein TSH-Wert lag zuletzt bei 1,01!
    FT3 2,61 (2 – 4,4 Norm)
    FT4 1,36 (0,93 – 1,7 Norm)
    Vielen lieben Dank für Ihre Unterstützung!

  • Ihre Symptome sprechen für eine zu geringe Substitution mit L-Thyroxin. Die Einstellung sollte sich weniger an den Laborwerten sondern mehr an Ihren Symptom orientieren. Die meisten Menschen mit einer Totaloperation der Schilddrüse brauchen eine höhere Dosis als 100 Thyroxin.

    Dr. med. Christian Lunow

  • Ich kann Ihren Werten nicht entnehmen, dass Sie eine Schilddrüsenüberfunktion haben. Ihr TSH ist noch nicht vollständig supprimiert. Das fT4 sollte auf jeden Fall auch gemessen werden. Bei Hashimoto-Thyreoiditis ist ein Wert im oberen Normbereich anzustreben. Hierunter kann das TSH auch noch weiter abfallen. Entscheidend ist ob ihre Symptome wie Schwindel und Müdigkeit unter der Therapie besser werden.

    Dr. med. Christian Lunow

  • Eine Therapieeinstellung ist auf diesem Wege natürlich nicht möglich, sodass wir nicht sagen können, ob Sie selber die L-Thyroxindosis verändern dürfen. Wenn Vitamin B12 so niedrig ist, sollten Sie eine Autoimmungastritis ausschließen lassen.

    Dr. med. Christian Lunow

    • Block sagt:

      Da ich vor 2 Wochen wieder alle Anzeichen von Unterfunktion hatte, habe ich die Dosis von 75 auf 94 erhöht. Habe aber 6 Tage später in einer Nuklearpraxis einen Termin zur 2. Meinung gehabt. Ca. 4 Tage nach der Erhöhung ging es mir wieder gut.
      Nun habe ich gestern meine Werte erhalten:

      FT3 3.25
      FT4 1.37
      TSH 0.628
      ANTI-TPO 114
      Nun ist mir gesagt worden, dass ich in einer Überfunktion bin und ab heute nur noch 50 mg 6 Wochen lang nehmen soll, bis zur Kontrolle. Nun bin ich etwas ratlos. Es wäre sehr nett, wenn Sie mir antworten, ob das so richtig ist.

      Mit freundlichen Grüßen

      Anna Block

      • Ein TSH-Wert von 0,6 ist bei Hashimoto-Thyreoiditis aus meiner Erfahrung ein Wert, der keine Schilddrüsenüberfunktion anzeigt. Die meisten Patient mit Hashimoto Thyreoiditis fühlen sich am wohlsten mit einem Wert zwischen 0,3 und 1,0. Manche Patienten sogar beim noch niedrigen Wert. Wichtig ist das fT4 und FT3 nicht im Überfunktionsbereich liegen, wobei fT4 durchaus im oberen Normbereich liegen kann. Noch wichtiger ist, ob es Ihnen unter der Therapie besser geht.

        Dr. med. Reinhold Lunow

  • Sabrina sagt:

    Hallo,
    vor ca. drei Jahren hat mein Hausarzt bei mir Hashimoto diagnostiziert.
    Als Grundlage war ein TSH wert von 5,89 und ein TPO AK wert von 239 vorhanden, aber es wurde kein Ultraschall gemacht.
    Ca ein halbes Jahr später wurde dann von einem Endokrinologen Blut abgenommen, TSH 2,6, FT4 0,9, FT3 2,9, beim Ultraschall war die Schilddrüse unauffällig, also bekam ich die Diagnose das alles in Ordnung sei mit meiner Schilddrüse.
    Die Symptome blieben, anfänglich vor drei Jahren habe ich schnell abgenommmen, nach ein paar Monaten hat sie das Blatt geändert, ich habe stark zugenommen, immer das Gefühl einen niedrigen Blutzucker zu haben, zittrig, Herzklopfen, Schweizausbrüche usw.
    Seid dem leide ich unter den Symptomen, Magenspiegelung, Darmspiegelung, langzeit EKG alles unauffällig. 4 Stunden Blutzuckertest hat ergeben das meine Bauspeicheldrüse etwas zu viel Insulin produziert, HBA1 wert aber ok, bin außerdem wenn ich selber mal Messe nie richtig im Unterzucker, BZ dann so um 70 .
    Meine Frage nun, könnte das alles mit meiner Schilddrüse zusammen hängen?
    könnte es sein das ich trotz der normalen Werte Hashimoto habe ?

    Vielen Dank

    Sabrina .

    • Wenn ihre Schilddrüsenantikörper hoch sind, ist davon auszugehen dass Sie eine Hashimoto-Thyreoiditis haben. In diesem Fall wäre ein TSH-Wert ein Zeichen einer Schilddrüsenunterfunktion. Ihre Symptome passen allerdings auch zu einer Schilddrüsenüberfunktion. Da aber auch durchaus paradoxe Symptome vorkommen, ist immer noch die Möglichkeit einer Schilddrüsenunterfunktion aus meiner Sicht das wahrscheinlichste.

      Dr. med. Christian Lunow

  • Feengel sagt:

    Hallo Dr. Lunow,
    nach vorangegangener Hypothyreose wurde
    bei mir vor 6 Jahren Hashimoto diagnostiziert.
    In kürzester Zeit habe ich 13 kg zugenommen, litt unter extreme Müdigkeit und Schlappheit.
    Leider habe ich immer noch das Gefühl,dass ich nicht richtig eingestellt
    bin.Die gleichen Symptome mit zusätzlichem Schwindel. Die Laborwerte schwanken auch immer noch.
    Unter einer Substitution von Novothyral 75 1-0-0 und Thybon 20 1/2-0-1/2
    ergaben sich Anfang Juli folgende Laborwerte:
    TSH 0,03 ( 0.27-4,2 )
    FT3 3,3 ( 2,0-4,8 )
    FT4 0,8 ( 0,9-1,8 )
    Ferritin 41

    Wie kann ich evtl anderes dosieren, dass ich wieder fit werde?

    Vielen Dank,
    mit freundlichem Gruß

    • Die vorangegangene Hypothyreose war sicherlich auch schon eine Hashimoto-Thyreoiditis, denn diese Autoimmunthyreoiditis ist die weitaus häufigste Ursache für eine Schilddrüsenunterfunktion. Ihr FT4-Wert ist zu niedrig, sodass Sie eine höhere Dosis des T4-Thyroxin brauchen. Ich würde auf eine getrennte Einstellung mit L-Thyroxin und Thybon wechseln und Novothyral absetzen.

      Dr. med. Reinhold Lunow

  • Es ist zwar richtig, dass die Laborwerte gegenüber dem subjektiven Wohlbefinden einer untergeordnete Rolle spielen. Dennoch geben sich Hinweise darauf, ob sie im Über- oder Unterfunktionsbereich liegen und ob die Schilddrüsenhormone adäquat resorbiert werden. 175 Thyroxin ist eine relativ hohe Dosis. Wenn sie hierunter immer noch Beschwerden haben sollte das Therapieregime überprüft werden. Vielleicht kann man durch eine zusätzliche Gabe von T3 eine Verbesserung erreichen. Auch Selen kann eine Option sein. Letztendlich können ihre Beschwerden aber auch andere Ursachen haben.

    Dr. med. Reinhold Lunow

    • Eine Reduktion der Therapie mit L-Thyroxin und gleichzeitigem Beginn einer Therapie mit Thybon (T3) führt nicht selten zu einer deutlichen Beschwerdelinderung. Therapie mit Selen würde ich jedoch nicht zur gleichen Zeit beginnen, damit man weiß, welche Änderung der Symptomatik durch welche Therapieänderung bedingt ist.

      Dr. med. Christian Lunow

  • Die meisten Patienten mit Hashimoto-Thyreoiditis fühlen sich beim TSH-Wert zwischen 0,3 und 1,0 wohl. Wenn Sie Symptome einer Unterfunktion haben, wäre ein Therapieversuch mit einer erhöhten Dosis aus meiner Sicht sinnvoll. Eine isolierte T3 Unterfunktion ist selten, dennoch halten wir zur Kontrolle bei Hashimoto-Thyreoiditis auch die Bestimmung dieses Wertes für sinnvoll.

    Dr. med. Reinhold Lunow

  • Bei den von Ihnen genannten Beschwerden sollte beim TSH von 0,68 über eine Erhöhung der Thyroxindosis nachgedacht werden. Ein Versuch ist es alle Mal wert.

    Dr. med. Reinhold Lunow

  • Ly Be sagt:

    Sehr geehrter Doktor,

    Ich hatte bis Nov 16 eine hoch dosierte L Thyroxin Therapie von meinem Hausarzt empfohlen. Ich habe Täglich 450 mg L Thyroxin genommen und habe da ich mich nicht besser fühlte und immer noch alle Symtome einer Unterfunktion gegeben waren auf eine neue Blutuntersuchung bestanden.
    Folgende Werte ergaben sich
    TPO 90.5 TSH 6.67 fT3 4.56 und fT4 0.703
    Schulddrüsengrösse 4.3 ml es wurde Hashimoto diagnostiziert und die Tabletten auf Prothyrid 100/10 umgestellt 3 Stück pro Tag.
    Die Werte haben sich bei immer noch nicht gutem Allgemeinbefinden und bleiernde Müdigkeit Gewichtszunahme Muskelkrämpfe etc…
    Bis Mai 17 wie folgt entwickelt
    TPO 42.5 TSH 0.004 fT3 5.04 und fT4 1.71

    Die Empfehlung ist auf 2.5 Tabletten Prothyrid runten zu gehen …. was können sie als Spezialist empfehlen?
    Mit mehreren Allergien und Asthma habe ich zusätzlich zu kämpfen. LG und Danke für ihre Mühe.

    • Es ist von seltsam,dass sie mit 450 Thyroxin immer noch ein so hohen TSH-Wert hatten und auch die Symptome für eine Unterfunktion besprochen haben die Werte unter der jetzigen Therapie sind deutlich besser. Auch der niedrige TSH spricht zwar dafür, dass Sie etwas zu viel Schilddrüsenhormone nehmen. Wenn sie sich darunter aber wohl fühlen würden, wäre die Dosis weiter zu behalten. Einen Versuch mit einer Dosisreduktionunternehmen, zumal sie ja immer noch starke Beschwerden haben.

      Dr. med. Reinhold Lunow

  • Tanja72 sagt:

    Hallo Herr Dr. Lunow,
    ich habe Hashimoto seit meiner Pubertät. Diagnostiziert wurde es, als ich 21 Jahre alt war. Inzwischen bin ich fast 45 Jahre alt und nehme seit über 20 Jahre L-Tyroxin ein. Vor 2 jahren kam es erstmals zu hypertensiven Entgleisungen, dann wieder vor einem jahr uns im Dezember anhaltend so schlimm, dass ich nicht mehr arbeitsfähig war. ich war wohl scheinbar überdosiert mit Henning 150, die Dosis wurde drastisch auf 88 Euthyrox reduziert. Ich war 3 Mnate krank geschrieben und es ging mir außerordentlich schlecht. War es dochein Schub? Letztlich bin ich seit Wochen in einer totalen UF mit üblichen UF-Symptomen. Aktuell nehme ich seit 14.4. Euthyrox 100 und habe damit einen TSh von 0,98 und FT3 1,86 (Referenz 2,3-4,20) und FT4 11,3 (Referenz 8,9-17,6) Der FT 3 wert ist seit Dezember im Keller und im prozentualen Minus-lediglich der FT$ geht massiv rauf, wenn die Dosis Tyroxin höher ist. Ich wandle nicht richtig um. (?!) Meine haut ist so immens trocken, wie um 10 Jahre gealtert. Die Haut juckt. Besonders auch am Kopf. ich habe massiven Haarausfall, der nicht stoppt. Ich möchte gern auf natürliches SD-Extrakt umstellen. Aber wie? Ich würde gern Thyregland von der Klsterlapotheke nehmen, doch wie erfolgt die Umstellung? Wer kann mich da beraten, können Sie mich begleiten? Ich möchte endlich wieder Leben und ohne Angst, ohne Herzpoltern, Panikattacken, ohne Schwäche etc. Vielen dank für eine Antwort. Ihre Tanja

    • Ich glaube nicht, dass die hypertensive Entgleisung durch eine Dosis des Thyroxin bedingt war ihre Symptome sprechen für eine deutliche Unterfunktion. Der TSH-Wert ist dabei mit 0,98 jedoch noch relativ hoch. Dennoch empfehlen wir die Euthyrox Dosis zu steigern und auf ein TSH-Wert von ca. 0,3 einzustellen. Mit Selen könnte die Konversion von T4 und T3 verbessert werden.wenn dies nicht funktioniert ist eine Kombinationstherapie mit T4 und T3 indiziert.
      Eine Therapie mit Schilddrüsenextrakten aus Schweine- Schilddrüsen sollte bei Hashimoto-Thyreoiditis erst eine Option sein, wenn diese Maßnahmen nicht geholfen haben.

      Dr. med. Reinhold Lunow

  • Corinna sagt:

    Guten Tag Herr Dr. Lunow,

    bei mir wurde letzten Monat Hashimoto diagnostiziert, Werte:
    T3: 6.64 (ref: 1.8-5.7)
    T4: 27.2 (ref:8-18.0)
    TSH<0,01 (ref: 0.4-4.0)
    Anti-TPO: 15 (<34)

    Für die anfänglicher Überfunktion nehme ich Thiamazol 5 mg 1x täglich und fühle mich seitdem sehr gut (keine Müdigkeit, Muskelschwäche, spröde Haare und Schlafstörungen mehr – diese Symptome hatte ich ca 2 Monate lang).

    Frage 1: Ich kenne zwar die Referenzbereiche, weiß aber nicht ob meine nun 'schlimm' sind, ich lese ja von Werten die weiter von den Referenzwerten abkommen als bei mir. Können Sie anhand dieser Werte feststellen, wie lange die Schilddrüse schon 'kämpft'? Es besteht auch ein Kinderwunsch aber meine Ärztin rat mir, zu warten bis die Werte sich normalisieren. Kann man anhand der Abweichungen feststellen wie lange das dauern könnte (der TSH Bereich soll ja um die 1.0 liegen im Idealfall?)

    Frage 2: Ich lese sehr viel über die Möglichkeiten, dem Immunsystem zu helfen und dadurch Symptome zu lindern indem man auf eine Paleo oder zumindest gluten/soja/milch-freie Ernährung umsteigt (Bücher der Dr. Susan Blum und Izabella Wentz in den USA). Was halten Sie davon?

    Viele Grüße,
    Corinna

    • Aus den von Ihnen gemeldeten Blutwerten kann die Diagnose Hashimoto-Thyreoiditis nicht abgeleitet werden. Vielleicht waren die sonografischen Veränderungen der Schilddrüse im Ultraschall der Schilddrüse diagnostisch hinweisend auf Hashimoto-Thyreoiditis. Die anfängliche Schilddrüsenüberfunktion bei Hashimoto-Thyreoiditis wird nicht mit Thiamazol behandelt, da es sich nicht um eine Bildungs-Schilddrüsenüberfunktion handelt, das heißt, die Schilddrüsenhormone werden nicht durch eine vermehrte Bildung produziert sondern die Schilddrüsenhormone kommen in das Blut durch Untergang von Schilddrüsenzellen durch die Entzündung.
      Vielleicht handelt es sich bei ihm nicht um eine Hashimoto-Thyreoiditis sondern um ein Morbus Basedow. Dann wäre die Therapie mit Thiamazol indiziert. Bevor Sie über adjuvante Maßnahmen zur Unterstützung und Behandlung ihres Immunsystems nachdenken, sollte zunächst eine exakte Diagnose gestellt werden.

      Dr. med. Reinold Lunow

  • Ich gehe davon aus, dass sie an einer Hashimoto-Thyreoiditis leiden. Aus den von Ihnen angegebenen Wertent ist nicht sicher zu entnehmen.die L-Thyroxin-Gabe sollte einerseits nach dem Blut werden, vor allen Dingen nach den Beschwerden dosiert werden. Der TSH kann dabei auf Werte zwischen 0,3 und 1,0 gesenkt werden.wenn sie unter einer gesteigerten Thyroxindosis jedoch Herzrasen und Durchfall sowie Gewichtsabnahme bekommen, ist die Dosis wahrscheinlich zu hoch. Da es durchaus vorkommt, dass das Thyroxin an unterschiedlichen Organen unterschiedlich stark wird, ist manchmal eine sehr langsame Steigerung notwendig. Dies ist zum Beispiel mit Eferox Tropfen möglich. Selen wird im Allgemeinen in einer Dosis von 200-300 mg pro Tag gegeben.

    Dr. med. Reinhold Lunow

  • Claudine sagt:

    Sehr geehrter Herr Dr. Lunow,
    ich bin 48 Jahre alt und eine Hashimoto-Thyreoiditis wurde am 27/06/2008 festgestellt und anfangs mit Euthyrox 50 terapiert. Vom Sept.2009 bis Januar 2017 habe ich Deutschland verlassen und war in Mailand. Im Mai 2011 habe ich die „Mononucleose“ gehabt, die dort terapiert wurde. Da ich danach unter chronischer Erschöpfung sehr litt, wurde die Euthyrox-Dosis vom italienischen Arzt langsam erhöht bis zur heutigen Dosis von 200. Mein TSH-Wert: 0,010 µUl/mL; T4-Wert: 15,3 ng/L.Mein neuer deutscher Hausarzt (leider keine Chance hier einen Termin beim Endocrinologe zu bekommen!!!) will, dass ich die Dosis 125 nehme, da ich circa 60kg wiege, obwohl ich keine Überfunktion-Symptome merke:Schlaflosigkeit, Durchfall, Herzrasen. Im gegenteil bin immer noch müde und schlafe täglich mindestens 12 Stunden/Nacht. Deswegen bin ich skeptisch! Könnten Sie mir helfen? Könnte die Mononucleose immer noch für meine Müdigkeit verantwortlich sein? Dann was tun? HERZLICHEN Dank im Voraus! Claudine

    • 1 Dosis von 200 Euthyrox ist schon sehr hoch, sodass es durchaus möglich ist, dass diese Dosis zu viel ist. Meiner Erfahrung mit einem chronischen Erschöpfungssyndrom nach Mononukleose Infektion sind nicht sehr gut. Ich bin der im Allgemeinen sehr skeptisch, da darauf die Blutwerte bei Mononukleose auf eine frühere Infektion hinweisen und Erschöpfung Symptomatik dann einer Mononukleose zugeordnet wird. Meist handelt es sich dann um eine Fehlinterpretation. Die Ursache für Müdigkeit sollte erforscht werden.

      Dr. med. Reinhold Lunow

  • Carmencita sagt:

    Sehr geehrter Herr Dr. Lunow,
    bei mir wurde schon im Kindesalter eine Schilddrüsenunterfunktion festgestellt,
    vor ca 7-8 Jahren Hashimoto .
    Seitdem ich einen Kinderwunsch habe, renne ich ständig zu meinen Ärzten.
    Ich habe L-Thyrox 75 µg genommen und hatte einen TSH Wert von 2,01 ( 27.02.2017) nach der Medikamentenumstellung auf 100µg ( 11.04.2017) habe ich einen TSH Wert von 0,79, seitdem habe ich öfter nachts, wenn ich zur Ruhe komme Herzrasen. Am 11.05.2017 war ich bei meinem Endokrinologen und habe ihm davon berichtet.
    Er hat einen TSH von 0,29 festgestellt und somit habe ich erneut eine Medikamenten Umstellung bekommen und nehme seitdem 20.5.2017
    75 µg &100 µg im Wechsel , am 25.5.&26.5. habe ich erneut Herzrasen und ein kribbeln in den Händen und Füßen verspürt ( nur nachts )
    Ich habe eine befreundete Krankenschwester gefragt und sie hat mir Calcium frubiase empfohlen , nach der Einnahme war das kribbeln weg und das Herzrasen ist weniger geworden.
    Aber jetzt gerade kribbelt Vorallem die rechte Hand und zieht auch in den Arm.
    Mein Hausarzt ist leider im Urlaub und mein Endokrinologe war heute nicht zu erreichen .
    Ich hoffe Sie können mir einen Rat geben .
    Liebe Grüße

    • Erfahrungsgemäß ist bei Patienten mit Hashimoto-Thyreoiditis und Kinderwunsch eine TSH Einstellung von 0,3-1,0 am erfolgreichsten. Das nächtliche Herzrasen könnte jedoch ein Hinweis darauf sein, dass Sie zu viel Thyroxin nehmen. Eine Behandlung mit Calcium ist nur sinnvoll, wenn sie wirklich einen Kalziummangel haben. Dafür ist eine Blutuntersuchung erforderlich. Möglicherweise ist das Kribbeln auch Folge einer Hyperventilation. Wenn das Kind wie Sie schreiben nur einseitig ist, könnte es auch Folge eines Problems im Bereich der Halswirbelsäule sein.

      Dr. med. R. Lunow

  • Claudia sagt:

    Sehr geehrter Herr Dr. Lunow,

    im Jahr 2012 wurde bei mir Hashimoto diagnostiziert. Mein TSH-Wert lag damals etwa bei 8. Symptome wie Müdigkeit, Frieren, Konzentrationsprobleme, extremer Haarausfall, Gewichtszunahme, Verstopfung/Durchfall, Depression, Panikattacken aber auch Übelkeit lagen vor, sowie Nackenschmerzen.
    Es ließ sich bisher kein Wert finden, mit dem ich mich wohl fühle. Die Einnahme von L-Thyroxin 75 und 50 im täglichen Wechsel lässt meinen TSH-Wert auf 5,4 steigen. Unter der täglichen Einnahme von L-Thyroxin 75 haben ich nun folgende Werte erhalten:

    CRP quantitativ 8.4 mg/l (bis 5)
    TSH basal LIA 0.05 µIU/ml (0.27 – 4.2)
    Freies T3 LIA 3.00 pg/ml (2.0 – 4.4)
    Freies T4 LIA 2.13 ng/dl (0.90 – 2.00)
    TPO-Ak LIA 315 U/ml (bis 34)

    Nun leide ich vermehrt unter Herzrasen und phsychischen Problemen. Aber vorallem auch wieder unter extremer Übelkeit und Kopfschmerzen (eine Magenspiegelung ergab keine Ursache). Daher meine Fragen:

    Stehen Kopf- und Nackenschmerzen sowie Übelkeit in Verbindung mit Hashimoto? und
    Welche Medikation scheint Ihnen sinnvoll? (L-Thyroxin 62, 5?)

    Ich bedanke mich im Voraus ganz herzlich bei Ihnen für ihre Mühe und Zeit.

    • Wenn Sie unter der Einnahme von L-Thyroxin 75 einem TSH-Wert von 0,05 haben und die Schilddrüsenhormone T3 und T4 noch im Normbereich sind, wäre im Prinzip die Einstellung zufriedenstellend, wenn sie keine Beschwerden hätten. Das Herzrasen spricht für eine zu hohe Dosierung ein direkten Zusammenhang zwischen den Kopf- und Nackenschmerzen sowie der Übelkeit mit Hashimoto-Thyreoiditis sehe ich nicht. Letztendlich sind aber nur Vermutung und es ist zu empfehlen, es Weise mit einer niedrigeren Dosis als 75 zu versuchen.

      Dr. med. R. Lunow

  • Josefine W. sagt:

    Sehr geehrter Herr Dr. Lunow,
    bei mir wurde im Herbst vorletzten Jahres Hashimoto-Thyreoditis festgestellt.
    Seit Sommer 2016 stehe ich unter Euthyroxsubstitution, die Dosis liegt bei 25 mikrogramm pro Tag. Diese Dosis war lange Zeit ausreichend, jetzt habe ich jedoch seit circa 6 Wochen starke Symptome wie Schwindel, Herzstolpern und -rasen, damit einhergehende Panikattacken, Kopfschmerzen, Sehstörungen, kalte Hände…
    Die letzten Blutwerte sind vom 12.04.2016, morgen wird mein Hausarzt erneut eine Laborkontrolle machen.
    Die Werte waren am 12.04. wie folgt:
    TSH: 2,28 mU/l (Referenzbereich 0.4-4,9 mU/l
    fT3: 2,9 pg/ml (Referenzbereich 1,7-3,7 pg/l)
    fT4: 1,2 ng/dl (Referenzbereich 0,7-1,5 ng/dl)
    befinden sich grundsätzlich also in der Norm.
    Die Schilddrüsenantikörper sehen wie folgt aus:
    hum. Thyreoglublin: 0,79 ng/ml (3,7-77 ng/ml)
    TAK: 57,1 lU/ml (Referenzbereich 1000 lU/ml (Referenzbereich <6).
    Mein Hausarzt meint, dass die Euthyrox-Dosierung aufgrund der Syptome versuchsweise auf 12,5 mikrogramm halbiert werden sollte.
    Ich bin mir da jedoch unsicher.
    Mein Ersttermin bei Ihnen in der Praxis ist Ende Juni, leider sind meine aktuellen Beschwerden jedoch so, dass mich der Schwindel und die übrigen Symptome sehr stark in meinem Alltag, insbesondere meinem Studium, einschränken und ich mich schon vorab an Sie wenden möchte.
    Vielen Dank im Vorraus für Ihre Mühe und die von Ihnen bereit gestellten, hilfreichen Informationen auf Ihrer Webseite und diesem Blog!
    Liebe Grüße

    • Der TSH-Wert ist mit 2,28 bei einer Hashimoto-Thyroiditis noch relativ hoch, sodass in erster Linie davon auszugehen ist, dass die Dosis noch nicht ausreichend ist.
      Einige ihrer Symptome sprechen zwar auch für eine Schilddrüsenüberfunktion. Es kommt jedoch nicht selten vor, dass es zu einer sogenannten paradoxen Symptomatik.und es bei Unterfunktion zu vermeintlichen Überfunktionsymptomen kommt.

      Dr. med. Christian Lunow

      • Josefine W. sagt:

        Vielen Dank Herr Dr. Lunow!

        Mein aktuellster TSH Wert ist mit 2,58 noch höher. Ich würde daher bis zu meinem Termin bei Ihnen die Dosis schon mal auf 37,5µg erhöhen und hoffe, dass dies meine akuten Symptome schon etwas bessern kann.

        Liebe Grüße,
        Josefine

  • Monika S. sagt:

    Sehr geehrter Herr Dr. Lunow,
    Hashimoto wurde bei mir 2008 festgestellt. Da die Werte nach wie vor in der Referenz sind, gibt es noch keine medikamentöse Behandlung. Wechselnde als auch dauerhafte Beschwerden liegen aber vor. Werte zu Nebenbaustellen wie z. B. Vitaminmängeln werden gar nicht erhoben und deren Bedeutung, je nach Arzt, auch abgestritten.

    Vor zwei Jahren wurde eine multifokale Autonomie bestätigt, deren Vorliegen ich anhand der Symptome bereits vermutete. Mir wurde eine Radiojodtherapie empfohlen, dann hätte ich nur noch eine Unterfunktion. Wie ist Ihre Meinung dazu?

    Es kamen Augensymptome dazu, die zum Beschwerdebild der endokrinen Orbitopathie passen (tränende Augen, Lichtempfindlichkeit, verschwommenes Sehen, Fremdkörpergefühl, Lichtblltze, Druckgefühl hinter dem Auge). Bei Vorliegen einer endokrinen Orbithopathie wird von einer Radiojodtherapie aber eher abgeraten.

    Was soll ich jetzt tun? Da ich auf dem einen Auge schon eine feuchte Makuladegeneration habe, beunruhigt mich das alles natürlich sehr. Ich bin für jeden Rat Ihrerseits sehr dankbar.

    • Bei einer multifokalen Autonomie müsste Ihr TSH Wert im Überfunktionsbereich, also sehr niedrig sein. Ist das so? Sie sollten zu einem Augenarzt gehen, der sich mit endokriner Orbitopathie auskennt. Diese Begleiterkrankung passt eher zur Hashimoto Thyreoiditis als zu eine multifokalen Autonomie.

      • MonikaS sagt:

        Vielen Dank für Ihre Antwort.
        Der TSH liegt bei 1.03 (Referenz 0,30 – 3,00).
        fT3 4,33 (2,0 – 7,0)
        fT4 16,54 (11,5 – 24,5)
        Vermehrte Knoten in der Schilddrüse, die nach Szintigrafie als hyperfunktionell beschrieben wurden. Ich habe seit Jahren starkes Händezittern. Fühle mich gleichzeitig schlapp und aufgeputscht.

        Meine Frage war ja, ob eine Radiojodtherapie anzuraten ist.

        Wenn eine Schilddrüsen-Autonomie vorliegt, wie wirkt sich das auf die Werte aus? Die Hormone werden ja dann nicht bedarfsgerecht zur Verfügung gestellt.

        • Nach Ihrer Beschreibung handelt es sich um warme oder kalte Knoten. Wenn Ihre Blutwerte auch eine Schilddrüsenüberfunktion anzeigen (z.B. niedriger TSH und T4/T3 erhöht sollte über eine Radiojodtherapie nachgedacht werden.

          Dr. med. Reinhold Lunow

  • Broedersdorff sagt:

    Sehr geehrter Herr Dr. Lunow,
    bei mir wurde vor ca. 6 Wochen ein TSH von 58.8 festgestellt und die Diagnose Hashimoto gestellt.
    Unter der Einnahme von Euthyrox und später L-thyroxin ging es mir ab 50 ng
    immer schlechter. Verwirrtheit, Übelkeit, Kopfschmerzen, Konzentrations-und eine extreme körperliche Schwäche, Sehstörungen und Panikattacken nahmen zu.
    Mit der Einnahme von Euthyrox 50ng gehen meine Werte sehr langsam runter. Jetzt TSH 40. Internist und Endekrinologen glauben mir nicht und stellen mich auf psychisch überlagert ein. Habe gerade ein Mammacarzinum erfolgreich behandelt und fühlte mich bis vor 6 Wochen stabil und stark.
    Was kann ich tun?

    • Ein TSH von 58 zeigt eine starke Schilddrüsenunterfunktion an. Die typische Ursache dafür ist eine Hashimoto-Thyreoiditis. Insofern ist eine Therapie mit L-Thyroxin richtig. Wahrscheinlich liegt hier der Bedarf weit über 50µg. Dies zeigt auch der weiterhin erhöhte TSH Wert von 40 an. Ich würde die Steigerung langsamer durchführen. Ihr Körper muss sich an die normale Schilddrüsenfunktion erst gewöhnen. Sie könnten z.B. alle 4 Wochen um 12,5µg steigern oder noch langsamer mit Thyroxintropfen.

      Dr. med. Reinhold Lunow

  • Was meinen Sie mit 17% bei fT4 und 41% bei fT3 ?

    Dr. med. Reinhold Lunow

  • Ich würde zunächst sehen, das die Hashimoto-Thyreoiditis behandelt wird. Zu empfehlen ist der TSH-Spiegel zwischen 0,3 und 1,0 . Sehr oft werden die Symptome von Begleiterkrankungen unter einer optimalen Hashimototherapie weniger. Das die Antikörper gegen glatte Muskulatur erhöht sind, weist zwar darauf hin, das eine Autoimmunerkrankung der Muskulatur haben könnten. Eine genaue Diagnose ist mit einem Einzelbefund jedoch nicht möglich. Citalopram ist ein Antidrepessivum und hat keine spezielle Wirkung auf die Muskulatur, das heißt man versucht die Begleitbeschwerden der Erschöpfung damit zu verbessern.

    Dr. med. Reinhold Lunow

  • Yvonne sagt:

    Sehr geehrter Herr Lunow,
    Ich bin 42 Jahre alt und seit 2007 ist Hashimoto bei mir bekannt. Ich habe seit langem zahlreiche Symptome die immer wiederkehren u finde nicht die richtige Einstellung. Es ist ständig ein auf und ab des Befindens und auch der Dosierung. Dabei machen sich kleinste Steigerungen extrem bemerkbar. 6 Mikrogramm Ltyroxin erhöht, erst mal positives Befinden aber nach ca. 6 Wochen überfunktionsgefühl wie Knopfdruck, Unklarheit im Kopf, nicht mehr denken können usw. Lass ich 6 Mikrogramm weg irgendwann das Gefühl von unterfunktion. Aber so extrem das ich denke nun sterbe ich wohl. Festgestellt wurde ein b12 Mangel und mehr wurde auch nicht getestet. Kurz vor der Mens oft extreme überfunktionssymtome. Ich weiss nicht mehr weiter. Das ist wirklich kein schönes Leben. Mein Arzt stellt sich quer und belächelt mich. Hat weniger Ahnung als ich davon. Ich lebe in Mecklenburg-Vorpommern und gute Ärzte wie Sie fast alle dort unten in Ihrer Region. Können Sie zufällig jemanden im Norden Deutschlands empfehlen der den Weitblick hat? Ich lebe an der Müritz. Ich möchte nicht den 1000sten Arzt aufsuchen und vorher monatelange Wartezeit in Kauf nehmen um hinterher wieder enttäuscht zu sein weil es wieder jemand war der sagt…Alles in der Norm, alles bestens.
    Vielen Dank

    • Wenn Sie einen B12-Mangel haben sollte eine Autoimmungastritis ausgeschlossen werden. Dies kann durch die Bestimmung von Interleukin-Antikörpern und Intrinsic-Antikörpern und einer Magenspiegelung geschehen. Wenn eine orale B12-Therapie nicht zum Erfolg führt, ist eine regelmäßige B12-Therapie mit intramuskulären Injektionen oder intravenöser Gabe zu empfehlen. Ihr TSH sollte zwischen 0,3 und 1,0 eingestellt werden. Überfunktions- oder Unterfunktionsymptome geben keine sichere Auskunft darüber wie Ihre Funktionslage wirklich ist. Da es auch zu paradoxen Symptomen kommen kann, das heißt, manchmal sind Symptome die an eine Überfunktion denken lassen in Wahrheit durch eine Unterfunktion bedingt. Einen Arzt kann ich Ihnen leider nicht empfehlen.

      Dr. med. Reinhold Lunow

  • A.E sagt:

    Guten Tag,
    ich habe einen sehr hohen Prozentsatz an grauen Haaren. Genetisch vorbelastet bin ich nicht . Ich bin 31 Jahre alt und habe Hashimoto. Kann dies damit zusammenhängen? Ist dies reversibel? Danke sehr und viele Grüße

    • Mir ist nicht bekannt das Hashimoto-Thyreoiditis Patienten vermehrt zu grauen Haaren neigen, jedoch sollten weitere Begleiterkrankungen wie Autoimmungastritis, welche zu Vitamin-B12 und Folsäuremangel führen kann, ausgeschlossen werden. Auch ein Eisenmangel kann zu Veränderung an den Haaren führen.

      Dr. med. Reinhold Lunow

  • Ist bei Ihnen die Diagnose Hashimoto-Thyreoiditis gesichert? Bei einem TSH von 1,78 sollte über eine Erhöhung der Thyroxindosis nachgedacht werden. Die Symptome sind zwar nicht eindeutig einer Schilddrüsenunterfunktion zuzuordnen, da Sie auch über Schwitzen und Heißhunger klagen. Aber die Symptome, die man eigentlich einer Schilddrüsenüberfunktion zuordnet, können als sogenannte paradoxe Symptome bei Schilddrüsenunterfunktion auftreten.

    Dr. med. Christian Lunow

  • Angie sagt:

    Es geht um meine tochter

  • Marianne sagt:

    Guten Tag Herr Dr.Lunow,
    Ich habe eine sehr wichtige Frage an Sie
    KANN MAN ALS HASHIMOTO PATIENT 3 WOCHEN URLAUB AN DER NORDSEE KÜSTE MACHEN,ODER SOLLTE MAN WEGEN DER JODHALTIGEN LUFT DARAUF VERZICHTEN?
    HABE HASHIMOTO UND ASTHMA!
    Danke für Ihre Mühe mit diesem Forum
    Mit freundlichen grüßen
    Marianne

    • Aus meiner Sicht spricht nichts gegen einen Urlaub an der Nordsee. Jod gilt zwar als potentieller Auslöser von Hashimoto-Thyreoiditis. Die durch die Atemluft aufgenommenen Jodmenge ist aber zu vernachlässigen.

      Dr. med. Christian Lunow

  • A.H. sagt:

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    ich bin jetzt durch Ursachenforschung auf Ihre Praxis gestossen. Ich habe seit meinem 15 Lebensjahr Schilddrüsenunterfunktion und nun hat man auch diesen Hashimoto festgestellt, wobei man mir gesagt hat das ich den wohl dann schon früher gehabt haben muss. Mein TSH liegt derzeit bei 1,89 unter der Einnahme von L Thyroxin 115.
    Nun ist es so das ich seit 20 Jahren noch MS habe und dadurch auch viel Kortison bekomme. Das Gewicht wird immer höher und wenn ich eine Diät mache dann nehme ich nichts ab. Nun hat mir jemand gesagt das L Thyroxin falsch wäre und ich Novothyral nehmen sollte. Aber mein ARzt meinte ich sei gut eingestellt und ich müsste ja nicht noch Basedow kriegen dann durch das Novothyral vielleicht. Das hat mir dann erstmal Angst gemacht weiter zu recherieren.
    Da ich aber jetzt hier auf Ihre Seite gestossen bin möchte ich hier dennoch einmal die Frage stellen. Was der Unterschied ist zwischen dem einen und dem anderen Medikament und ob es wirklich sinn macht es zu wechseln.
    Basedow möchte ich nicht noch unbedingt bekommen.
    Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen.

    Mit freundlichen Grüßen
    Angelika Hohl

    • L-Thyroxin enthält nur T4, das Speicherhormon, aus dem Ihr Körper das aktive T3 bildet. Novothyral enthält dieses aktive T3 schon zusätzlich zum T4. Ich würde bei einem TSH von 1,89 zunächst die Thyroxindosis etwas erhöhen. Die zusätzliche Gabe von T3 als Medikament ist in der Regel nicht notwendig. Nur in den Fällen, in denen der Körper den Umbau von T4 in T3 nicht ausreichend schafft.

      Dr. med. Christian Lunow

  • Madelina sagt:

    Sehr geehrter Herr Dr. Lunow,

    mich interessiert ob der TSH bei Hashimoto generell schon auch als Indikator für das subjektive Befinden betrachtet werden kann oder ob er, da er starken Schwankungen unterliegen kann, doch nicht aussagekräftig ist?
    Die Meinungen gehen hier ja weit auseinander…jeder Arzt, bei dem ich war, guckt auf den TSH, in Foren etc liest man, es zählen nur die freien Werte, der TSH sei quasi egal und man ärgert sich über die „TSH-Hörigkeit“ vieler Ärzte.

    Ich kann aber an mir selbst beobachten, dass es mir subjektiv schlechter geht wenn mein TSH hoch liegt (zB bei über 5) als wenn er zB bei um 1 liegt, bei ähnlichen freien Werten.

    Am schlechtesten geht es mir, wenn mein TSH sehr niedrig ist (supprimiert oder unter 0,5) bei ft4 über der Norm und ft3 ebenfalls im oberen Drittel.

    Insofern stelle ich an mir fest: ist der TSH außerhalb der Norm, habe ich Beschwerden. Das kann doch dann eigentlich kein Zufall sein?

    Würde mich über eine Antwort freuen.
    Viele Grüße
    Madelina

    • Es ist nicht richtig, dass bei Hashimoto-Thyreoiditis die Therapie unabhängig vom TSH Wert durchgeführt werden sollte. Mit dem TSH wird sogar die Feineinstellung gemacht. Der TSH Wert sollte dabei nur nicht wichtiger als das Befinden der Patienten werden. Der Wert hilft aber bei der Einstellung.

      Dr. med. Reinhold Lunow

  • J.K. sagt:

    Guten Tag Herr Dr. Lunow,

    bei mir wurde im Jahr 2010 Hashimoto diagnostiziert. Meine Kinder sind 6 und 3,5 Jahre alt. Macht es Sinn, die Schilddrüse meiner Kinder schon jetzt untersuchen zu lassen um ggf. frühzeitig eine Hashimoto Erkrankung zu erkennen? Und wenn ja, würden Sie dies in Ihrer Praxis durchführen oder sollte ich besser den Kinderarzt darauf ansprechen?

    Vielen Dank und mit freundlichen Grüßen
    J.K.

    • Auch bei kindern kann eine Hashimoto-Thyreoiditis vorkommen. Sicherheitshalber würde ich die Schilddrüsenwerte inklusive Schilddrüsenantikörper und ein Ultraschall der Schilddrüse durchführen lassen.

      Dr. med. Christian Lunow

  • Gisela sagt:

    Sehr geehrter Herr Dr.Lunow,
    vielen Dank für Ihr sehr informatives Interview zum Thema Hashimoto und die sehr gute Internetseite.
    Ich habe seit vielen Jahren Hashimoto und bekomme L-Thyrox. Seit 2012 ist mein TSH supprimiert, allerdings sind meine fT3 und fT4 Werte eher im mittleren Normbereich. Ich fühle mich durch Ihre Aussage „keine Laborkosmetik“ zu betreiben, bestärkt diesen niedrigen TSH-Wert weiter zu tolerieren. Handelt es sich nach Ihrer Meinung um eine latente Überfunktion, die mir auf Dauer schaden könnte? Viele Grüße und schade, dass ich so weit weg wohne …Gisela

    • Wenn es Ihnen mit einem niedriegen TSH Wert gut geht, würde ich die Therapie weiterführen. Die Überfunktion ist latent und nicht manifest. Wenn Sie Beschwerden bekommen, die zu einer Schilddrüsenüberfunktion passen (wie z.B. Herzjagen), sollten Sie das Therapieregime überprüfen. Auch eine beginnende Osteopenie sollte ausgeschlossen werden.

      Dr. med. Reinhold Lunow

      • Gisela sagt:

        Sehr geehrter Herr Dr.Lunow,
        vielen Dank für Ihre Antwort, die ich gut nachvollziehen kann.
        Herzrasen und andere Überfunktionsbeschwerden habe ich bisher nicht, bin eher am Nachmittag sehr müde. Allerdings fällt mir seit ca 2 Wochen auf, dass mein sonst eher niedriger Blutdruck, plötzlich abends einen erhöhten systolischen Wert ergibt (140 – 150).
        Bei der Blutabnahme waren erstmalig die Leukozyten minimal erniedrigt Wert 3,8 (Norm 4-10) sowie der Leberwert GPT (ALAT) Wert 37 Norm 0 – 35,4. Alle anderen Werte unauffällig.
        Können Sie sich den erhöhten systolischen Blutdruckwert erklären? Viele Grüße, Gisela

        • Ein Zusammenhang zwischen dem leicht erhöhtem Blutdruck und dem niedrigen TSH sehe ich nicht. Die Leukozytenzahl ist auch nicht besorgniserregend. Nur bei weiterem Abfall sollte man die Ursache abklären lassen. Ein nur gering erhöhter Leberwert ist ohne Bedeutung.

          Dr. med. Reinhold Lunow

  • Ob Sie an Hashimoto-Thyreoiditis leiden, ist mit diesen Informationen nicht endgültig zu beantworten. Es fehlen die TG-Antikörper und der Ultraschallbefund der Schilddrüse. Da die weitaus häufigste Ursache für eine Schilddrüsenunterfunktion eine Hashimoto-Thyreoiditis ist, könnte der hohe TSH Wert in früheren Jahren dafür sprechen.

    Dr. med. Reinhold Lunow

  • Barbra sagt:

    Sehr geehrter Herr Dr. Lunow, einige Jahre wurde bei mir SD-Unterfunkt. (mit
    L-Thyroxin behandelt, bis 2014 durch Szintigr. Hash.-Thyr. festgest. wurde. Seitdem L- Thyr. 75 +100. Mein Arzt prüfte nun am 13.1. nur TSH (nicht T3, T4), und meint, wenn der jetzige Wert von 1,73 auf ca. 1,0 ginge, wäre alles o.k.
    Meine sonstigen Probleme: Bluthochdruck, Schlafstörungen, hoher Cholesterin usw. bringt er mit Hashimoto nicht in Verbindung. Kann das sein:
    TSH niedrig = Symptome verschwunden, d.h. andere Ursache?

    Ich bin schlank, ernähre mich vegetarisch., fahre viel Rad. Sonst. Sport
    schwierig w/ Bandsch.Vorf.
    Was tun?
    Danke für eine Antwort und freundliche Grüße
    Barbra

    • Bluthochdruck ist keine übliche Folgeerscheinung von Hashimoto-Thyreoiditis. Schlafstörungen und hohes Cholesterin könnten aber mit einer Hashimoto-Thyreoiditis im Zusammenhang stehen.
      Die meisten Patienten fühlen sich am besten mit einem TSH zwischen 0,1 bis 1,0, insofern könnte Ihr Arzt Recht haben. Einige Patienten benötigen einen TSH Wert unter 0,5.

      Dr. med. Reinhold Lunow

  • Ich habe keine Erfahrungen mit Schwarzkümmelöl bei Hashimoto-Thyreoiditis.

    Dr. med. Reinhold Lunow

    • Mit einer Chelattherapie haben wir keine Erfahrung. Ein Zusammenhang zwischen Hashimoto-Thyreoiditis und Quecksilberbelastung ist nicht sicher erwiesen. Es gibt nur Berichte von Einzelfällen, keine Studien.

      Dr. med. Reinhold Lunow

  • Christian sagt:

    Sehr geehrter Herr Dr. Lunow
    Bin aus Österreich, männlich 59 Jahre alt. Meine Frage erlaube ich mir gleich vorab zu stellen.
    Meine Frage ist: ist es möglich, Hashimoto oder Unterfunktion zu haben, sprich einen Bedarf an Hormontabletten, auch wenn die Befunde im Grunde genommen in Ordnung sind? Info: Habe noch nie Medikamente betreffend Schilddrüse genommen.

    Befund:
    Szintigraphie (Tc99m 74 MBg) und Sonographie der Schilddrüse,
    Schilddrüsenfunktionsparameter

    FT3 3.00 pg/ml
    FT4 1.24 ng/dl)
    TSH 1.0 μU/ml
    Calcium 2.4 mmol/1
    Calcitonin 3.8 pg/ml
    TAK 12 IU/ml
    Anti-TPO 9 IU/ml
    Schilddrüsenszintigraphie:
    Es kommt eine normgroße Schilddrüse zur Darstellung, die eine mäßig intensive
    homogene Tracerakkumulation über beiden Lappen ohne Hinweis auf fokale Autonomie
    oder umschriebenen Speicherausfall aufweist.
    Schilddrüsensonographie:
    Bei einer Größe von 18,5 x 18,5 x 52, 1 mm enthält der rechte Schilddrüsenlappen am
    Übergang vom mittleren zum caudalen Drittel ventral einen echogleichen diskret
    inhomogenen 5,0 x 4,6 mm messenden Knoten.
    Der linke Schilddrüsenlappen misst 16,5 x 13,9 x 49,8 mm und zeigt homogene
    Grundstruktur. Das Gesamtvolumen der Schilddrüse beträgt 15 ml und ist im Normbereich
    gelegen.
    Die Schilddrüsenfunktionsparameter sind im euthyreoten Bereich gelegen, eine
    ergänzende Bestimmung von Calcium, Calciton in, der Thyreoglobulin und Anti-TPO
    Antikörper ergab unauffällige Befunde

    Die Symptome:
    Seit Oktober habe ich starkes Frieren, verbunden mit Energieabfall (müde, erschöpft) , niedriger Körpertemperatur (unter 36). Schwitzen bei etwas Leistung (laufe fast jeden Tag am Band 4 km) früher kaum geschwitzt, jetzt kalter starker Schweiß. Primär aber ist das Frieren; man weiß nicht ob das noch Frieren ist oder schon Brennen. Rücken, Lende, Nierenbereich. Gänsehautschauer über den Kopf. Die ist heftig, diese Kälte. Vor Allem abends gemütlich vor dem Fernseher oder irgendwo entspannt setzen und schon beginnt dieser Kälteschauer. Die Konzentration ist leidet, Wortfindungsprobleme sind mir aufgefallen, mein Tinnitus (habe ich über 8 Jahren) ist sehr verstärkt. Schlafen um die 2 Stunden dann wieder munter. Vielleicht hat das alles nicht mit der Schilddrüse zu tun – vielleicht auch die Nebenniere, die Leber oder Psyche. Ich weiß es nicht – und diese Unwissenheit nagt …..
    Auffälligkeiten bei Blutbefunden seit 2015 sind die Monocyten ( um die 11) immer etwas erhöht waren und das Ferritin immer um die 350 bis 580.

    Vielen Dank und einen schönen Tag. Und danke für die Antwort im voraus.
    Christian

    • Wenn sowohl im Ultraschall der Schilddrüse als auch im Labor nichts für eine Hashimoto-Thyreoiditis spricht, muß man davorn ausgehen, dass Sie diese Erkrankung nicht haben. Auch eine Schilddrüsenunterfunktion ist bei dieser Konstellation praktisch ausgeschlossen. Wegen der Ferritinerhöhung sollten Sie eine Hämachromatose ausschließen lassen. Auch eine chronische Entzündung könnte diese Ursache der Ferritinerhöhung sein.

      Dr. med. Reinhold Lunow

  • Daniela sagt:

    Sehr geehrter Her Dr. Lunow,

    besten Dank, dass es dies Möglichkeit gibt. Seit mehr als 7 Jahren Hashimoto, da Kinderwunsch bestand nach Absetzen der Pille – komplettes Chaos dann wurde diese Diagnose festgestellt.. (bin Allergiker IGE + 3.000) die Pille nehme ich wieder und 25mg L-Thyroxin, körpereigene Porgesteroncreme 3%.
    Letzte Kontrolle von 3 Monaten:
    TSH 1,39; fT3:3,64; fT4: 14,9
    TPO: +49. Echo:normal –
    Seit Monaten stelle ich fest, dass ich für meine Person (sonst immer 100/70) einen hohen Blutdruck habe – 140/145/90/100. Habe das Gefühl ich benötige kein L-Thyroxin und würde es gerne absetzen statt dessen Selen nehmen. Das mit dem Blutdruck geht für ich überhaupt nicht…..Was halten Sie davon?
    Besten Dank und Grüße
    Daniela

    • Da die Dosis mit 25 µg Thyroxin gering ist, kann man sicherlich mal einen Auslassversuch und gleichzeitige Selen-Therapie vornehmen.
      Wenn der Blutdruck zu hoch ist, sollten Sie dies abklären lassen.

      Dr. med. Reinhold Lunow

  • Kathrin sagt:

    Sehr geehrter Herr Dr. Lunow,
    ich (w. 43) habe seit ca. 10 Jahren Hashimo. Im Herbst wurde bei der üblichen Kontrolle festgestellt, daß ich Vitamin D und Eisenmangel habe. Der TPO-AK-WERT war über 400. Ich habe angefangen Decristol 20 000 und Eisen einzunehmen. Wochenlang war ich krankhaft müde, ich hatte depressive Verstimmungen, Verstopfung, trockene Augen und extreme Kälteempfindlichkeit.
    Vor etwa zwei Wochen hatte ich plötzlich eine sehr ausgeprägte innere Unruhe, Panikattacken, Angstzustände und hin und wieder Durchfall in Wechsel mit Verstopfung. Der aktuelle TSH-WERT liegt bei 3,43. Weitere Werte bzgl. der Schilddrüse wurden nicht bestimmt. Ist es unter diesen Umständen die Dosierung von L Thyroxin (ich nehme aktuell LTh100 ein) zu erhöhen?

    Vielen Dank im voraus und
    Beste Grüße

    Kathrin S

    • Ein TSH Wert von 3,43 ist für Hashimoto-Thyroiditis relativ hoch, so dass eine Erhöhung der Thyroxindosis sinvvoll sein kann. Die Symptome sprechen zwar eher für eine Schilddrüsenüberfunktion. Es gibt aber auch paradoxe Symptome, also die Symptome passen zu einer Überfunktion, sind aber durch eine Schilddrüsenunterfunktion verursacht. Den Eisenmangel sollten Sie behandeln. Ein Ferritinwert von 40 ist anzustreben. Auch der Vitamin D Spiegel sollte auf Werte zwischen 40 und 60 eingestellt werden.

      Dr. med. Reinhold Lunow

  • Helene sagt:

    Sehr geehrter Herr Lunow,
    herzlichen Dank für Ihr Engagement im Bezug auf die Hashimoto Thyreoiditis.
    Ich habe meine Diagnose nun seit etwas über 15 Jahren; meine Eltern haben diese Krankheit auch.
    Nach wiederholter Lektüre von „Leben mit Hashimoto Thyreoiditis“ (Brakebusch/Heufelder), wo es ein kurzes Kapitel über die Stoffwechselstörung HPU gibt, habe ich nun nach all den Jahren einen 24-St.-Urintest bei der KEAC gemacht. Bereits der online-Selbsttest war eine Offenbarung!!! Fakt ist, dass ich diese Störung habe.
    Generell ist bekannt, dass sie häufig mit der Hashimoto wie auch mit anderen Krankheiten vergesellschaftet ist.
    Mir ist bewusst, dass die HPU keine Krankheit im schulmedizinischen Sinne ist. Dennoch würde ich es begrüßen mehr über dieses Thema zu erfahren, um meine Beschwerden bestmöglich zu behandeln.

    Herzlichen Dank
    Helene

    • Ich empfehle das Buch von Frau Baumeister-Jesch zum Thema HPU und die Patienten mögen sich beim KEAC (www. KEAC.nl) in den Niederlanden das Depyrrol Basis bestellen.
      Zudem empfehle ich Ihnen die Seite Sighi zur Histaminintolernaz mit der Bemerkung, dass es auch hier Zusammenhänge gibt.

      Susanne Denizot

      • Helene sagt:

        Liebe Frau Denizot,

        vielen Dank für Ihre Antwort. Depyrrol benutze ich mittlerweile seit ca. 6 Wochen.
        Das mit der Histaminintoleranz kann ich derzeit nur bestätigen… Nachdem ich im Zusammenhang mit der HPU alle künstlichen Hormone (Progestan und östriolhaltige salbe abgesetzt habe, vertrage ich eigentlich keinerlei Histamin mehr! Wirklich nicht unproblematisch, weil ich zusätzlich unter einer Laktoseunverträglichkeit leide.
        Glücklicherweise habe ich bald einen Termin bei einer Ärztin, die auf der Seite der KEAC empfohlen wurde und hoffe sehr, dass das zur weiteren Klärung beiträgt.

  • Brigid sagt:

    Lieber Herr Dr. Lunow,
    erstmal vielen Dank für den Blog und und die Möglichkeit, hier Fragen stellen zu können. Ganz toll!

    Aus aktuellem Anlass (habe Hashimoto und war nie so eingestellt, dass ich komplett symptomfrei war. jetzt will ich endlich mal ernsthaft das Thema „Wohlfühldosis“ angehen):
    Mich würde mich interessieren, wie lang es ungefähr dauert, bis eine Dosissteigerung sich im Befinden niederschlägt. Niederschlagen ist hier das Stichwort, denn ich bin immer noch niedergeschlagen 😉

    Ich habe vor 10 Tagen um 25µg gesteigert (davor 7 Wochen auch um 25µg) und merke leider noch keine nennenswerte Besserung im Befinden – ganz eventuell weniger frieren, aber Laune leider noch gar nicht besser, Müdigkeit, aufgeblähter Bauch, einschlafende Hände – alles noch da.

    Gibt es noch Hoffnung, dass ich irgendwann etwas merke? Ich weiß ja, dass man 4-6 Wochen Dosis halten muss für Blutwerte, bin aber irritiert, weil ich oft gelesen habe, dass Leute sich schon wenige Tage nach Dosissteigerung besser fühlen.
    Und, gibt es bei Steigerung auch so etwas wie eine „Erstverschlechterung“, oder ist das ein Mythos?

    Vielen Dank
    Brigid

    • Eine Dosisänderung wirkt sich im allgemeinen nach 3-4 Wochen aus. Bei Dosissteigerung kommt es gelegentlich zu Änderungen der Symptomatik in den ersten Tagen, aber nicht im Sinne eienr Erstverschlechterung, eher zu kurzfristigen Besserungen. Solange Ihr TSH noch nicht im Bereich von 0,3 – 1,0 ist, dürfen Sie auf eine Bessrung durch Dosissteigerung hoffen.

      Dr. med. Reinhold Lunow

      • Brigid sagt:

        Vielen Dank für Ihre Antwort, Herr Dr. Lunow.

        Leider zeigen meine neusten Werte jetzt eine Überdosierung an, oder?
        TSH 0,03 (0,3 -4,0)
        FT3 3,56 (1,7 – 4,2)
        FT4 18,5 (9,4 – 18)
        Im Dezember war ich noch in einer Unterfunktion (TSH lag bei über 5 und freie
        Werte im unteren Drittel), dann habe ich um 25 gesteigert, da merkte ich aber noch keine Besserung der Symptome daher Steigerung nochmals um 25.
        Und jetzt fühle ich mich eher noch schlechter (depressive Verstimmung, unruhig, weinen, erschöpft, mal schwitzen, mal frieren).
        Sind die Symptome jetzt von UF zur ÜF übergegangen und aber kaum unterscheidbar?
        Wäre es sinnvoll jetzt erstmal um 6,25 oder 12,5 runterzugehen?

        Vielen Dank!
        Brigid

        • Bitte verstehen Sie, dass es aus der Ferne nicht möglich ist den Krankheitsverlauf zu beurteilen.
          Wenn Sie bei diesen Werten eher mehr Symptome haben, ist eine Reduktion des Thyroxin aber nicht sinnvoll.

          Dr. med. Reinhold Lunow

  • Una sagt:

    Guten Tag, Dr. Lunow und Praxiskollegen und -kolleginnen

    Seit ca 1,5 Jahren habe ich nun die Diagnose Hashimoto (von zwei verschiedenen Endokrinologen) und nehme L- Tyroxin 50 mg ein.
    Symptome habe ich schon länger als 1,5 Jahre.
    Der Ultraschall zeigte eine verkleinerte Schilddrüse.

    Trotz Medikamenteneinstellung und (anscheinend guten Werten zuletzt – kann diese selbst nicht einschätzen) geht es mir subjektiv schlecht.
    TSH 2,91;
    fT3 3,6 ;
    fT4 13,7 – Werte ca 1 Jahr nach Beginn der Behandlung mit L-Thyroxin50mg

    Stimmungsschwankungen, Müdigkeit, Schwindel, Konzentrationsstörungen, Wortfindungsstörungen, Unruhe, Sehstörungen etc. sind an der Tagesordnung. Was den Alltag und die Arbeit nicht gerade erleichtert.

    Da ich zusätzlich auch die Antibabypille nehme, zeigen sich in den „Pillenpausen“ die Symptome verstärkt wieder. Der Hausarzt und die Frauenärztin sagen, dass dies sicher nicht zusammenhängt.
    Aktiv an der Gestaltung der Behandlung werde ich nicht beteiligt.
    Die Werte seinen im Normbereich und die Beschwerden können nichts mit einer Funktionsstörung der Schilddrüse zu tun haben, sagte man mir.

    Haben Sie eine Idee was ich zur Verbesserung des Befindens noch tun kann? Und sollte evtl die Dosis der Medikamente geändert werden? Und ganz wichtig, stimmt die Diagnose überhaupt?

    Vielen Dank im Voraus.

    • Wenn die Schilddrüsenantikörper erhöht sind, besteht bei kleiner Schilddrüse schon der Verdacht auf eine Hashimoto-Thyreoiditis. Möglicherweise könnte eine Erhöhung der Thyroxindosis zu einer Besserung führen.

      Dr. med. Reinhold Lunow

  • Ariane sagt:

    Sehr geehrter Herr Dr. Lunow,

    ich (weiblich, 38) habe Hashimoto und schon länger UF-Beschwerden (Müdigkeit, schlechte Laune, Blähbauch, Kälteintoleranz usw). Nachdem ich Ende des Jahres unter 100 LT einen sehr hohen TSH hatte (von 6,2), bin ich wieder auf 125 LT. Nach 6 Wochen unter 125 war er plötzlich bei 0,23 (0,3 – 3,0). Die freien Werte bei 30% (ft3) und 50% ft4. Ich habe noch immer die og Symptome. Kann es sein dass ich auf jeden Fall noch mehr Thyroxin brauche? Vllt sogar 150?
    Ich bin nur verwundert dass der TSH so schnell so abgestürzt ist. Ich hatte auch schon ähnlich freie Werte bei einem TSH von über 1 oder über 2.
    Hat das etwas zu bedeuten?
    Und wäre es egal wenn er unter höhere Dosis dann noch weiter sinkt?

    Vielen Dank für Ihre Mühen hier!
    Herzliche Grüße
    Ariane

    • Die Schilddrüsenfunktion ist von vielen Stoffwechselvorgänge abhängig (z.B. Östrogene, Gestagene), deshalb kommen Schwankungen des TSH nich selten vor. Eine probeweise Erhöhung des Thyroxin könnte sinnvoll sein. Wenn keine Überfunktionssymptome auftreten, kann und ein noch niedriger TSH akzeptiert werden.

      Dr. med. Reinhold Lunow

  • Bekky79 sagt:

    Sehr geehrter Herr Lunow,
    Zuerst einmal stelle ich mich vor.
    Ich bin 37 Jahre alt habe 5 Kinder und einen tollen Mann.
    Vor Weihnachten sind bei mir Symptome auf getreten wo mir keiner was zu sagen konnte.
    Schwindel, zittern,Angst,Panik, Unruhe. Die Cousine von meinem Mann fragte mich ob ich Haarausfall hätte, ja

  • Wasu sagt:

    Sehr geehrter Dr. Lunow

    Im 2007 wurde bei mir Torbus Basedow diagnostiziert. Ich bin angeblich seit 2008 in Remission. Nun nehme ich seit dem ständig an Gewicht zu und bin immer müde und antriebslos.

    Meine Werte
    fT3 4.3 (3.1-6.8 pol/l)
    fT4 14.5 (12.0-22.0 pol/l)
    TSH 3.24 (0.30-4.20 ulU/ml)
    TgAK 182 (0-115 U/ml
    Anti-TPO Ak 112 (0-34 U/ml)
    TRAK 0.7 (0.0-1.7 lU/l
    Mein Hausarzt sagt, ich hätte Morbus Basedow und ich müsste mich gut fühlen. Ich fühle mich aber nicht gut. Habe ich eventuell den Hashimoto?
    Haben Sie eine Idee woran das liegen könnte.

    Vielen Dank für Ihre wertvolle Zeit.

    Freundliche Grüsse aus der Schweiz

    Wasu

    • Da Anti-TPO und Anti-TG hoch sind und gleichzeitig TRAK normal, spricht vieles für eine Hashimoto-Thyreoiditis. Sie sollten eine Ultraschalluntersuchung der Schilddrüse machen lassen. Patienten mit Hashimoto-Thyreoiditis fühlen sich meist am wohlsten mit einem TSH von 0,3-1,0. Dafür sollten Sie mit Thyroxin behandelt werden.

      Dr. med. Reinhold Lunow

  • Bei einer Geburt wird Hashimoto-Thyreoiditis nicht selten ausgelöst. Der TSH Wert ist im Prinzip im gewünschten Bereich. Die niedrigen fT3 und fT4 Werte und die Symptome sprechen defür, dass die Thyroxindosis zumindest probeweise erhöht werden sollte.

    Dr. med. Reinhold Lunow

  • Susanne sagt:

    Guten Tag! Ich habe bei meiner Blutuntersuchung folgende Werte erhalten: FT3:4,3 (2,0-4,4);FT4:1,36 (0,90-1,7), TSH: 0,02 (0,30-4,20) aktuell leide ich unter Herzrasen (Blutdruck ist aber normal).Ich nehme Euthyrox100. Würden Sie senken?
    Vielen, vielen Dank im voraus!!

  • Pantle sagt:

    Sehr geehrter Dr. Lunow.
    Meine letzte Blutuntersuchung ergab folgende Werte: FT 3:4,3 (2,0-4,4), FT4:1,36 (0,90-1,70). Der TSh : 0,02 (0,30-4,20). Zur Zeit nehme ich Euthyrox 100. Ich habe aber seit kurzem Herzrasen, der Blutdruck ist aber normal. Meinen Sie, dass ich zu hoch dosiert bin? Ich danke Ihnen vielmals im voraus für Ihre Antwort.

  • Sie haben sich an die Schilddrüsenunterfunktion über Jahre gewöhnt. Ich würde es mit einer ganz langsamen Sterigerung probieren, es z.B. Beginn mit 12,5µg und Steigerung alle 8 Wochen. Sobald Sie wieder Beschwerden bekommen, wieder eine Stufe zurückgehen. Steigerung mit noch kleineren Schritten (jeweils 2µg) sind möglich mit Efferox Tropfen.

    Dr. med. Reinhold Lunow

  • Tim sagt:

    Guten Tag,

    ich bekam heute meine Laborwerte und laut dem Arzt wäre wohl alles in Ordnung aber laut meinen Symptomen bin ich mir da nicht so sicher. Letztes Jahr war ich bei einem Spezialisten der mir sagte meine Schilddrüse wäre zu groß, 36. Dann bekam ich L-Thyroxin 4-6 Monate Einnahme, in der Zeit keienrlei Beschwerden. Dann Kontrolltermin, daraufhin wäre sie zurück gegangen auf 26 und ich sollte die Tabletten sofort absetzen und Selen zu mir nehmen.
    Keine 2 Wochen später fingen die Symptome wieder an: Kloß im Hals, Strangulationsgefühl (auch nur phasenweise), Häufiges Räuspern und Hüsteln, Herzklopfen und Herzrasen, Schlafstörungen, Müdigkeit, ANgst- und Panikattacken, Gewichtszunahme bis 20kg.

    Dann habe ich mir eine Zweitmeinung eingeholt, dieser sagte wieder sie wäre zu groß zu der Zeit habe ich schon längst mti dem Rauchen aufgehört. Dort bekam ich Thyranojod. Diese halfen nicht.
    Wie gesagt heute neue Blutwerte:
    TSH gem= 1.299 (Referenzbereich 0,300 – 3,500)
    FT3 gem= 2.990 (Referenzbereich 1,500 – 4,100)
    FT4 gem= 1.170 (Referenzbereich 0,800 – 1,800)
    T3 gesamt gem= 1.370 (Referenzbereich 0,600 – 1,810)
    T4 gesamt gem= 11.60 hier hinter ist ein roter Pfeil nach oben (Referenzbereich 4,500 – 10,90)

    Anti TPO gem= 39.90 (Referenzbereich -59,90)
    Anti Thyreoglobulin gem= 29,90 (Referenzbereich -59,90)

    Hormone
    Cortisol gem= 31.04 hier hinter ist ein roter Pfeil nach oben (Referenzbereich 4,300 – 22,40)

    Ich bin kein Spezialist aber wenn da Pfeile nach oben sind und ich nicht in dem Referenzbereich bin, dachte ich das vielleicht doch was dran ist.
    Mir sagte eine Bekannte sie habe Hashimoto aber das ist erst heraus gefunden worden nach mehreren Arztbesuchen und es wäre wohl ein wirklich Minimal Wert wodurch sie doch Medikamente gegen nehmen müsste. Seitdem geht es ihr wieder gut.

    Ist es vielleicht bei mir genauso? Normalerweise ist es doch so, einmal an der Schilddrüse immer an der Schilddrüse. Also einmal Tabletten ein Lebenlang.

    Ich hoffe man kann mir weiterhelfen.

    Vielen Dank vorab,

    Lg

    • Gegen eine Hashimoto-Thyreoiditis spricht, dass Ihre Schilddrüsenantikörper nicht erhöht sind. Sollten sich im Ultraschallbild der Schilddrüse keine typischen Zeichen für eine Schilddrüsenentzündung finden, ist die Diagnose Hashimoto-Thyreoiditis unwahrscheinlich, wenn auch nicht völlig ausgeschlossen. Wenn Ihre Schilddrüse vergrößert (Struma) unter der Thyroxintherapie besser geworden ist, spricht nichts dagegen, dass Sie die Therapie wieder beginnen. Ein Auslassversuch ist in der Regel nach 18 Monaten sinvoll. Wenn dann wieder beschwerden auftreten, sollte die Therapie langfristig durchgeführt werden.

      Dr. med. Reinhold Lunow

  • Elli sagt:

    Lieber Herr Dr. Lunow,
    ich hatte schonmal einen Beitrag hier geschrieben, bin mir aber nicht sicher ob er angekommen/durchgegangen ist, deswegen nochmal.
    Erstmal vielen Dank für diese tolle Möglichkeit, hier Fragen zu stellen und dass Sie sich die Zeit nehmen sie zu beantworten.

    Ich (w,37) habe seit 9 Jahren die Diagnose Hashimoto und renne immer ein bisschen einer optimalen Einstellung hinterher bzw habe mich nie so gut darum gekümmert und auf Ärzte gehört wenn die meinten, TSH passt.
    Meine Symptome die eigentlich seit Jahren immer da sind: schnelles frieren, oft eiskalte Hände, morgens schlecht aus dem Bett kommen, tags oft schlapp (niedriger Blutdruck), PMS, Eisenmangel, und leider auch Pahsen mit Stimmungsschwankungen. Bin meist nur nach TSH eingstellt worden.
    Seit ein paar Monaten fühle ich mich zusehends schlechter und meine letzte BE ergab einen TSH von 5,7 (0,3 – 4,0). Rekordhoch seit Diagnose! Die fts dazu: ft3: 2,42 (1,70 – 4,20), ft4: 11,9 (9,4 – 18.0). (Mit LT Einnahme ca eine Stunde vor der Blutentnahme). Ich hatte das Jahr über meine Dosis reduzieren sollen und war erst bei alternierend 125 und 100, dann bei 100. (weil der TSH einmal bei 0,56 lag..keine freien Werte dazu bestimmt).

    Seit knapp vier Wochen habe ich jetzt wieder auf 125 hochdosiert, aber merke noch keine grundlegende Besserung meiner Symptome. Am meisten macht mir die schlechte Stimmung (niedergeschlagen, weinerlich und schrecklich reizbar) zu schaffen. Kann ich davon ausgehen, dass meine Symptome von der schlechten Hormoneinstellung kommen und sich durchaus besser können? (Oft waren meine freien Werte ähnlich wie oben genannt, aber bei TSH um die 1,3 zB. Dabei ging es mir ingesamt besser, aber Blähbauch, Müdigkeit dennoch da.)

    Ich weiß, dass Sie natürlich keine Ferndiagnosen geben können, aber über ein Einschätzung würde ich mich sehr freuen.
    Vielen Dank und freundliche Grüße
    Elli

    • Vieles spricht dafür, dass Sie eine höhere Hormondosis brauchen. Die meisten Patienten mit Hashimoto-Thyreoiditis fühlen sich am wohlsten bei einem TSH von 0,3 bis 0,1. fT3 und fT4 sollten im Normbereich liegen.

      Dr. med. Reinhold Lunow

      • Elli sagt:

        Vielen Dank für Ihre Antwort, Herr Dr. Lunow.
        Ich hoffe sehr, dass mit höherer Hormondosis (und v.a. Feineinstellung) meine Beschwerden/Befindlichkeitsstörungen in den Griff zu bekommen sind.

        Freundliche Grüße
        Elli

  • Yannic sagt:

    Hallo,

    kurz eine Frage. Bei mir wurde vor 3-4 Jahren eine Unterfunktion diagnostiziert. Der Wert lag damals zwischen 4 und 5 (TSH). Mir wurde daraufhin L-Thyroxin verschrieben (50mg). Ich habe damals die Tabletten halbiert und 25mg täglich zu mir genommen. Habe dann nach 3-4 Monaten mit der Aufnahme aufgehört.

    Letztes Jahr (Februar 2016) lag mein TSH-Wert wieder bei 4,50. Wieder verschrieb mir ein Arzt Thyroxin Ich nahm 50 mg Thyroxin für 9-10 Monate ein. Auch die Blutwerte wurden wieder besser (TSH-Wert besserte sich auf 3,37 (Juli 2016)). Bin mittlerweile umgezogen und habe mit der Aufnahme dann für 3 – 4 Wochen aufgehört (Tabletten verbraucht). Mir gings die erste Woche prima, danach machten sich Entzugserscheinungen breit.

    Ab zu nem neuen Arzt, der mir wieder Thyroxin 50 mg verschrieben. Ich habe kein Bock Tabletten-Abhängig zu werden und nahm 25mg für gute 1-2 Wochen. Er verschrieb Sie mir, weil er dachte, dass ich wahrscheinlich Hashimoto habe und chronisch eine Unterfunktion. Wurde jedoch nie darauf beim Hausarzt getestet. Wollte damals meine Unterfunktion mit Jod behandeln, aber nicht mein Arzt („Nimmt man schon zu Genüge über die Nahrung auf. Bringt nichts“). Komischerweise wurde meiner Mutter von einem anderen Arzt derselben Gemeinschaftspraxis letztes Jahr Jod verschrieben, nachdem auch bei ihr eine Unterfunktion diagnonstiziert wurde. Habe anschließend mit der Einnahme aufgehört (seit ca. 3-4 Wochen jetzt) und keine Entzugserscheinungen wie beim ersten Fall. Mir geht es prima.

    Folgende Werte ergab meine letzte Blutuntersuchung kurz vor Weihnachten (22. Dezember):
    FT3: 3.62 (Normwert: 2.00 – 4.20)
    FT4: 1.23 (Normwert: 0.80 – 1.70)
    TSH: 2.37 (Normwert Erw. : 0.35 – 4.50)
    TMAK: 2 (Normwert: < 9)

    Habe die Werte telefonisch erhalten und gehe natürlich nochmal zum Arzt nächste Woche. Kann man aus den Werten "Hashimoto" oder nen Grund herauslesen?

    • Wahrscheinlich liegt keine Hashimoto-Thyreoiditis vor. Eine Ultraschalluntersuchung der Schilddrüse sollte aber zur weiteren Abklärung durchgeführt werden. Jod steht im Verdacht eine Hashimoto-Thyreoiditis zu verschlechtern. Sollten Sie nur eine Schilddrüsenvergrößerung haben, könnte eine Jodeinahme sinnvoll sein. Vorher sollte aber möglichst Ihre individuelle Jodreserve durch einen Unrintest geklärt werden. Es ist in der tat so, dass viele Menschen in Deutschland ausreichen mit Jod versorgt sind, aber eben nicht alle.

      Dr. med. Reinhold Lunow

  • Markus sagt:

    Hallo Herr Lunow,

    ich habe die Diagnose Hashimoto-Thyreoiditis seit ca. 1 Monat.
    Davor wurde nur rumgesucht und nix gefunden.
    Sehr stark sind die Symptome wenn ich körperliche Aktivität und Belastung hatte
    oder seelische Belastungen hatte.
    Danach kann auch zeitlich verzögert sein, dass ich umfallen und krampfe.
    Ist eine Unterzuckerung möglich? Epilepsie wurde Behandlungsversuch unternommen trotz negativem EEG und MRT vom Schädel, das Problem war trotzdem noch da und das obwohl der Wert im Blut vom Epilepsiemittel ausreichend war.
    Weiter verspüre ich einen Harndrang, kann es sein dass die Nebennieren zuwenig oder zuviel Aldosteron produzieren? Oder meine Nebenschilddrüse auch nicht mehr so richtig will?
    Weiter habe ich schwere muskuläre Probleme im Schulter- Nacken Bereich und Vitamin-D Mangel
    Aktuell bin ich bei 75 L-thyroxin laut meiner Ärztin reicht das aber noch nicht
    Danke für Ihre Antwort

    • Ein Zusammenhang zwischen Epilepsie und Hashimoto-Thyreoiditis ist nicht bekannt, allerdings kann jede Stoffwechselstörung die Bereitschaft für Epilepsie erhöhen.
      Die Funktion der Nebennieren ist durch Labortests auszuschließen.
      Wenn Sie Glück haben, verschwinden die Beschwerden (auch die Muskelprobleme wenn die Hashimoto-Thyreoiditis ausreichend behandelt wird.

      Dr. med. Reinhold Lunow

      • Markus sagt:

        Hallo Herr Dr. Lunow,

        vielen Dank für Ihre Antwort.
        Dann hoffe ich mal dass ich die Nebennieren getestet bekomme
        wird ja immer alles auf die Psyche geschoben, wenn die Ärzte nicht
        weiter wissen

  • Diane sagt:

    Huhu.. ich bräuchte kurz Hilfe bei meinen Werten..
    Im September wurde getestet :
    Tsh bei 2.96 yU
    Ft3 5.73 pmol (2.52 – 5.30)
    Ft4 10.57 pmol (7.9-17.0)

    Im Dezember nur Tsh bei 6.12 yU
    Also zu hoch..

    Wenn ich die Werte von September in Prozente ausrechne, liegt ft3 vei ca 123% u ft4 bei 24%… was ja für eine Manifeste ÜF spricht, aber der Tsh ist ja im Normbereich. Die Ärzte wussten es nicht so recht (war im kh zu den Zeitpunkt mit ständigen Blutdruckentgleisungen mit zittern am ganzen Körper usw).
    Antikörper seien wohl in der Norm u ultraschall ohne Befund.

    Heute zeigte ich dem vertretungsarzt diese Werte u er meinte, laut Dezember tsh bin ich in ner UF. Und im September kann er sich keinen Reim machen .. Heute wurde nochmals Blut abgenommen.

    Meine Beschwerden sind massive panikattacken, unruhe uvm.. irgendwie will ich alles schaffen u fühle mich schnell überfordert ..
    Nach dem essen kommen die anfälle vermehrt … Diabetes is ausgeschlossen …

    Hat jmd ähnliche Erfahrungen? Is es hashi?

    Lg

    • Die Befunde sind nicht eindeutig einzuordnen. Der hohe TSH spricht für eine Unterfunktion. Die Beschwerden sprechen eher für eine Überfunktion. Sie sollten sich auf jeden Fall weiter ärztlich untersuchen lassen. Es ist nicht selten, dass erst durch Verlaufskontrollen die Diagnose bei Schilddrüsenerkrankungen gestellt wird.

      Dr. med. Reinhold Lunow

  • Renate sagt:

    Hallo Herr Dr. Lunow,
    eine kurze aber wichtige Frage: Kann ich Selen (200yg) morgens zusammen mit dem L-Thyroxin 30 Min. vor dem Frühstück nehmen? Meine Endokrinologin meint „nein“. L-Tyroxin nüchtern alleine – aber wann nehme ich dann das Selen ein? Ich habe die letzten 10 Jahre beides zusammen eingenommen, war mit 50 LT gut eingestellt – Antikörper gut in Schach gehalten. Wegen einem Entzündungsschub stellt sich die Frage jetzt neu. Besten Dank und ein schönes Weihnachtsfest.

    • L-Thyroxin wird tatsächlich morgens alleine 20-30 Minuten vor dem Frühstück eingenommen. Dabei sollte nicht gleichzeitig ein anderes Medikament oder eine Nahrungsergänzung eingenommen werden. Also Selen sollten Sie mittags oder abends einnehmen.

  • Es ist unmöglich, per Internet einen Rat zu geben. Bei einem so komplexen Krankheitsbild sollten Sie sich in die Behandlung eines Immunologen begeben. Oft sin Rheumatologen auch in diesem Bereich kompetent.

  • Suse sagt:

    Lieber Dr. Lunow,

    ich bin auf Ihre Website aufmerksam geworden, da ich an Hashimoto erkrankt bin und muss zunächst sagen, dass ich es ganz toll finde, dass Sie eine Möglichkeit geschaffen haben und sich die Zeit nehmen, Fragen zu beantworten.
    Mein Anliegen ist es, zu erfahren, wie ich mit meinem kürzlich erhaltenen Befund zukünftig umgehe und was ich tun kann, um meine Erkrankung nicht weiter fortschreiten zu lassen. Mein Befund lautet wie folgt:
    Weit fortgeschritten ist die Hashimoto-Thyreoiditis. Es wird deswegen die Einnahme von 200 ug Selen/’Tag, z.B. Cefasel.
    Schilddrüsensonographie:
    Gesamtvolumen ca. 8 ml (w: Norm-18 ml). Das Schallreflexmuster ist schollig, inhomogen, echoarme Areale reichern wechselnd mit echoreichen Arealen an, einzelne Knoten sind hier nicht mehr abgrenzbar.
    Schilddrüsenszintigraphie mit 74 MBQ TC-99 Pertechnetat:
    Asymetrisch konfigurierte Schilddrüse, homogene Speicherung.
    TCTU 0,4 % (Norm 0,8 – 2 %).
    Schilddrüsenhormonwerte:
    Das basale TSH liegt bei 1,78 (normal 0,55 – 4,8)
    FT3 2,73 ng/L (normal 2,30 – 4,20)
    FT4 9,39 ng/L (normal 8,90 – 17,6)
    Schilddrüsenantikörper:
    Anti-TPO: 3472 IU/ml (Norm: <60IU/ml)
    TRAK: <0,1 IU/ml (Norm: <0,10 IU/L)
    Dies ist der gesamte Befund und für mich sind das unbekannte Dinge, die dort beschrieben sind. Ich wäre Ihnen daher sehr, sehr dankbar, wenn Sie mich aufklären könnten, wie ich damit umgehe, was ich keinesfalls essen darf und was ich unbedingt einnehmen sollte. Vielleicht können Sie mir auch schreiben, mit welchen Medikamenten ich dauerhaft ein gutes lebenswertes Ergebnis erziele.
    Ich danke Ihnen jetzt schon sehr und wünsche Ihnen besinnliche Weihnachten.
    Freundliche Grüße
    Suse

    • Nicht die Befunde sondern Ihre Symptome und Beschwerden sollten die Basis für die Entscheidung sein, welche Therapie notwendig ist. Ich würde zunächst den TSH Wert in den Bereich 0,3-1,0 bringen.
      Wenn Sie dann keine Beschwerden haben, brauchen Sie nichts anderes zu machen. Allenfalls die Aufnahme von zuviel Jod in der Nahrung sollten Sie vermeiden.

      • Suse sagt:

        Lieber Herr Dr. Lunow,

        können Sie mir bitte noch mitteilen, wie ich den TSH Wert in den Bereich 0,3 – 1,0 bekomme?

        Besten Dank und
        freundliche Grüße
        Suse

        • Der TSH-Wert kann durch die Thyroxindosis eingestellt werden. Bei Erhöhung der Thyroxindosis sinkt der TSH-Wert und wenn die Dosis reduziert wird steigt der TSH-Wert.

          Dr. med. Reinhold Lunow

          • Suse sagt:

            Lieber Herr Dr. Lunow,

            Ihnen zunächst ein glückliches und gesundes neues Jahr. Ganz herzlichen Dank für die Mühe, die Sie sich machen um alle Fragen zu beantworten. Ich bin sehr beeindruckt. Es müsste mehr Menschen geben wie Sie.

            Beste Grüße
            Suse

  • Coco sagt:

    Guten Abend. Ich bin 2010 mit Hashimoto diagnostiziert worden. 2013 hatte ich einen Calprotectinwert von 323. Mein Hausarzt hat dies nicht weiter kontrolliert. Dies macht mich aber bis heute stutzig. 2012 wurde eine Laktose- sowie Fruktoseintolleranz bestätigt. Für Zöliakie hat er lediglich den Transglutaminase und IgE abgenommen (negativ, allerdings unter bereits jahrelanger glutenfreier Kost da es mir damit besser geht). Meine Frage: kann der Calprotectinwert auch durch einen Schub der Schilddrüse erhöht sein?

    • Calprotectin kann nicht durch die Schilddrüse erhöht sein, sondern spricht für eine Entzündung im Darm. Sollte es bei Kontrolle immer noch erhöht sein, ist eine Coloskopie notwendig. Wenn Sie sich völlig glutenfrei ernähren, ist eine Zöliakie durch Blutwerte nicht zu diagnostizieren. Auch eine Gastroskopie mit Dünndarmbiopsie ist in diesen Fällen oft unauffällig.

  • Chrissie sagt:

    Lieber Dr. Lunow,
    seit 18 Jahren habe ich Hashi mit Symptomen und wurde leider nie behandelt. Erst seit letztes Jahr bekomme ich Euthyrox und seit August Thybon dazu. Mir geht es besser als vor Therapiebeginn, aber leider noch weit weg von gut. meine freien Werte waren im oberen Drittel. Kann es sein, dass die Medikamente nicht wirklich gut ankommen bei den Organen? Und können Schweinehormone wirklich eine Option sein in einem solchen Fall? An Werten habe ich alles durch und nirgends war ein Wert erreicht, wo ich mich gut fühlte – Ich bin echt verzweifelt..
    Liebe Grüße
    Chrissie

    • Der TSH Wert sollte unter 1,0 sein. Wenn trotzdem noch weiter Beschwerden bestehen, sollten andere Ursachen, insbesondere weitere Autoimmunerkrankungen ausgeschlossen werden. Schweinehormone können manchmal eine Alternative sein.

      Dr. med. Reinhold Lunow

  • S.M. sagt:

    Guten Abend Dr. Lunow,
    im Jahr 2014 wurde bei mir eine Thyreoidektomie durchgeführt. (Struma diffusa et nodosa mit autonomem Adenom und Zeichen einer Immunthyreopathie, TPO-AK erhöht). In der Histologie wird eine örtlich unterschiedlich ausgeprägte lymphocytäre Thyreoiditis festgestellt. Hierbei dürfte es sich somit ja um eine Hashimoto Thyreoiditis handeln, oder ? Ich nehme seitdem L-Thyroxin.
    Anfang 2016 und seit Mitte 2016 leide ich unter Schwankungen des TSH-Wertes mit div. Symptomen der Über- und Unterfunktion. Es wurde nun noch ein Vitamin D-Mangel festgestellt. Hier wurde mir Dekristol 20000 verschrieben. TPO-AK im Normbereich. Das Ergebnis eines Cortisol-Speicheltestes steht noch aus.
    Ist die Hashimoto-Thyreoiditis weiter aktiv und was kann ich gegen die Schwankungen des TSH-Spiegels tun…
    M.f.G.
    S.M.

    • Die Hashimoto-Thyreoiditis ist weiter aktiv. Schwankungen des TSH Spiegels sind nicht ungewöhnlich. Die Thyroxindosis sollte aber mehr an den Symptomen als am TSH-Wert ausgerichtet sein. Wenn es Ihnen gut geht, sollten Sie sich keine Gedanken über die wechselenden TSH-Werte machen.

      Dr. med. Reinhold Lunow

      • S.M. sagt:

        Danke für die Antwort.
        Leider habe ich während der Schwankungen des TSH starke Symptome entsprechend der Über- und Unterfunktion.

        M.f.G.
        S.M.

        • Schwankungen der Schilddrrüsenfunktion bei Hashimoto-Thyreoiditis sind zwar häufig, lassen aber im Krankheitsverlauf oft nach.

          Dr. med. Reinhold Lunow

          • S.M. sagt:

            Guten Morgen…
            Meine Problematik besteht ja darin, dass ich keine Schilddrüse mehr habe und die Einstellung der Werte mittels L-Thyroxin zur Zeit nicht klappt. Wäre eine Medikamentenumstellung /Ernährungsumstellung sinnvoll?
            M.f.G.
            S.M.

          • Normalerweise ist es kein Problem bei Zustand nach kompletter Schilddrüsenentfernung eine zufriedenstellende Therapie mit Thyroxin zu ereichen. Vielleicht hilft es zusätzlich zu T4 auch T3 einzunehmen, z.B. 1/2 Tablette Thybon. Eine Ernähungsumstellung ist meist nicht nötig.

  • Die Thyroxindosis sollte in erster Linie anhand der Symptome bestimmt werden. Wenn Sie noch Symptome der Schilddrüsenunterfunktion wie z.B. Müdigkeit oder Gewichtszunahme haben, könnte eine Erhöhung der Thyroxindosis sinnvoll sein. Viele Patienten mit Hashimoto-Thyreoiditis fühlen sich mit einem TSH Wert von 0,3 und 1,0 am besten. Sprechen Sie am besten nochmal mit Ihrem Arzt darüber.

    Dr. med. Reinhold Lunow

  • A.R. sagt:

    Guten Tag Herr Dr. Lunow,

    jetzt schonmal Entschuldigung für den langen Text! Ich habe mittlerweile schon seit ein paar Jahren zu kämpfen mit ständiger Müdigkeit, Erschöpfung, Konzentrationsstörungen, Vergesslichkeit etc. (w, jetzt 27). Ebenfalls dazu kommen phasenweise immermal wieder Bauchkrämpfe, nach Mahlzeiten oft extremes Völlegefühl mit Schmerzen, oft Übelkeit – insbesondere morgens.

    Wegen der Magengeschichte war ich desöfteren beim Hausarzt, welcher mir immer Pantropazol verschrieb. Irgendwann fragte ich, ob er nicht mal der Ursache auf den Grund gehen will. Magenspiegelung war seine Antwort. Dies wollte ich nicht direkt machen, ohne vorher je groß untersucht worden zu sein. Er besaß nichtmal ein Ultraschallgerät.

    Bei einem anderen Arzt (Hausarzt/Internist) habe ich dann Ultraschall machen und Blutwerte bestimmen lassen. Ergebnis: Der Magen war um 9.30 Uhr morgens noch voll (ohne dass ich bereits etwas gegessen hätte) und laut den Blutwerten wurde Hashimoto und Schilddrüsenunterfunktion festgestellt. Ich bekam direkt 75mg L-Thyroxin. Ultraschall der Schilddrüse wurde nicht gemacht (???)
    Heute nach 3 Monaten erste Kontrolle der Blutwerte. Ich grenze an eine Überfunktion, soll ab jetzt also nur noch 50mg nehmen. Alle anderen Werte gut. Nach Rücksprache mit anderen Patienten und dem Lesen Ihrer Website, hat er da auch ganz schön hoch angefangen. Ist das normal? Kann mir das irgendwie geschadet haben? Eine Besserung konnte ich bisher nicht feststellen.

    Meine Fragen konnte er mir auch schon beim Blutabnehmen nicht ausreichend beantworten. Dass Gluten etwas mit Hashimoto zu tun haben könnte, war ihm nicht bekannt. Immerhin hat er auf Glutenunverträglichkeit getestet, dies war wohl negativ. Woher meine Beschwerden kommen, ist immernoch unklar. Ich soll nun wieder Tabletten zur Reduktion der Magensäure nehmen (ich habe aber weder Durchfall, Erbrechen, Sodbrennen oder sonst etwas).
    Ach, seit einigen Wochen höre ich auch auf dem linken Ohr nicht mehr richtig. Direkt erkennbare Ursache gab es nicht. Und da ich Allergikerin bin (Pollen, Tierhaare, Hausstaub) hatte ich vorher bereits regelmäßig Nasonex verschrieben bekommen, was seit der Einnahme von L-Thyroxin meiner Meinung nach nicht mehr wirkt. Er meinte aber, da könne es keinen Zusammenhang geben. Nun bekomme ich wieder ständig keine Luft, habe Halsweh, Augenjucken, Kopfweh etc. …

    Laut seiner Aussage muss ich nur richtig eingestellt werden und fertig, Was mit dem Magen ist, weiß ich nach wie vor nicht. Er meinte nun auch, ggf. Magenspiegelung. Er fragte mich aber vieles doppelt und schien dann doch nicht so kompetent, wie ich anfangs dachte. Zu wie vielen Ärzten muss man denn gehen, bis sich mal jemand ganzheitlich für einen interessiert?? Haben Sie evtl. eine Arztempfehlung für mich in Köln/Düsseldorf oder sonstige Tipps, was ich nun weiter tun kann?? Ist es sinnvoll, jetzt in der Anfangsphase schon einen Glutenverzicht/glutenarme Ernährung zu testen? Muss ich wegen der Einnahme der Antibabypille irgendetwas beachten? Sind Selen/Vitamine etc. notwendig, wenn laut Blutbild alles ok ist? …

    Vielen Dank!

    • Bei einem so komplexen Beschwerdebild ist eine Beratung aus der Ferne natürlich nicht möglich. Eine zu hohe Thyroxindosis führt in der Regel nicht zu Dauerschäden. Nicht nur eine Glutenunverträglichkeit sondern auch eine Zöliakie sollte bei Hashimoto-Thyreoiditis ausgeschlossen werden. Eine Empfehlung für einen Arzt kann ich nicht geben. Es gibt aber viele engagierte Hausäzte. Fragen Sie am besten bei Freunden und Bekannten nach. Der Hausarzt kann Sie dann an die entsprechenden Spezialisten überweisen.

      Dr. Reinhold Lunow

  • U.G. aus der Schweiz sagt:

    Guten Abend Herr Dr. Lunow

    Ihre Website ist sehr ausführlich und informativ. Auch der Film hat mich sehr angesprochen. Gerade auch Ihre Einstellung dem Patienten und seinem Empfinden gegenüber.
    Vor zwei Jahren wurde bei mir eine Hashimoto-Thyreoiditis diagnostiziert und der Hausarzt verordnete mir Euthyrox. Als ich einen TSH-Wert von 2,1 erreichte, meinte er es sei alles in Ordnung der Wert wäre ja im Referenz-Bereich. Er ignorierte, dass es mir zwar besser ging, aber ich immer noch unter Symtomen litt. Er schob meine anhaltende Müdigkeit, etc. meiner Depression zu. Diese wird nach Aussage meines Psychiaters ausreichend behandelt und ich erscheine ihm nicht depressiv. Meine Leistungsfähigkeit verminderte sich, sodass ich meine Arbeit noch weniger bewältigen konnte, mit der Konsequenz, dass mir das Arbeitsverhältnis gekündigt wurde. Das ist für mich ein Schock, der mich dazu bewegt, mich als Patientin nicht mehr entmündigen zu lassen. Nach dem erhalt des aktuellen TSH Wert von 2.7 suchte ich das Gespräch mit dem Hausarzt und wünschte die Überweisung zu einem Fachartz. Letzendlich konnte ich mich durchsetzen, wobei er meint, bei einer höheren Dosierung würde ich keinen Unterschied bemerken.
    Jetzt zu meiner eigentlichen Frage. Kennen Sie Berufskollegen in der Schweiz, welche eine dem Wohlbefinden angepassente Therapie anbieten und auch auf dem Stand neuer Fachkenntniss sind. Gibt es da jemanden, den Sie mir empfehlen können, der Ihre Sichtweise teilt?

    Vielen Dank und ganz freundliche Grüsse
    U.G.

    • Leider kenne ich diesbezüglich niemanden in der Schweiz. Es muß aber trotzdem möglich sein, jemanden zu finden, der die Dosis gemäß Ihrer Beschwerden einstellt. Die meisten Patienten fühlen sich mit einem TSH unter 1,0 am besten.

      Dr. med. Reinhold Lunow

  • Schwangere mit Hashimoto-Thyreoiditis brauchen in der Regel eine etwas höhere Dosis Thyroxin als vor der Schwangerschaft. Dennoch würde ich dies nicht ohne Laborkontrolle machen. Während einer Schwangerschaftsollten Patientinnen mit Hashimoto-Thyreoiditis Jod nehmen. Das Wohl des Kindes steht dabei im Vordergrund.

    Dr. med. Reinhold Lunow

  • Zu Beginn einer Therapie mit Thyroxin sollte bei Hashimoto-Thyreoiditis die Kontrolle aus meiner Sicht nach 3 Monaten durchgeführt werden.

    Dr. med. Reinhold Lunow

  • S.H. sagt:

    Guten Tag Herr Dr. Lunow,

    bei mir wurde im Sommer diesen Jahres Hashimoto diagnostiziert.
    Seit dem nehme ich L – Throxin.
    Seit zwei Monaten habe ich Atemprobleme bekommen. Es wurde zusätzlich Athma diagnoszitiert. Ist dies evt, eine Begleiterscheinung von Hashimoto?

    Wenn Hashimoto diagnostiziert wurde, ist es sinnvoll zusätzliche Vorsrorgeuntersuchungen zu machen? Wegen den eventuellen Begleiterscheiungen? In der Familie gibt es Typ1 Diabtis und die Weißfleckenkrankheit.

    Über eine Antwort freue ich mich sehr.
    Vielen Dank im Voraus.

    • Asthma bronchiale ist keine typische Begleiterkrankung von Hashimoto-Thyreoiditis. Andere Begleiterkrankungen können durch Blutuntersuchungen einfach ausgeschlossen werden. Gerade wenn eine Hashimoto-Thyreoiditis neu festgestellt wurde, sollten Begleiterkrankungen ausgeschlossen werden.

      Dr. Reinhold Lunow

  • YUGirl77 sagt:

    Hallo,
    ich habe versucht einen Termin in der Klinik zu bekommen, doch leider aufgrund Ihrer Ressourcenengpässe erfolglos. Daher meine Frage hier. Vorgeschichte : Vor 1,5 Jahren hat meine neue Hausärztin nach einer sehr langen Liste von diversen anderen Arztbesuchen festgestellt, dass meine Schilddrüse vergrößert ist. Daraufhin (ohne Ultraschalluntersuchung) gleich die 125mg L-Tyroxin verschrieben. Grund für die vielen Arztbesuche : Wassereinlagerung, plötzliche Gewichtszunahme >20kg, Haarausfall, Nagelbruch, massive Schmerzen in den Beinen flächendeckend, Erschöpfung/Müdigkeit… alle hatten mir gesagt ich sollte „runterfahren“ wäre sicher ein Burnout.
    Behandlung:
    Naja einige Zeit wurde das ganze mit der 125iger Dosierung besser und ich freute mich auf mehr Lebensqualität. Doch dann wieder ging es Bergab. Meine Ärztin zuckte das Rezeptbuch und ich nahm dann die 150mg. Was soll ich sagen.. ich nehme jetzt die 3. Hunderterpackung d.h. 200 Stück bereits genommen und es wird nicht wirklich besser sondern noch schlimmer. Ich habe dann in Eigenregie mal in einer Radiologie einen Termin gemacht und der Dok meinte dann, das es mit dem Hashimoto keinen Sinn macht mich radiologisch zu „verseuchen“. Denn bei Hashi löst sich die Schilddrüse auf und wir sehen nicht wirklich etwas. Ultraschall (der erste in meiner Geschichte) wurde sehr genau gemacht. Das Volumen ist ok .. ein Knoten …nicht groß gefunden …. und ich sollte dann bei meinen Symptomen die Dosis erhöhen und doch bitte regelmäßig die Blutwerte kontrollieren lassen, sowie Ultraschall Untersuchungen durchführen lassen. Blutabnahme hab ich direkt gemacht und heute rief mich die Schwester an und meinte die Werte wären super. Alles toll. Ich könnte gerade weinen, weil es mich einfach nicht gut geht. Ich fühle mich wie ein glatzköpfig-aggressives Walross. Ich bin nicht von der Arbeit oder was anderem gestresst. Nur von den Symptomen. Es macht mich fertig. Die ständigen Schmerzen, das Gewicht, die Müdigkeit, ach der Zyklus ist auch durcheinander …. Wasser in den Beinen und daher keine passenden Schuhe… usw usw ….
    Frage: Soll ich einfach nach einer höheren Dosis fragen? Die Ärztin hat nicht mal selbst die Blutwerte mit mir besprochen. Aber das ist nicht schlimm. Ich suche ja eh einen neuen DOK in meiner neuen Heimat Köln.
    Radiologie sagt :
    Gesamtvolumen 9,5 ml – rechts 6ml und links 3,5ml
    Echoarme, inhomogene und aufgelockerte Textur des Schilddrüsenparenchyms. Herdbefund 4-5mm mit geringer dorsaler Schallverstärkung. Keine fokalen Läsionen abgrenzbar. Hyperperfusion weist auf erhöhte Entzündungsaktivität hin.
    Blut:
    Anti-Thyreoidale Perox 3,3IU/ml
    Ferritin 9,0 ng
    freies Thyroxin 1,2 ng
    freies Trijodthyronin 3,3 pg
    TSH 0,87 ml

    Für einen Rat wie ich nun weiter vorgehen soll/ kann wäre ich sehr dankbar!

  • Eine erste Kontrolle bei Neueinstellung einer Hashimoto-Thyreoidits ist je nach Krankheitsbild etwa 4-12 Wochen nach Dosisänderung zu empfehlen.

    Dr. med. Reinhold Lunow

  • Alma sagt:

    Hallo,
    im vergangenen März wurde bei mir eine Thyroiditis festgestellt (TPO AK: 300, Schilddrüse normalgroß, unauffällige Struktur). Aufgrund Euthyreose wurde ein Zusammenhang mit meinen Symptomen (mehrmonatige Schlafstörungen u. diffuser Haarausfall) ausgeschlossen. Im Sommer verstärkten sich die Symptome (insbesondere Haarausfall). Auf Anraten meiner Schwester (Medizinerin und ebenfalls an Hashimito erkrankt) mit Seleneinnahme begonnen. Deutliche Besserung der Symptome. Zu Beginn der Einnahme (Anfang September) Verlaufskontrolle: TPO bei 2337, Schilddrüse verkleinert, Inhomogenitäten aber Euthyreose. Niedrig dosierte L-Thyroxin Gabe empfohlen. Ich würde aufgrund der Beschwerdenbesserung weiterhin gerne nur Selen (200) einnehmen (Einnahme seit 75 Tagen). Wie lange kann eine Seleneinnahme fortgesetzt werden (welche Dosierung?)? Ist eine Hormonotherapie zum jetzigen Zeitpunkt sinnvoll?
    Herzlichen Dank!

    • Bei einer Therapie mit Selen sollten Sie den Selenspiegel im Blut überprüfen lassen. Ist dieser noch im Normbereich können Sie Selen weiternehmen. Ich würde es mal probeweise mit Thyroxin versuchen. Wenn es Ihnen besser damit geht, spricht nichts gegen die Therapie mit Thyroxin. Wenn nicht, können Sie es ja wieder ohne Thyroxin versuchen.

      Dr. med. Reinhold Lunow

  • Dieser Blog ist nicht die Stelle, an der wir Termine vergeben.

    Dr. med. Reinhold Lunow

  • Der erhöhte Anti-TPO Wert spricht für eine Hashimoto-Thyreoiditis . Der hohe TSH Wert zeigt eine Schilddrüsenunterfunktion an. Ohne Tabletten wird es nicht gehen. Es gibt aber verschiedene Möglichkeiten bei der Hormontherapie.

    Dr. med. Reinhold Lunow

    • Christine Herzig sagt:

      Nochmals Hallo Dr. Lunow,
      vielen Dank für die schnelle Antwort.
      Welche verschiedene Möglichkeiten bei der Hormontherapie kämen für mich denn in Frage.
      Mein Arzt verschreibt mir immer nur L-Thyrxin. Da kann ich echt verzweifeln, denn in meiner Nähe gibt es nicht so viele Möglichkeiten.
      Es wäre nett, wenn Sie nochmals darauf antworten.
      Herzliche Grüße
      Christine

  • Franziska sagt:

    Guten Tag,

    bei mir wurde vor drei Jahren Hashimoto diagnostiziert. Mir geht es damit unter Gabe von Euthyrox nicht schlecht. Während meiner dritten Schwangerschaft wurde das Hormon von 135 auf 200 angehoben und nun habe ich vor 6 Wochen mein drittes Kind bekommen und ich stille es voll. Es ist sehr oft wach und wirkt deutlich unruhiger als meine ersten bei den Kann das von der starken Hormondosierung bedingt sein?

    Vielen Dank für Ihre Hilfe.

  • Ines sagt:

    Hallo,

    ich habe bis Juni Novothyral 100 genommen. Der TSH-Wert im Mai war 0,1-. Mein HA hat die Dosis dann auf 75 reduziert. Der TSH-Wert im August 1,4. Ich habe seit dem etliches an Gewicht zugenommen, bin launisch und fühle mich ständig müde und depressiv. Ich bin jetzt 50 und die Umstellung für mit einem Osteoporose Risiko begründet. Ist hier nicht einen Kompromiss aus der Wechseleinnahme von 75 und 100 möglich?
    Besten Dank und Viele Grüße

    • Die Einstellung sollte sich mehr an den Symptomen als an den Laborwerten orierentieren. solange T3 und T4 keine Schilddrüsenüberfunktion anzeigen, ist ein niedriger TSH Wert bei Hashimoto-Thyreoiditis im Allgemeinen kein Problem. Das Osteoporoserisiko lasst sich mit Knochendichtemessungen feststellen. Ein ausreichender Vitamin D Spiegel sollte angestrebt werden.

      Dr. med. Reinhold Lunow

  • Diana sagt:

    Guten Tag, nach meiner letzten Schwangerschaft wurde bei mir ein Hashimoto nun endlich festgestellt. Um Verlauf. Entbindung war März 2014. festgestellt wurde es Dezember 2015.
    Ich habe in den 1 1/2 Jahr 25 Kilo zugenommen. Bin launisch, müde und seit kurzem ist mir schwindelig. Habe bisher auf Gluten sogut es geht verzichtet. Mache nun auch Sport. Habe 12 kilo abgenommen seit Dezember.
    Mein letzter TSH wert war 1,06. der wurde vor einer Woche genommen. Ich nehme keinerlei Medikamente. Wieso obwohl der wert gut ist fühle ich mich so. Der Arzt sagt es sei alles in Ordnung. Mein Gefühl sagt mir was anderes. Was soll ich nun machen?
    LG

    • Bei Hashimoto-Thyreoiditis ist meist ein TSH Wert von 0,3 bis 1,0 um die Symptome optimal in den Griff zu bekommen. Insofern sollten Sie mit Ihrem Arzt sprechen, ob nicht probeweise eine Therapie mit Thyroxin sinnvoll wäre.

      Dr. med. Reinhold Lunow

  • R. Riegel sagt:

    Hallo,

    Ich hatte 08/2012 eine subakute Schilddrüsenentzündung („De Quervain“ ?), die zunächst abgeklungen schien, 11/2012 dann als Autoimmunreaktion (TG-AK>600) aber wieder aufflammte und sodann 3 Monate mit Prednisolon „unterdrückt“ wurde.
    Seither gehen die AK-Werte beständig zurück (12/2015: TG-AK=125) und meine SD-Werte sind bei gleichbleibender Substitution (L-Thyrox: 50µg; Thybon: 5µg) stabil und im „Normbereich“. Lässt dies den Rückschluss zu dass der Autoimmunprozess sich verringert hat oder gar zum Erliegen gekommen ist ? Wie wird in Ihrer Praxis bei der Therapie der Hashimoto-Thyreoditis dem Autoimmunprozess Rechnung getragen (vgl. D. Kharrazian) ?

    Danke auf jeden Fall für Ihre Antwort und diesen Blog !
    R.Riegel

    • Der Verlauf ist untypisch. Die subakute Thyreoiditis de Quervain ist durch meist sehr starke Schmerzen im Halsbereich gekennzeichnet. Die Entzündungsparameter im Blut wie Blutsenkung oder CRP sind meist deutlich erhöht. Die erhöhten TG-Antikörper sprechen aber eher für eine Hashimoto-Thyreoiditis, die nicht mit Cortison behandelt werden sollte.

      Dr. med. Reinhold Lunow

  • Den meisten Patienten mit Hashimoto-Thyreoiditis geht es mit einer glutenfreien oder zumindest glutenarmen Kost besser.
    Da der Aufwand jedoch recht hoch ist, sollten erst andere Ooptionen wie die Optimierung der Thyroxintherapie versucht werden.

    Dr. med. Reinhold Lunow

    • Der Wert ist näatürlich individuell. Dennoch zeigt die Empfehlung, der TSH Werte von 0,3 bis 1,0 für viele Patienten mit Hashimoto-Thyreoiditis
      optimal sind. Auch bei Kinderwunsch werden diese Werte angestrebt.

      Dr. med. Reinhold Lunow

  • Bikerlady sagt:

    Wie kann es sein das ich seit der Einnahme von euthyrox 25 18kg zu genommen habe bei einer ausgewogen Ernährung. Diagnose im Frühjahr 2013. Gibt es einen Doc der mich Ernst nimmt? Das Gewicht ist eine riesige belastung für mich.

  • Push sagt:

    Hallo, bei mir wurde am 9.9. eine diskret vergrößerte Schilddrüse mit einer begleitenden hochfloriden Autoimmunkrankheit am ehesten von Typ Hashimoto mit einer begleitenden manifest hyperthyreoten Stoffwechsellage. Es wurde mir eine initiale Medikation mit Thiamazol empfohlen. Meine jetzigen Beschwerde: Fuß-, Hand- und Kniegelenkschmerzen, Müdigkeit. Ich habe mit der Therapie nicht angefangen. Grunde: erstens, am 11. Mai habe ich meine Tochter entbunden und stille zum jetzigen Zeitpunkt. Zweitens, ich glaube, Medikamente alleine reichen nicht aus, um eine Verbesserung des Wohlbefindens zu erreichen. Ich suche auch alternative Wege. Meine Werte: TSH (basal): <0.03, FT4 2,2, FT3 7,3, TPO-Ak 312, TRAk < 0,1. Was können Sie mir empfehlen?

    • Thiamazol geht in die Muttermilch über und könnte unter Umständen eine Schilddrüsenunterfunktion beim Kind verursachen. Gegen einen Morbus Basedow sprechen die normalen TRAK-Werte.
      Sie Sollten zu einem Arzt gehen, der sich mit dem Krankheitsbild bei Hashimoto-Thyreoiditis gut auskennt.

      Dr. med. Reinhold Lunow

  • Hashimoto-Encephalitis muß in Einzelfällen über einen längeren Zeitraum mit Cortison behandelt werden. Auf jeden Fall sollte dies in Absprache mit
    Endokrinologen und Neurologen durchgeführt werden. Heute spricht man auch von SREAT (steroid-responsive encephalopathy associated with autoimmune thyroiditis).

    Dr. med. Reinhold Lunow

  • Meier sagt:

    Hallo,

    Bei mir wurde vor 1.5 Jahren Hashimoto diagnostiziert. Mit glutenfreier Ernährung, Selen und Vitamin D konnte ich meine Werte von über 300% zurück in den Normbereich erzielen.
    Allerdings bin ich nach wie vor sehr oft krank (Erkältung, Mandelentzündung etc.) Meine Hausärztin meinte damals zu mir dass es durch das Selen und Vitamin D besser werden könnte, allerdings ist dies nicht der Fall und so bin ich nach wie vor ca alle 8 Wochen krank.
    Habe Sie noch welche Tipps für mich?

    Über eine Rückmeldung freue ich mich.

    Viele Grüße

    S. Meier

  • Jessica sagt:

    Hallo, ich habe Hashimoto und habe das Problem, dass meine Werte ständig zwischen einer Unter- und Überfunktion schwanken. Ich habe zunächst eine Unterfunktion gehabt und habe dann nach mehreren Steigerungen am Ende 125 L-Thyroxin genommen. Dann bekam ich eine starke Überfunktion und musste das L-Thyroxin komplett absetzen. Dann bekam ich nach einiger Zeit wieder eine Unterfunktion und habe dann wieder mit L-Thyroxin angefangen bis wieder 125. Dann wurde wieder eine Überfunktion festgestellt und ich sollte die Medikamente jetzt wieder ändern. Da ich starkes Übergewicht habe und verzweifelt versuche abzunehmen, möchte ich an dieser Einstellung zunächst nichts ändern. Ich nehmen zusätzlich noch Thybon 25 und Selen. Ist es normal, dass sich die Werte immer wieder so drastisch verändern? Für die Ärzte in der Radiologie vor Ort scheint das nicht normal zu sein.
    Vielen Dank für die Auskunft.

  • Mari sagt:

    Hallo ich habe eine “ abgeheilte Haschimoto “ so sagt Spezialist.
    Ich soll ständig die Dosis erhöhen 150 mg l- thyroxin morgens. Problem um so höher die Dosis um so mehr steigt mein Gewicht. Und Symptome sind von Überfunktion. Mittlerweile will nichts mehr annehmen, früher wahr sehr dünn mittlerweile in 10 Jahre Behandlung schon über 20 Kilo zugenommen. Und mein Arzt sagt ständig soll weniger essen und mehr Sport machen, bin schon bei der Beratung gewesen von der Mängel die ich esse, kann nicht zugenommen haben, bin auch ziemlich lange mehrere Tage die Woche 2 St. im Sportstudio gegangen.
    war nur noch fertiger.
    Jetzt keine Ahnung was ich machen soll.
    Ach so die Werte liegen bei 5,3 (angeblich ist normal)

    • Eine abgeheilte Hashimoto-Thyreoiditis gibt es nicht,. Die Autoimmunerkrankung bleibt lebenslang bestehen.
      Wenn Ihr TSH 5,3 ist, haben Sie eine Schilddrüsenunterfunktion und die Thyroxindosis sollte erhöht werden. Wenn Sie aber gleichzeitig Symptome der Überfunktion haben, ist es zu empfehlen, zu einem spezialisten zu gehen.

      Dr. Reinhold Lunow

  • Bei der Hashimoto-Thyreoiditis werden sehr oft auch nach Schilddrüsenoperation, selbst wenn diese komplett oder nahzu komplett durchgeführt wurde, weiter Antikörper produziert. Insofern ändert eine Operation nichts an der Auto-Immunkrankheit.

    Dr. med. Reinhold Lunow

  • Beschwerden wie Beklemmungen im Brustbereich sind nicht typisch für Hashimoto-Thyreoiditis. Sie sollten zu einem Karidologen bzw. zu einem Pulmologen gehen.

    Dr. med. Reinhold Lunow

  • Wir kennen in Leverkusen keinen Arzt, der sich besonders mit Hashimoto-Thyreoiditis befasst. Man könnte versuchen mit einer leichten Erhöhung der Thyroxindosis den TSH noch etwas zu senken, z.B. auf 0,3. Mit Selen könnte der Umbau von der Speicherform T4 in die aktive Form T3 verbessert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, ob das bei Ihnen indiziert ist.

    Dr. med. Reinhold Lunow

  • Leider kennen wir in Frankfurt und Umgebung keinen Arzt, der sich auf Hashimoto-Thyreoiditis spezialisiert hat.

    Dr. med. Reinhold Lunow

  • Einzelne Erkenntnisse dieses Buches werden bei uns in der Praxis auch berücksichtigt. Unsere Therapie orientiert sich aber in erster Linie an den individuellen Beschwerden des Patienten.

    Dr. med. Reinhold Luinow

  • Jeannette sagt:

    Bin 23 Jahre alt und leide seit Monaten unter einen hohen Puls bis zu 220 und Schwindel; Herzklopfen, extra Systolen. Seit kurzem werde ich immer Nervöser meine Hände und Beine zittern ich kann nicht mehr einschlafen. Hab dann bei einem Hausartz ein Ultraschall der Schilddrüse machen lassen und mein Schilddrüsengewebe wäre nicht normal aber meine TSH Werte liegen bei 1,81 und somit wäre alles ok. Zur Vorbeugung habe ich Jod bekommen und die Symtome werden immer schlimmer. Ich wollte eine Überweisund zu einem Spezialisten aber diese wurde mir verweigert. Ich weiß nicht mehr weiter, kann es denn trotzdem von der Sxhilddrüse kommen ?

  • Blackbird sagt:

    Guten Tag,
    bei mir wurde vor vielen Jahren Hashimoto festgestellt aber aufgrund des normalen TSH Wertes nie behandelt. Immer wieder ging es mir schlecht mit Angst und Panikattacken. Dies wurde aber auf die Psyche geschoben. Drei Monate nach der Geburt meines 2. Kindes bekam ich Depressionen. Also wurde ich zur Psychotherapie geschickt,da ich ja eh schon seit Jahren Panikattacken habe. Immer wieder (besonders vor der Periode)wird die Depression schlimmer,ich bin teilweise so schlapp dass ich mich am liebsten nur noch ins Bett legen würde, meine Konzentration ist Katastrophal, so schlimm kenne ich mich nicht. Mein TSH Wert liegt bei 0,93. Jetzt War ich bei einer Heilpraktikerin weil mir weder Gyn noch Hausarzt weiterhelfen und die meinte dass es , besonders nach der Geburt durchaus am Hashimoto liegt. Kann das sein? Was kann ich denn tun um das rauszufinden?Seit 5 Monaten werde ich nur noch in die Psychoschiene verbannt. Dabei habe ich das Gefühl es stimmt sonst was nicht. Wird Hashimoto auch behandelt wenn der TSH eigentlich gut ist?

  • DerStudent sagt:

    Guten Tag Herr Dr. Lunow
    Ich bin 22 Jahre alt. Bei mir wurde vor 4 Wochen eine Schilddrüsenunterfunktion diagnostiziert mit einem TSH von 150.
    Ich kann bei mir auch Symptome wie Abgeschlagenheit und Müdigkeit, Erinnerungsschwäche etc feststellen.
    Ich versuche seit Jahren vergeblich eine akzeptable Figur zu bekommen. Ernähre mich sehr bewusst und treibe täglich Sport, allerdings habe ich immer einen schwammigen Bauch und kein schönes definiertes Äußeres, so sehr ich mich auch anstrenge.
    Das klingt auf den ersten Blick vielleicht alles etwas lächerlich, aber es belastet mich einfach total, dass ich sehr viel Energie in das Training stecke und dabei keine Erfolge ausmache.
    Könnte es sein, dass mein misslingen mit der Schilddrüse zusammenhängt? Ich möchte einfach nur wissen, ob ich mir endlich Hoffnungen machen kann und nur etwas Geduld benötige oder ob es aussichtslos ist.
    Bitte nehmen Sie mich Ernst.
    Viele Grüße

  • hanna sagt:

    sehr geehrter Herr Dr. Lunow,
    meine Antikörper (antithyreglobulin)sind erhöht: 680.
    alle Anderen werte sind in Ordnung. wie kann ich die Antikörper senken? ich habe noch keine Tabletten bekommen. Meine werte werden in 2 monaten erneut kontrolliert. wie schnell kann sich Schilddrüsenunterfunktipn einstellen? besteht heilungschance?

    • Die Antikörper müssen nicht gesenkt werden, da nicht die Höhe der Antikörper entscheidend ist, sondern die Symptome. Eine Schilddrüsenunterfunktion kann sich bei Hashimoto-Thyreoiditis innerhalb von Tagen entwickeln. Auf der anderen Seite gibt es aber auch Patienten mit Hashimoto-Thyreoiditis, die nie eine Schilddrüsenunterfunktion bekommen. Eine Heilung von Hashimoto-Thyreoiditis ist nicht möglich. Lebensqualität und Lebenserwartung sind aber bei guter Betreuung normal.

      Dr. med. Reinhold Lunow

  • Tailor sagt:

    Guten Tag
    Ich möchte mal gerne meinen Krankheitsverlauf hier schildern und würde gerne wissen ob der Weg den mein Hausarzt für richtig hält sinnvoll ist.
    Alles fing vor 3 jahren an, ich wurde knallrot im gesicht hatte hautprobleme nur im gesicht und bekam herzrasen, ich war müde und schlapp. Nach 3 jahren bin ich dann endlich mal zum arzt gegangen und der hat einen ruhepuls von 135 festgestellt was viel zu hoch ist. Nach einem bluttest wurde festgestellt das meine antikörper zu hoch sind, sonst war alles ok, diagnose hashimoto. Nach einem besuch bei einem schilddrüsen facharzt und allen untersuchen meinte dieser das meine schilddrüse normal aussieht aber durch die erkrankung meine schilddrüse zerstört wird, dagegen könnte man nichts machen, und da meine schilddrüsenhormone noch vorhanden seien könnte ich auch keine hormone einnehmen, erst wenn die schilddrüse abgebaut hatt. Bis dahin sollte ich betablocker nehmen, was ich jetzt auch tue um den hohen puls in den griff zu bekommen. Nun frage ich mich ob das wirklich alles so richtig ist, warum man nichts dagegen tun kann, warum ich warten muss bis meine schilddrüse zerstört ist um mit der behandlung zu beginnen. wielange dauert es bis die schilddrüse abgebaut ist, ich habe es schon 3 jahre…… Nebenbei habe ich angefangen vitamin d3 und selen zu nehmen weil ich davon gelesen habe. Wäre schön wenn mir jemand helfen könnte.

    Gruß

  • KleineFee sagt:

    Hallo Herr Dr. Reinhold Lunow,

    da ich inzwischen ratlos und verzweifelt bin wollte ich mir von Ihnen eine Meinung einholen.
    Ich habe seit ca. 3 Jahren eine Hashimoto Erkrankung, nehme L-Thyrox 75 von Hexal und meine Werte liegen derzeit bei TSH: 1,46, IGF1: 94, FT 3: 3,1, FT 4: 14
    Ich war bereits bei zwei Ärzten die meinten, die Werte seien im Normbereich und somit ok, was ja auch stimmen mag, jedoch leide ich immernoch an einer Art Akne (sehr tief sitzende Entzündungen im Mund und Kinnbereich) und kein Hautarzt oder Ernährung war bisher hilfreich. Da äußerlich nichts hilfreich war und auch eine Ernährungsumstellung nich geholfen hat und ich mich eher müde und lustlos fühle, als überdreht, frage ich mich, ob bei Hashimoto meine Werte ideal sind oder noch optimiert werden sollten/könnten. Die Hautprobleme sind wirklich sehr belastend aber bisher konnte niemand helfen. Für eine unabhängige Meinung wäre ich Ihnen sehr dankbar. Schöne Grüße, Kleine Fee

    • Die meisten Patienten mit Hashimoto-Thyreoiditis fühlen sich am besten mit einem TSH Wert zwischen 0,3 und 1,0. Ob Ihre Hautprobleme mit der Hashimoto Thyreoiditis zusammenhängen kann ich nicht beurteilen. Müdigkeit und Antriebslosikeit sind dagegen typische Symptome einer nicht ausreichenden Dosis von Thyroxin.

      Dr. med. Reinhold Lunow

  • Karo sagt:

    Hallo noch mal!

    Meine Blutwerte TSH waren im Januar 0,17 (-)
    im April 1,09
    jetzt Mai 0,89

    Ich habe Anfang Februar von 100er auf 75er gechselt
    wog zu dem Zeitpunkt aber sehr wenig, 50 kg bei 1,66m
    seit der Umstellung bin ich auf 58 kg hoch, trotz 3 x wöchentl. Laufen und fettarmer, gesunder Ernährung. Ab März bemerkte ich die ersten Probleme: Heißhunger, Verdauungsprobleme, Lustlosigkeit, … wie schon beschrieben.
    Vor etwa 10 Tagen habe ich im Alleingang auf 100er L-Thyroxin gewechselt
    Mein Arzt hat mir jetzt auf meine Bitte hin dann wenigstens 88 L-Thyroxin verschrieben. 100er wollte er nicht mehr verschreiben.
    Meinen Sie, das ist so OK?
    Seit meiner alleinigen Umstellen geht es mir langsam besser.
    Ich soll jetzt auch B12 und D3 einnehmen.
    Vielen Dank für Ihre Hilfe!

  • Karo sagt:

    Sehr geehrter Dr. Lunow,
    meine Diagnose habe ich schon ein paar Jahre. Nun habe ich den Arzt gewechselt. Nach der letzten Blutabnahme meinte er, ich solle von 100 L-Thyroxin auf 75 runter. Das habe ich gemacht, danach hatte ich eine Gewichtszunahme von fünf kg, Lustlosigkeit, Antriebsschwäche, einen Hörsturz, Müdigkeit, Verstopfungen, Kreislaufprobleme, Rückenschmerzen, Stimmungsschwankungen. Alles kam nach und nach, innerhalb von 3-4 Monaten Das alles habe ich Jahre nicht gehabt. Ich fühlte mich fit und gesund, trotz großer Belastungen privat. Ich treibe regelmäßig Sport, draußen, esse gesund. Ich habe ihn gebeten, mir wieder 100er aufzuschreiben, aber er meint, ich habe mich künstlich aufgeputscht und bin sozusagen auf Entzug! Ich möchte mich gerne gut fühlen und leistungsstark. Wenn die Blutwerte das nicht hergeben, sollte ich wirklich bei 75 L-Thyroxin bleiben??
    Herzlichen Danke für die Hilfe!

  • Natalie sagt:

    Sehr geehrte Dame und Herren. Ich habe eine hashimotoerkrankung und so ziemlich alle Symptome einer unterfunktion. Die blutwerte sind wohl im normbereich mit l-thyroxin. Die Symptome sind aber da und ich fühle mich sehr schlecht. Die aerzte schicken mich hin und her. Niemand weiß so recht einen Rat. Ich hoffe sie können mir helfen.bitte geben Sie mir schnellstmöglich einen Termin. Mfg n.wilms

  • Kalte Knoten sollten regelmäßig kontrolliert werden. Bei Größenzunahme ist eine Operation zu empfehlen.
    Ihre Symptome sind nicht durch die Schilddrüsenknoten zu erklären.

    Dr. med. Reinhold Lunow

  • Williamcite sagt:

    Thanks a lot for the post.Really thank you! Fantastic.

  • Maria sagt:

    Bin 47 Jahre und hatte schon in der Paupertät Probleme mit einer Überfunktion, die sich vor einigen Jahren gewandelt hat. Die Symptome wechseln von überdreht bis depressiv, obwohl es keinen Grund in meinem Leben dafür gibt. Weitere Symptome trockene Haut, Müdigkeit, Sehstörungen, Schwindel, Konzentrationsschwächen….
    Die normalen Schilddrüsen Werte sind unauffällig. Habe die Ernährung umgestellt und konnte so die Gewichtszunahme stoppen.

    Meine Mutter wurde schon operiert und hat momentan wieder 19 Knoten. Ich habe außerdem 3 Nieren und bin der Meinung, dass es da einen Zusammenhang geben könnte. Bisher war die 3. Niere inaktiv.

    Leider ist es schwer Ärzte zu finden, die sich wirklich dafür interessieren. Meine Frauenärztin erklärte mir den Zusammenhang der 3. Niere mit dem Stoffwechsel. Ich bin als Kind ständig in Ohnmacht gefallen und niemand hatte eine Erklärung dafür. Außerdem leide ich teilweise unter heftigen Oberbauchschmerzen, die sich ebenfalls niemand erklären kann, das Einzige, was hierzu gefunden wurde ist, dass die Leberwerte während der Koliken sehr ansteigen. Die Gallenblase wurde mir bereits mit 18 Jahren entfernt.

    Ich bin dennoch kein unglücklicher Mensch, ich wäre nur sehr zufrieden, wenn sich endlich eine Lösung für mein Problem finden ließe.

    Mit lieben Grüßen

  • Elisabeth sagt:

    Sehr geehrter Herr Dr. Lunow,

    Seit Wintereinbruch im letzten November fühle ich mich oft tage-/phasenweise wie bei einer schweren Viruserkrankung – klapprig, bei kleinen Anstrengungen ist der Puls ungewohnt schnell und mein Herz fühlt sich „schwach“ an (nicht meine Muskeln). Ich treibe eigentlich viel Sport, das ist tageweise kaum/nicht mehr möglich, dann auf einmal wieder völlig normal, teilweise schwankt das innerhalb eines Tages. Ich fühle mich jedoch nicht „abgeschlagen“ oder müde – im Gegenteil, ich möchte eigentlich, habe aber das Gefühl, mein Herz „bricht zusammen“ und es geht einfach nicht.
    Im November wurde ich ergebnislos komplett durchgecheckt (auch schilddrüsenmäßig) und bekam den Rat, es einmal mit Eisenpräparaten zu versuchen. Ich fühlte mich nicht ernst genommen, quälte mich ohne Besserung durch den Winter bis ich mich nun völlig verzweifelt noch einmal zum Arzt getraut habe. Diesmal wurde die Diagnose „Hashimoto“ gestellt – aufgrund von grenzwertigen Schilddrüsenwerten, Antikörpern und einer Ministelle im Ultraschall, die „etwas sein könnte“. Ich kann meine Symptome, so wie ich sie empfinde, jedoch nicht mit den Symptomen von Hashimoto identifizieren, ich fühle mich anders „schwach“, und gar nicht abgeschlagen etc. Der Arzt verordnete Thyroxin (25mg). Seitdem geht es mir richtig schlecht, innerhalb von 10 Minuten nach Einnahme fühle ich mich den ganzen Tag wie nach 10 Litern starkem Schwarztee – so schwindelig, zittrig und rastlos, solches Herzklopfen, dass mir übel ist, ich Durchfall bekomme, mich auf GAR nichts konzentrieren kann und seitdem (zwei Wochen) total arbeitsunfähig bin, das ist noch viel schlimmer als zuvor, hundeelend, die Hölle. Wenn ich (eigenmächtig versucht) eine halbe Tablette nehme, ist die Reaktion etwas weniger heftig, aber trotzdem nicht wirklich zu ertragen, zumal diese Symptome zum „Grundproblem“ dazukommen. Ohne geht wenigstens „nur“ so schlecht wie vor der Behandlung, das ist immer noch Lichjahre besser als mit. Mit ist – mit diesen Nebenwirkungen – kein Leben.
    Als ich den Arzt deswegen erneut aufsuchte, bekam ich nur recht kühl und knapp gesagt ich müsse die Hormone nehmen, die geringe Dosis würde jeder vertagen.
    Was tun? So geht es nicht.

    Danke für jeden Rat.

    • Bei so einem komplexenKrankeheitsbild ist es uns hier nicht möglich einen Rat zu geben.
      Wenn es Ihnen unter der Therapie mit Thyroxin schlechter geht als vorher, ist es nicht die richtige Therapie.
      Die Ursache Ihrer Beschwerden sollten Sie klären lasen.

      Dr. med. Reinhold Lunow

  • Rita sagt:

    Fühle mich bei meinem aktuellen Nuklearmediziner nicht gut aufgehoben.
    Bei mit wurde Hashimoto in der Schwangerschaft festgestellt.
    Meine aktuellen Werte sind
    Ft3 =2,8 pg (2-4,4)
    Ft4=1,58 ng (0,9-1,7)
    TSH=3,91

    Ich nehme aktuell L-Tyroxin 100.

    Soll der TSH in der Schwangerschaft nicht unter 1 sein? Bin in der 7 Woche mit Zwillingen schwanger.
    Warum wird die Dosis dann nicht erhöht?
    Nehme die 100er mittlerweile auch schon ein paar Monate.

    Wie ist Ihre Einschätzung??

    Über eine Rückmeldung würde ich mich freuen.

  • Stefan sagt:

    Guten Tag,

    seit Mitte letzten Jahres habe ich meine Diagnose. Mein Hausarzt fing mit einer Dosierung von 25 an und steigerte dann auf 50. Nach den letzten Laborwerten meinte er, es sei dann jetzt alles in Ordnung. Dann bin ich zu einem Endokrinologische gegangen, um eine zweite Meinung einzuholen. Der stellte wiederum fest, dass ich noch immer Werte wie bei einer Unterfunktion habe. Also würde die Dosierung auf 75 erhöht. Nächste Woch muss ich dann wieder zum Bluttest. Das Ganze zieht sich jetzt über 8 Monate bin. Ist das eigentlich normal? Es fragt mich auch keiner, wie ich mich fühle oder welche Beschwerden ich habe.
    Nach wie vor fühle ich mich spätestens am Nachmittag müde und abgeschlagen. Keine Belastbarkeit hält sich in Grenzen. Trotz regelmäßigem Sports nehmen ich kein Kilo ab. Ist es eigentlich möglich,dass sich die Unterfunktion auf den Testosteronhaushalt auswirkt. Ich bin 46 Jahre alt, fühle mich aber dahingehend deutlich älter.

  • Wenn Sie eine Hashimoto-Thyreoiditis haben, sollten Sie kein Jod nehmen. Wenn Sie eine durch
    Jodmangel bedingte Schilddrüsenvergrößerung (Struma) haben, ist Jod sinnvoll.

    Dr. med. Reinhold Lunow

  • Julia sagt:

    Sehr geehrter Herr Dr. Lunow,

    ich bin 29 Jahre und habe schon seit mehr als 10 Jahren eine Schilddrüsenunterfunktion diagnostiziert. Knoten sind keine vorhanden, die Schilddrüse ist wohl etwas klein. Ich mache Leistungssport (Marathon) und habe immer wieder einen niedrigen Ferritinwert (2015 lag dieser 4. In den letzten 8 Wochen habe ich auch wieder glutenhaltige Nahrung gegessen.
    Kann das einen Zusammenhang haben das meine Werte so schwanken? Ich finde es sehr überraschend, dass meine Werte innerhalb von 8 Wochen wieder so schlecht werden können!
    Was empfehlen sie mir? Ich bin langsam etwas ratlos….

    Mit freundlichen Grüßen
    Julia

    • Bei einem so niedrigen Ferritinwert ist es schwierig zwischen den Symptomen durch Eisenmangel oder durch eine Hashimoto-Thyreoiditis zu unterscheiden. Es empfiehlt sich den Eisenmangel zu beheben und dann zu schauen, ob die Symptome sich gebessert haben.

      Dr. med. Reihold Lunow

  • Alexandra sagt:

    Sehr geehrter Herr Dr. Lunow,

    ich habe seit drei Jahren einen unerfüllten Kinderwunsch. Ich war zwar einmal kurz schwanger, hatte dann aber eine Fehlgeburt Ende der 7. SSW. Mein TSH-Wert wird regelmäßig kontrolliert und liegt immer zwischen 1,2-1,5.

    Da in meiner Familie (Mutter, Tanten und Cousinen) Hashimoto sehr verbreitet ist, war ich auch schon beim Schilddrüsenspezialisten. Bisher waren alle Werte, auch die Antikörper-Werte immer alle ok. Nun war ich zur Kontrolle wieder bei meinem Hausarzt mit folgendem Resultat:
    TSH: 1,34
    FT4: 1,4
    Anti-TPO leicht erhöht: 54 U/ml (dieser Wert war bei der letzten Untersuchung noch bei 28)
    Die Sonographie hat keine Auffälligkeiten ergeben. Die Grösse beträgt links 3,9 ml und rechts 5 ml.

    Für meine Hausärztin waren die Befunde noch kein Anlass für eine Hormontherapie. Ich bin allerdings aufgrund der Antikörper und der Größe verunsichert. Zumal ich auch verschiedene Symptome einer Unterfunktion habe wie z.B.: Müdigkeit, trockene Haut, trockene Schleimhäute, Konzentrationsschwäche und halt der unerfüllte Kinderwunsch.

    Wie sehen Sie das? Wäre eine Hormontherapie Ihrer Meinung nach angezeigt? Ich habe gelesen, dass auch bei noch normalen Blutwerten aber vorhandenen Symptomen ein Therapieversuch unternommen werden kann. Da ich schon 38 bin und der Kinderwunsch sehr gross ist, möchte ich hier nichts unversucht lassen. Sollte ich zur weiteren Abklärung noch mal einen Spezialisten aufsuchen?

    Besten Dank für Ihre Antwort im Voraus.
    Freundliche Grüsse
    Alexandra

    • Die erhöhten Antikörper sprechen für eine Hashimoto-Thyreoiditis.
      Bei Kinderwunsch sollte der TSH zwischen 0,3 und 1,0 eingestellt werden. Eine Hormontherapie
      könnte aus meiner Sich notwendig sein.

      Dr. med. Reinhold Lunow

  • karo sagt:

    Nachtrag:
    Tpo wert 1705

  • karo sagt:

    Bei mir wurde hashimoto festgestellt, 2 knoten sind unauffällig.
    Eigentlich ging es mir gut, wurde auf Lthyrox 25 eingestellt.
    Tsh ist von 2,8 auf 2,5 gesunken, die anderen Werte sind normal.
    Nach 7 wochen lthyrox 5 kilo zugenommen und träge geworden, nicht mehr so nervös.
    Nun wurde erhöht auf 50 mg was ich überhaupt nicht vertrage, bin wie unter drogen und völlig platt.
    Habe jetzt gelesen das das Wohlfühlen über laborwerte geht.
    Meine Frage: muss man bei meinem wert überhaupt medikamente nehmen?

    • Das Befinden ist wesentlich wichtiger als die Verbessrung der Laborwerte. Ein TSH von 2,5 oder 2,8
      kann eine latente Unterfunktion anzeigen, aber dennoch ist bei diesen Werten eine Therapie nicht
      zwingend notwendig.
      Ich würde es mal ohne probieren.

      Dr. med. Reinhold Lunow

  • katarina sagt:

    Als Nachtrag zu meiner Frage von soeben (siehe unten) möchte ich noch sagen, dass die Werte in verschiedenen Labors ermittelt wurden.

    Vielen Dank.

  • Katarina sagt:

    Guten Tag,

    seit ca. einem Jahr weiß ich, dass ich Hashimoto Thyreoiditis habe. Bei Diagnosestellung waren meine Anti-TPO auf 508 IE/ml erhöht., TSH basal war 3,50 (0,27-4,20 UU/ml, FT4 war 1,45 (0,90-1,70 ng/dl) und FT3 war 3,3 (2,0-4,4 pg/ml).
    Nach einem Jahr sind die Werte mittlerweile unter L Thyrosin 75 wie folgt:
    TSH 1,66 UU/ml, FT 3 ist nun 2,70 pg/ml (2,30-4,20) und FT 4 ist nun 1,13 ng/dl (0.80-1,70).
    Was mich jetzt sehr wundert ist, dass die Anti-TPO bei dieser Blutabnahme laut Laborzettel bei 4050.2 U/ml liegen (Pos > 50) und vor der Behandlung (bei Diagnose) 508 IU/ml. Was hat das nun zu bedeuten, warum ist dieser Wert denn so sehr gestiegen, obwohl die anderen Werte besser geworden sind? Ich mache mir nun wirklich Sorgen. Vielen Dank im Voraus für Ihre Antwort.
    Viele Grüße
    Katarina

  • astrid sagt:

    Sehr geehrter Herr Dr. Lunow,

    bei mir wurde 2002 Hashimoto T. diagnostiziert.
    Im Dezember 2015 hatte ich einen Vestibularisausfall, nachdem ich Monate vorher unter Schwindel, Erschöpfung, Muskelschwäche, innere Unruhe, Schlafstörungen u.a. gelitten hatte. Da sich die Symptome bis jetzt nicht gebessert haben, und ich zusätzlich unter Panikattacken (denke zumindest das es welche sind) leide, habe ich vor ein paar Tagen meine Werte für die Schilddrüse abnehmen lassen. Könnte es sein, dass die Symptome darauf zurückzuführen sind? Ich bin 47 Jahre alt und habe zwei Kinder im Alter von 15 und 4 Jahre. Hier meine Werte: FT3 2.1 Norm 2 -4.4, FT4 1.06 Norm 0.9-1.7, TSH 4.94 Norm 0.27-4.2

    Liebe Grüße
    Astrid

  • Katja sagt:

    Guten Tag,

    im Jahr 2014 wurde bei mir Hashimoto diagnostiziert. Nach der Einnahme von L-Thyroxin 50 ( wurden die bisherigen Symptome (Müdigkeit, totale Erschöpfung, Schlafstörungen) kurzfristig besser, die Gedächnis – und Konzentrationsstörung jedoch nicht. Nach 3 Monaten kamen jedoch starke Muskelschmerzen und immer wiederkehrende Gelenkentzündungen (Handgelenk) hinzu (Erhöhung auf 75). Nach umfangreichen Bluttests (Rheuma, Borreliose, Nebenniereninsuffizienz etc.) bekam ich von verschiedenen Professoren im Bereich Endokrinologie unterschiedliche Diagnosen (CFS, Lavierte Depression). Die Schilddrüsenwerte waren in einem guten Bereich, aber sobald ich Überdosiert war, waren die Muskelschmerzen weg, dafür bekam ich Herzrasen, Schweißausbrüche, Angst-und Panikstörungen). Am Ende war ich in einer psychosomatischen Reha die mein Befinden nur verschlechtert hat. Im Moment bin ich verzweifelt, da augenscheinlich keiner in der Lage ist mir zu helfen. Am meisten beunruhigt mich meine Gedächnisleisungen. Momentan bin ich nicht in der Lage die einfachsten Anforderungen an den Alltag bzw. an die Arbeit zu erfüllen. Meine Frage daher: Könnten dies doch Symptome von Hashimoto trotz guter Einstellung sein? Wenn ja, wie kann ich diese lindern? Seit 4 Monaten nehme ich Novothyral 75 und zusätzlich Vitamin D. Die fT3 Werte haben sich positiv verändert, aber Symptome sind gleichgeblieben.

    Vielen Dank.

    • Es kommt bei Hashimoto-Thyreoiditis leider immer wieder vor, dass bei einer Dosierung am Rande der Überfundkion ein Teil der
      Symptome besser werden, andererseits andere Symptome neu auftreten.
      Es bleibt dann nichts anderes übrig, als weiter mit der Dosierung zu experimentieren.
      Selen kann auch oft helfen.

      Dr. Reinhold Lunow

  • Anke sagt:

    Hallo Herr Dr. Lunow, ich habe eine Frage welche Werte sollte ich bei Hashimoto einmal im Jahr gesehen lassen? Wäre mir sehr wichtig habe im April einen Termin, fühle mich seit 3 Monaten sowas von müde und Antriebslos. Mein Wert von letzter Woche Hausarzt nimmt leider nur TSH Wert ab bei 1,77. Ich würde mich über eine Antwort freuen! Mit freundlichem Gruß Anke

    • Ein Gesundheitscheck mit Bestimmung von eines Blutbildes mit Leber und Nierenwerten sollte 1 x im Jahr bei
      Hashimoto-Thyreoiditis durchgeführt werden.
      Außerdem die Bestimmung der Schilddrüsenantikörper, TSH, T3 und T4.

      Dr. med. Reinhold Lunow

  • Anja sagt:

    Hallo Dr. Lunow,
    bei mir wurde vor 2,5 Jahren Hashimoto diagnostiziert, nachdem ich ganz plötzlich unter Panikattacke litt und selbst keine Erklärung dafür hatte. Es gibt Zeiten in denen ich beschwerdefrei bin, dennoch bin ich weitaus weniger belastbar und immer wieder sehr erschöpft. Außerdem führt die Substitution auch nicht zur gewünschten Gewichtsabnahme – ist es da ratsam ein Kombipräperat auszuprobieren ? Ich habe Ihnen unten einmal meine Werte aufgeschrieben bezüglich Vitamin B12 usw.
    Viele Grüße

    TSH 2,6 (Ref. 0,4-4,0) –> wurde um 12,5 erhöht

    Vitamin B12 332 (Ref. 200-900)
    Anti Instrinsic Fakt 0,1 ( < 10)
    Homocystein 10,1 (<12)

    Ferritin 37,6 (Ref. 20-300)
    Eisen 54 (Ref. 37-147)
    Transferrin 2,81 (Ref. 2-3,6)

    • Ich würde den TSH auf Werte zwischen 0,3 und 1,0 einstellen.
      Damit fühlen sich die mesiten Patienten mit Hashimoto-Thyreoiditis am wohlsten.
      Wenn das nicht reicht könnte man auch zusätzlich T3 geben.
      Vitamin B12 und Ferritin sind unauffällig.

      Dr. Reinhold Lunow

      • Anja sagt:

        Danke für ihre schnelle Antwort.
        Ich hatte vergessen nach Selen zu fragen – da habe ich schon oft von gelesen, dass es für die Funktion der Schilddrüse ein wichtiger Bestandteil sein kann. Sollte man vorher tests machen ob man es zusätzlich nehme soll oder kann man dass grundsätzlich gut zusätzlich zu den Hormonen nehmen und falls ja, in welcher Dosis ? Nur als Ergänzung zu meinen Werten – meine Antikörper sind seit einiger Zeit messbar und sind leicht erhöht – vorher wurden nie welche gefunden. Ich wäre Ihnen für weitere Hilfe sehr dankbar.
        Viele Grüße

  • Xy sagt:

    Guten Tag Herr Dr. Lunow,

    zu Beginn meine Frage: Kann eine Schilddrüsenunterfunktion auch bei TSH, FT3 und FT4 im Normbereich bestehen?

    Hintergrund ist Folgender: Anfang 2013 wurde bei mir eine Schilddrüsenunterfunktion diagnostiziert,diese nach Abklärung durch den Radiologen mit Thyronajod 75 behandelt und regelmäßíg kontrolliert. Bis dahin fühlte ich zu keinem Zeitpunkt Symptome der Erkrankung. Mitte 2013 verschwand die Unterfunktion (TSH Wert von 2,3) plötzlich.
    Seit Mitte 2014 machen sich die typischen Symptome (Müdigkeit, Konzentrationsprobleme, trockene Haut, Haarausfall etc.) bemerkbar, die TSH Werte liegen jedoch im oberen Teil des Normbereichs (3,7 und 3,96).
    Die FT3 und FT4 Werte liegen ebenfalls im Normbereich.

    Darüber hinaus wurde im September letzten Jahres der bei einer Unterfunktion typische Mangel an an Selen (89,9 ug/L), Folsäure (4,97 ug/L) und Vitamin D3 (7,44 bei einem Zielintervall von 20-80) festgestellt, welcher trotz hohem Fleischkonsum und zahlreichen Aktivitäten im Freien bestand.

    Des Weiteren leiden sowohl meine Großmutter als auch meine Tante unter Hashimoto Thyreoiditis und meine Mutter unter einer gewöhnlichen Schilddrüsenunterfunktion.

    VIelen Dank im Voraus und freundliche Grüße!

    • Ist die Unterfunktion Unterfunktion Folge einer Hashimoto-Thyreoiditis haben Sie erhöhte
      Schilddrüsenantikörper. Wie sieht die Schilddrüse im Ultraschall aus? Bei Hashimoto-Thyreoiditis sollte der TSH
      Wert unter 1,0 sein.

      Dr. Reinhold Lunow

  • Maria sagt:

    Guten Tag
    Ich habe seit mehreren Jahren Hashimoto diagnostiziert und auch eine Orbitopathie. Bin mit L-Thyroxin eingestellt. In letzter Zeit habe ich vermehrt das Empfinden eines Globusgefühls und mich mehr informiert – auch über den Zusammenhang mit NNR-Hormonen. Der letzte Endokrinologe bei dem ich war meinte leider, man müsse nur das Schuilddrüsenhormon substituieren, sonst sei nichts zu tun.
    Machen Sie in Ihrer Praxis eine komplette Diagnostik z.B. Speicheltest in diesem Bereich zusätzlich zu T3,T4, TSH?

  • Michaela sagt:

    Hallo! Seit 6 Monaten nehme ich nun Hormone wegen meiner Schilddrüse ein. Anfangs hat sich wirklich alles gebessert, aber seit Dezember habe ich solch einen extremen Haarausfall! Das ist nicht mehr normal. Ich hab dann Blut abgeben und das Ergebnis sah dann so aus; ft3 2,7 (2,0-4,2) ft4 1,1 (0,8-1,7) tsh 2,03 (0,35-4,50) anti-tpo 80 ( <34) die Radiologin meinte ich soll jetzt auf 100mg erhöhen da man den tsh auf unter 1 bringen möchte. Auf Nachfrage wann sich mein Haarausfall bessern könnte meinte sie nie! Dann bin ich zu einem Spezialisten gegangen und dieser hat mich vollkommen verwirrt! Er meinte das ich mit 75mg richtig eingestellt wäre und das mein tsh von 2,03 vollkommen in Ordnung wäre. Ich hab aber im Internet gelesen, dass man bei HASHIMOTO einen tsh von unter 1 haben sollte. Jetzt bin ich total enttäuscht vom endokrinologen! Ich hab fast 2 Monate auf diesen Termin gewartet! Mein Haarausfall ist jetzt noch schlimmer als vor 2 Monaten. Mir fallen jetzt auch die nachgewachsenen Haare aus! Ich nehme auch keine anderen Medikamente außer das lthyroxin. Auch habe ich laut Hautarzt keine Mängel ( bis auf Vitamin d, hier nehme ich aber auch Schon seit Dezember Vitamin Kapsel ein). Mittlerweile bin ich einfach nur noch verzweifelt! Bin doch erst 25 Jahre alt.

    • Bei Hashimoto-Thyreoiditis sollte der TSH-Wert zwischen 0,3 und 1,0 eingestellt werden. Der Haarausfall bessert sich erst lange nachdem die Schilddrüse gut eingestellt wurde.
      Also mit wochenlanger bis monatelanger Verzögerung. Ein Eisenmangel sollte mit einer Bestimmung des Ferritins ausgeschlossen werden.

      Dr. Reinhold Lunow

  • Nicolé sagt:

    Hallo Dr. Lunwo ,

    bei mir wurde vor 5 Jahren Hashimoto festgestellt ich nehme L-Thyroxin 75 .Ich fühle mich eigentlich gut aber ich bin leicht aus der Fassung zu bringen ich nehme alles persöhnlich und beziehe alles auf mich ich möchte perfekt sein und es allen recht machen, deshalb kommt es dann oft zum Streit Ich denke dann alle sind gegen mich obwohl das bestimmt nicht der Fall ist .Gehört das auch zu einem Bild von Hashimoto und wie bekomme ich es unter Kontrolle.
    Lg Nicolé

    • Dann müsste man wissen, ob Ihr TSH-Wert und T4 und T3 richtig eingestellt sind. Das Sie sich eigentlich gut fühlen ist schon mal
      nicht schlecht. Ihre Symptome sind nicht unbedingt typisch für Hashimoto-Thyreoiditis. Vielleicht sollten Sie Rat bei einem Psychotherapeuten
      holen.

      Dr. Reinhold Lunow

  • P. Koch sagt:

    Sehr geehrter Herr Dr. Lunow,

    meine Frage ist: behandeln Sie auch Morbus Basedow Patienten? Mein Endokrinologe sagt, dass es evtl. zu u Hashimoto wechseln könnte.

    Mfg P. Koch

    • Hashimoto-Thyreoiditis und Morbus Basedow sind beides Autoimmunerkrankungen mit Auswirkung auf die Schilddrüse. Es gibt nicht wenige Patienten, die beide Erkankrankungen in ihrem Leben durchmachen. Natürlich behandeln wir auch Patienten mit Morbus Basedow.

      Dr. Reinhold Lunow

    • Morbus Basedow und Hashimoto-Thyreoiditis sind beides Autoimmunerkrankungen.
      Patienten, die eine solcher Erkrankungen haben, bekommen nicht selten (25%) eine andere Autoimmungerkrankung.

      Dr. med. Reinhold Lunow

  • Wenn der TSH im oberen oder unteren Bereich der Normwerte liegt, benötigt man zusätzlich T3 und T4.
    Bei TSH-Werten im mittleren Bereich kann man auf die Bestimmung von T3 und T4 unter Umständen verzichten.

    Dr. med. Reinhold Lunow

  • Helen sagt:

    Hallo Dr. Lunow,

    im letzten Jahr im Mai wurde nach 5 Jahren Beschwerden Hashimoto Thyreoiditis durch meine Heilpraktikerin bei mir festgestellt. Mein größtes Problem war für mich immer meine trockene, juckende und rissige Vaginal- und auch Analschleimhaut. Seit Juni bekommen ich L-Thyroxin 50. Nach und nach besserten sich die anderen Beschwerden, die ich hatte, jedoch wurde das Schleimhautproblem zunehmend schlimmer. Ich bekam schließlich jeden Monat Entzündungen und Pilzinfektionen. Ein Endokrinologe stellte im November einen zu hohen Testosteronwert fest und nun nehme ich im 3. Monat die Pille Cyproderm. Seitdem habe ich ein andauernden Vaginalbrennen. Zusätzlich habe ich gegen die ständigen Entzündungen Linoladiol HN bekommen. Jedoch ist das Brennen noch immer da. Der Juckreiz ist inzwischen ziemlich verschwunden. Ich fühle mich durch diese eine Sache schlechter als vor der gesamten Behandlung und fühle mich auch irgendwie verloren, weil mir niemand so richtig helfen kann (Frauenärztin weiß auch nicht weiter). Mein Hauptproblem wird immer schlimmer mit den Behandlungen. Kann das L-Thyroxin (von Henning) eventuell Schuld sein oder haben Sie eventuell Erfahrungen in diesem Bereich? Meine Werte sind sonst alle top und ich nehme natürliche Nahrungsergänzungsmittel und Vit. D.
    Vielen Dank im Voraus.

  • Ich empfehle einen Ultraschall von der Schilddrüse, sowie die Bestimmung der Schilddrüsenantikörper. So kann man Hashimoto-Thyreoiditis ausschließen lassen.

    Dr. med. Reinhold Lunow

  • Katharina sagt:

    Hallo,
    Habe auch Hashimoto, nehme seit fast 10 Jahren sd Hormone, seit der Geburt meiner ersten Tochter 2007 musste ich von 50 auf 100 erhöhen. Mittlerweile musste ich schon 2 Jahre 112 mg nehmen, meine Werte lagen immer zwischen 1.2-2
    Nun bin ich im November ungeplant schwanger geworden und als ich es Mitte Dezember erfahren habe bin ich sofort zum Blutabnehmen gegangen, mein Wert lag bei 5,8 am 15.12. Und L-thyroxin wurde auf 150 erhöht.
    Gestern war ich wieder beim Blutabnehmen und der Wert lag bei 4,2, der Hausarzt hat jetzt nicht weiter erhöht obwohl ich sagte das der Wert in der Schwangerschaft bei 1 liegen muss. Bin in der 9 ssw.
    Was soll ich tun, wollte auf 175 hoch..
    Vielen Dank schonmal!

    • In der Tat sollte bei Hashimoto-Thyreoiditis während einer Schwangerschaft der TSH-Wert nicht so hoch liegen. Bitte sprechen Sie nochmal miot Ihrem Arzt und achten Sie auch auf eine ausreichende Jodzufuhr. Jod ist bei Hashimoto-Thyreoiditis zwar grundsätzlich ein Problem, jdoch in der Schwangerschaft sollte aber das Wohl des Kindes im Vordergrund stehen. Ein Jodmangel kann beim Kind Hirnschäden verursachen.

      Dr. med. Reinhold Lunow

  • Bekolli- Mohr chaos-Chaotin sagt:

    Im Krankenhaus haben Sie bei mir vor ca. 2 Jahren nach Entfernung der Gallenblase eine Unterfunktion der Schilddrüse festgestellt, wurde die ganze
    Zeit mit L Thyroxin 50 mg behandelt. Bin heute zu einem Arzt für Schilddrüse
    weil ich letzter Zeit ständiges Räuspern und Husten habe ein ganz aufgedunsenes Gesicht habe, ein dicken Hals, Schluckbeschwerden in der letzten Zeit Verdauungsstörung.
    Dann habe ich ihm gesagt das meine Kinder zu Weihnachten Bilder von mir gemacht haben und gesagt haben ich würde aussehen wie ein Chinese der Arzt hat gelacht, aber ich find es gar nicht lustig. Dann muss ich noch angeben habe seit 29 Jahren Multiple Sklerose und der Arzt von heute hat gemeint ich hätte keine Unterfunktion der Schilddrüse weil mein Wert TSH 2,33 wäre Vielen Dank im Vorraus

    • Ob bei Ihnen eine Unterfunktion der Schilddrüse vorliegt, kann mit dieser Information nicht sicher beantwortet werden. Ein TSH von 2,33 bei Einnahme von L-Thyroxin 50 würde bei einer Hashimoto-Thyreoiditis schon eine Schilddrüsenunterfunktion anzeigen. Sie sollten sich auf Hashimoto-Thyreoiditis untersuchen lassen.

      Dr. med. Reinhold Lunow

  • Hoff sagt:

    Guten Tag,

    gern möchte ich eine Frage stellen, die immer wieder zu Meinungsverschiedenheiten führt. Nimmt man
    die Hormontablette vor oder nach der Blutsbnahme um die richtige Dosis des Hormons einzustellen. Bei mir wurde Hashimoto diagnostiziert. Ich habe eine Woche 25mg genommen, dann 50. Nach 6 Wochen sollte ich erneut einen Bluttest machen. Dieser fand 3 Std nach der Tabletten Einnahme statt, sowie mein Arzt es mir sagte. Mein Tsh Wert war dann bei 0,3, woraufhin ich nur noch 25mg nehmen sollte. Mein Arzt war sehr erstaunt das die Werte so niedrig sind, vorher hatte ich tsh 3,5. Da ich nun schon vermehrt gehört habe, dass die vorherige Tabletteneinnahme das Ergebnis verfälscht, hätte ich gern Ihre fachliche Meinung dazu. Mein Ziel ist natürlich möglichst schnell richtig eingestellt zu sein. Vielen Dank im Voraus und freundliche Grüße!

    • Bei einer TSH-Kontrolle sollte die Schilddrüsentablette (Thybon) noch nicht eingenommen sein. Mit anderen Worten: die Tablette erst nach der Blutabnahme nehmen.
      Ansonsten könnten die TSH-Werte zu niedrig gemessen werden.

      Dr. Reinhold Lunow

  • Daniel sagt:

    Hallo,

    Seitdem ich Vitamin D substituiere (nehme ich an) treten bei mir folgende Symptome auf:

    – Muskelschwäche Muskelversteifung leichtes zittern, Augenliedzucken, Kribbeln, Ameisenlaufen an den Extremitäten (vorallem am Mund, Nase, Gesicht, Hals, Lähmungserscheinung
    – Fühlt sich dicker an der Hals und der Geschmack im Hals oft nach solchen Anfällen eher Entzündet
    – Einschlafen der Extrimitäten
    – starke innerliche Unruhe, Brummen, Strom
    – Schwndel, Ohrenfiepen
    – Magen-Darm Probleme
    – Bewusstseinsstörung, vernebelung
    – Schluck und Atemprobleme, leichte Halluzinationen (selten)
    – schnelles Ergiereiches reden mit anderen Menschen aber dadurch schnelle Erschöpfung und kribbeln

    PS: Vitamin B12 623pg/ml

    hatte einen Vitamin D Mangel von 11ng/ml habe jetzt auf 80ng/ml erhöht und halte es, kontrolliere die Werte auch immer Engmaschig alle 4 Monate. Kann es sein das Vitamin D das Imunsystem ankurbelt die SD weiter zu zerstören? deshalb diese schlimmen Schübe? oder so positiv beeinflusst das ich das Thyroxin senken muss? weil ich ggf in einer Überfunktion bin?
    Meine Werte vor der Vitamin D Substitution:

    29.05.2015

    TSH 0,93
    FT3 3,60
    FT4 13,70

    4 Monate Vitamin D einnahme später 18.09.2015 (Vitamin D 60ng/ml)

    TSH: 0,56
    FT3: 4,10
    FT4: 16,10

    Und jetzt zum Verglich noch ältere Werte von Dezember 2014 (auch mit einem Vitamin D Mangel 11ng/ml)

    TSH: 1,02
    FT3: 3,80
    FT4: 14,60

    Ich kann bald nicht mehr 🙁

  • Annika sagt:

    Hallo,
    seit der Geburt meiner Tochter im Januar 2013 habe ich massive Probleme mit Hashimoto. Ich habe Anti TPO >1000 seit fast drei Jahren, die nicht runter gehen. Ich habe permanent Schübe. Diese Schübe fallen so aus, dass ich nicht in der Lage bin arbeiten zu gehen und alles extrem anstrengend ist sei es nur ein Einkauf. Seit einem Jahr bin ich bei Fr.Brakebusch in Behandlung/Einstellung (meine freien Werte sind im oberen drittel, mein TSH supp,) jedoch keine Besserung und Einstellung schwerr. Sie riet mir nun zu einer OP.
    Vitamin D, Selen, Zink, B-Komplex wird bereits alles berücksichtigt.
    Nebennieren sind gemäß MHH i.O
    Können Sie mir einen Rat geben, wie ich um eine OP herum komme?
    Mein Hausarzt weiß leider keinen Rat, weil er sich auch nicht mit auskennt.
    Gruß
    Annika

    • Sehr geehrte Annika,
      da Ihre Schübe wohl mit keiner medikamentösen Therapie in den Griff zu bekommen sind, ist eine Operation wohl nötig.
      Dies ist bei Hashimoto-Thyreoiditis nur selten nötig. In Ihrem Fall aber auch aus meiner Sicht sinnvoll.

      Dr. med. Reinhold Lunow

  • simone sagt:

    Hallo,

    ich leide seit ca. 6 Jahren an der Schilddrüsenerkrankung Hashimoto…leider bin ich mittlerweile schon bei 220mg am Tag L Thyroxin angekommen…mit den Jahren sind zusätzlich Magen- und Darmentzündungen dazu gekommen..ich habe immer einen Calprotectin Wert um die 245…hängt dies alles zusammen? Mir geht es überhaupt nicht gut..keiner kann mir so richtig helfen…haben Sie eine Idee?
    Gruß und danke, Simone

  • Sylke sagt:

    Hallo Dr. Lunow,
    Bei mir wurde vor 2 Jahren Hashimoto-Thyreoiditis diagnostiziert. Daraufhin wurde ich mit L-Thyroxin eingestellt. Ich möchte gern wissen, in welchen Abständen eine Kontrolle durch einen Endokrinologen zwecks Ultraschall und Szintigraphie durchgeführt werden sollte.

    Herzliche Grüße
    Sylke

    • Liebe Sylke,
      die Kontrollabstände bei Hashimoto-Thyreoiditis sind individuell festzulegen. Sie liegen im allgemeinen zwischen 3-12 Monaten.
      Ein Szintigramm ist bei Hashimoto-Thyreoiditis nicht notwenidg. Nur wenn Schilddrüsenknoten abgeklärt werden müssen kann ein
      Szintigramm sinnvoll sein.

      Dr. Reinhold Lunow

  • Sehr geehrte Frau Gondorf,

    vielen Dank für Ihre Nachricht, leider können wir Ihnen in Ihrer Nähe keinen Spezialisten empfehlen.

    Mit freundlichen Grüßen
    Praxisklinik Bornheim

  • Melanie sagt:

    Hallo Dr. Lunow,

    ich habe seit ca. 1 Jahr einen unerfüllten Kinderwunsch. Meine Frauenärztin überprüfte meinen Hormonstatus und schickte mich wegen einer Überfunktion der Schilddrüse zum Radiologen.
    Der Befund des Radiologen: SD-Sonographie: Leicht vergrößerte SD. Beidseits inhomogenes, leicht echoarmes Schallmuster mit deutlichen strukturellen Veränderungen ohne Knoten.
    SD-Szintigraphie: Leicht vergrößerte SD in orthotoper Lage mit inhomogener, global niedriger Aktivitätsspeicherung ohne fokal abgrenzbare Mehr- oder Minderspeicherung, Uptake 0,3 %.
    Laborwerte: fT3 = 3,0, fT4 = 1,1, TSH basal = 0,16, Anti-TPO 34, TRAK <0,3
    Beurteilung: Autoimmuntheyreoiditis vom Typ Hashimoto in initial zerfallsbedingter, latenter Hyperthyreose.

    Die Therapie findet jetzt so statt, dass ich alle 3 bis 4 Wochen zum Blut abnehmen muss um einen Übergang in eine Hypothyreose nicht zu übersehen. Mehr nicht. Ich bin irgendwie nicht ganz glücklich damit. Mal abgesehen davon dass ich den Befund und die Erklärung des Radiologen nicht ganz verstanden habe (habe ich jetzt Hashimoto oder nicht?) würde ich gern Ihre Meinung zu alle dem hören. Gerade auch wegen dem Kinderwunsch. Ist das die richtige Therapie? Medikamente habe ich keine erhalten. Darüber hinaus habe ich auch Symptome wie extreme Müdigkeit, innere Unruhe, einschlafen und Kribbeln der Hände, Gereiztheit etc.

    Ich wäre für eine Antwort Ihrerseits super dankbar.

    LG
    Melanie

  • Cora Anonym sagt:

    Hallo,
    ich bin zufällig auf diese Seite gestoßen. Bereits 2013 wurde bei mir Hashimoto diagnostiziert. Bis vor Kurzem konnte ich gut mit der Krankheit leben. Nun seit Anfang des Jahres versuchen mein Partner und ich ein Baby zu bekommen. Ich wurde auch recht schnell schwanger, obwohl mein TSH bei über 2 lag. In der neunten Woche habe ich es allerdings verloren. Ich vermute stark, auch wenn es viele andere Faktoren gibt, dass die Ursache an meiner Hashimoto festzumachen ist. Bei meiner letzten Blutuntersuchung musste ich mit Erschrecken feststellen, dass meine Antikörper bei über 7000 lagen, obwohl ich nach der Fehlgeburt im April mit Selen begonnen hatte. Mein TSH ist mit einer Einnahme von LTyroxin 100 jetzt bei 0,206. Die freien werte sind in der Norm. Nun meine Frage bezüglich der Antikörper, bewirken diese eine Fehlgeburt? Greifen sie den Fetus an? Erhöhen sich dadurch meine Killerzellen? Leider finde ich nirgends eine genaue Antwort. Einige Ärzte meinen die Antikörper spielen keine Rolle. In Studie habe ich aber gelesen, dass hohe Antikörper mit Frühaborten im Zusammenhang stehen. Was kann ich nun machen? Im schlimmsten Fall die Schilddrüse entfernen lassen? Wären dann die Antikörper nicht weg? Ich habe einen sehr straken Kinderwunsch und könnte mich davon einfach nicht verabschieden. Ich freue mich über eine Antwort. Vielen Dank schon mal!

    • Der Zusammenhang zwischen hohen Antikörpern und Aborten ist nicht erwiesen. Die Thyroxindosis erscheint ausreichend.
      Insofern würde ich versuchen wieder schwanger zu werden und die Schilddrüsenwerte alle 4 Wochen zu kontrollieren.
      Bei Beginn der Schwangerschaft die Dosis sofort um 25 erhöhen.

      Dr. Reinhold Lunow

  • Liebe Frau Buhl,

    der TSH von 4,67 zeigt,dass Sie noch eine Schilddrüsenunterfunktion haben.Die Thyroxindosierung sollte erhöht werden.Dies kann in Schritten von 12,5-25 erfolgen. Der minimal einzuhaltende Zeitraum zwischen den Erhöhungen ist 4 Wochen.Ich würde Selen auf 200 erhöhen,da dies zu einer besseren Umwandlung des Speicherhormons Thyroxin ( T4) in das aktive T3 führt.Der TSH sollte auf Werte unter 1,0 eingestellt werden.Auch TSH-Werte nahe null sind vertretbar,wenn Sie keine Überfunktionssymptome bekommen.Auswirkungen auf andere Organe wie z. b. das Herz müssen dabei überwacht werden.Die meisten Patienten mit Hashimoto-Thyreoiditis fühlen sich bei einer solchen Einstellung mit einem niedrigen TSH am wohlsten.FT 4 und FT3 sollten dabei aber nicht in den Überfunktionsbereich steigen.Falls Sie dann immer noch Gewichtsprobleme haben,kann über eine zusätzliche Gabe des stoffwechsellaktiven T3 nachgedacht werden.Zu empfehlen ist auch die bei jedem 4. Hashimoto-Patienten vorkommenden Begleiterkrankungen wie z. B. Nebennierenschwäche oder Insulinresistenz auszuschließen. Auch ein Mangel an Vitamin B12, Folsäure oder Vitamin D ist bei Patienten mit Autoimmunerkrankungen wie Hashimoto-Thyreoiditis sehr häufig vorhanden.
    Wirkliche Experten für Hashimoto gibt es in Deutschland nur eine Handvoll.In der Nähe von Stuttgart ist mir niemand bekannt.

    Dr. med. Reinhold Lunow
    Praxisklinik Bornheim

  • Sehr geehrte Frau Meier,

    es kommt durchaus vor,dass die Schilddrüsenhormone au den Zielorganen unterschiedlich wirken.Bei Ihnen ist die Einstellung der Hashimoto Thyreoiditis wegen des Kinderwunsches in der Tat schwierig.Ich glaube nicht,dass ein Präparatewechsel etwas nützt,würde es dennoch probieren.Man weiß es vorher nie.Sie sollten das Thyroxin immer mit mindestens 20 Minuten Abstand vor dem Frühstück nehmen.Dann könnte eventuell die zusätzliche Einnahme von Selen helfen.
    Lassen Sie sich sich nicht entmutigen.Es hat ja schon einmal geklappt.

    Mit freundlichen Grüßen

    Dr. Reinhold Lunow

  • Aus der Ferne kann ich nicht beurteilen, ob bei Ihnen eine Hashimoto-Thyreoiditis vorliegt.
    Sinnvoll ist neben dem Ultraschall auch noch eine Bestimmung der Schilddrüsen-Antikörper durchzuführen.

    Dr. med. Reinhold Lunow

  • Patienten mit Hashimoto-Thyreoiditis werden von uns individuell je nach Beschwerdebild behandelt. Die Erfahrungen von Kharrazian gehen dabei ein. Wir behandeln aber nicht ausschließlich nach seiner Methode.

    Dr. Reinhold Lunow

  • Andrea sagt:

    Wie sollten die TSH-Werte sein, wenn ich eine endokrine Orbitopathie habe?

  • Katarina sagt:

    Sehr geehrter Herr Dr. Lunow,

    vor 2 Wochen wurde bei mir Hashimoto-Thyreoiditis festgestellt.
    Ich soll nun L Thyroxin 25 mg von Henning nehmen. Problem ist, dass ich seit der Einnahme ein leichtes Brennen im Mund/Hals und einen bitteren Geschmack bemerke.
    Kann das mit dem Präparat zusammenhängen, bzw. was kann ich tun?

    Vielen Dank.
    Katarina

  • Inga sagt:

    Sehr geehrter Dr, Lunow,

    Seit einem Jahr ist mir Hashimoto-Thyreoiditis festgestellt. Ich nehme aber keine Hormone, obwohl mir die Ärztin sie verschrieben hat (ich glaube, 75mg). Leider war ich nie richtig über diese Krankheit informiert.. Ich habe keine Beschwerden (oder mindestens nur do denke), aber was ich wircklich habe ist sehr hohe Anfälligkeit von Infektionen (werde 6-7 mal pro Jahr schwer krank). Meinr Hausärztin hat gesagt, dass das ein Symptom vom Hashimoto-Thyreoiditis sein könnte. Ich habe das nirgendwo gelesen. Kann das wircklich so sein und nach der Anfang mit der Hormontherapie kann ich Verbesserung erwarten?
    Vielen Dank für Ihre Antwort im Voraus! Das ist mir sehr wichtig!
    Inga

    • Aus der Ferne ist ein ärztlicher Rat in diesem Fall aus unterschiedlichen Gründen nicht möglich. Im allgemeinen bessern sich unter einer Hormontherapie die Symptome einer Hashimoto-Thyreoiditis, wenn eine Unterfunktion der Schilddrüse vorliegt.
      Bitte sprechen Sie noch mal mit Ihrem Arzt.

      Dr. Reinhold Lunow

  • Susi sagt:

    Guten Tag,
    ich habe Hashimoto seit vielen Jahren, kam lange gut klar mit 75 LT.
    Seit 2 Jahren wechselnde Probleme, Hormone immer im grünen Bereich. (Januar TSH µIU/ml (03-4,2) 1,1)
    Nach Infekt im Januar: müüüüde ohne Ende, Verstopfung im Wechsel mit Durchfall, Globusgefühl, Gewichtsabnahme ohne besonderen Grund. Leider Termin erst wieder Mitte Mai – kann es sein, dass der Infekt einen „Schub“ dh kurzfristigen „Ausflug“ in ÜF ausgelöst hat?

    • Es ist durchaus möglich, dass der Infekt das Immunsystem verändert hat und das es zu einem Schub der Hashimoto-Thyreoiditis geführt hat.

      Dr. Reinhold Lunow

      • Susi sagt:

        Danke für Ihre Antwort!
        Müßte ich dann früher zum Blutwertemessen oder eventuell LT reduzieren (auf Verdacht?) Schönen Abend für das Sie und das Team,
        Ich finde es toll, dass Sie als Ansprechpartner rund um Hashi zur Verfügung stehen!

  • Andrea sagt:

    Ist die HashimotoThyreoiditis eine reine Schilddrüsenerkrankung?

    • Nein. Heutzutage wird die Hashimoto-Thyreoiditis nicht mehr als reine Immunerkrankung der Schilddrüse angesehen. Es handelt sich eher um eine Störung der Immunbalance des ganzen körpers mit Auswirkung auf zahlreiche Organe und Körperfunktionen.

      Dr. Reinhold Lunow

  • jasmin sagt:

    Hallo Dr. Lunow,
    nach suchen im Net bin ich auf Ihre Seite gekommen..(Glück;)
    Es geht um meine Schildrüsse die fast um das 3 Fache vergrößert ist mit Knoten laut meinen Arztbericht nicht Bösartig. Leider hat mir kein Arzt eine Tablette zur Behandlung verschrieben, was eigentlich sinnvoll sein könnte.
    Diese habe ich beim Vorgespräch im KH vom OP Arzt erfahren.Also zusammen gefasst ich habe einen OP Termin wegen der Schilddrüsse wobei ich immer noch unsicher bin ob ich es auch durchführen lassen werde.Da ich keinerlei Beschwerden habe.So, nun meine Frage an Sie,kann die Schilddrüsse jetzt noch mit Tabletten behandelt werden? Kann es an Volumen zuruckgehen. Mein Termin ist ende diesen Monat Januar 2015.Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen.
    Vielen Dank Jasmin

  • Cora sagt:

    Hallo Dr. Lunow. Ich nehme seit ca. 2 Monaten (erst 25 mg, jetzt 50 mg) das Hormon L-Thyroxin. Darauf aufmerksam wurde ich durch starkes herzrasen ( 100 Puls in Ruhe ) druck auf der brust und vermehrtes schwitzen. Meine Hausärztin geht nun von einer Hashimoto Thyreoiditis aus, da meine TSH werte hoch und runter springen. Gegen das herzrasen bekam ich Procoralan. Soweit so gut, jedoch trat das Herzrasen ( mit druck und schwitzen ) heute plötzlich wieder auf. Scheinbar interessierte sich der Nuklearmediziner bei dem ich heute war nicht wirklich dafür 🙁 ich brauch dringend rat, da ich so auf Dauer meiner arbeit im Herzkatheter nicht gewissenhaft nachgehen kann
    LG

    • Eine individuelle Beratung per Internet ist nur begrenzt möglich. Bei diesen Beschwerden sollten Sie sich an einen Spezialisten wenden. Hashimoto-Thyreoiditis kann man durch die Bestimmung der Schilddrüsen-Antikörper und durch eine Schilddrüsen-Sonographie diagnostizieren. Das Herzrasen spricht eher für eine Schilddrüsenüberfunktion bzw. für eine zu hohe Thyroxindosis.

      Dr. Reinhold Lunow

  • Miriam sagt:

    Hallo Herr Dr. Lunow. Ich nehme seit geraumer Zeit 150mg Schilddrüsentabletten. In letzter Zeit bin ich ständig müde, habe starken Haarausfall, und schmerzen in den Gelenken, sodass ich kaum gehen kann.
    Haben Sie einen Rat, ob es sich um Hashimoto handeln könnte?
    LG

    • Die Symptome lassen sich durchaus mit einer Hashimoto-Thyreoiditis vereinbaren. Eine Ultraschalluntersuchung der Schilddrüse und die Bestimmung der Schilddrüsen-Antikörper können Klarheit schaffen. Außerdem würde ich einen Eisenmangel ausschließen lassen.

      Dr. Reinhold Lunow

  • JoSchi sagt:

    Verehrter Dr. Lunow,

    Ich nehme seit etwa 6 Jahren L-Thyroxin 75mg wegen damals festgestellter Unterfunktion der Schilddrüse.

    Bei einer Blutbild-Untersuchung im Labor wurde am letzten Freitag bei mir ein TG-Wert von 357 festgestellt. Laut meinen Recherchen ist das erschreckend hoch. Der TSHE liegt jedoch bei 0,74.

    Was kann das für mich bedeuten ?

    Vielen Dank für eine hilfreiche Antwort.

    • Die Höhe der Schilddrüsenantikörper (TG-Wert) zeigt nur an, dass Sie eine Schilddrüsenentzündung (Hashimoto-Thyreoiditis) haben. Der Wert ist nicht erheblich hoch. wichtig ist vor allen Dingen, ob Sie Beschwerden haben. Wenn es Ihnen gut geht, sind diese Laborwerte in Ordnung.

      Dr. Reinhold Lunow

  • Britta sagt:

    Vor ca. 4 Monaten wurde bei mir Hashimoto mit einem anfänglichen TSH Wert von über 100 festgestellt. Der Wert ist mittlerweile durch die Einnahme von L-Thyroxin 100 auf 0,99 gesunken. Einige Begleiterscheinungen haben sich etwas gebessert (z.B. Müdigkeit) andere sind im gleichen Maße vorhanden (z.B. Haarausfall).
    Vor allem aber leide ich -trotz „gutem“ Wert und Psychotherapie- nach wie vor unter Depressionen und Unsicherheit.
    Ich möchte daher wissen, ob die Begleiterscheinungen (vor allem wie in meinem Fall die psychischen Veränderungen/Einschränkungen) erfahrungsgemäß mit der „richtigen“ Einstellung wieder komplett verschwinden? Und wie lange dies erfahrungsgemäß dauert.
    Ich freue mich über eine Antwort – vielen Dank!

    • Die Frage ist aus der Ferne nicht zu beantworten. Hilfreich ist oft die zusätzliche Einnahme von Selen. Vit B12- und Folsäuremangel sollten ausgeschlossen werden und die Thyroxindosis eventuell noch erhöht werden. Gegebenenfalls könnte auch T3 gegeben werden. Auch ein Eisenmangel könnte die Ursache sein.

      Dr. Reinhold Lunow

  • Sabine sagt:

    Lässt sich das Fortschreiten der Erkrankung hinauszögern oder stoppen?

    • Grundsätzlich handelt es sich bei der Hashimoto-Thyreoiditis zwar um eine lebenslange Erkrankung, die sich im Prinzip wie viele andere Autoimmunerkrankungen nicht aufhalten lässt. Es hat sich jedoch gezeigt, dass die zeitige Gabe von Schilddrüsenhormonen oder auch Selen helfen können den zerstörerischen Immunprozess hinaus zu zögern. Hilfreich ist auch der Verzicht auf Rauchen, sowie eine ausgewogene antioxidantienreiche entzündungshemmende Ernährung.

      Dr. med. Reinhold Lunow

  • Pia sagt:

    Ich habe meine Schilddrüsenhormone einfach abgesetzt und mir geht es nicht schlechter, kann das sein?

    • Üblicherweisen hat der Körper noch Hormonreserven für einige Zeit, sodass die Symptome einer Unterfunktion bei Absetzen von Schilddrüsenhormonen nicht immer sofort auftreten. Eine Änderung der Hormondosis sollte immer in Absprache mit dem behandelnden Arzt durchgeführt werden.

      Dr. Reinhold Lunow

  • Gertrud sagt:

    Können Viren eine Hashimo-Thyreoiditis auslösen?

    • Es gibt Hinweise hierfür, das bestimmte Viren mögliche Auslöser für eine Hashimoto-Thyreoiditis sind. Im Verdacht stehen der EBV-Virus (Mononukleose, pfeiffersches Drüsenfieber), Pavovirus, Rötelvirus und Mumpsvirus.

      Dr. med. Reinhold Lunow

  • Britta sagt:

    Vielen Dank für die schnelle Antwort.
    Macht es bei Hashimoto Sinn, regelmäßig Selen einzunehmen? (Mir wurde es lediglich beim Auftreten lokaler Beschwerden empfohlen)
    Und gibt es eine bestimmte Ernährungsweise oder eine Art Ernährungsleitfaden für Erkrankte (jodarm/in Hinblick auf Übergewicht)? Ich freue mich über eine Antwort.

    • Wir empfehlen jedem Patienten mit Hashimoto Selen zu nehmen,weil es Entzündungen hemmt und die Umwandlung des inaktiven T4 in das aktive T3 fördert.
      Die Ernährung sollte viel Obst,Salat und Gemüse enthalten.Die meisten Patienten bekommen auch mit Seefisch keine Probleme.

      Dr Reinhold Lunow

  • Britta sagt:

    Mein THS Wert lag bei der Diagnose Hashimoto, anfänglich bei 100,72. Auch wenn dieser durch die Einnahme von Hormonen schon etwas gesunken ist, interessiert mich, was die Ursache für einen so hohen Wert ist oder sein könnte?

    • Ein solch hoher TSH-Wert ist in der Tat ungewöhnlich.
      Er kommt in dieser Höhe nach totaler Schilddrüsenentfernung durch Operation vor.
      So gesehen läge ein starke Schilddrüsenunterfunktion vor.Die Schilddrüse wird wohl durch die Hashimoto Thyreoiditis stark zerstört sein.Eine ausreichende Hormontherapie ist aber auch in solchen Fällen möglich .

  • Denise sagt:

    Ich möchte natürliche Schilddrüsenhormone anstatt synthetisch hergestellten Hormone nehmen. Was kann ich tun?

    • Nach unserer Erfahrung hilft es nur sehr wenigen Patienten mit einer Hashimoto-Thyreoiditis, wenn sie von synthetischen Hormonen auf natürliche Schilddrüsenhormone, die vom Schwein oder vom Rind hergestellt werden, wechseln. Die über der internationalen Apotheke beziehbaren natürlichen Hormone aus Amerika enthalten für Menschen einen eher hohen T3 Anteil und müssen daher häufig mit L-Thyroxin kombiniert werden.

      Dr. Reinhold Lunow

  • Betty sagt:

    Muss ich die Hormondosis bei Hashimo-Thyreoiditis ändern wenn ich zusätzlich eine Antibabypille nehme?

    • Ebenso wie bei einer Schwangerschaft kann die Einnahme der Antibabypille den Bedarf an Schilddrüsenhormonen steigern, sodass es nicht selten vorkommt das nach Beginn einer Therapie mit einer Antibabypille mehr Schilddrüsenhormone gegeben werden müssen.

      Dr. med. Reinhold Lunow

  • Praxisklinik Reinhold Lunow sagt:

    Die Symptome können individuell sehr unterschiedlich sein. Manchmal kommt es auch zu sogenannten Paradoxen Symptomen das z.B. Unruhe, Herzrasen oder Schwitzen Symptome einer Unterfunktion der Schilddrüse sind. Auf der anderen Seite können aber auch Symptome wie Gewichtszunahme und Müdigkeit bei einer Überfunktion der Schilddrüse auftreten. Ursache hierfür ist die unterschiedliche Aufnahme und Abbaurate von Schilddrüsenhormonen in verschiedenen Organen, dadurch können gelegentlich auch Symptome von Unterfunktion bzw. Überfunktionen der Schilddrüse gleichzeitig vorhanden sein oder sich abwechseln.

  • Roswitha sagt:

    Kann man trotz Überfunktionssymptome wie Nervosität oder Herzrasen eine Unterfunktion haben?

  • Typische Symptome einer Hypothyreose (Überfunktion der Schilddrüse) sind z.B. Nervosität, Herzklopfen, Herzjagen, Pochen in den Ohren, Unruhe, Schwitzen, Durchfall, Schlafstörungen, zitternde Hände und Gewichtsabnahme.

    Dr. med. Reinhold Lunow

  • Ihrer Anfrage ist nicht genau zu entnehmen, ob es sich um eine Hashimoto-Thyreoiditis oder tatsächlich um eine Thyreoiditis De Quervain handelt. Für eine Thyreoiditis De Quervain sprechen die Schmerzen, die bei De Quervain meistens sehr stark sind. Nur sehr selten ist es notwendig die Diagnose durch eine Biopsie ( Gewebeentnahme ) zu sichern. Meist dauert die Erkrankung einige Monate, wir haben allerdings auch schon Krankheitsfälle gesehen, die sich über 1,5 Jahre hingezogen haben. Therapeutisch gibt man in erster Linie wegen der Schmerzen sogenannte nichtstoidaler Antirheumatika wie z.B. Ibuprofen. Wir mussten jedoch auch bei einigen Patienten schon Cortisonpräparate einsetzen.

    Dr. Reinhold Lunow
    Schilddrüsenzentrum

  • diese Frage lässt sich aus der Ferne schwer beantworten. Im Allgemeinen hat man bei einer Hashimoto-Thyreoiditis keine Schmerzen. Es gibt aber andere Entzündungen der Schilddrüse wie z.B. die Thyreoiditis de Quervain. Ich würde Ihnen empfehlen sich bei einem Schilddrüsenspezialisten vorzustellen.
    Dr. Reinhold Lunow

  • Monique sagt:

    Normalerweise verzichtet man ja bei Hashimoto auf Jodgaben. Während meiner Schwangerschaft habe ich aber dem Kind zuliebe trotzdem eine kleine Dosis Jod eingenommen und auch vertragen. Nun frage ich mich, wie die Empfehlungen in der Stillzeit lauten? Aktuell nehme ich nur noch L-Thyroxin ein ohne Jodzusatz. Mein Baby wird voll gestillt und ich habe Bedenken, daß es vielleicht zuwendig Jod bekommt?

    • Hier gilt die Gefahr einer Zunahme der Entzündung durch Jodeinnahme bei der Mutter abzuwägen, mit den Folgen eines Jodmangels beim Kind. Aus meiner Sicht ist hier dem Jodbedarf des Kindes auch bei einer Hashimoto-Thyreoiditis Rechnung zu tragen und ich empfehle meinen Patienten, sowohl in der Schwangerschaft als auch in der Stillzeit, trotz des Vorliegens einer Hashimoto-Thyreoiditis, Jod zu nehmen.
      Dr. Reinhold Lunow

  • Marlene sagt:

    Ich habe seit 3 Jahren Hashimoto.Ich nehme seit etwa 1 jahr Schilddrüsenhormone Euthyrox 50.Leider bin ich immer noch sehr oft müde und antriebslos.Mein TSH ist 2,03 und mein Hausarzt sagt,dass die Dosis deshalb hoch genug wäre.Jetzt habe ich gelesen,dass bei Hashimoto die Normalwerte für TSH niedriger liegen.Ist das richtig ?

    • Am besten lassen Sie sich in Ihrem Blut die Rheumawerte bestimmen, auch die sogenanten antinukleären Antikörper. Falls Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich bitte unter 02222-93230 an meine Mitarbeiter.

      • Kevin sagt:

        Hallo,

        ich leide seit mehreren Wochen unter Erschöpfung, verminderter Leistungsfähigkeit, dünner werdenen, sowie ausfallenden Haare, warmer Haut, Herzrasen, innerer Unruhe und Nachtschweiss.
        Zudem habe ich des öfter ein Ziehen im Bereich der Schilddrüse erlebt, verbunden mit Schluckbeschwerden. Muskelschmerzen im Rücken, schlappe Beine wechseln sich immer ab.

        Vor einem halben Jahr hatte ich ähnliche Symptome wenn auch weniger stark.

        Damalige Werte waren:
        fT4: 13,7 ng/l
        fT3: 4,1 ng/l
        TSH 1,29
        zudem wurden leicht erhöhte TPO Antikörper gefunden.

        Aktuelle Werte sind
        TSH: 0,8
        FT3: 4,4 pg/ml
        FT4: 1,5 ng/dl

        HAb schon länger, das Gefühl, es könnte Hashimoto sein, ebenfalls glaube ich das meine Beschwerden hormoneller sind.

        Spricht dies dafür?